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7 Jahre nach Insolvenz kein Geld

Jedes Jahr um diese Zeit ärgere ich mich wegen eines Betrügers, denn

jetzt sind es schon 7 Jahre nach der Insolvenz und es gab immer noch kein Geld für die Geschädigten.

insel Foto

In den Urlaub wollten wir fliegen. Auf die Philippinen. Jedoch wenige Wochen davor hat ein niederträchtiger Betrüger die Kundengelder eines Reisebüros unterschlagen, dieses in die Insolvenz getrieben, seine Kollegen arbeitslos gemacht und Urlauber um ihre Reisen betrogen.

Damals sagte der Insolvenzverwalter noch medienwirksam: Er sorge dafür, dass die Geschädigten schnell zu ihrem Recht kommen und ihr Geld wiederbekommen.

Nun sind 7 Jahre vergangen. Es wurde mein Anspruch bestätigt. Geld gab es bis heute nicht einen Cent. Erst spackte eine örtliche Spar… äh Bank herum und jetzt wohl das Finanzamt.

Und der Betrüger ist schon lang wieder aus dem Knast draußen.

 

 

 

 

Unruhige Zeiten auf Bohol

Für die Touristenhochburg Bohol, Bereiche von Cebu und die Gegend von Damaguete, gab es vor 2 oder 3 Tagen Reisewarnungen aus den USA und Australien.

Es wurde vor dieser Terrormiliz Abu Sayaf gewarnt. Diese wird nach wie vor im Süden der Philippinen vom Militär gejagt und bekämpft.

Vor 2 Wochen sollen sie wohl bei Damaguete gesichtet worden sein und aktuell gibt es seit gestern Kämpfe zwischen diesem Terrorpack und dem Militär.

Von 9 Toten ist die Rede. Auch dass sie mit 3 Booten auf Bohol gelandet sind.

Vor einer halben Stunde wurde uns gesagt, dass Gewehr- und Granatfeuer zu hören ist.

Die Menschen haben Angst und die Ausländer haben sich richtigerweise vorsorglich versteckt.

Duterte entschuldigt sich

Duterte entschuldigt sich dafür, dass es nicht gelungen ist, das Leben der deutschen Geisel Jürgen Kantner zu retten und  spricht über sein Außenministerium sein Beileid aus.

Der Weltumsegler wurde, wie zuvor seine Begleiterin, von Terroristen und Erpressern im Süden der Philippinen grausam ermordert.

Duterte sagte, dass es sehr einfach sei, sich dort auf einer der Inseln  der Sulu See zu verstecken. Für die Armee und Polizei ist es kaum möglich, trotz aller Anstrengungen, eine kleine Gruppe in den Wäldern zu finden.

Der zuständige Gouverneur forderte die dort lebende Bevölkerungsgruppe der Moro auf, sich gemeinsam gegen denTerror  der Abu Sayyaf zu stellen und nicht mehr hinzunehmen.

Schlimm ist auch, dass das Video der Enthauptung online zu finden ist. Es gibt Webseiten, welche die Veröffentlichung solche Dinge ermöglichen.  Diese Server, auf denen das gehostet ist, gehören in die Luft gesprengt, mitsamt diesem Terrorpack.

 

Ein 4 Monate altes Baby mißbraucht

Unglaublich, aber in Carcar City, Cebu, wurde ein 4 Monate altes Baby mißbraucht.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde das Baby aus dem “Haus” der Eltern entführt. Das sogenannte Haus hat keine Tür, sondern nur einen Vorhang am Eingang.

In der Unterkunft schlief die Familie, verteilt auf 2 Räume. Der Täter hat das Kind weggenommen und eindeutig mißbraucht. Es wurde rund 2 Stunden später etwa 100 Meter weiter unter einem Kokosnussbaum gefunden. Das Baby wurde ins Krankenhaus gebracht.

Am Freitag wurde dann ein 40-jähriger Verdächtiger festgenommen. Man hatte ihn wohl beobachtet, wie er nach der Tat um die Hütte geschlichen sein soll und hat angeblich dort sein Shirt gefunden. Er soll schon mal in einem ähnlichen Fall aufgefallen sein und Drogen- und Alkoholkonsument sein.

Der Verdächtigte bestreitet die Tat. Er wird jetzt zunächst auf seinen Geisteszustand untersucht.

Erste drogenfreie Provinz

Die philippinische Drogenbekämpfungsbehörde , PDEA, hat Bataan als erste drogenfreie Provinz im Land erklärt und den Präsidenten Duterte eingeladen, sich dies anzusehen.

Mehr als 3000 Personen sollen dort aktiv gewesen sein und mit Drogen zu tun gehabt haben und für 80 – 90 Prozent aller Straftaten verantwortlich sein.

In der Zeit von 1. July bis 15. November wurden 341 Personen  festgenommen, 24 wurden bei 279 Polizeieinsätzen erschossen, ein Teil ist geflohen und der Rest hat sich freiwillig gestellt.

Ich möchte das gar nicht weiter kommentieren, außer dass ich solche “Erfolgsmeldungen” und Statistiken schon immer für äußerst suspekt hielt.

 

Schwunghafter Handel hinter Gittern

Ein schwunghafter Handel hinter Gittern, meldeten Informanten der Polizei, weshalb diese am vergangenen Samstag eine Großrazzia im Cebu City Jail durchführte.

