Kategorie-Archiv: Asia

Asia Song Festival 2015

Das Asia Song Festival gibt es seit 2004 und wird jährlich in Süd Korea ausgetragen. Es ist ein Musikwettbewerb für junge Talente aus den umliegenden Ländern.

Die Philippinen schickten heute die smarte Sängerin Sabrina in den Wettbewerb.

sabrina

Sie hat eine angenehme Stimme, kann eigentlich richtig gut singen, aber wie ich die Musik Szene momentan aus Südasien kenne und beobachte, wird eine der derzeit sehr dominierenden Boy Groups die Sache für sich entscheiden.

Einen Eindruck vom Asia Song Festival kann man sich auf YouTube machen.

Da ist eine “richtige” Sängerin vermutlich nicht so ganz das, worauf die jungen Asiaten stehen.

Reis Lebensmittelskandal in Asien

Es gibt diese Tage einen neuen Lebensmittelskandal in Asien, wegen Reis, dem Fremdstoffe zugesetzt worden sind.

Im diesem Reis befinden sich zusätzlich Harz, Kartoffelstücke und sogar  Styropor und anderer Kunststoff, vermutlich von Kabelmaterialien.

Dieser Reis tauchte in allen Ländern in Südostasien auf. Nach bisherigen Ermittlungen stammt er aus China.

Aufgefallen ist es, weil sich Käufer wunderten, dass sich der Reis extrem mit Wasser vollgesaugt hatte. Die Pampe konnte man in die Hand nehmen und auswringen.

 

Fiesta de Sandugo

Haben Sie schon mal von der Fiesta de Sandugo gehört? Dies ist ein jedes Jahr stattfindendes Fest, welches auf der philippinischen Insel Bohol gefeiert wird.

Sie ist ein Andenken an den Blutvertrag zwischen dem indigenen Häuptling Datu Sikatuna und dem spanischen Konquistador Miguel López de Legazpi, der am 16. März 1565 geschlossen wurde.
Heute kommen jährlich tausende Menschen auf die Insel Bohol, um die Fiesta de Sandugo zu besuchen. Im Rahmen dieses gibt es nämlich viele außergewöhnliche Attraktionen zu bestaunen.

Paraden, ein großes Feuerwerk, beeindruckende Trompeten und Paukenmusik, Schönheitswettbewerbe um den Titel der Miss Bohol und Miss Tagbilaran, Hahnenkämpfe, Sportturniere und letztlich auch Gottesdienste ergeben dieses einzigartige Fest.

Obwohl die offizielle Feier im Juli gefeiert wird, liegt der dazugehörige große Tanzwettbewerb im Juli und wird im Rahmen eines anderen Festivals veranstaltet.

Eine Kultur so fern von der unseren westlichen zu erleben, ist eine ganz besondere Erfahrung. Insbesondere, wenn wir den Einheimischen so nahe sein können wir bei der  Fiesta de Sandugo. Man kann die kulturellen Bräuche der Filipinos miterleben, sehen wie mit einer gänzliche anderen Lebensmentalität gefeiert wird und sehen wie es Menschen gelingt, eine Tradition über fast 500 Jahre lang aufrecht zu erhalten.

Auf http://www.condor.com/de/index.jsp können Sie sofort Ihren sicheren und komfortablen Flug auf den wunderschönen Archipel der Philippinen buchen.

Die Inselprovinz Bohol, auf der das besagte Fest gefeiert wird, befindet sich im Zentrum der Inselgruppe Visayas. Bohol ist besonders bekannt für die Chocolate Hills („Schokoladenhügel“), einem merkwürdig anmutenden Gebiet aus 1268 kegelförmigen Kalksteinhügeln. Für Touristen aus aller Welt sind auch besonders die wunderschönen Strände und Korallenriffe von Panglao Island interessant. Dort kann getaucht und entspannt Urlaub gemacht werden.

