Kategorie-Archiv: Natur

Nasse Philippinen

Nasse Philippinen. Die Überschwemmungen durch Taifun Lando (Koppu) sind zum Teil noch nicht abgeflossen und schon kündigen sich neue Regenfälle und Gewitter an.

Reisende auf den Inseln müssen mit Schwierigkeiten rechnen. Erdrutsche in höheren Lagen, die noch nicht beseitigt sind. Überschwemmungen in tieferen Lagen und in Küstennähe.

Wegen der unruhigen See muss man damit rechnen, dass manche Boote nicht zu den Resorts schippern können, die auf kleineren Inseln liegen.

Die großen Fährboote hingegen, dürfen wieder ausrücken.

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Das Foto zeigt den täglichen Wahnsinn auf den Straßen in der Metro Manila, aufgenommen aus dem Helikopter.

El Niño 2015 auf den Philippinen

El Niño 2015 hat auf den Philippinen die Regenzeit ausgelöst. Ein wenig später als sonst für gewöhnlich erwartet. Normalerweise ist der Beginn der Regensaison ab Ende Mai.

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Bis Ende September müssen Reisende mit regnerischen Tagen rechnen. Da kann alles dabei sein. Von kurzen kräftigen Schauern, dazwischen Sonnenschein, bis zum tagelangen Landregen.

Dann kommt es noch etwas darauf an, wo man sich gerade aufhält. Es gibt da keine verbindliche Regeln. Die Regenzeit ist jedoch trotzdem eine gute Reisezeit. Es ist nicht so heiß und es lässt sich bestens schlafen.

Zu den Pflicht Reiseutensilien gehören Schirm, feste Schuhe, Kleidung zum wechseln. Weil klatsche nass zu werden und dann  Räume mit Klimaanlage zu betreten, macht krank.

Taifun Chedeng

Der Taifun Chedeng (Maysak) ist auch wieder ein Supertaifun. Es wurden bereits erschreckende Fotos in den letzten 2 Tagen veröffentlicht,  die von Satelliten gemacht wurden. Er bewegt sich auf den Norden der Philippinen zu.

Die Berechnungen sagen, man erwartet Chedeng dort an der Ostküste am Samstag Nacht auf Ostersonntag.

Meteorologen sagen, dass sich der Taifun noch erheblich abschwächen wird und, so hofft man bisher, dass er dann „nur“ noch ein tropischer Sturm sein wird.

Trotzdem sollen Touristen nicht mehr ganz in den Norden reisen. Man hat genug damit zu tun, die eigene Bevölkerung zu schützen.

Und man muss an Küstennähe mit sehr hohen Wellen rechnen.

Taifun Ruby Update II

Taifun Hagupit / Ruby Update II

Die bisherigen Meldungen sprechen dafür, dass die Auswirkungen des Typhoon nicht ganz so schlimm sind, wie erwartet. Trotzdem bedeutet dies natürlich Hunderttausende von einzelnen Schicksalen. Verlust von allem was man an wenigen Dingen hatte.

Es wurden momentan 21 Tote gemeldet. Die meisten sollen dabei bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf Eastern Samar verstorben sein.

In vielen Regionen gibt es Stromausfälle, umgestürzte Bäume, versperrte Straßen. Während die Menschen in den Regionen um Bohol, Negros Occ., Guimaras, Großraum Iloilo aus den Evakuierungszentren nach Hause zurückkehren, gelten im südlichen Luzon noch die Taifun Warnungen.

Wir haben heute, Montag, 08:30 h MEZ nach Bacolod City telefoniert. Da war gar nichts (nach philippinischen Verhätlnissen betrachtet).  Nur stürmisch, zeitweise starker Regen, teils Sonne im Wechsel.

Ansonsten wurde Hagupit / Ruby jetzt in diesen Minuten Schritt für Schritt zurück gestuft auf einen tropischen Sturm.

Update Taifun Ruby

Ein kleines Update zu Taifun Ruby.

Treue Leser wissen es ja schon lange, da hier im Philippinen Blog schon vor mehreren Jahren vorgestellt :

Die Krisen und Katastrophenkarten von Google. Diese werden bekanntlich bei bestimmten Ereignissen aktuell geschaltet, die  Wetterdaten aktualisiert und mit weiteren  Informationen gefüttert, die im Zusammenhang mit Naturkatastrophen stehen. Zum Beispiel wo gibt es Rescue-Center, Notfallnummern, Anlaufstellen und mehr.

