Hinterland

Das Hinterland

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von  Negros Occidental.

Dort wo der Tourist normalerweise nicht hinkommt.

Ein von Zuckerohr geprägtes Land, wo einfache Landarbeiter wohnen. Oft auch Tagelöhner, die sich täglich nach Arbeit umsehen müssen und für wenig Geld auf den Feldern tätig sind, auf Land, das nur wenigen gehört. Eine Gegend in der angeblich NPA Rebellen tätig sind. Angeblich deswegen, weil mir hat sich noch keiner als Rebell vorgestellt und ich nicht beurteilen kann, was wahr ist was so an Meinungsmache veröffentlicht wird.

Warnung vor Taschendieben in Manila

Warnung vor Taschendieben und Snatcher.

Man landet nach einer langen Flugreise in Manila. Geht durch die Grenzkontrolle, holt sein Gepäck ab, noch am Zoll vorbei und verlässt das Flughafengebäude. Und dir schlägt eine schwüle, heiße Luft entgegen. Tausende Stimmen um dich herum. Viele Helfer die dein Gepäck abnehmen wollen und zu einem Taxi tragen.

Aber vielleicht wirst du auch abgeholt. Von einem Fahrer des Hotels, welches du gebucht hast oder von Verwandten. Die musst du dann erst mal finden in dem völlig überlasteten Airport.

Eines ist bei  Ankunft von jedem  zu tun. Du musst deine Augen überall haben und immer wissen, wo dein Gepäck ist.

Fährst du dann als Passagier in einem Auto in die Stadt, muss dieses natürlich im Stau oder an den Ampeln halten.

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Und schon sind sie da. Die Straßengangs. Von Kids mag ich gar nicht sprechen. Weil da sind auch ältere dabei. So schnell bekommst du gar nicht deine Fenster zu, die du einen Spalt offen hast um nicht das Gefühl zu ersticken zu bekommen. Verriegelt hast du natürlich die Türen. Aber die Taschendiebe sind wirklich sehr flink. Man bezeichnet sie dort als Snatcher. Sie schnappen sich schnell etwas und weg sind sie.

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Wählerisch sind sie auch noch. Der hier auf dem Foto zeigt sogar mit dem Finger drauf, was er haben will. Denn es soll natürlich nur Bargeld sein oder Artikel, die man schnell verkaufen kann.

Die üblichen Tipps zum Verhalten als Tourist erspare ich meinen Lesern. Hat man es doch schon 100 x lesen können. Der Hinweis auf Snatcher ist nur eine kleine Erinnerung, daran zu denken,dass diese auf dich warten und um nicht im Urlaub gleich überrumpelt zu werden.

 

 

Fahrer wollen streiken

Die Fahrer der Transportgesellschaften wollen streiken.

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Am Montag, den 27.10.2014. Könnte also schwierig werden, von einem Ort zum anderen zu gelangen.

Streikschwerpunkte sollen Manila sein. Aber auch Albay, Iloilo, Bacolod, Cebu, Davao. In allen größeren Städten soll es zu Streiks kommen. So kündigte es eine Fahrerorganisation an. Angeblich wollen sich weitere Vereinigungen anschließen.

Grund sind Proteste gegen die als exorbitant bezeichneten Strafen bei Fehlverhalten im Straßenverkehr durch Personentransporteure. Arme Fahrer (das dürften die meisten sein) könnten sich die Strafen nicht mehr leisten.

Gut. Sage ich. Dann lernen sie vielleicht etwas. Und zwar sich an Regeln zu halten. Jeepney- und Busfahrer auf den Philippinen meinen schon immer, ihnen gehöre die Straße.

Vielleicht hört das dann mal auf, in 3. Reihe Vollbremsungen hinzulegen, um eventuell noch jemanden einsteigen zu lassen. Dabei ist es denen so etwas von egal, ob es sich staut, ob es gefährlich ist ….

Nun Abschiebung des Laude Lovers

Als ob ich es geahnt hätte. Nun hat der Laude Lover , der Deutsche namens S. ein Verfahren am Hals. Vor 5 Tagen hatte ich noch geschrieben, dass der Freund des ermordeten Transgender Jennifer Laude besser einen Gang runter schaltet. Siehe einen Beitrag weiter vorher.

