Kategorie-Archiv: Philippinen

Bantayan Santa Fe Beach Club

Der Santa Fe Beach Club auf Bantayan

beach club

liegt in Sichtweite des Fähranlegers für Boote aus Richtung Cebu kommend.

Ein einfacher Beach Club mit schönen Strand

Mit ein paar Liegestühlen, Sonnenschirmen, viel Sand, wunderschönem Wasser, einem einfachen aber ordentlichen Restaurant mit fairen Preisen und einigen Cottages und Bungalows.

foto

Das Meer war im August sehr warm. Du magst überhaupt nicht mehr raus aus dem Wasser. Während es in anderen Regionen täglich regnete, war es hier teils bewölkt, teil sonnig und regnete nicht. die Temperaturen lagen bei erträglichen 33 Grad.

An die Preise im Restaurant erinnere ich mich nicht mehr wirklich. Es war nicht teuer. Ein sogenanntes American Breakfast lag bei rund 220 Peso. Es gab gebrühten Kaffee, 2 Spiegeleier, Butter, Marmelade, Toastbrot und ein Glas Juice.

foto santa fe

Die Cottages kosten zwischen 2000 und 3000 Peso, je nach Ausstattung, Größe, ob mit oder ohne Aircon.  Das war schon auch o.k., weil wir zu viert in den 3 Betten geschlafen hatten. Room Service kam in den 4 Tagen keiner vorbei. Vielleicht hätte man diesen gesondert dazu buchen müssen. Uns hatte es nicht gestört, wie man sieht.

Es waren traumhafte Tage. Der Schwerpunkt eines Aufenthaltes dort liegt eindeutig an der Liebe zum Strand und Meer. Den Nachthimmel geniessen, am Strand sitzen, sich unterhalten und morgens den Sonnenaufgang über dem Meer ansehen.

Mit dem Mobilfunkanbieter Globe hatte ich LTE Empfang.

Den Webauftritt des Santa Fe Beach Club findet ihr unter stafebeach.com/index.html

Bantayan Trauminsel

Bantayan

Die Trauminsel auf den Philippinen

Hier mal die alternative Anreise, von Bacolod City kommend. Denn die meisten beschreiben den Weg nach Bantayan von Cebu City aus. Wir jedoch reisten von einer anderen Insel aus an. Und zwar von Negros Occ.

Individuelles Reisen ist auf den Philippinen nicht einfach. Denn es fehlt oft an der entsprechenden Infrastruktur und was den Touristen betrifft, an den Möglichkeiten, den richtigen Weg zu finden.

Wer sich in Bacolod City aufhält und dort keine Verwandten hat, fragt am besten in seinem Hotel nach und wird von dort aus zu einem Veranstalter vermittelt. Über diesen bucht ihr euren Trip auf die Trauminsel Bantayan.

Oder ihr traut es euch zu, selbständig anzureisen. Dazu geht ihr zum Busterminal von Ceres und bucht eine Fahrt nach Cadiz. Dort nehmt ihr ein Jeepney zum Commercial Port. Von dort geht es weiter mit der Fähre nach Bantayan.

Man kann auch alles online vorbuchen. Was auch empfehlenswert ist, denn sonst hängt ihr irgendwo fest, weil ein Teilstück im Transport bereits ausgebucht ist.

Unseren mehrtägigen Ausflug hat eine Verwandte vorgebucht und organisiert. Mit 20 Personen, Gepäck und dem obligatorischen Essenvorrat  in einen vorbestellten Jeepney, angeheuert aus der Nachbarschaft, ging es am frühen morgen nach Cadiz. Zu einem unschlagbaren günstigen Freundschaftspreis für das ganze Jeepney.

Ein harter Trip von 1,5 Stunden. Es war eng und laut, aber lustig.

An der Zufahrt zum Terminal des Commercial Ports muss man erst ein paar Peso Hafengebühren bezahlen (20.-PHP) und danach ins Büro für den CheckIn für die Personenfähre.

Die Passagiere warten dann im oder am Terminal. Erst wenn die Coast Guard es erlaubt, gehen die Passagiere zur Fähre. Dort wird das Ticket nochmals kontrolliert und alle steigen mit ihrem Gepäck ein.

