SONA Zur Lage der Nation

Immer wieder mal hört man den Begriff SONA. Ganz besonders oft in den letzten paar Tagen, denn gestern war es wieder mal so weit.

SONA  = State of the Nation Adress

Das ist die innenpolitisch wichtige Ansprache des philippinischen Präsidenten, Benigno S. Aquino III ,  an die Nation. So etwas wie Ansprache zur Lage der Nation. Es war seine 5. SONA.

Wer mag, kann sich das auf YouTube ansehen. Geht “nur” 2 Std. 20 Minuten

Screenshot YouTube Aufzeichnung SONA

Screenshot YouTube Aufzeichnung SONA

Ist aber in Tagalog. Da es nicht von jedem verstanden wird, sei so viel von mir verraten. Es ging um einen Rückblick, dann darum wo die Philippinen jetzt wirtschaftlich und politisch stehen, es ging um Ziele und was erreicht werden soll. Schwerpunkt natürlich auch die Armutsbekämpfung. Und dann ging es noch um Ehrungen von im Dienst verstorbenen Polizisten.

Zusammenfassend sagte der philippinische Präsident sinngemäß : “Alles wird gut” :-)

Man kann das alles aber auch englisch nachlesen (mein Glück, weil auf Tagalog habe ich auch 95 % nicht verstanden).

Hier zur englischen Abschrift der Rede

 

 

Mindestlohn auf den Philippinen

Auch auf den Philippinen gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn. Und auch dort gibt es Firmen die diesen, je nach Branche unterschiedlichen Lohn, nicht bezahlen. Zum Beispiel der ehemalige Senator Manuel Villar in Bacolod City.

So weit so gut und eigentlich nichts neues. Der Witz an der Sache kommt noch, weshalb ich diese Story erzähle.

Dieser Villar betreibt eine Grundstücksentwicklungsfirma, also ein Unternehmen was so eine Art Generalunternehmen für Infrastruktur, Hausbau etc. auf einem bestimmten Areal ist. Innerhalb weniger Wochen wurde er zum zweiten mal von einer Gruppe Arbeitern zur Anzeige gebracht, so dass jetzt insgesamt mehr als 200 Arbeiter Forderungen an Lohn über die regionale Außenstelle des Arbeitsministeriums (DOLE) an ihn stellen. Es geht um den Mindestlohn und auch Nachzahlungen zu Arbeiten an Wochenenden oder Feiertagen.

Jetzt kommt’ s:  Das weiß ich schon lange, dass in dieser Firma die Löhne nicht korrekt fließen.

Und zwar gibt es einen Deutschen (mich), der ist verheiratet mit einer Filipina (bessere Hälfte). Die beiden haben ein kleines Häusle in Bacolod City.

kleines-haus

Das steht im Grünen, unter Palmen, mit netten Nachbarn, in einem ruhigen Wohnviertel mit richtig gebauten Häusern, die aber alle eines gemeinsam haben. Sie sind auf gewisse Weise einfach und bescheiden, aber haben alles was man so braucht und stehen in schöner natürlicher Umgebung.

Direkt hinter diesem kleinen Wohnviertel hat eine Landerschließungsfirma eine schöne Mauer gebaut. Es ist die Firma des oben genannten Villar. Dort wird planiert, begradigt, Bäume gefällt und unglaublich teure Wohnklo´s  gebaut. Also vollkommen überteuerte, aber winzige Häuser. Camella Homes, nennt sich die Anlage, die jetzt eben erweitert wird.

Und genau diese Möchtegern-Exklusiven Hauskäufer von dort bezeichnen die Einwohner unseres kleinen Wohnviertels als Diebe. Und zwar hat dieses Camella Homes einen unglaublichen “Schwund” an Baumaterialien. Dort verschwand die vergangenen Monate alles was nicht niet- und nagelfest war. Deswegen musste die Mauer her, damit Camella sich vor uns schützen kann.

Wir haben alle nur gelacht. Denn wir sich 2 Deutsche, ein Japaner, ein Australier, ein Amerikaner und circa 20 Filipinos, die im Ausland leben oder gelebt haben und wissen genau was da los ist.

Ein Teil der Arbeiter hat geklaut was sie konnten, mit der Begründung, dass dieser Villar den Lohn nicht richtig bezahle und sie sich nun eben das holen, was ihnen an Geld fehlt.

Das geht bestimmt schon ein halbes Jahr so  dass wir das wissen. Aber ich vermute mal, die selbsternannten Neureichen, mit den großen Schulden, von Camella Homes, wollen es immer noch nicht glauben, dass sie von ihren eigenen Arbeitern bestohlen wurden.

Einwohnerzahl Philippinen

Die Einwohnerzahl auf den Philippinen wird jetzt am kommenden Sonntag die 100 Millionen erreicht haben.

Statistiker haben ausgerechnet, dass mit den 3 durchschnittlich pro Minute geborenen Kindern, die 100 Mio um kurz nach Mitternacht am Sonntag, 27. Juli 2014 erreicht werden.

