Wahlunterlagen von philippinischer Botschaft nicht bekommen ?

Du bist Filipina oder Filipino ? Du lebst in Deutschland ?

Du hast dich für die Wahlen 2016 registrieren lassen ?

Aber : Du hast die Wahlunterlagen noch nicht von der philippinischen Botschaft bekommen ?

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Dann sehe ganz schnell nach, ob du auf der Liste bist, welche deine Botschaft vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.

Da stehen die Namen von den Wählern deren Unterlagen nicht zugestellt werden konnten, weil die Adressen fehlerhaft waren.

Die Liste findest du über diesen Link zur philippinischen Botschaft.

Es wäre doch ärgerlich, wenn man seine Ballot nicht bekommt, nur weil etwas in der Anschrift nicht stimmt.

World Street Food Congress in Manila

Der World Street Food Congress 2016 findet in Manila statt.

Wann : Vom kommenden Mittwoch 20. April bis zum Sonntag 24. April.

Was und Wo : Es ist eine Fachmesse, die im Bereich der 9. Ave, Bonifacio Global City bis zum Federation Drive durchgeführt wird.

Aber natürlich gibt es auch Rahmenveranstaltungen für jedermann, mit Musik, Unterhaltung und selbstverständlich Street Food.

Warum: Der Congress dienst dem Austausch von Fachleuten. Es wird Konferenzen geben, Kochdemos, Vorstellung neuer Trends und es werden mehrere Preise verliehen.

Mehr darüber auf der Webseite:  World Street Food Congress

 

Prominenter Rentner

Der wohl prominenteste Rentner auf den Philippinen

ist Manny Pacquiao,

der vor wenigen Stunden in seinem letzten Fight gegen Timothy Bradley in Las Vegas gewonnen hat.

Bereits zuvor wurde bekannt, dass er sich hiermit aus dem aktiven Boxsport zurückziehen wird.

In einer für ihn teils bewegenden Pressekonferenz sagte er, den Tränen nahe, dass er in Rente gehen wird, aber noch nicht weiß, wie und ob er damit klar kommen wird. Dies wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Das Interview könnt ihr auf YouTube ansehen.

Und da sieht man auch, im Grunde genommen ist er ja ein ganz netter Kerl, der Box Champion Pacquiao

Wähler Daten veröffentlicht

Die Daten von 55 Mio. Wählern sind jetzt veröffentlicht und als Listen downloadbar.

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Am 27. März 2016 wurden ja die Rechner der Comelec überwunden und Daten von mehr als 55 Millionen Wählern entwendet.

Comelec ist diese staatliche Wahlkommission auf den Philippinen. Sie organisiert die Wahlen, hat die registrierten Wähler in ihren Datenbanken und ist auch für die elektronischen Wahlen an den elektronischen Wahlurnen verantwortlich.

Neben den Grunddaten der Wähler auf den Philippinen, wurden auch die Daten von Filipinos veröffentlicht, die im Ausland leben und dort über die Botschaften wählen können. Dazu kommen noch 15,8 Millionen Fingerabdrücke, die nun auch jedermann zur Verfügung stehen.

Der Zugang zu den Datenbanken erfolgte wohl über eine Schwachstelle bei der Comelec, auf der Seite, auf welcher man sich als Wähler registrieren kann.

Die Comelec schweigt sich eigentlich zum Datendiebstahl aus und er wäre wohl nicht bekannt geworden, wenn die philippinische Hackergruppe dies nicht auf dieser Regierungswebseite mitgeteilt hätte.

Ein Teil der philippinischen Presse berichtet intensiv darüber, während der andere Teil außer Randnotizen nichts zum Thema schreibt.

Sensibilität im Umgang mit Daten ist wohl bei einigen noch nicht so richtig angekommen.

Weiterführende Links: Heise.de

 

 

Wilde Plakatierer

Der Wahlkampf auf den Philippinen läuft auf Hochtouren.

Wilde Plakatierer hängen und nageln ihre Wahlwerbung hin, wo sie es gerade für richtig halten. Auch an Bäume werden die Wahlplakate angenagelt.

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Das ist auch auf den Philippinen definitiv nicht erlaubt und so hat das Umweltministerium aufgefordert, dies zu entfernen.

Ob dieser Aufforderung jemand Folge leisten wird, wenn es im Geldbeutel nicht weh tut ?

Im Urlaub schlechte Erfahrungen gemacht

Im Urlaub auf den Philippinen und dabei schlechte Erfahrungen gemacht….

…hat eine aus U.K. stammende Touristin erlebt, so berichten Kickers Daily News aus Manila.

Screenshot des Artikels

screenshot website

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Die Touristin war bei El Nido auf Palawan  und wurde dort sehr stark beleidigt. In ihrem Video auf YouTube berichtet sie davon, dass die Philippinen im Grunde genommen ein schönes Land sind, sie sich aber in El Nido sehr unwohl gefühlt hatte. Man zeigte wohl mit dem Finger auf sie,  lachte sie aus, man nannte sie fat ugly monkey oder big fat girl.

