Taiwan Philippinen diplomatischer Konflikt

Es herrscht Eiszeit im diplomatischen Konflikt zwischen Taiwan und den Philippinen.

Vergangene Woche, am 9. Mai, hatte die philippinische Coast Guard ein Fischerboot aus Taiwan beschossen, wobei der taiwanesische Fischer starb.

(Hier ein Archivbild der philippinischen Coast Guard)

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Das ganze ereignete sich im Seegebiet südlich von Taiwan, 170 Kilometer nördlich der Philippinen.

Während Taiwan von einer unglaublichen Provokation spricht und festgestellt hat, dass sich am Fischerboot 54 Einschüsse befinden, sagen die Philippinen, sie hätten sich selbst schützen müssen, weil das Fischerboot sie rammen wollte und daher hätten sie auf den Maschinenraum geschossen.

Seit langem kommt es immer wieder zu diplomatischen Spannungen um dieses Seegebiet. Taiwan und China auf der einen Seite und die Philippinen auf der anderen, machen Rechte geltend, das Gebiet jeweils für sich nutzen zu wollen. Es werden dort u.a. Ölvorkommen vermutet.

Der aktuelle Streit lässt Taiwan nun so weit gehen, dass sie mit wirtschaftlichen Sanktionen drohen, Reisewarnungen ausgesprochen haben und jetzt ganz aktuell keine Visa zur Arbeit in Taiwan ausstellen. In Taiwan arbeiten rund 85 000 Filipinos. Deren Verträge sollen nach Ablauf nicht mehr verlängert werden. Wirtschaftliche Verbindungen zwischen den beiden Ländern sollen zurückgefahren werden.

Mir persönlich ist nicht so klar, was Taiwan nun konkret wegen dieses Vorfalls fordert. Eines ist auf jeden Fall klar. Es ist ein weiteres Druckmittel in der Auseinandersetzung um die Hoheitsrechte und Nutzungsrechte des Seegebietes zwischen diesen Ländern.

Wieder mal 1 Peso Flug

Und wieder mal das 1 Peso Flug Angebot innerhalb der Philippinen. Heute und morgen zu buchen für den Flugzeitraum vom 1.6.13 – 30.9.13. Angeboten von Seair und Tigerairways.

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Völlig unklar sind dabei die Anzahl der Sitzplätze für 1 Peso, was  es denn tatsächlich kostet und die weiteren Konditionen. Das lässt sich nicht abrufen. Zumindest momentan. Einfach mal versuchsweise zu buchen, ging auch nicht. Ich habe keinen Flug für 1 Peso gefunden und nach dem 3. Versuch aufgehört.

Ich würde auch nicht darauf setzen, auf diese Art und Weise einen Anschlußflug nach einem internationalen Flug ergattern zu können.

Es gibt natürlich immer wieder Angebote für philippinische Inlandsflüge. In erster Linie sind dies jedoch Angebote aus einem bestimmten Anlass heraus, wie meinetwegen einem Jubiläum, und es gibt auch Frühbucher Rabatte.

Diese Flüge finden dann auch tatsächlich statt. Bei diesen 1 Peso Flügen wäre ich aber sehr vorsichtig. Interessanterweise liest man auf den Facebook Seiten der oben genannten Airline immer wieder, dass Flüge komplett gestrichen wurden. Kurz danach sind diese Beiträge gelöscht.

Daher den Tipp, Angebote dieser Art besonders kritisch zu prüfen.

Laufveranstaltung

Eine Laufveranstaltung für einen guten Zweck. Veranstaltungen wie diese, gibt es immer öfters auf den Philippinen und erfreuen sich großer Beliebtheit.

So auch am Samstag, den 25. Mai 2013, 17.00 Uhr, BGC, Taguig City, Manila. BGC steht für Bonifacio Global City.

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Wer sich dafür interessiert oder sogar mitmachen möchte, findet weitere Infos unter amazingpinoyrun.com

Aquino Halbzeitbilanz

Die Konrad Adenauer Stiftung hat eine Halbzeitbilanz zur Amtszeit des philippinischen Präsidenten Aquino veröffentlicht.

Kann man als pdf herunterladen.

Es ist eine ernüchternde Bilanz nach 3 Jahren Amtszeit, welche Philippinenkenner jedoch nicht wirklich überrascht. Sie bestätigt das, was in den meisten Kreisen, die sich intensiver mit den Philippinen befassen, ähnlich analysiert und gesprochen wird.

Die Analyse ist lesenswert, weil sie zusammenfassend einen guten Gesamtüberblick gibt über die Bemühungen des aktuellen Präsidenten Veränderungen herbeizuführen, in Sachen Armutsbekämpfung, Wirtschaft, Bevölkerungsexplosion, Korruption und mehr. Soll und Ist Zustände, die eben doch teils weit auseinander liegen.

Philippinische Kommunalwahlen

Am Montag, 13. Mai 2013 finden die philippinischen Kommunalwahlen statt. Wie jedes mal ist dies eine Mammutwahl, denn es werden Bürgermeister, lokale Parlamente, Provinzgouverneure, Abgeordnete für das Parlament im Unterhaus und ein Teil von Senatoren gewählt.