Alle Fahrgäste mussten sich setzen und eine Schwimmweste anlegen. Dann überprüfte die Coast Guard ob jeder eine der orangenen Westen angelegt hatte. Mehrmals wurde abgezählt, wie viele Passagiere an Deck waren.

Da hat sich was an Sicherheitsmaßnahmen getan, gegenüber der vergangenen Jahre.  Es wurde wirklich nachgezählt, ob das Boot überladen ist oder nicht.

Pünktlich um 09:15 h legte die Fähre ab. Das bedeutet, man muss frühzeitig beim CheckIn sein.

Die Überfahrt von Cadiz nach Bantayan dauerte nicht ganz 3 Stunden. Vom dortigen Hafen benötigt man dann wieder ein Fortbewegungsmittel zu seinem gebuchten Resort. Ich habe gehört, dass für diese Fahrt Phantasiepreise verlangt werden.

Unsere Gruppe hatte jedoch auf der Fähre eine nette Einheimische kennengelernt, die einen ihrer Verwandten angerufen hat, der mit seinem Jeepney unsere gesamte Gruppe für 400. Peso statt der gern verlangten 1000.- Peso und mehr für zwei Personen, zu unserem gebuchten Resort gefahren hat.

Die Strände auf Bantayan sind überwältigend schön. Das Wasser so klar und schön. Traumhaft. Unbeschreiblich.

An den Stränden befinden sich auch Fischerdörfer. Dann kommt wieder ein Resort, dann wieder Fischer. Alles schön nebeneinander und offen zugänglich. Nicht überlaufen. Eine angenehme, ruhige Atmosphäre.

Für die Rückreise hatten wir die gleichen Jeepneys angeheuert, so dass dies reibungslos klappte.

Auch hier fuhr die Fähre pünktlich um 09:15 h ab.

Dabei ist auch zu beachten, dass man nach Möglichkeit 2 Stunden vorher schon am Hafen ist. Denn wegen der Gezeiten musste die Fähre das extrem flache Wasser vorher schon verlassen und befand sich ein ganzes Stück außerhalb des Hafens.

Die Passagiere wurden mit kleinen Barkas zum Schiff gebracht. Wer Lastminute angekommen war, hatte Pech und wurde zurückgelassen. Das Boot fuhr pünktlich ab. Auch dieses Mal von der Coast Guard überprüft. Weil ein paar ohne Schwimmweste waren, suchten Coast Guard und Schiffpersonal nach den Überzähligen und wurden auch fündig. 4 oder 5 Reisende hatten es ohne Ticket auf das Boot geschafft, als die Barkas zwischen Hafen und Fähre pendelten.

 

 

Landesweites Rauchverbot

Jetzt gilt es, das

landesweite Rauchverbot

auf den Philippinen, an und in öffentlichen Gebäuden, an und um Schulgelände, öffentliche Einrichtungen, Busterminals, Plätzen, Krankenhäusern, sonstigen medizinischen Einrichtungen, Malls….

Ab Sonntag, 23.07.17 tritt dieses Gesetz in Kraft, welches zuvor bereits schon einzelne Städte in ihren Stadtverordnungen hatten.

Aktuelle Reisewarnungen Philippinen

Die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amt für die Philippinen, würde ich als Reisender schon auch ernst nehmen.

pal foto

Sie betreffen die südlichen Regionen. Dort gibt es leider immer wieder mal Auffälligkeiten.

Man muss keine besondere Angst haben,  um auf die Philippinen zu reisen. Jedoch muss es nicht sein, dass man bestimmte Gegenden aufsucht. Auch wenn diese landschaftlich besonders reizvoll sind.

Und ich denke, es ist auch nicht verkehrt, sich die weiteren angebotenen Informationen zum Land durchzulesen.

Zur Seite des Auswärtigen Amtes mit den Reise- und Sicherheitsinformationen.

 

 

Erwartungen 2017

Was erwartet uns 2017 im Zusammenhang mit den Philippinen ?

neuesjahr png

Einiges an Veränderungen dürfte die Vereidigung des künftigen amerikanischen Präsidenten Trump verursachen.

Zum einen in der militärischen  und finanziellen Unterstützung, Ausrüstung und Beratung im Kampf gegen Rebellen- und Entführer Gruppen.

