Madonna in Manila

Madonna Konzert am 24. Februar 2016 in Manila.

Sie tritt im Rahmen ihrer Rebel Heart Tour in der Mall of Asia Arena auf.

Tickets kann man ab sofort bestellen. Das günstigste kostet 3150 Peso (63,- €), das ist das Ticket um überhaupt in die Nähe der Arena kommen zu dürfen. Und dann geht es eigentlich erst los mit den Preisen, so ab 8400 Peso bis 33600 Peso (160,- bis 660,- €) bis hin zum „Ich-bin-ganz-wichtig-und Prominent“ – Ticket zu 57700 Peso (1100,- €)

Nun denn, wer so viel ausgeben möchte, dem sei es gegönnt. Ich finde es jedoch immer wieder interessant, was es an reichen Leuten in diesem Land gibt.

Terminvergabe Visa Botschaft in Manila

Die gute Nachricht des Tages: Die Terminvergabe für Antragsteller von Visa bei der deutschen Botschaft in Manila wird umgestellt.

Mitteilung auf der Webseite der Botschaft

Mitteilung auf der Webseite der Botschaft

Antragsteller benötigen zur Abgabe des Antrages für ein Visum grundsätzlich einen Termin. Dazu musste man ein Callcenter gebührenpflichtig anrufen. Und der Zähler lief kräftig weiter, während das Callcenter die Applikanten warten ließ. Es gab deswegen sehr viel Ärger und Verdruss. Die Gerüchteküche sprach davon, dass die Anrufer der Meinung waren, man schinde Zeit, um damit die Einnahmen des Callcenters zu erhöhen.

Was die wahren Gründe für die Umstellung sind, weiß ich natürlich nicht.  Ich denke mal, die paar Tage im Juli würde ich noch abwarten und es erst ab August versuchen.

Alles weitere zum Visum, zum Antrag, zu den Vordrucken, auch das was man online ausfüllen kann und natürlich der obige Hinweis, den ich von der Webseite der Botschaft entnommen habe, finden die Antragsteller auf Manila.Diplo.de

Immer auf der Suche nach Angeboten

Ihr kennt das sicherlich auch.  Eure Frau ist immer auf der Suche nach den günstigsten Angeboten. Das liegt Filipinas im Blut. Sie kaufen grundsätzlich nur, wenn es Prozente gibt, der Verkäufer einen besseren Preis macht oder es Sonderangebote gibt. Liegt womöglich daran, weil sie in einem Land so aufgewachsen sind in welchem der zuerst genannte Preis sowieso nie richtig ernst gemeint ist. Der Verkäufer probiert es einfach mal, ohne selbst so recht daran zu glauben, dass er diesen Betrag auch tatsächlich bekommt.

Und so finden sich im Internet auch entsprechende philippinische Webseiten und Portale, bei denen Waren und Dienstleistungen reduziert angeboten werden.

Zum Beispiel bei MetroDeal

Screenshot Website

Screenshot Website

Der Käufer erwirbt einen Voucher zu dem Artikel oder Produkt seiner Wahl.

Dazu muss er ein Kundenkonto haben, interessanterweise soll er im zweiten Schritt auch gleich Empfehlungen an andere aussprechen und nach dem er bezahlt hat, was er auch Cash bei einer Bank erledigen kann, steht der Gutschein zum Ausdruck zur Verfügung.

Das erinnert mich alles an ein ähnliches System und Unternehmen in Deutschland, welches Deals in einzelnen Städten anbietet.

Aber seht euch die Webseite einfach mal an. Das ist alles auch aktuell und wenn man dort auf die verlinkte Facebook Seite klickt, hat man auch die kurzfristigen und täglichen  Schnäppchen als Deal angeboten.

In Manila Taxi per App rufen

Es ist ein leidiges Thema mit den Taxi in Manila. Immer wieder hören wir von Nepp, Diskussionen um das Einschalten von Taxameter, Umwege fahren, Taxi die mit dem Gepäck des Fahrgastes davonfahren, Frauen die lästig angemacht werden und mehr.

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Es gibt aber auch Taxifahrer die anständig ihren Job erledigen. Die sich transparent machen, um das Vertrauen der Fahrgäste zu bekommen.

Sie sind bei einem Service registriert. Mit Name, Taxinummer, Kennzeichen, die Fahrstrecke wird online hinterlegt, der Abholort, das Ziel.

Dieser Service nennt sich Grab Taxi

Screenshot GrabTaxi

Screenshot GrabTaxi

Die Möglichkeit ein Taxi per App zu rufen, gibt es nicht nur in Manila, sondern wird auf den Philippinen auch in Cebu, Davao und Iloilo angeboten. Dieses System befindet sich im Aufbau und wurde erst vor wenigen Wochen  staatlich zugelassen.

Als Kunde kostet die Fahrt in Manila 70 Peso mehr, als das Taxameter anzeigt. Damit werden für den Taxifahrer die Kosten bezahlt. Das Taxameter wird erst eingeschaltet, wenn der Fahrgast einsteigt, somit sind in den 70 Peso auch die Anfahrtkosten mitbezahlt.

Man kennt GrabTaxi auch in anderen Ländern Südostasiens.

Außerdem wird unter GrabCar ein Fahrerservice angeboten. Man bucht damit praktisch einen Limousinenservice.

