Bantayan Trauminsel

Bantayan

Die Trauminsel auf den Philippinen

Hier mal die alternative Anreise, von Bacolod City kommend. Denn die meisten beschreiben den Weg nach Bantayan von Cebu City aus. Wir jedoch reisten von einer anderen Insel aus an. Und zwar von Negros Occ.

Individuelles Reisen ist auf den Philippinen nicht einfach. Denn es fehlt oft an der entsprechenden Infrastruktur und was den Touristen betrifft, an den Möglichkeiten, den richtigen Weg zu finden.

Wer sich in Bacolod City aufhält und dort keine Verwandten hat, fragt am besten in seinem Hotel nach und wird von dort aus zu einem Veranstalter vermittelt. Über diesen bucht ihr euren Trip auf die Trauminsel Bantayan.

Oder ihr traut es euch zu, selbständig anzureisen. Dazu geht ihr zum Busterminal von Ceres und bucht eine Fahrt nach Cadiz. Dort nehmt ihr ein Jeepney zum Commercial Port. Von dort geht es weiter mit der Fähre nach Bantayan.

Man kann auch alles online vorbuchen. Was auch empfehlenswert ist, denn sonst hängt ihr irgendwo fest, weil ein Teilstück im Transport bereits ausgebucht ist.

Unseren mehrtägigen Ausflug hat eine Verwandte vorgebucht und organisiert. Mit 20 Personen, Gepäck und dem obligatorischen Essenvorrat  in einen vorbestellten Jeepney, angeheuert aus der Nachbarschaft, ging es am frühen morgen nach Cadiz. Zu einem unschlagbaren günstigen Freundschaftspreis für das ganze Jeepney.

Ein harter Trip von 1,5 Stunden. Es war eng und laut, aber lustig.

An der Zufahrt zum Terminal des Commercial Ports muss man erst ein paar Peso Hafengebühren bezahlen (20.-PHP) und danach ins Büro für den CheckIn für die Personenfähre.

Die Passagiere warten dann im oder am Terminal. Erst wenn die Coast Guard es erlaubt, gehen die Passagiere zur Fähre. Dort wird das Ticket nochmals kontrolliert und alle steigen mit ihrem Gepäck ein.

Alle Fahrgäste mussten sich setzen und eine Schwimmweste anlegen. Dann überprüfte die Coast Guard ob jeder eine der orangenen Westen angelegt hatte. Mehrmals wurde abgezählt, wie viele Passagiere an Deck waren.

Da hat sich was an Sicherheitsmaßnahmen getan, gegenüber der vergangenen Jahre.  Es wurde wirklich nachgezählt, ob das Boot überladen ist oder nicht.

Pünktlich um 09:15 h legte die Fähre ab. Das bedeutet, man muss frühzeitig beim CheckIn sein.

Die Überfahrt von Cadiz nach Bantayan dauerte nicht ganz 3 Stunden. Vom dortigen Hafen benötigt man dann wieder ein Fortbewegungsmittel zu seinem gebuchten Resort. Ich habe gehört, dass für diese Fahrt Phantasiepreise verlangt werden.

Unsere Gruppe hatte jedoch auf der Fähre eine nette Einheimische kennengelernt, die einen ihrer Verwandten angerufen hat, der mit seinem Jeepney unsere gesamte Gruppe für 400. Peso statt der gern verlangten 1000.- Peso und mehr für zwei Personen, zu unserem gebuchten Resort gefahren hat.

Die Strände auf Bantayan sind überwältigend schön. Das Wasser so klar und schön. Traumhaft. Unbeschreiblich.

An den Stränden befinden sich auch Fischerdörfer. Dann kommt wieder ein Resort, dann wieder Fischer. Alles schön nebeneinander und offen zugänglich. Nicht überlaufen. Eine angenehme, ruhige Atmosphäre.

Für die Rückreise hatten wir die gleichen Jeepneys angeheuert, so dass dies reibungslos klappte.

Auch hier fuhr die Fähre pünktlich um 09:15 h ab.

Dabei ist auch zu beachten, dass man nach Möglichkeit 2 Stunden vorher schon am Hafen ist. Denn wegen der Gezeiten musste die Fähre das extrem flache Wasser vorher schon verlassen und befand sich ein ganzes Stück außerhalb des Hafens.

Die Passagiere wurden mit kleinen Barkas zum Schiff gebracht. Wer Lastminute angekommen war, hatte Pech und wurde zurückgelassen. Das Boot fuhr pünktlich ab. Auch dieses Mal von der Coast Guard überprüft. Weil ein paar ohne Schwimmweste waren, suchten Coast Guard und Schiffpersonal nach den Überzähligen und wurden auch fündig. 4 oder 5 Reisende hatten es ohne Ticket auf das Boot geschafft, als die Barkas zwischen Hafen und Fähre pendelten.