Zahl des Tages
12,2 Millionen Filipinos sind im staatlichen Programm zur Unterstützung mit Lebensmitteln, so die Angaben des Ministeriums für Soziales.
12,2 Millionen Filipinos sind im staatlichen Programm zur Unterstützung mit Lebensmitteln, so die Angaben des Ministeriums für Soziales.
Meine Zahl des Tages
In den USA wurden im Jahr 2009 genau 38 934 Filipinos eingebürgert !
So berichtet das Office of Immigration Statistics of U.S. Department of Homeland Security.
Insgesamt macht dies jedoch trotzdem nur 5,3 % der insgesamt 2009 Eingebürgerten aus. Die größte Gruppe sind Inder mit 110 000 und gleich danach folgen die Mexikaner.
Gestern wurden wieder Filipinos Opfer von Piraten aus Somalia. Das Schiff fährt unter der Flagge von Panama und hatte 21 philipinische Besatzungsmitglieder. Der Überfall geschah rund 190 Seemeilen vor der Küste des Oman. Über Funk hatte man noch einen Notruf abgesetzt und mitgeteilt, dass mehrere mit Sturmgewehren bewaffnete Piraten an Board gekommen sind. Es war auch die Rede von einem tragbaren Granatenwerfer.
Aktuell befinden sich somit nach offiziellen Angaben 45 Filipinos aus 5 Schiffen in der Hand somalischer Piraten.
Nach einem Feuer in Caloocan City, Metro Manila, sind 1000 Familien obdachlos. Das Feuer brach gestern, am frühen Abend, gegen 18.00 Uhr aus. Der Brandherd wurde schnell ermittelt und laut Feuerwehr lag es an einem Kurzschluss in der Elektrik. Mehrere Haushalte hatten sich über den gleichen Anschluß mit Strom versorgt.
Wenn man die Philippinen ein wenig kennt, weiß man, dies ist Normalzustand. Dicht an dicht drängen sich einfache und selbstgebaute Holzhäuser. Hat ein Haushalt keinen Stromanschluß, sei es weil nie installiert, sei es weil gerade mal wieder zwangsabgestellt, holt man sich den Strom vom Nachbarn. Man leiht ihn sich auf Pump aus oder gibt ihm ein paar Peso, wenn man sie denn hat.

Brennt es dann tatsächlich einmal, sind gleich viele Behausungen betroffen, weil das Material leicht entzündlich ist und alles sehr nah zusammen steht. Hinzu kommen noch die Petroleum Lampen und die Gaskocher mit ihren Gasflaschen.
So ein Wohnviertel ist praktisch kaum zu löschen wenn es mal brennt.
Mit unserer deutschen Einstellung und Mentalität müsste man jetzt denken, dass der Verursacher des Brandes ruiniert ist. Nicht jedoch auf den Philippinen. Die bauen ihre Häuser einfach wieder auf. Sicherlich mit einigen Problemen zu Beginn. Aber sie werden den Schutt nach wiederverwertbarem Material durchsuchen und ihre Häuser erneut aufbauen.
Das ist für uns Europäer erstaunlich, aber die Filipinos nehmen es hin wie es kommt. Es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, denn sie kennen keine Vollkasko-Mentalität und beim Verursacher des Brandes ist sowieso nichts zu holen. Außerdem hätte genau dieses jedem anderen im Wohnviertel auch passieren können.
Stehen dann in ein paar Wochen die Häuser wieder, geht es mit dem Strom gegenseitig anzapfen wieder genau gleich weiter wie zuvor.