Philippinische Mango

Die philippinische Mango

Mango Foto

Wer sie nie frisch gepflückt probiert hat, kann sich nicht vorstellen, wie lecker sie ist.

Die sind so ganz anders im Vergleich zu dem, was wir in Europa kaufen können. Bei uns im Supermarkt stammen sie häufig aus Brasilien. Bis sie jedoch exportfähig und geliefert sind, schmecken sie kaum noch nach etwas und sind ziemlich trocken und holzig beim Verzehr.

Die frische philippinische Mango ist so soft, so saftig und süß und das Fruchtfleisch hat eine kräftige gelbliche Farbe.

Sie kosten auf den Philippinen nicht viel bis gar nichts. Je nach Saison.

Reisender, besuchst du eines Tages die Philippinen, vergiss nicht Mangos zu essen.

Ruins zwischen Bacolod und Talisay

Ruins

nennt sich eine mittlerweile sehr beliebte Anlage um eine Ruine zwischen Bacolod und Talisay.

foto Ruins

In den vergangenen Jahren hatte ich dieses Ausflugsziel schon wiederholt erwähnt. Es findet hier im Philippinen Blog erneut Erwähnung, weil sich in dieser Anlage einiges getan hat.

Das Gelände wurde vergrößert und der Eingang verlegt. Dadurch gibt es jetzt sehr viele Parkplätze.

foto ruins

Früher befand sich der Eingang bei diesem Wasserturm, den ihr im Hintergrund seht und auf welchem ein Baum wächst. Inzwischen ist der Zugang auf der ganz anderen Seite.

Viele Hochzeitsgesellschaften nutzen den schönen Park für ihre Fotos. Und so bietet man nun daher auch komplette Feiermöglichkeiten und Trauungen an.

Es wurde eine ganz neue große Fläche dem Park hinzugefügt, von der ich noch nicht weiß, was künftig damit geplant ist. Siehe folgendes Foto.

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Der Park und die Ruine haben eine sehr wechselreiche Geschichte hinter sich. Einst von einem reichen Großgrundbesitzer für seine Familie gebaut, besetzten im WKII die Japaner das Gebäude. Später die Kommandeure der US Armee und danach verlotterte und vergammelte alles. Zum Schluß weideten Carabao dort (Wasserbüffel). Bis dann jemand das Potential erkannt hatte und ein Ausflugsziel erschaffte.

Der Park befindet sich angrenzend an den Ortsteil Bata, der Stadt Bacolod City, jedoch schon auf der Gemarkung des Nachbarortes Talisay.

Es wird Eintritt verlangt. Die Karte ist eine Tageskarte, mit der man angeblich auch mal nach draußen kann und am kühleren Abend wieder rein darf.

 

 

Bantayan Santa Fe Beach Club

Der Santa Fe Beach Club auf Bantayan

beach club

liegt in Sichtweite des Fähranlegers für Boote aus Richtung Cebu kommend.

Ein einfacher Beach Club mit schönen Strand

Mit ein paar Liegestühlen, Sonnenschirmen, viel Sand, wunderschönem Wasser, einem einfachen aber ordentlichen Restaurant mit fairen Preisen und einigen Cottages und Bungalows.

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Das Meer war im August sehr warm. Du magst überhaupt nicht mehr raus aus dem Wasser. Während es in anderen Regionen täglich regnete, war es hier teils bewölkt, teil sonnig und regnete nicht. die Temperaturen lagen bei erträglichen 33 Grad.

An die Preise im Restaurant erinnere ich mich nicht mehr wirklich. Es war nicht teuer. Ein sogenanntes American Breakfast lag bei rund 220 Peso. Es gab gebrühten Kaffee, 2 Spiegeleier, Butter, Marmelade, Toastbrot und ein Glas Juice.

foto santa fe

Die Cottages kosten zwischen 2000 und 3000 Peso, je nach Ausstattung, Größe, ob mit oder ohne Aircon.  Das war schon auch o.k., weil wir zu viert in den 3 Betten geschlafen hatten. Room Service kam in den 4 Tagen keiner vorbei. Vielleicht hätte man diesen gesondert dazu buchen müssen. Uns hatte es nicht gestört, wie man sieht.

