Schlagwort-Archiv: Filipinos

Entführte UN Soldaten sind Filipinos

Die gestern bei den Golan Höhen entführten UN Soldaten sind Filipinos.

Es sollen 21 Blauhelmsoldaten sein, die zu einen 300 Mann starken Kontingent gehören, die an der Grenze von Israel zu Syrien tätig sind.

Die Entführung selbst fand in der Provinz Daraa statt. Sie gehört zwar zu Syrien, jedoch gilt dieser Streifen als Niemandsland.

Die Verhandlungen mit den syrischen Oppositionellen laufen bereits. Diese sagten, man betrachte die philippinischen UN Soldaten als Freunde, behandelt sie gut und möchte sie wieder freilassen.

Man könnte ja jetzt ganz bissig sein und sagen, es war ja klar, dass dies Filipinos passieren musste. Aber die Blauhelme haben nur Beobachterfunktion. Sich zu wehren und in Kampfhandlungen verwickelt zu werden, wäre politisch betrachtet fatal. Von daher blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich gefangen nehmen zu lassen.

Filipinos in Algerien

Auch 6 Filipinos wurden auf dem Gasfeld in Algerien Opfer der Terroristen und sind dort gestorben. 4 weitere werden noch vermisst.

Insgesamt sollen 26 Filipinos dort gearbeitet haben. 4 waren während dem Überfall im Urlaub und 8 sind momentan in umliegenden Krankenhäuser untergebracht.

So die Zahlen von heute.

Bereits am Samstag und Sonntag wurde jedoch berichtet, dass 52 Personen aus Algerien kommend in Manila gelandet wären. Da soll es jetzt wohl so sein, dass die meisten von ihnen nicht unmittelbar mit dem Gasfeld in Verbindung gebracht werden können, sondern „nur“ in Algerien gearbeitet haben.

Allerheiligen

Allerheiligen und Allerseelen auf den Philippinen.

Ein wichtiges Ereignis. Viele verbringen die ganze Nacht auf dem Friedhof. Auf und an den Gräbern sitzen ganze Familien. Man bringt etwas zu essen mit und gibt auch den Verstorbenen etwas ab. Auf der einen Seite fürchten sich die Filipinos ja vor den Geistern, auf der anderen Seite jedoch werden die Toten regelrecht gemeinsam in den Kreis der Familie auf ganz natürliche und zwanglose Art mit einbezogen.

Wenn ich mir diesen einfachen Friedhof ansehe, da fürchtet man sich ja schon bei Tageslicht. Der ist aber aktiv in Betrieb. Das ist ein ganz normaler öffentlicher Friedhof.

Sprachen Philippinen

Auf den Philippinen gibt es 171 Sprachen. Hinzu kommen noch die örtlichen Dialekte. Von den Sprachen sind 2 offiziell. Das sind Tagaolog und Englisch. Weitere  8 Sprachen  gelten als  halboffiziell. Sie werden auf den jeweiligen Inseln  überall gesprochen und  in Zeitungen verwendet.  Zum Beispiel das Cebuano oder Visayan…

Ein Wirrwarr aus Sprachen. Die meisten Filipinos sprechen daher sicherlich mindestens 3 Sprachen oder verstehen sie zumindest so, dass sie damit im Land durch kommen.

Wer mit Filipinos in Deutschland zu tun hat, wird feststellen, dass sie in Gesprächen das gleiche Thema, oder auch den gleichen Satz, mehrmals durchgehen und in anderer Art und Weise wiederholen. Das liegt einfach daran, dass wenn 3 Filipinas sich unterhalten, eine gemeinsame Sprache gefunden werden muss. Und wenn es dann ganz dumm läuft, muss alles in 2 unterschiedlichen Sprachen besprochen oder erörtert werden, damit es jeder versteht.

So kommt es gelegentlich zu ganz kuriosen Mißverständnissen. Durch ganz simple Dinge, wie ähnlich lautende Worte oder dem ständigen Wechsel zwischen den Sprachen.

Hierzu kann ich selbst ein Beispiel geben, durch den ständigen Wechsel von deutsch zu englisch.

Diese Tage flatterte per Brief eine Bestellbestätigung ins Haus. Ein Posten darauf war „Expressident“. Ich rätsel herum, was ist Expressident ?  Und dann fiel es wie Schuppen von den Augen. Es heißt nicht Ex – President sondern Express – Ident.

Autsch.

 

Tag der Seefahrer

Heute ist der weltweite Tag der Seefahrer. Auf den Philippinen gaben dazu ein paar Vorsitzende von Interessenverbänden ihre Statements ab, die aber nichts anderes als übliches Politikergeschwätz waren. Sinngemäß wurde gesagt, man müsse die sozialen Bedingungen für Seeleute verbessern.

Laut Statistiken fuhren im Jahr 1975 rund 36000 Filipinos zur See. Mittlerweile sollen es mehr als 330 000 sein.

Rund 28 Prozent der Arbeitnehmer weltweit rund ums Thema Seefahrt sollen Filipinos sein.

Filipinos in Libyen

Rund 26000 Filipinos arbeiten als OFW in Libyen.  Hieß es noch vor 2 Wochen, dass zur Rückkehr Willige sich doch ein Flugticket kaufen mögen, hat die philippinische Regierung nun mehr Initiative ergriffen, um ihre Landsleute aus Libyen zu holen.

Angeblich wurde ein Schiff gechartert auf welches „nur“ 600 Filipinos geflohen seien, obwohl es für mehr Passagiere ausgelegt ist. Ich vermute eher mal, dass die Filipinos in Libyen nichts von dem Schiff wussten.

12000 sollen inzwischen Libyen irgendwie verlassen haben. Davon sind 4000 bereits auf den Philippinen angekommen und von diesem Personenkreis haben 2523 eine staatliche Hilfe von 10000,- Peso bar ausbezahlt bekommen.

Insgesamt rund 5000 Filipinos arbeiten in Libyen im Gesundheitssektor. Aus diesem Berufszweig soll kaum jemand geflohen sein.

Diese Zahlen stammen vom DFA (Department of Foreign Affairs) der Philippinen.

Zahl des Tages

Meine Zahl des Tages

In den USA wurden im Jahr 2009 genau 38 934 Filipinos eingebürgert !

So berichtet das Office of Immigration Statistics of U.S. Department of Homeland Security.

Insgesamt macht dies jedoch trotzdem nur 5,3 % der insgesamt 2009 Eingebürgerten aus. Die größte Gruppe sind Inder mit 110 000 und gleich danach folgen die  Mexikaner.

Wieder Filipinos Opfer von Piraten

Gestern wurden wieder Filipinos Opfer von Piraten aus Somalia. Das Schiff fährt unter der Flagge von Panama und hatte 21 philipinische Besatzungsmitglieder. Der Überfall geschah rund 190 Seemeilen vor der Küste des Oman. Über Funk hatte man noch einen Notruf abgesetzt und mitgeteilt, dass mehrere mit Sturmgewehren bewaffnete Piraten an Board gekommen sind. Es war auch die Rede von einem tragbaren Granatenwerfer.

Aktuell befinden sich somit nach offiziellen Angaben 45 Filipinos aus 5 Schiffen in der Hand somalischer Piraten.