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Orientierungshilfe für Filipinos

Eine Orientierungshilfe für Filipinos die nach Deutschland reisen,

haben 2 sehr fleissige Autorinnen erstellt. So wie wir uns über die Philippinen informieren bevor wir dort hinreisen, suchen umgekehrt Filipinos Informationen über Deutschland zu erhalten.

Screenshot UAAP Website

Screenshot UAAP Website

Das Booklet „Orientation Booklet for Filipinos in Germany“ wurde von Univerity of the Philippines Alumni Association Germany e.V. vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Interessierte Leser erhalten es über die Webseite upaagermany.org

Filipinos angeblich ohne Visum in USA

Einen richtigen Volltreffer landete diese Tage The Adobo Chronicles mit dem Beitrag:

Filipinos können ohne Visum in die USA reisen

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Die Nachricht war so erfolgreich, dass sich die amerikanische Botschaft in Manila genötigt sah, einen Hinweis auf ihrer Webseite anzubringen, dass sich für Filipinos nichts geändert hat und sie nicht unter das Visa Waiver Programm fallen.

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Und auch The Adobo Chronicles hat diese Info nun in den Beitrag nachträglich eingebaut.

Zu viele waren darauf reingefallen und haben es für bare Münze genommen und nicht verstanden, dass Adobo Chronicles reine Satire ist. Selbst in Tageszeitungen wurde geschrieben, dass es sich um einen Scherz handelte, damit nicht noch mehr darauf reinfallen.

 

2 mal Lebenslang

2 x Lebenslang hat heute 1 Filipino in Bacolod von einem Gericht aufgebrummt bekommen plus 2 x je 500 000,- Peso Geldstrafe.

Vor 12 Jahren hatte er einem Polizisten Shabu im Wert von 150,- Peso verkauft. Das sind nach heutigem Kurswert nicht einmal 3,- Euro. In seiner Wohnung wurden dann noch 13 weitere Päckchen gefunden, die insgesamt 64 g. gewogen hatten.

„Schon“ nach 12 Jahren hatte er nun seinen Gerichtstermin. Er hatte diese ganzen Jahre im Gefängnis verbracht und wie bereits erwähnt, es gab 2 x Lebenslängich oben drauf.

Als Shabu wird in Asien die künstliche Droge aus Metamphetamine bezeichnet, die in westlichen Ländern als Chrystal, Met und sonst wie genannt wird.

Die meisten Reisenden haben damit sowieso rein gar nichts mit zu tun. Aber vielleicht gibt es doch den einen oder anderen Traveller, der sich auf einen Joint einladen lässt oder meint er müsse sich einen kaufen. Dem sei gesagt, so etwas wie Kleinstmengen für Eigenbedarf kennen sie auf den Philippinen nicht. Selbst dafür wandert man 15 Jahre und länger in den Knast. Und sich nachher herausreden zu wollen, weil vielleicht der Verkäufer dazu animiert hatte, weil es ein Drogenfahnder war, hilft auf den Philippinen vor Gericht auch nicht mehr. Weil die Polizei kommt damit durch, selbst wenn sie der Initiator für den Kauf war.

Selbst die kleinste Menge an weichen Drogen, führt in ein elendiges Gefängnis, von dem euch keiner mehr herausholen kann.

In Malaysia, Singapore und Indonesien wirst du gehängt. Die Chinesen erschießen dich. In Thailand und auf den Philippinen landest du Jahrzehnte im Gefängnis. Was letztendlich auch dein Todesurteil bedeutet.

Filipino belegt Platz 19 in Sochi

Der Filipino Martinez belegt nach dem heutigen Wettbewerbstag Platz 19 in Sochi (Sotchi)  im Kurzprogramm Kür zum Einkunstlauf. Somit ist er für das Finale qualifiziert.