Sponsoren geben für Kinder die um 00:06 h geboren wurden (plus/minus 1 Minute) Starter Pakete im Wert von 5000 Peso aus, mit Windeln, Kleidung u.a.

 

Marken Branding Philippinen

Es wird ja im Verkauf alles gemessen und analysiert wie die Verbreitung, Bekanntheitsgrade, Beliebtheit usw. eines Produktes. So gibt es eine Seite, welche die gemessenen Werte des Marken Branding veröffentlicht hat. Was jetzt auch immer unter diesem Ranking und Branding verstanden wird, hier mal die 5 ersten Produktmarken auf den Philippinen.

luckyme-noodle luckymeapaz

Auf Platz 1 des Ranking liegt die Marke Lucky Me. Das sind Instant Nudeln, die auf den Philippinen produziert werden. Der Mutterkonzern ist aber Nissin aus Japan.

Gefolgt wird Lucky Me von Nescafe, Surf (Waschmittelhersteller)  Palmolive und Milo (gehört zu Nestle).

Zum Vergleich in Deutschland sind dies die Marken Dr. Oetker, Knorr, Maggi, Müller, Haribo

Nachlesen könnt ihr dies auf der Seite brandfootprint-ranking.com. Nehmt dazu aber den Browser Chrome, weil mit dem Firefox lässt sich irgendwie keine Auswahl in dem Menü auf den Seiten treffen, so dass man Land oder Produkte selektieren kann.

 

Philippine Arena ist weltgrösste Indoor Arena

Die Philippine Arena ist die weltgrößte Indoor Arena, zumindest wenn man von der Kapazität ausgeht. Dort können sich immerhin 55000 Menschen drin versammeln.

philippine-arena

Offiziell wird sie am 27. Juli 2014 eröffnet.

Sie gehört einer philippinischen “Kirche” oder “Sekte”, der Iglesia Ni Cristo. Einer religiösen Gemeinschaft die von einer Familiendynastie geführt wird und auf den Philippinen sehr verbreitet ist. Sehr gut ist diese Organisation auf Bethge Freepage beschrieben und auch Rappler hat ein paar sehr seltsame Verhaltensweisen dieser “Kirche” aufgelistet.

Diese Arena steht auf einem 75 ha großen Areal, nördlich der Metro Manila, bei Bulucan, auf einem Grundstück das sich Ciudad de Victoria nennt oder auch INC Centennial City. Diese Religionsgruppe feiert mit der Eröffnung ihr angeblich 100 jähriges Bestehen.

Übrigens, der momentane Präsident der Philippinen, Aquino, wird von dieser Iglesia unterstützt und war und ist deren Wahlempfehlung gewesen. Dafür bedankt sich dieser Präsident dadurch, dass er positiv zu diesen Leuten steht. (Ist ja klar, gehören ja alle zu den rund 100 Familien und Dynastien, die sich die Philippinen unter den Nagel gerissen haben und unter sich aufteilen.) Aber dafür muss Aquino von anderer Seite auch viel Kritik einstecken.

 

Philippinen Reiseführer Marco Polo

Marco Polo ist unter den kompakt gehaltenen Reiseführern sicherlich allen ein Begriff. Heute Vormittag kam ein Freund mit der aktuellen Ausgabe des Marco Polo Reiseführers Philippinen , verfasst von Hilja Müller, bei mir vorbei und zeigte mir etwas, worüber ich mich sehr freue.

Konkret geht es geht um folgenden Philippinen Reiseführer

Auf den Seiten 110/111 finden sich weiterführende Lesetipps und unter anderem ist unser  Philippinen Blog namentlich mit einer Kurzbeschreibung aufgeführt.

Screenshot aus Marco Polo Reiseführer Philippinen

Screenshot aus Marco Polo Reiseführer Philippinen

Ich wusste bis eben nichts davon und es freut mich wirklich sehr, durch den Autor im Marco Polo erwähnt zu sein.

 

Bilanz Taifun Glenda

Die erste Bilanz der Schäden durch Taifun Glenda liegen vor. Die Schäden gehen in den 3-stelligen Peso Millionen Bereich.

Der weitreichende Stromausfall wurde behoben. Regional gab es hohe Schäden in der Landwirtschaft und Fischerei. 40 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Taifun ums Leben gekommen. Meistens durch umherfliegende Gegenstände, umgefallene Bäume, aber auch zusammengebrochene Behausungen. Mehrere Straßen und Brücken sind unpassierbar. Betroffen sind Teile der Regionen um Bicol, Leyte, Samar, Bataan, Pampanga, also die nördliche Hälfte der Philippinen auf der Ostseite.

Update Taifun Glenda

Reiseinformationen zum aktuellen Taifun:

Nationale und internationale Flüge wurden abgesagt.

Die Schulen in vielen Regionen sind heute und morgen geschlossen.

In weiten Teilen der Philippinen stürmt es sehr stark mit schweren Regenfällen.

Betroffene Küstenregionen wurden evakuiert.

Mehr als 100 000 Personen suchten Schutz weiter im Landesinneren.

Das Auge des Taifun Glenda zieht wohl direkt über Manila hinweg, so zumindest die vorausberechneten Wettervorhersagen.