Seit Wochen gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Alkoholausschank und Verkauf sind während der Wahlen verboten und seit ein paar Wochen dürfen keine Schußwaffen mitgeführt werden.

Hoffen wir, dass es  am Wahltag friedlich bleibt.

Teppanyaki

Der Muttertag ist auf den Philippinen natürlich auch bekannt, und genau wie an anderen Orten dieser Welt, gibt es den Blumenstrauß für Mama oder eine andere Kleinigkeit. Die Familien essen zusammen und versuchen einen schönen Tag zu verbringen.

Frau Phildreams und Familie gönnten sich ein Teppanyaki Buffet, welches ursprünglich aus Japan kommt, aber sich weltweit in verschiedenen Formen verbreitet hat. Unsere Version heute das Mongolian BBQ.

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Das unterscheidet sich ein klein wenig vom originalen Teppanyaki, aber nur in den Beilagen. Alles wird auf der Eisenplatte gegrillt. Als Gast legt man sich vom Buffett leckere Dinge auf den Teller, wie Fisch, Bambussprösslinge, Hühnchenstücken … und gibt es dem Grillmeister.  Mit Sojasauce übergossen bekommt man das leckere Mahl mit 400 Grad gegrillt zurück.

Und wir gönnten uns Sushi

sushi

:-)

 

 

 

Ein harter Job

Ein harter Job. Jeepney Fahrer in Manila. Ein Londoner Busfahrer bezeichnet ihn als härtesten Fahrerjob überhaupt. Er begleitete 10 Tage einen Jeepney Fahrer, bekam einen sehr tiefen Einblick in dessen Leben und Arbeit und fuhr dann noch eine Runde mit Fahrgästen auf dessen Linie.

YouTube Preview Image

Ein sehr ehrlicher, sehenswerter und wahrheitsgetreuer Bericht.

 

Update Ermittlungen Visayan Forum Foundation

Es gibt ein Update zu den Ermittlungen gegen die Visayan Forum Foundation, einer NGO (non-government-organisation).

Phildreams Blog hatte ja vergangenes Jahr darüber berichtet, dass schwere Vorwürfe gegen eine Hilfsorganisation erhoben werden. Die Organisation beschäftigte sich mit dem Kampf gegen Menschenhandel und hatte nachweislich auch spektakuläre Erfolge die durch die Presse gingen.

Deswegen bekam sie zum Beispiel aus den USA Unterstützung in Millionenhöhe. Aber auch aus den USA kam dann die Forderung an das NBI, Ermittlungen gegen die Visayan Forum Foundation zu führen, da Unstimmigkeiten in der Buchhaltung als Vorwurf laut wurden.

Ein Bericht von CNN widmet sich nun dieser Angelegenheit, berichtet von den Erfolgen dieser Hilfsoranisation, aber auch von den Ergebnissen der Untersuchungen des NBI.

Da wird von 664 Unterstützten aus den Jahren 2005, 2006 berichtet, die es angeblich nicht gegeben hat. Mitarbeiter sollen angewiesen worden sein, das doppelte abzurechnen, was sie bei ihren Projekten verbraucht hatten. Sie seien auch angewiesen worden, Dokumente zu verändern.

Inzwischen haben die meisten Mitarbeiter diese Foundation verlassen, so das NBI weiter. Ihr Report beruft sich auf Zeugenaussagen von 20 ehemaligen Beschäftigten.

Kindersterblichkeitsrate auf den Philippinen

Save the children.org hat die Kindersterblichkeitsrate weltweit untersucht und in einem Report veröffentlicht.

Auf den Philippinen sterben laut diesem Report 4 von 1000 Neugeborenen am ersten Tag. Zum Vergleich: In den ärmsten Regionen Afrikas sind es 9 Kinder von 1000, die innerhalb der ersten 24 Stunden sterben. In Europa, in den Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien usw. ist es 1 Kind. Der Durchschnitt weltweit beträgt 8 Kinder. Die besten Ergebnisse hat Singapore mit weniger als 1 Kind am Tag.

Für die Philippinen wurde auch festgestellt, dass die Sterblichkeitsrate unter den armen Bevölkerungsschichten doppelt so hoch ist, als unter den reichen Einkommensgruppen.

Insgesamt könnte man die Kindersterblichkeitsrate auf den Philippinen verringern, wenn nachhaltiger Maßnahmen umgesetzt würden, die dort durchaus möglich wären.

Ganz erschreckend ist die Gesamtzahl der Kinder weltweit. Es sind täglich rund 1 Million die am ersten Tag stirbt.

Hier der Report als pdf

Vulkan Mayon Ausbruch

Auf den Philippinen,  bei Legaspi, kam es heute Vormittag am Mayon zu einem Vulkan Ausbruch.

Asche wurde rund 500 Meter nach oben geschleudert.

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Zu dieser Zeit befanden sich mehrere Bergsteigergruppen am Mayon. Ganz schlimm hat es die deutsche Gruppe getroffen. 3 verstarben, sowie ihr philippinische Bergführer. Als Todesursache wurden toxische Gase genannt.