Morgen findet die Pflicht im Eiskunstlauf statt. Man kann dies ab 16.00 h (wenn ich richtig gerechnet habe) Live verfolgen. Falls es im Fernsehen nicht gezeigt wird, dann aber auf jeden Fall im Internet bei ARD Sport oder ZDF Sport per Livestream.

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Wenn man bedenkt unter welchen Bedingungen Martinez trainiert, dann ist der 19. Platz richtig gut. Das Foto zeigt als Beispiel eine Eislaufbahn in einer Mall in Manila.

Martinez muss seinen Sport zu großen Teilen alleine finanzieren. Auf den Philippinen gibt es praktisch keine Sportförderung. So hat er glücklicherweise ein paar Sponsoren, die ihm ein Training in den USA ermöglichten. Man sagt auch, dass seine Eltern ihr Haus verpfändet haben um ihn zu unterstützen.

Filipino App

Filipino Android App

Filipino ist die Amtssprache. Grundlage für diese Sprache ist das Tagalog. Zeitweise wurde sie auch Pilipino genannt. Daher sagt man landläufig auch oft, alles 3 Bezeichnungen sind ein und dasselbe.

Um die ersten paar Worte zu erlernen, kann man sich die Filipino Gratis App auf das Android Smartphone laden.

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Diese gibt es im PlayStore

Die Gratis App umfasst nur etwa 40 Wörter und Redewendungen, sowie die wichtigsten Zahlen. Klickt man auf das deutsch geschriebene Wort, bekommt man es schriftlich übersetzt angezeigt und zusätzlich noch vorgesprochen.

Die Gratis App gibt einen Vorgeschmack darauf, was die umfangreichere Bezahlversion bietet.

Balikbayan Box nicht ausgeliefert

Es mehren sich Beschwerden darüber, dass Balikbayan Boxen nicht ausgeliefert wurden.

Eine Balikbayan Box ist ein großer Karton, der von Filipinos, die im Ausland leben, in die Heimat geschickt wird. Dazu wählt man einen Versender seines Vertrauens. Dieser sammelt die Boxen ein, verfrachtet diese in einen Container und schickt diesen auf die Philippinen. Dies ist erheblich günstiger als jede andere Versandart. Dieses System gibt es überall dort, wo Filipinos leben.

balikbayan-boxen

Selten geht dabei etwas schief. Zum Beispiel kann es durchaus mal sein, dass ein Container beim philippinischen Zoll fest hängt. Entweder hatte der Zoll bei einer Stichprobe in einer der Boxen etwas festgestellt und dadurch die gesamte Ladung konfisziert oder im Container befand sich Ware eines anderen Unternehmens, welches rein überhaupt nichts mit den Balikbayan Boxen zu tun hatte, aber beim Zoll aufgefallen ist.

In der Regel bekommt man aber dann nach einiger Zeit diese Boxen frei und sie können ausgeliefert werden.

Man kann auch nicht ausschließen, dass aus einem Container doch mal etwas gestohlen wird. Dies wird aber dann normalerweise vom Versender finanziell entschädigt.

Aber auch die Taifune können zu Auslieferungsproblemen führen.

Seit ein paar Wochen steht jedoch ein Versender stark in der Kritik. Dieser galt bisher als zuverlässig. Kunden wundern sich jedoch darüber, dass ihre Balikbayan Boxen seit Wochen überfällig sind. Auf Nachfragen wird angeblich nicht reagiert. Auf der Webseite bekommt man angeblich als Ergebnis bei der Statusabfrage, dass die Boxen ausgeliefert wären.

Ich kann das jetzt zwar so nicht beurteilen, aber genau so ist mir vorhin von Freunden bestätigt worden.

Über die Homepage der philippinischen Botschaft in Berlin, lässt sich unter „DTI Public Advisory on Cargo Forwarding“ eine pdf abrufen, in der Balikbayan Versender aufgeführt sind, bei denen ermittelt wird, weil sie nicht auslieferten.