Es waren traumhafte Tage. Der Schwerpunkt eines Aufenthaltes dort liegt eindeutig an der Liebe zum Strand und Meer. Den Nachthimmel geniessen, am Strand sitzen, sich unterhalten und morgens den Sonnenaufgang über dem Meer ansehen.

Mit dem Mobilfunkanbieter Globe hatte ich LTE Empfang.

Den Webauftritt des Santa Fe Beach Club findet ihr unter stafebeach.com/index.html

Caribbean Waterpark in Bacolod ein No Go

 Das Caribbean Waterpark Resotel in Bacolod hat sich zu einem absoluten No-Go entwickelt.

Vor 7 Jahren waren wir mehrmals dort. Mit gutem Gewissen konnten wir diese Anlage weiterempfehlen. Damals war alles neu und funktionierte. Das Resotel befindet sich im Goldenfield Commercial Complex in Bacolod. Man konnte dort schwimmen. Hatte eine Wasserrutsche, einen kleinen Wasserfall und ähnliches und konnte ein Apartment für die Nacht mieten.

Doch 2017 dann der Schock. So was von dreckig, kaputt und ungepflegt. Da wurde wohl 7 Jahre nichts getan.

Das Wasser dreckig. Die Toiletten stinken im Umkreis von 20 Metern. Die Wasserspiele in der Anlage sind defekt. Teile der Anlage sind abgesperrt, weil verrottet. Eintrittspreis ist sehr hoch, dann gehst du in die Anlage und findest nichts, wo du sitzen kannst. Du kannst dir aber extra einen Sitzplatz in einem Cottage kaufen, falls eines frei ist.

In den Cottages lagen Müll, Essensreste, leere Flaschen. Die macht man wohl auch nicht sauber.

Wir sind dann nach 10 Minuten wieder raus aus der Anlage. Beschweren bringt nichts, weil die Person, die sich als Managerin bezeichnete, ist allem Anschein nicht besonders intelligent und „guckt wie ein Auto drein“ , wie man so schön sagt.

Die Fotos auf der Webseite entsprechen nicht dem aktuellen Stand. Diese sind schon deutlich älter und zeigen wie es einmal war.

Auf TripAdviser wird die Anlage inzwischen mehrheitlich mit ungenügend bewertet.

Caribbean Waterpark ein No-Go für Touristen.

 

 

Travel Tax und Airport Fee

Bei Reisen von den Philippinen stiften die

Travel Tax und die Airport Fee

immer wieder mal Verwirrung.

Wann hat wer und was zu bezahlen. Nach Lesen dieses Beitrages werdet ihr sagen : Oh, das ist ja doch ganz einfach.

foto terminal fee

Terminal Fee bezahlen alle, wenn sie auf der Abreise sind. Dies ist am Airport so, aber auch möglich an Seehäfen und gelegentlich auch an Busterminals. Bei den beiden letztgenannten beträgt die Gebühr meistens nur so um die 20 Peso.

Oben seht ihr ein Foto, mit Quittungen von 2 verschiedenen Flughäfen. Einmal international 750 Peso bezahlt und einmal national 200 Peso.

Terminal Fee ist bei Abflug immer fällig.

Bei Transfer, wenn man international angekommen ist und national (Domestic) weiterfliegt.

Terminal Fee (Terminalgebühren) ist bei Flügen von Manila im Ticket enthalten. Egal ob national oder international.

Bei Flügen von Cebu (Mactan) ist die Gebühr bei nationalen Flügen im Ticket enthalten. Bei internationalen jedoch nicht. Es müssen 2017 für jeden Passagier ins Ausland 750 Peso bar bezahlt werden.

Auf allen anderen Flughafen bezahlt man direkt vor Ort am Schalter für Terminal Fee.

Man macht seinen CheckIn am Schalter oder auch Online. Danach bezahlt man die Terminal Fee und geht zu seinen Gates.

Die Gebühren betragen zwischen 200 – 220 Peso Domestic Flights und 550 – 750 Peso internationale Flüge.

Nun zur Travel Tax

foto travel tax

Es ist für dich als Tourist, der ein paar Wochen auf den Philippinen verbracht hat, ganz einfach.

Du bezahlst keine Travel Tax. Die geht dich nichts an.

