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Unterlagen Einbürgerung

Für die Einbürgerung einer Filipina werden eine Reihe von Unterlagen benötigt. Diese sind folgende :

  • Aufenthaltsbescheinigung Meldebehörde
  • Passfoto
  • Lebenslauf
  • Kopie Pass
  • Kopie Aufenthaltstitel
  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Scheidungsurteil, wenn geschieden
  • Nachweis Staatsangehörigkeit des dt. Ehepartners
  • Sprachkenntnisse entweder mindestens durch Hauptschulabschluss oder Zertifikat Deutsch B1
  • Einbürgerungstest oder Nachweis deutscher Schulabschluss
  • Versicherungsverlauf in Rentenversicherung
  • Arbeitsvertrag wenn berufstätig
  • Einkommensnachweise
  • Einbürgerungsantrag

Somit eine ganze Reihe an Unterlagen, die in Kopie eingereicht werden müssen. Die Originale werden nur vorgezeigt.

Wird fortgesetzt…

oder Teil 1 Einbürgerung einer Filipina in D

Vorteile Einbuergerung Filipina in D

Ein Thema worauf ich wiederholt angesprochen wurde, ist die Einbürgerung einer Filipina in Deutschland. Wie bekommt man die deutsche Staatsbürgerschaft ?   Das Thema ist ein wenig komplex und ich teile es in mehrere Folgen auf. Beginnen werde ich mit

Vorteile der Einbürgerung einer Filipina /eines Filipino in Deutschland

In der Regel ist  der Aufenthalt einer Filipina in D langfristig, auf viele Jahre oder Jahrzehnte ausgelegt. Verheiratet, Kinder, berufstätig leben die meisten hier 30 oder 40 Jahre. Die Philippinen werden nur im Urlaub besucht. Sie sind eigentlich alle bestens integriert, haben ihre Niederlassungserlaubnis usw.

Im Grunde könnte man meinen, es liegt überhaupt keine Veranlassung für eine dt. Staatsbürgerschaft vor.

Es gibt jedoch eine Stolperfalle: Angenommen, im Rentenalter geht der philippinische Staatsbürger zurück auf die Philippinen, dann kürzt der dt. Staat die Rente ! Und zwar deutlich.

Und der zweite Punkt ist, angenommen die Filipina verlegt ihren Lebensschwerpunkt im Rentenalter auf die Philippinen und sagt sich, sie möchte nur gelegentlich ihre Kinder in Deutschland besuchen, dann bekommt sie ein Problem, wenn sie länger als 1 Jahr auf den Philippinen war. Denn das muss sie zuvor der Ausländerbehörde mitteilen. Hat sie das versäumt oder war dies überhaupt nicht so geplant, dann “darf” sie einen Visumantrag formell stellen, um ihre eigenen Kinder in D besuchen zu können. Und dies obwohl sie vorher 30 Jahre hier gearbeitet hat, Steuern und Krankenversicherung bezahlt hat.

Und der dritte Punkt ist die Reise- und Freizügigkeit im allgemeinen. Mit dem deutschen Pass ist es einfacher zu reisen. Selbst für einen Kurztrip nach London muss man mit dem philippinischen Pass ein aufwändiges Visumantragsverfahren durchlaufen.

Es sind somit formelle Vorteile die für den Wechsel der Staatsbürgerschaft sprechen.

Als Gegenargument könnte man anführen, dass dadurch der Erwerb von Grund und Boden auf den Philippinen eingeschränkt ist. Nun, da meine ich, damit können die meisten leben. Dann ist das erworbene Land eben ein wenig kleiner.

Thema wird fortgesetzt…