In den Kommentaren auf den jeweiligen verlinkten Seiten, gibt es keinerlei Zweifel an der Richtigkeit ihres Berichtes. Viele Filipinos sind entsetzt und bestätigen gleichzeitig auch, dass es leider solche Auswüchse auf den Philippinen gibt.

Als Gründe werden fehlende Bildung genannt, aber auch die ungenierte Sensationslust und Berichterstattung von Medien, die Leute glauben lässt, man könne an andere Menschen seine eigene Dummheit ausleben.

 

 

Selbstmord wegen Liebeskummer

Ein 40-jähriger Deutscher aus Friedberg, ist gestern aus dem dritten Stock in der SM-Mall in Bacolod City gesprungen.

Wie die Ermittlungen ergaben, handelt es sich um Selbstmord wegen Liebeskummer und Beziehungsproblemen.

Richard Alexander H., hatte im Mai 2014 auf einer Dating Site eine Filipina kennengelernt. Bereits im Oktober 2014 flog er zu ihr.

Als sie dann seine persönliche und finanzielle Situation kannte, wollte sie nichts mehr von ihm wissen.

Im Februar 2015 beschwerte er sich sogar bei der Polizei, dass er ihr immer nur Geld gegeben hätte, dass er daher pleite wäre und seine Kosten für seine Krankheiten nicht mehr zahlen könne. Sie hätte auch sein Notebook und seine Geldkarte weg genommen.

Die Polizei kannte ihn daher bereits aus dieser Akte.

Ein Jahr später sah er wohl keinen Ausweg mehr und beendete sein Leben.

 

30 Jahre nach Marcos

30 Jahre nach Marcos

Der 25. Februar ist der Gedenktag anlässlich der EDSA Revolution in Manila.

Hunderttausende gingen 1986 auf die Straße, die sich EDSA nennt, um gegen Diktator Marcos zu demonstrieren.

Der dafür verantwortlich gemacht wird,  was aber offiziell nie bewiesen wurde, seinen Gegenkandidaten Sen.  Benigno Aquino Junior, hat ermorden zu lassen.

Marcos, der das Kriegsrecht verhängt hatte, um seine Gegner zu beseitigen, um die Armen in Viertel zu verdrängen, aus denen sie nicht raus durften, der demokratisch gewählte lokale Politiker absetzen ließ und verfolgte, der das Land plünderte und finanziell ausbluten ließ, dessen Witwe es doch tatsächlich nach ihrem Exil schaffte, in den Senat gewählt zu werden und die  in ihrer Einfältigkeit es heute tatsächlich fertig brachte, zu einer Messe in die Kirche zu gehen, die im Gedenken an die Opfer des Kriegsrechts abgehalten wurde. Anwesende meinten dazu nur, Imelda Marcos sei ziemlich dement und wisse wohl überhaupt nicht, woran sie heute früh teilgenommen hatte.

Noch heute, 30 Jahre nach Marcos, gibt es tatsächlich noch Menschen, die meinen unter seiner Diktatur sei alles besser gewesen. Die einfach nicht verstehen, was tatsächlich mit seinen Opfern passiert war.

Nach der Ermordung seines Gegenkandidaten 1983, bildete sich erheblicher Widerstand gegen Marcos. Und wenn man dann noch weiß, dass dieser Widerstand von Priestern unterstützt wurden, die deswegen sogar verurteilt wurden und mit dem Tode bedroht waren, versteht man eventuell auch etwas besser die Rolle und den Einfluss der Kirche insgesamt auf den Philippinen.

Die EDSA Revolution war somit das Finale eines mehrjährigen Kampfes der Filipinos gegen einen Diktator und endete damit, dass dieser von seinen politischen Freunden nach Hawaii ins Exil ausgeflogen wurde.

Es folgten Neuwahlen und es wurde Corazon Aquino, die Ehefrau des von Marcos ermordeten Benigno, zur Präsidentin gewählt.

Gleichwohl hatte sie es nicht geschafft, den Marcos Kriegsminister Enrile mit in die Verbannung zu schicken, sondern ihr blieb gar nichts anderes übrig, als diesen zu ihrem Vizepräsidenten zu machen. Er hatte das gesamte Militärgeflecht unter sich.

Versteht man diese Zusammenhänge, erkennt man auch, wie noch heute eine Gruppe von Clans und Familien die Fäden in der Hand haben und trotz aller Demokratie auf den Philippinen, im Hintergrund überhaupt keine Veränderungen wollen und nur ihre Machtpfründe und Einkünfte sichern.

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Das Foto zeigt die Inschrift am Denkmal am Rizal Park, Luneta.