Links zum Thema :

GrabTaxi

GrabCar

 

Lebensmittelvergiftungen von Durian Candy

Ganz aktuelle Meldung von heute:
Etwa 1000 Schüler und Studenten sollen sich in Cagwait, Surigao del Sur, Mindanao, fürchterlich den Magen verdorben haben. Mehr als 280 waren im Krankenhaus.

Sie hatten sich alle eine Lebensmittelvergiftung geholt, nach dem Genuss von Durian Candy und Mangosteen Candy.

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Die Bonbons sollen alle vom gleichen Hersteller sein.

Es heißt sogar, eine Person sei verstorben.

Deutscher Bettler in Manila

Ein deutscher Bettler hält sich seit einigen Wochen in Manila auf. Er ist relativ jung und ihr erkennt ihn an seinem extrem geschwollenem Bein.

Wer Mitleid mit ihm hat, dem sei gesagt, dass dieser Benjamin H.  (Link führt zu FB, seine „Fanseite“ ist für jedermann einsehbar) inzwischen sehr wohl bekannt ist und über eine Mitleids-Tour andere Menschen ausnutzt und sich dadurch seine Urlaube und Bordellbesuche finanziert.

Thailand musste er zum Beispiel nach Festnahme durch die Polizei verlassen. Auch dort war er durch sein Verhalten aufgefallen.

Zwischendurch war er mal wieder in Deutschland, dann in Dänemark und nun eben auf den Philippinen.

Wie gesagt, er lebt auf diese Art und Weise, versucht einen auf Mitleid und bettelt um Geld für eine Rückreise. Leider fallen Menschen auf ihn herein und glauben das was er sagt. Es ist jedoch seine Masche zu reisen.

In der philippinischen Presse wird vor ihm gewarnt.

Fährunglück vor Ormoc

Es sind beinahe nur kleine Meldungen und weltweit wird es kaum beachtet. Vermutlich nur von den Philippinen Interessierten bemerkt,  gab es gestern wieder ein Fährunglück in der philippinischen See.

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Vor Ormoc, der Insel Leyte, ist das Fährschiff MV Kim Nirvana umgekippt. Es ertranken 40 Menschen. Das Motorboot war auf dem Weg nach Pilar Island und hatte rund 180 Passagiere an Bord.

Selbstverständlich wird es auch diesmal Untersuchungen über die Gründe geben. Ohne diesen voraus greifen zu wollen oder können, erwarte ich wieder folgendes: Altes Material, fehlende Wartung, laxe Sicherheitsmaßnahmen, Überladen, Kapitän ist Schuld…. weil…

Man darf jedoch eines nicht vergessen. Der philippinische Staat besteht nun mal aus mehreren Hundert bewohnbaren Inseln und insgesamt sind es über 7107, inklusive Felsen die aus dem Wasser ragen. Der gesamte Personen- und Warentransport geht nur zu Luft oder Wasser. Es herrscht ein hohes Bootsaufkommen und so verwundert es nicht, dass es in der Region Südostasien immer wieder zu Fährunglücken kommt.

Was sich ziemlich sarkastisch anhört. Das Boot trägt den Namen Kim Nirvana. Das Nirvana erreicht man im Buddhismus erst nach dem Tod.

Beim Shopping als Wähler registrieren

Wie einfach haben wir es doch. Stehen Wahlen an, bekommt man eine Berechtigungskarte automatisch ins Haus gesendet. Auf den Philippinen jedoch, kennt man kein Melderegister und so müssen wahlberechtigte Personen sich selbst bemühen, als Wähler sich eintragen und registrieren zu lassen.

Dies kann man in den nächsten paar Tagen beim Shopping erledigen. Sofern man in Manila wohnt.

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Alleine in dieser Mega Metropole hat die Wahlkommission rund 500 000 registrierte Wähler, die sich aber weiter verifizieren müssen.

Auf den Philippinen werden bei Präsidentenwahlen elektronische Wahlurnen eingesetzt. Aus entsprechenden Erfahrungen heraus, werden immer wieder mal die Bestimmungen angepasst, wie der Wähler nachzuweisen hat, dass er auch tatsächlich die berechtigte Person ist, oder dass er auch wirklich nur einmal wählt und kein Wahlurnen-Hopping betreibt.

Daher müssen sich diese genannten 500 000 nochmals bei den Wahlkommissionen melden und Foto, Fingerabdruck oder Unterschrift hinterlassen. Und natürlich auch die ganzen Erstwähler müssen neu aufgenommen werden.

Diese  logistische Herausforderung ist kaum zu schaffen. Deswegen wurden und werden in den Malls diese Tage Servicestellen angeboten, die es potentiellen Wählern ermöglichen soll, ihre Registrierungen zu vervollständigen.

Reis Lebensmittelskandal in Asien

Es gibt diese Tage einen neuen Lebensmittelskandal in Asien, wegen Reis, dem Fremdstoffe zugesetzt worden sind.

Im diesem Reis befinden sich zusätzlich Harz, Kartoffelstücke und sogar  Styropor und anderer Kunststoff, vermutlich von Kabelmaterialien.

Dieser Reis tauchte in allen Ländern in Südostasien auf. Nach bisherigen Ermittlungen stammt er aus China.

Aufgefallen ist es, weil sich Käufer wunderten, dass sich der Reis extrem mit Wasser vollgesaugt hatte. Die Pampe konnte man in die Hand nehmen und auswringen.