Travel Tax bezahlen nur Filipinos die ins Ausland fliegen. Bei der Höhe gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.  Die volle Höhe, wenn man erstmalig ins Ausland reist. Man kann dies reduzieren, wenn man Filipino ist, der im Ausland lebt oder arbeitet.

Travel Tax bezahlen auch andere Personen, die auf den Philippinen leben. Sei es mit Langzeit Visa, seien es Resident Visa, Langzeittouristen 1 Jahr und mehr. Dieser Personenkreis muss aber unter Umständen noch ganz andere Dinge klären, wie Steuerbescheinigung oder Police Clearing.

Das hat aber alles nichts mit dir als Tourist zu tun.

Du musst nur wissen, dass an Terminals eine Fee (Gebühr) fällig ist und diese entweder im Ticket enthalten ist oder nicht. Siehe Erläuterungen oben.

 

 

Bantayan Trauminsel

Bantayan

Die Trauminsel auf den Philippinen

Hier mal die alternative Anreise, von Bacolod City kommend. Denn die meisten beschreiben den Weg nach Bantayan von Cebu City aus. Wir jedoch reisten von einer anderen Insel aus an. Und zwar von Negros Occ.

Individuelles Reisen ist auf den Philippinen nicht einfach. Denn es fehlt oft an der entsprechenden Infrastruktur und was den Touristen betrifft, an den Möglichkeiten, den richtigen Weg zu finden.

Wer sich in Bacolod City aufhält und dort keine Verwandten hat, fragt am besten in seinem Hotel nach und wird von dort aus zu einem Veranstalter vermittelt. Über diesen bucht ihr euren Trip auf die Trauminsel Bantayan.

Oder ihr traut es euch zu, selbständig anzureisen. Dazu geht ihr zum Busterminal von Ceres und bucht eine Fahrt nach Cadiz. Dort nehmt ihr ein Jeepney zum Commercial Port. Von dort geht es weiter mit der Fähre nach Bantayan.

Man kann auch alles online vorbuchen. Was auch empfehlenswert ist, denn sonst hängt ihr irgendwo fest, weil ein Teilstück im Transport bereits ausgebucht ist.

Unseren mehrtägigen Ausflug hat eine Verwandte vorgebucht und organisiert. Mit 20 Personen, Gepäck und dem obligatorischen Essenvorrat  in einen vorbestellten Jeepney, angeheuert aus der Nachbarschaft, ging es am frühen morgen nach Cadiz. Zu einem unschlagbaren günstigen Freundschaftspreis für das ganze Jeepney.

Ein harter Trip von 1,5 Stunden. Es war eng und laut, aber lustig.

An der Zufahrt zum Terminal des Commercial Ports muss man erst ein paar Peso Hafengebühren bezahlen (20.-PHP) und danach ins Büro für den CheckIn für die Personenfähre.

Die Passagiere warten dann im oder am Terminal. Erst wenn die Coast Guard es erlaubt, gehen die Passagiere zur Fähre. Dort wird das Ticket nochmals kontrolliert und alle steigen mit ihrem Gepäck ein.

Alle Fahrgäste mussten sich setzen und eine Schwimmweste anlegen. Dann überprüfte die Coast Guard ob jeder eine der orangenen Westen angelegt hatte. Mehrmals wurde abgezählt, wie viele Passagiere an Deck waren.

Da hat sich was an Sicherheitsmaßnahmen getan, gegenüber der vergangenen Jahre.  Es wurde wirklich nachgezählt, ob das Boot überladen ist oder nicht.

Pünktlich um 09:15 h legte die Fähre ab. Das bedeutet, man muss frühzeitig beim CheckIn sein.

Die Überfahrt von Cadiz nach Bantayan dauerte nicht ganz 3 Stunden. Vom dortigen Hafen benötigt man dann wieder ein Fortbewegungsmittel zu seinem gebuchten Resort. Ich habe gehört, dass für diese Fahrt Phantasiepreise verlangt werden.

Unsere Gruppe hatte jedoch auf der Fähre eine nette Einheimische kennengelernt, die einen ihrer Verwandten angerufen hat, der mit seinem Jeepney unsere gesamte Gruppe für 400. Peso statt der gern verlangten 1000.- Peso und mehr für zwei Personen, zu unserem gebuchten Resort gefahren hat.