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Hat er aber nicht getan, sondern kletterte in dieser Woche über den Zaun der Militäranlage des Camp Aguinaldo in Quezon City, um den beim Militär in Haft befindlichen vermeintlichen Mörder von Laude zu sehen.

Siehe Nachrichten Videos

Dabei schubste er noch Wachpersonal weg. Nur gut, dass dieses umsichtig reagiert hatte und ihn nur verbal zur Umkehr brachte.

Ergebnis aus seinem Verhalten: Der philippinische Soldat wurde belobigt, für sein sehr umsichtiges Verhalten.

S.  wurde zur unerwünschten Person erklärt. Er wollte eigentlich heute zurück nach Deutschland fliegen. Durfte er aber nicht, weil das Verfahren offiziell ist und er das Land nur mit Erlaubnis des BI (Bureau of Immigration) verlassen darf.

Jetzt wird es richtig teuer für ihn.

Nachtrag: Kaum veröffentliche ich dieses, kommt in den News, dass Herr S.  auf dem NAIA umgekippt ist, ärztliche Hilfe bekommt und ins Makati Medical Center verbracht wurde.

Sagte ich doch, es wird teuer….

Updates im Mordfall Laude

Ein kleines Update der Entwicklungen im Mordfall Laude.

Es ist ja alles schon traurig genug und ich wollte  Updates vermeiden und es bei der Meldung von vor ein paar Tagen belassen. 

Aber der Fall bewegt dann doch die philippinische Nation und ist täglich in der Presse. Es war ja irgendwie klar, dass der US Marine nicht zu den festgesetzten Terminen beim philippinischen Ankläger erscheint. Und so wird in Protestaktionen im Umfeld des ermordeten Jeffrey aka Jennifer Laude Gerechtigkeit in der Justiz gefordert.

Auf der anderen Seite muss man auch verstehen, dass der Verdächtige, der 19-jährige US Marine Pemperton, nicht unmittelbar an die philippinischen Behörden überstellt wird. Denn dort ist es bekanntlich auch nicht allzu weit her mit Menschenrechten, fairen Verfahren oder Sach- und Fachverstand der Ermittler.

Die Frage ist auch nicht geklärt, ob jemand nach diesem Pemperton im Zimmer des Laude war.

Ganz besonders weit lehnt sich auch ein als BF (boyfriend) bezeichneter Deutscher aus dem Fenster. Öffentlich ließ er verlautbaren, dass er der Freund von Laude ist und dass sie heiraten wollten. Er kommt täglich in der Presse und im TV. Und er sagte sogar, dass die deutsche Botschaft mit Schuld daran hätte, dass Laude nun tot sei. Denn er/sie  hätte kein Visum für Deutschland bekommen.

Screenshot aus dem Video von TV-Patrol

Screenshot aus dem Video von TV-Patrol

Aber seht selbst, was er in dem Video sagt.

Es mag ja sein, dass die beiden recht gut befreundet waren. Aber besonders geschickt stellt er sich nicht an. Alleine schon in diesem Video ist seine komplette Anschrift zu sehen. Dann etwas später kann man die Ablehnungsgründe des Visum lesen. Laude hatte keine Arbeit, kein Einkommen, ein leeres Konto auf welchem plötzlich 6000.- Euro drauf waren, was als Vorzeigegeld gewertet wurde.

Ich glaube der Deutsche hat noch gar nicht verstanden, wie er auf den Philippinen gesehen wird.

Und zwar als jemand, der in Olongapo Urlaub machte, in einem einschlägig bekannten Ort, dass er nur finanziell ausgenommen wurde, dass er nur als Geldquelle gesehen wurde, dass er sich zum Liebeskasper machte, dass sein(e) Verlobte(r) trotzdem in Bars ging und US Marines nach Hause nahm….

So jedenfalls, sind die überwiegenden Kommentare auf allen Seiten zu lesen.