3089 Insassen mussten sich komplett ausziehen um ihre Kleidung auf Drogen und Waffen durchsuchen zu können.

Es wurden 4.6 Mio PHP Bargeld beschlagnahmt, was locker 92 000.- € sind. Und es wurden Drogen im Wert von 1 Mio PHP sichergestellt ( rund 20000.- €)

4 Aufseher wurden gleich festgenommen und bei 29 weiteren werden in den nächsten Tagen genauere Untersuchungen und Ermittlungen geführt.

Der oberste Superintendent des Cebu City Jail wurde mit sofortiger Wirkung  ausgewechselt.

 

Schweizer Gefangener springt vom Schiff

Ein Schweizer Gefangener springt gestern vor der Insel Cebu vom Schiff. Er war auf dem Rückweg nach einer Anhörung vor Gericht, wegen verschiedener Vorwürfe zu Sexualstraftaten zum Nachteil Minderjähriger. Seine ihn begleitende Wachleute bat er um einen Gang zum WC und nutzte die Gelegenheit ins Meer zu springen. Er wurde später von der Küstenwache tot aus dem Meer gefischt.

Ist nicht schade drum, denn solche Leute brauchen weder die Schweizer noch die Philippinen.

Quelle: sunstar.com.ph  

 

Freiwillig im Gefängnis bleiben

Der Ruf des künftigen Präsidenten Duterte eilt ihm voraus und es passieren kuriose Dinge auf den Philippinen, die bis vor kurzem niemand für möglich hielt.

Festgenommene Drogendealer flehen regelrecht darum, im Gefängnis zu bleiben und nicht wieder auf die Straße entlassen zu werden.

Sie fürchten sich davor, von der Polizei oder sonst wem erschossen zu werden.

2016

2016

Die Nacht ins Jahr 2016 und die Bilanz des DOH. Department of Health, der Philippinen (Gesundheitsministerium).  Diesem wurde insgesamt folgendes gemeldet :

839 Verletzte durch Feuerwerkskörper. Das sind aber nur die Personen, die im Krankenhaus gelandet sind, weil die Verletzungen entsprechend schwer waren.

7 Personen mit Schusswunden wurden gemeldet. Ein 11 Jahre altes Mädchen hat es nicht überlebt, als sie nach draußen ging und von einer Kugel getroffen wurde.

In der Silvesternacht wurde nur 1 Cop von seinen Kollegen entwaffnet, der vor lauter Begeisterung sein Magazin unerlaubt in die Luft verballerte. Die PNP wertet dies als Erfolg, weil im Vorjahr waren es 7 Cops die mit ihren Dienstwaffen Silvester feierten und suspendiert wurden.

Dafür jedoch hat ein Cop bei Iloilo seinen Vorgesetzten auf der Wache erschossen. Und das war kein Versehen. Nach ihm wird jetzt gefahndet.

Das Jahr 2016 verspricht interessant zu werden, denn es ist Wahljahr und der Präsident wird am 9. Mai neu gewählt.

 

Verantwortung im Airport Scam ?

Wer übernimmt die Verantwortung im Airport Scam ?

Es geht um die Abzockmasche, die wie es aussieht, über mehrere Jahre am International Airport in Manila von 2 Sicherheitsleuten und 4 Polizisten durchgezogen wurde.

naia-transfer

Im September hatten viele von Euch gelesen, dass bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen einzelne Patronen im Gepäck von Reisenden gefunden wurden. Es kam dann zur Festnahme der “Verdächtigen” und man bot ihnen an, die Anzeige gegen eine “Bargeldstrafe” fallen zu lassen.

Das ging wohl seit 2012 so, bis sich eine Amerikanerin, philippinischer Abstammung, zur Wehr setzte. Sie saß sogar 6 Tage in Haft, musste eine Kaution hinterlegen und durfte erst dann ausreisen. Der Fall ging dann durch die Presse, weil die Frau diese davon überzeugen konnte, darüber zu berichten.  Gleich am nächsten Tag wehrten sich andere Reisende ebenfalls gegen den Vorwurf, sie hätten eine Patrone im Koffer geschmuggelt. Darunter ein Priester, der ebenfalls Anzeige gegen die Sicherheitskräfte erstattete.

Es gab immer mehr Anzeigen von Reisenden und Richter stellten sehr schnell die Verfahren ein, weil es deutliche Unstimmigkeiten gab. Zum Beispiel war auf einem “Beweisfoto” eine ganz andere Patrone abgebildet, wie von der Polizei dem Fall beigefügt wurde.

Trotzdem wollte zunächst niemand richtig gegen die Betrügerbande ermitteln. Im Gegenteil. Der Flughafenchef bestritt sogar, dass es so etwas geben könnte und meinte, seine Sicherheitsleute würden besonders gut arbeiten und durchsuchen. Und auch die Flughafenpolizei bestritt ihre Beteiligung.

Das NBI hat jedoch weiter ermittelt und vor 4 Tagen Anzeige gegen 6 Personen erstattet, die sich nun dafür verantworten müssen.

Die Flughafenbehörde meinte noch, dass sie für Schäden die den Reisenden entstanden sind, aufkommen würde. Verpasste Flüge, verpasste Antritte zur Arbeit im Ausland und mehr. Da war den Flughafenbetreibern wohl noch nicht klar, dass es täglich bis zu 4 Geschädigte gab, denen man etwas unter geschoben hatte und man spricht inzwischen von ein paar Tausend betrogenen Filipinos.