Aber zum anderen kann ich mir auch gut vorstellen, dass sich auch Einreisebedingungen in die USA für Filipinos verschärfen oder zumindest intensiver bei Visa Anträgen hingesehen und überprüft wird.

Und was wird aus den vielen Filipinos die sich nicht mehr legal in den USA aufhalten und ihre Visa überschritten haben ?  Setzt Trump seine Ankündigungen um, illegale Philippiner auszuweisen ?

Nicht viel Vorausahnung gehört zu der Aussage , dass sich der Kampf gegen Drogen und Korruption fortsetzen wird.

Das kommende Silvester könnte sich auf den Philippinen ganz anders abspielen. Und zwar ohne Böller und Raketen. Denn strikte lokale Verbote, deren Überwachung und die Befürchtungen tatsächlich hart bestraft zu werden, wenn etwas passieren sollte, haben die Verletzungen durch Feuerwerkskracher auf eine verschwindend geringe Anzahl gemeldeter Vorkommnisse zusammenschmelzen lassen. Von rund 10000 auf 350 ! Landesweit. Duterte kündigte zuvor an, landesweit ein Verbot für Feuerwerkskörper zu erlassen.

Manny Paquiao möchte nur noch als Produzent in der Filmindustrie tätig werden. Zuvor war er gleichzeitig auch noch die Hauptfigur und der Regisseur in seinen filmischen Werken. Stellt sich mir momentan auch die Frage : Kennt jemand einen seiner Filme ? Habe ich etwas verpasst ?

Der Bedarf an Energie wird weiter ansteigen. Die Wirtschaftsprognosen sind weiterhin recht positiv für die Philippinen. Es wird auch eine Steigerung in der Tourismusbranche erwartet.

International geht der Streit zwischen den Nutzungsrechten in der Südchinesischen See zwischen China und den Philippinen in die nächste Runde. Wie wird es sich auf diese neue intensive Freundschaft dieser beider Länder auswirken ? Wer erlaubt sich welche Provokationen in dem Gebiet nördlich der Philippinen ? Wie stellen sich die USA dazu ?

2017 wird sicherlich spannend werden. Freuen wir uns darauf.

Punisher

Mehrere Präsidenten der Philippinen haben sich über Jahre hinweg nur um sich selbst und ihre reichen Clans gekümmert.

Das Drogenproblem wurde immer größer und die Händler immer mächtiger, weil sie zum Teil in den Reihen der Legislativen, Judikativen und Exekutiven sassen oder immer noch sitzen.

Diesen Verfall an Werten, diese täglichen Unsicherheiten im Alltag Opfer von Drogenkriminalität zu werden, hatten viele Filipinos bis oben hin satt und wählten daher ihren Präsidenten Duterte, der mit harter Hand als Bürgermeister erst in Davao aufräumte und jetzt landesweit. Er scheut sich dabei nicht, sich mit alteingesessenen Politikern anzulegen und ihnen Filz und Korruption vorzuwerfen.

Inzwischen hört man, dass es auf den Straßen sicherer wurde. Zumindest ist dies der subjektive Eindruck vieler.

Ob dabei jedoch alles rechtsstaatlich verläuft  ?

Ein investigativer Fotobericht von Reuters zum Thema Duterte  the Punisher

 

 

Marcos auf Heldenfriedhof beerdigt

Jetzt also doch:

Marcos auf Heldenfriedhof beerdigt

30 Jahre nachdem er in Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt wurde, hat man den Diktator Marcos auf dem Libingan Friedhof, der auch als Heldenfriedhof bezeichnet wird, in Manila beerdigt.

Auf diesem Friedhof werden ehemalige Präsidenten, hochrangige Soldaten und Menschen begraben, die sich in besonderer Weise um die Philippinen bemüht haben.

Die ganzen Jahre nach seinem Tod, wurde darum gestritten, ob der ehemalige Diktator dort begraben werden sollte.

Am 17.11.16 bekam dann das Militär von der amtierenden Regierung den Auftrag, das Grab vorzubereiten und die Beisetzung am 18.11.16 durchzuführen.

Mit militärischen Ehren, Flagge und 21 Böllerschüssen wurde er dann begraben.

Außerhalb des Friedhofes fanden Proteste statt. Man möge bedenken, dass Hunderttausende unter seiner Amtszeit zu leiden hatten, eingesperrt oder umgebracht wurden.