Der Deutsche gibt an, dass das Zimmer ihr gemeinsames war, wenn er in Olongapo war usw…

Der Typ tut mir wirklich Leid. Hoffentlich wacht er bald auf. Wie gesagt, es ist wirklich schlimm und mein Beileid an ihn, dass seine Freundin ums Leben kam. Aber bitte wache auf und erkenne die Tatsachen um dich herum.

 

Freundschaftsspiel Deutschland Philippinen

Freundschaftsspiel Deutschland – Philippinen

Eine Länderauswahl hat gegeneinander gekickt. 60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind Anlass für eine Reihe von Veranstaltungen. Nun haben ehemalige Stars im Rizal Memorial Stadium in Manila gezeigt, dass sie es sehr wohl noch drauf haben.

Source Webseite Deutsche Botschaft Manila

Source Webseite Deutsche Botschaft Manila

Das Ergebnis verstecke ich jetzt mal besser ein wenig.

Wer es wirklich wissen möchte, klickt auf weiterlesen / more

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Auslieferung an Philippinen nach Mord an Transgender ?

Wird es eine Auslieferung geben, an die philippinischen Behörden, nach dem Mord an einem Transgender ?

Die 26-jährige Jeffrey Laude  wurde letzten Samstag in Olongapo ermordet aufgefunden.

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Zuletzt wurde sie zusammen mit einem jungen US Marine gesehen. Sie hatten Kontaktaufnahme in einer Bar, suchten ein  Zimmer auf und eine Überwachungskamera im Gebäude hat aufgezeichnet, wie sie gemeinsam das Haus betreten.

Er ist auf das Schiff geflohen, auf welchem er als Marine dient. Dem Schiff wurde auslaufen untersagt.

Nun verhandeln Behörden und Diplomaten, ob er an philippinische Behörden überstellt wird. Auf den Philippinen glauben sie nicht so richtig daran, dass der Tatverdächtige an sie überstellt wird.

Siehe auch Nachrichten Video von Rappler

Nach bisherigem Stand der Dinge wurde heute offiziell gegen diesen Marine ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

Pikant finde ich eigentlich, dass in den Medien veröffentlicht wird, dass das Opfer heiraten wollte. Und zwar einen Deutschen.

Nach Raub auf Elfjährigen Tatverdächtiger im Video erkannt

Vergangenen Donnerstag wurde in Caloocan, bei Manila, ein elfjähriger Junge Opfer eines Raubes. Der Junge fiel einem Passanten auf, weil etwas nicht stimmte. Und dann erzählte dieser, dass er bis vor kurzem noch kaputte Sandalen gesammelt hatte, diese flickte und an andere arme Menschen für ein paar Peso wieder verkauft hatte. Jetzt kauft er Brötchen und hat ein paar Kunden, die diese von ihm dann wieder kaufen. Sein Verdienst am Tag liegt bei 50 Peso. Also weniger als 1.- €

Und obwohl er selbst kaum etwas hat, wurde er von einem anderen jetzt auch noch bestohlen.

Siehe Video auf YouTube

Das ging natürlich auf den Philippinen innerhalb kürzester Zeit herum und er tat vielen Menschen Leid, obwohl genau dies der Alltag der Straße ist. Und auch international hat sich das in den philippinischen Communities und Gruppen herumgesprochen.

Die gute Nachricht folgte heute. Man hat den Räuber auf  dem Video einer Überwachungskamera entdeckt. Es ist, wie es aussieht, auch ein Jugendlicher. Ob das also etwas nutzt, wenn man den Tatverdächtigen findet, ist sehr fraglich. Das Fahndungsvideo wurde im Fernsehen auf TV Patrol ausgestrahlt und man kann es sich auf der Seite von ABS-CBN News ansehen.

Weil die Situation des Jungen um die Welt ging, hat man sich jetzt seiner wohl durch eine örtliche Hilfsorganisation auf Weisung des zuständigen Bürgermeisters angenommen.

Ich selbst habe hier natürlich kein Foto vom Tatverdächtigen. Weil ich lege mich nicht mit einem Nachrichtensender wegen der Rechte an.