Die Strände auf Bantayan sind überwältigend schön. Das Wasser so klar und schön. Traumhaft. Unbeschreiblich.

An den Stränden befinden sich auch Fischerdörfer. Dann kommt wieder ein Resort, dann wieder Fischer. Alles schön nebeneinander und offen zugänglich. Nicht überlaufen. Eine angenehme, ruhige Atmosphäre.

Für die Rückreise hatten wir die gleichen Jeepneys angeheuert, so dass dies reibungslos klappte.

Auch hier fuhr die Fähre pünktlich um 09:15 h ab.

Dabei ist auch zu beachten, dass man nach Möglichkeit 2 Stunden vorher schon am Hafen ist. Denn wegen der Gezeiten musste die Fähre das extrem flache Wasser vorher schon verlassen und befand sich ein ganzes Stück außerhalb des Hafens.

Die Passagiere wurden mit kleinen Barkas zum Schiff gebracht. Wer Lastminute angekommen war, hatte Pech und wurde zurückgelassen. Das Boot fuhr pünktlich ab. Auch dieses Mal von der Coast Guard überprüft. Weil ein paar ohne Schwimmweste waren, suchten Coast Guard und Schiffpersonal nach den Überzähligen und wurden auch fündig. 4 oder 5 Reisende hatten es ohne Ticket auf das Boot geschafft, als die Barkas zwischen Hafen und Fähre pendelten.

 

 

Stopover Singapore

Auf dem Weg zu den Philippinen ist ein Flugzeugwechsel regelmäßig erforderlich. Man fliegt entweder über die arabische Halbinsel und hat Zwischenstopp in Dubai, Abu Dhabi oder deren angrenzenden Emiraten. Oder man wählt die andere gängige Route und hat Zwischenstops in Thailand oder Taiwan, China oder Korea.

Was sich auch anbietet, ist ein Stopover  in Singapore.

Der Flug mit Lufthansa nach Cebu hat einen Zwischenstop von 10 Stunden in Singapore. Diese Zeit kann man nutzen, um in den Stadtstaat einzureisen, also durch die Immigration, dann zur Stadtbahn / U-Bahn und in die Stadt reinfahren.

Und was macht man in Singapore ?

Essen natürlich. Denn die Küche dort ist wohl die beste in der Welt.

Das zeigt hier nur eine kleine Auswahl. Ich könnte in Singapore ununterbrochen essen. Von einem Stand zum nächsten und alles ausprobieren.

Alleine dafür lohnt sich beim Stopover die Fahrt in die Stadt.

Guten Appetit

 

Das Rauchverbot in der Praxis

Wie sieht das Rauchverbot auf den Philippinen in der Praxis aus ?

Wo gilt es und wo kann es bestraft werden ?

foto Rauchverbot

Mit diesem Flyer des philippinischen Gesundheitsministerium (DOH) wird es deutlicher, wo ganz sicher nicht mehr geraucht werden darf.

In der Praxis war es an diesen dargestellten Örtlichkeiten auch zuvor schon weitestgehend verboten.

7 Jahre nach Insolvenz kein Geld

Jedes Jahr um diese Zeit ärgere ich mich wegen eines Betrügers, denn

jetzt sind es schon 7 Jahre nach der Insolvenz und es gab immer noch kein Geld für die Geschädigten.

insel Foto

In den Urlaub wollten wir fliegen. Auf die Philippinen. Jedoch wenige Wochen davor hat ein niederträchtiger Betrüger die Kundengelder eines Reisebüros unterschlagen, dieses in die Insolvenz getrieben, seine Kollegen arbeitslos gemacht und Urlauber um ihre Reisen betrogen.

Damals sagte der Insolvenzverwalter noch medienwirksam: Er sorge dafür, dass die Geschädigten schnell zu ihrem Recht kommen und ihr Geld wiederbekommen.

Nun sind 7 Jahre vergangen. Es wurde mein Anspruch bestätigt. Geld gab es bis heute nicht einen Cent. Erst spackte eine örtliche Spar… äh Bank herum und jetzt wohl das Finanzamt.

Und der Betrüger ist schon lang wieder aus dem Knast draußen.