Auf der anderen Seite hat die Beisetzung ein Gutes. Dessen „kranke“ Witwe kann nicht mehr medienwirksam an den Sarg aus Glas, um dann am einbalsamierten und ausgestopften Marcos herumzuplärren „Oh´my beloved husband….“,

Aber dass es ausgerechnet dieser Friedhof sein musste….

Crowdfunding auf Philippinen

Crowdfunding auf den Philippinen.

Projekte und StartUp Unternehmen.

Crowdfunding hat das Ziel eine gute Idee bekannter zu machen, Kontakte zu ermöglichen und letztendlich auch Investoren zu finden. Dabei unterstützt man zum Beispiel eine gute Geschäftsidee und bekommt später einmal die Investition zurück, indem man das Produkt um welches es geht, als einer der ersten bekommt oder noch etwas extra obendrauf erhält. Gleichzeitig hat man etwas Gutes getan.

Für Crowdfunding Projekte gibt es im Internet Plattformen. Eine davon ist das

Spark Project

picture sparkproject

Screenshot Webseite

Das ist selber auch ein philippinisches StartUp Unternehmen.

Es befinden sich sehr interessante Projekte und Ideen auf den Seiten. Ein großer Teil natürlich aus dem Bereich lokales Handwerk, Kunsthandwerk oder Mode.

Vielleicht ist ja sogar das eine oder andere Projekt dabei, bei dem ihr selbst ein paar Peso investieren wollt.

Duterte beleidigt angeblich Obama

Der philippinische Präsident beleidigte angeblich den amerikanischen Präsidenten Obama.

Son of a whore (Hurensohn), sagte Duterte in einer Ansprache. Diese Rede gibt es auf Video und wer sie sich anhört, bekommt nach meiner Meinung tatsächlich Zweifel daran, ob es stimmt, was Teile der Medien wie ein gefundenes Fressen behaupten. Daher schrieb ich im Titel dieses Beitrages „Duterte beleidigt angeblich Obama“

Hier  ein Link zu YouTube mit dem Video zur Rede und hier gleich noch einer.

Nun bringen wir diese Rede noch in den richtigen Kontext zum dem, was diesen Sätzen voraus ging.

Obama kritisierte seit ein paar Tagen die Vorgehensweise der Philippinen im Kampf gegen die Drogen. Duterte sagte dazu auch seit Tagen, dass er sich selbstverständlich gern mit dem amerikanischen Präsidenten treffen würde.

Aber ! Er wolle sich nicht reinreden lassen, wie sie diesen Drogenkrieg führen.

Dazu sagte Duterte wörtlich “ You must be respectful. Do not throw away questions and statements. Son of a whore, i will curse you in that forum“…

Mit Forum ist ein Treffen mehrerer Präsidenten in Laos gemeint, wohin Duterte und Obama unterwegs sind.

Er kritisierte und ärgerte sich darüber, dass Obama Vorwürfe macht, gleichzeitig jedoch verantwortlich wäre, für außergerichtliche Tötungen irgendwo in der Welt und Obama möge sich mal darum kümmern, wie viele  Schwarze in den USA erschossen wurden. Und das wolle er, Duterte fragen. Dies müsse Obama nicht wegwischen wollen, aber gleichzeitig den Philippinen Vorwürfe machen.

Duterte war sehr verärgert darüber, wie sich die USA in die Politik der Philippinen einmischen und er sagte auch, dass er einzig dem filipinischen Volk verantwortlich wäre.

Der Hitzkopf Duterte wollte Obama nicht persönlich beleidigen, sondern es rutschte ihm in seiner rüden Art sich auszudrücken so heraus. Was ihm im Nachhinein leid tut.

Es war und ist jedoch auch klar, dass sich Teile der Medien nur darauf stürzten um diese einzelne Aussage herauszupicken, um eine Schlagzeile zu haben. Und die deutschen Medien sind, was die Philippinen betrifft, nicht gerade das was man informiert nennen könnte. Die übernehmen die Meldungen der Presseagenturen ohne Hintergründe weiter zu verfolgen.

Gesagt hat er es. Das sollte Duterte sich selbstverständlich verkneifen. Im richtigen Zusammenhang betrachtet, ist es nicht mehr ganz so starker Tobak, wie es sensationslüsterne „Journalisten“ gern hätten.