Für Ruby ist nun die Google Krisenkarte aktiv eingearbeitet.

Und dann kennt ihr ja auch bereits das hier mehrfach erwähnte Projekt Noah. Ihr könnt euch dort auf der Philippinenkarte unterschiedlichste Situationen anzeigen lassen. Dazu müsst ihr einen Layer aus einem der Aufklappmenüs auswählen. Zum Beispiel Wetter, Wind, Regenfälle, Überflutungen usw.

Die weiteren Nachrichten zum Typhoon lauten, dass in den Regionen ganz im Osten des Landes, die Sturmwarnungen bereits heruntergesetzt wurden, nachdem Ruby schon durchgezogen ist. In anderen Landesteilen gilt jedoch noch höchste Alarmstufe.

Zahlreiche Flüge sind storniert. Auch noch am Montag. Fähren sind in den Docks. Rettungskräfte sagen, sie seien besser vorbereitet als bei Yolanda vor 1 Jahr.

Taifun Ruby

Der Taifun Ruby ist auf dem Weg zu den Philippinen. Heute wurde er 720 km östlich lokalisiert.

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Der Taifun Ruby heißt international Hagupit. Und das ist jetzt etwas was ich bei der Namensgebung nicht verstehe. Denn es gab schon einmal einen Taifun Hagupit.

2008 war dies. Wäre mir so gar nicht aufgefallen, wenn nicht zufällig ein Leser mir das mitgeteilt hätte. Damals hatte der Typhoon den Codenamen Nina.

Wie auch immer. Ruby wird kommenden Samstag auf philippinisches Land treffen und nach bisherigen Berechnungen mitten über die Zentralphilippinen wegziehen.

Die Sturmwarnungen werden täglich erhöht. Erste Evakuierungsmaßnahmen sind  getroffen. Die Einwohner decken sich mit Lebensmitteln, Kerzen, Diesel und mehr ein, sofern es ihnen finanziell möglich ist.

Für Reisende auf und in die Philippinen bedeutet dieses Wochenende starke Einschränkungen bis zu kompletten Flugausfällen und Unterbrechungen von Fährverbindungen. Es muss auch mit Überschwemmungen und verperrten Straßen gerechnet werden.

 

 

Hinterland

Das Hinterland

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von  Negros Occidental.

Dort wo der Tourist normalerweise nicht hinkommt.

Ein von Zuckerohr geprägtes Land, wo einfache Landarbeiter wohnen. Oft auch Tagelöhner, die sich täglich nach Arbeit umsehen müssen und für wenig Geld auf den Feldern tätig sind, auf Land, das nur wenigen gehört. Eine Gegend in der angeblich NPA Rebellen tätig sind. Angeblich deswegen, weil mir hat sich noch keiner als Rebell vorgestellt und ich nicht beurteilen kann, was wahr ist was so an Meinungsmache veröffentlicht wird.

Bilanz Taifun Glenda

Die erste Bilanz der Schäden durch Taifun Glenda liegen vor. Die Schäden gehen in den 3-stelligen Peso Millionen Bereich.

Der weitreichende Stromausfall wurde behoben. Regional gab es hohe Schäden in der Landwirtschaft und Fischerei. 40 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Taifun ums Leben gekommen. Meistens durch umherfliegende Gegenstände, umgefallene Bäume, aber auch zusammengebrochene Behausungen. Mehrere Straßen und Brücken sind unpassierbar. Betroffen sind Teile der Regionen um Bicol, Leyte, Samar, Bataan, Pampanga, also die nördliche Hälfte der Philippinen auf der Ostseite.

Update Taifun Glenda

Reiseinformationen zum aktuellen Taifun:

Nationale und internationale Flüge wurden abgesagt.

Die Schulen in vielen Regionen sind heute und morgen geschlossen.

In weiten Teilen der Philippinen stürmt es sehr stark mit schweren Regenfällen.

Betroffene Küstenregionen wurden evakuiert.

Mehr als 100 000 Personen suchten Schutz weiter im Landesinneren.

Das Auge des Taifun Glenda zieht wohl direkt über Manila hinweg, so zumindest die vorausberechneten Wettervorhersagen.