Ein Besuch der Fiesta de Sandugo kann gut mit einer Tour über die Visaya-Inseln verbunden werden.  Zu diesen zählen neben Bohol unter anderen Cebu, Negros, Leyte, Panay und Samar.

Rassismus in Asien

Rassismus in Asien gegen Filipinos.

Auch das gibt es. Zum Beispiel wurde im Mai auf Blogspot (einer Blogging Plattform) ein ziemlich übles Ding veröffentlicht.

Screenshot beanstandeter Seite

Screenshot beanstandeter Seite

Da gab es eine “Anleitung” wie man Filipinos in Singapore Schwierigkeiten macht. Zum Beispiel im Restaurant das Essen ausspucken, sich beschweren, sie beschimpfen usw. .., das sind noch die “harmlosen” Vorschläge auf der Seite.

Alles sehr sehr dumm, ja geradezu primitiv.

Aber in Foren aus Singapore ging es ähnlich weiter. Da brüsteten sich Schreiber, wie sie Filipinos Probleme machen und machten.

Der Blog, der von Singapore aus geschrieben wurde, ist von Blogspot gelöscht und die Forenbeiträge wurden auch entfernt. (Im Cache der Suchmaschinen findet man es jedoch noch)

Grund für die Löschungen sind Ermittlungen gegen die Verfasser.  Diese wurde ausgelöst, weil Medien in Südostasien sich massiv beschwerten und auf allen möglichen Plattformen sich viele Leute darüber beschwert haben.

Verteidigungspakt

Verteidigunspakt beschlossen.

Die USA und die Philippinen haben im Rahmen des Besuches des amerikanischen Präsidenten in Asien einen sogenannten Verteidigungspakt beschlossen. Diesem gingen rund 8 Monate Verhandlungen voraus. Er soll zum Inhalt haben, dass die amerikanische Präsenz in der Region verstärkt wird, um die Philippinen bei der Wahrung ihrer Rechte zu unterstützen, aber auch um bei Naturkatastrophen besser helfen zu können.  Laufzeit des Vertrages ist 10 Jahre. Es soll keine neuen Militärbasen geben. Sondern die bestehende Infrastruktur genutzt und verbessert werden.

Das hätte alles nichts zu tun mit den Streitigkeiten um die Spratly Inseln. Die Philippinen und China machen beide territoriale Ansprüche für diese Region geltend und werfen sich gegenseitige Provokationen vor.

Laut Channel News Asia hätte die philippinische Regierung jedoch sinngemäß gesagt, dass es China somit klar wird, dass die Philippinen unterstützt werden.

Siehe Zitat /Screenshot Channel News Asia

channel-news-asia

Im philippinischen Inquirer wird China Provokation vorgeworfen

Siehe Zitat/ Screenshot Inquirer

inquirer-screenshot

 

Und die englischsprachige Ausgabe von News-Xinhuanet sieht das ganz anders

Siehe Zitat / Screenshot Xinhuanet

news-xinhuanet

Die Meinungen könnten also nicht unterschiedlicher sein. Da ich dies überhaupt nicht beurteilen kann, habe ich beide Seiten und Ansichten verlinkt.

Somit hat sich jedoch das bewahrheitet, was mir in den vergangenen Monaten persönlich erzählt wurde. Bei Subic wurden verstärkt Bauarbeiten beobachtet. Das ist der Hafen, der früher von der US Navy benutzt wurde.

 

Bergbau

Lesetipp : Die Stiftung Asienhaus eine einen Überblick der Situation zum Bergbau in Südostasien erstellt, der als Beilage in der TAZ  am 08.10.13 veröffentlicht wurde.

Diese Beilage kann beim Asienhaus als pdf gelesen und heruntergeladen werden. Sie betrifft nicht ausschließlich die Philippinen, sondern auch umliegende Länder. Die Probleme sind jedoch ähnlich.