Ein Screenshot Teilausschnitt ist beigefügt.

dti-balikbayanboxinfo

Ruft man die Homepage dieses Versenders in Deutschland auf, steht dort der Hinweis, dass ein geändertes Anmeldeverfahren beim Zoll die Sendungen verzögert.

Diesen Hinweis habe ich auch bei anderen Balikbayan Boxen Versender gelesen. Das klingt also alles plausibel und ich denke jeder Kunde versteht dies. Aber es muss ihm erklärt werden, wenn er nachfragt. Was jedoch nicht erklärt, warum die Boxen als ausgeliefert gemeldet werden, obwohl sie noch nicht angekommen sind.

Phildreams Philippinen Blog wird die Angelegenheit weiter beobachten und darüber berichten.

2 Billionen USD nach Hause geschickt

Im September 2012 haben Ausland Filipinos 2.043 Billionen USD nach Hause geschickt.

Billionen ist die amerikanische Größenbezeichnung. Bei uns wären dies 2.043 Milliarden USD.

Das ist trotzdem eine beinahe unglaubliche Summe. Alles Gelder, die von im Ausland lebenden Filipinos erwirtschaftet wurden und auf die Philippinen gesendet wurden. Insgesamt wurden somit von Januar bis September 2012 17,3 Billionen USD (zu deutsch 17,2 Milliarden überwiesen. Das ist eine Steigerung von 5,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2011.

Da sieht man, welch enormer Wirtschaftsfaktor diese Gelder für das Land sind und weshalb der „Export“ von Arbeitskräften ein lukratives Einkommen ist. Von daher wird der Arbeitskräfteexport auch im Interesse der Regierung nie enden wollen, trotz aller Beteuerungen und Maßnahmen gegen den Menschenhandel.

Tanklastwagen explodiert

Vor 3 Tagen war ein Tanklastwagen in Riyadh, Saudi Arabien explodiert. Der Fahrer war ein Filipino, dessen Familie jetzt von der OFW – Organisation auf den Philippinen betreut wird.

Bei der Explosion starben bisher 23 Menschen, davon 6 Filipinos. Rund 90 Personen sollen insgesamt verletzt worden sein. Der philippinische Truck Driver war gegen eine Brücke gefahren. Die Explosion zerstörte umliegende Gebäude komplett.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=WxrQtVv8WzU[/youtube]

(Video von AlJazeera auf YouTube)

Warnung vor Computervirus

Eine Warnung vor einem Computervirus, mit Philippinenbezug.

In jüngster Zeit werden über die Chatfunktion bei Facebook vermeintliche Bilder zugeschickt. Wie auf Mimikama zu lesen ist, soll zur Zeit ein Foto verteilt werden, welches von bacolodhouseandlot . com stammen soll. Dahinter verbirgt sich jedoch eine Datei mit einem Virus. Beim anklicken lädt man diese Datei auf seinen PC.

Die Domain bacolodhouseandlot ist tatsächlich existent. Man bekommt jedoch keinen Zutritt zu der Seite. Im Cache der Google Suche ist eine Webseite hinterlegt, die nach außen hin sinnloses verbreitet.

Sucht man nach Bacolod House and Lot wird man leicht fündig, da diese Wörter seit Jahren von seriösen Seiten auf den Philippinen verwendet werden. Dies ist somit ein gängiger und vertrauter Begriff bei der Suche nach Wohnungen, Häusern oder Land.

Hinzu kommt, dass Facebook auf den Philippinen und unter Filipinos weltweit die Social Community schlechthin ist. Vom Kind bis zur Großmutter, alle haben ihr Facebook Konto.

Somit hat der Verbreiter dieses Virus einen wirklich großen Personenkreis, den er damit erreichen könnte.

Auf Miminka wird  in den Kommentaren aber auch geschrieben, dass der Virus wohl nicht richtig funktioniert hätte, als jemand ihn getestet und untersucht hat.

Trotzdem, seid vorsichtig und klickt nicht auf alles drauf, was Euch“ vor die Maus läuft“.