Kindersterblichkeitsrate auf den Philippinen

Save the children.org hat die Kindersterblichkeitsrate weltweit untersucht und in einem Report veröffentlicht.

Auf den Philippinen sterben laut diesem Report 4 von 1000 Neugeborenen am ersten Tag. Zum Vergleich: In den ärmsten Regionen Afrikas sind es 9 Kinder von 1000, die innerhalb der ersten 24 Stunden sterben. In Europa, in den Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien usw. ist es 1 Kind. Der Durchschnitt weltweit beträgt 8 Kinder. Die besten Ergebnisse hat Singapore mit weniger als 1 Kind am Tag.

Für die Philippinen wurde auch festgestellt, dass die Sterblichkeitsrate unter den armen Bevölkerungsschichten doppelt so hoch ist, als unter den reichen Einkommensgruppen.

Insgesamt könnte man die Kindersterblichkeitsrate auf den Philippinen verringern, wenn nachhaltiger Maßnahmen umgesetzt würden, die dort durchaus möglich wären.

Ganz erschreckend ist die Gesamtzahl der Kinder weltweit. Es sind täglich rund 1 Million die am ersten Tag stirbt.

Hier der Report als pdf

She is so beautiful

She is so beautiful, wird diese junge Dame auf dem Plakat, das ich mal irgendwo fotografiert habe, wohl regelmässig hören.

Denn helle Haut ist bei Asiatinnen “in”

Es ist ein Schönheitsideal guten Aussehens. Und ein Statussymbol. Denn wer dunkle Haut hat muss arm sein. Braungebrannte Haut bedeutet, dass jemand immer draußen auf dem Feld arbeitet. Getreu dem Leitsatz : planting rice is never fun, working hard and under sun

Touristen die sich in der kurzen Hose oder im Bikini an den Strand legen, gelten in weiten Teilen Asiens als leicht verrückt. Denn niemand begibt sich freiwillig unter die Sonne, sondern man bedeckt sich und sucht den Schatten.

Die Werbung und das tägliche TV Programm zeigen es täglich. Die Schauspieler sind alle reich und haben helle Haut. Da muss also ein direkter Zusammenhang bestehen, zwischen Hautfarbe und Geld.

Mittelchen die dieses “Glück” versprechen gibt es als Seife, Cremes, Lotion oder Kapseln. Der Gedanke, dass der Inhalt dieser Kapseln auch durch Nieren und Leber muss, kommt dabei wohl den wenigsten.

60 solcher Kapseln kosten umgerechnet gut 50.- €.  (Womit die Kausalität zwischen Geld haben und heller Haut hergestellt ist.)

Sucht mal über die Suchmaschinen nach dem Begriff auf dem Plakat. Da wird dann nicht mehr nur von schöner oder glänzender Haut gesprochen sondern klipp und klar von Skin Whitening.

Kinder des Monsuns

Ein Lese- und Buchtipp:

Titel: Kinder des Monsuns

Alltag in Asien abseits des Wirtschaftsbooms

Campus Verlag, 2009

ISBN: 3593389258

Der spanische Journalist und Korrespondent, David Jimenez, berichtet über Einzelschiksale aus dem Leben von Kindern aus verschiedenen Ländern Asiens. Dies hat er jeweils ganz geschickt und informativ in geschichtliche und historische Ereignisse eingebettet. Als Leser hatte ich den Eindruck, jeweils mitten drin und live dabei zu sein. Spannend, unterhaltend und trotzdem lehrreich.

 

Ein Kapitel hat die Philippinen zum Thema

Ich kenne ja einige der Länder auch seit 25 Jahren und daher kann ich sagen, dass Jimenez Beschreibungen absolut zutreffend sind und einen tiefen Blick in die “asiatische Seele” , Mentalität und den Alltag gewähren.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass der Autor jeweils mehrere Jahre später versucht hat, herauszufinden was aus diesem Kind wurde.

Ich halte das Buch für sehr lesenswert und kann es nur weiterempfehlen.