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Mitarbeiter bei ABS-CBN

Mitarbeiter bei ABS-CBN, Philippines, haben nichts zu lachen, wenn sie Gewerkschaftsmitglieder sind. (ABS-CBN ist eine Fersehsender.)

Am 18. Juni wurde 25 Mitarbeitern in Cebu der Zugang zu ihrem Arbeitsplatz verweigert. Darunter langjährige Kameramänner (seit über 20 Jahren), aber auch neue Mitarbeiter, denen die Verträge nach einem Jahr nicht mehr verlängert wurden.

Die langjährigen Mitarbeiter bekamen wenige Tage zuvor neue Arbeitsverträge präsentiert, mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen, schlechterer Bezahlung und befristet auf 6 Monate.

Wer nicht unterschrieben hatte, war seinen Job los. Die neue “Offerte” bekamen allerdings nur Gewerkschaftsmitglieder vorgelegt.

Die 25 gekündigten Mitarbeiter wollen jetzt vor Gericht ziehen.

500 Mio USD für Anti Korruptions Massnahmen

Die Philippinen sollen 500 Mio USD für Anti Korruptions Massnahmen erhalten, so berichtet das Institut für Solidarity Asia (ISA). Sie hätten sich dafür qualifiziert, weil Regierungsinstitution und Ministerien sich in der vergangenen Zeit durch interne Reformen erneuerten.

Das Geld kommt von der Millenium Challenge Corp., MCC, in den USA

Diese hatten bereits im Februar 3,5 Mio USD zur Bekämpfung von Armut bereit gestellt.

Mir persönlich kommt dies alles etwas seltsam vor. Denn ausgerechnet vor den Wahlen fließt sehr viel Geld in die Philippinen. Das Land wird dadurch in einem gewissen Rahmen stabilisiert. Und man erkennt auch deutlich daran, wie die Philippinen mit den USA verbandelt sind und am finanziellen Tropf hängen.

Geld auf die Philippinen überweisen

Ein Land wie die Philippinen lebt auch zu einem nicht unerheblichen Anteil davon, dass Filipinos Geld auf die Philippinen überweisen.

Zu diesem Thema gibt es ein Informationsportal

Die Webseite GeldtransFAIR.de wurde von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstellt. Ziel der Webseite ist es, Konditionen für Geldüberweisungen von Migranten aus Deutschland in ihre Herkunftsländer (Remittances) transparenter zu machen. Auf diesem Weg sollen die Kosten für Überweisungen ins Ausland außerdem sinken.

In diesem Zusammenhang wurde mir folgende Pressemitteilung per Mail zu gesendet mit der bitte um Veröffentlichung:

Geld sparen bei Auslandsüberweisungen

Jetzt 33 Länder auf der Seite www.geldtransfair.de

Eschborn, 12.01.2010. Viele Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen Familien und Freunde in ihren Herkunftsländern, indem sie von Deutschland Geld in ihre alte Heimat überweisen: Allein im vergangenen Jahr waren es 3,1 Milliarden Euro. Ein Problem dabei: Bei Überweisungen in Länder außerhalb der EU fallen oft hohe Gebühren an. Genau das will das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) mit dem Serviceportal www.geldtransfair.de ändern. Seit der neuesten Erweiterung zeigt die Seite den günstigsten und schnellsten Weg für Überweisungen aus Deutschland in nunmehr 33 Länder. Neu hinzugekommen sind Algerien, Armenien, Ägypten, Georgien, Nepal, Senegal, Usbekistan und die Palästinensischen Gebiete. Die Seite wird von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Frankfurt School of Finance and Management betrieben.

Im Mittelpunkt der Seite steht der Preisvergleich: Wer www.geldtransfair.de anklickt, kann dort sein gewünschtes Empfängerland und den vorgesehenen Überweisungsbetrag wählen. Der Internetservice vergleicht dann die Angebote von rund 40 verschiedenen Anbietern, sucht den günstigsten Tarif heraus und zeigt an, wie lange die Überweisung dauert. So kann der Nutzer bares Geld sparen: Die Überweisungskosten für 100 Euro von Deutschland nach Afghanistan schwanken beispielsweise zwischen drei und 42 Euro. Darüber hinaus können die Besucher der Seite auch ihre Erfahrungen in einem Forum austauschen und Verbesserungsvorschläge für die Webseite abgeben.

Für Länder wie etwa Vietnam, Marokko oder Afghanistan sind Überweisungen von Landsleuten aus dem Ausland eine wichtige Geldquelle. Würden die Überweisungsgebühren gesenkt, käme deutlich mehr Geld bei den Empfängern vor Ort an. Dort sichert die Unterstützung vielen Familien den Lebensunterhalt.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.


Jackpot geknackt

Da fällt mir gerade ein, ich hatte ja darüber berichtet, dass der philippinische Super Lotto Jackpot einen neuen Höhenrekord erwartet.

Dieser Jackpot wurde dann einen Tag später geknackt und am 5. Januar wurde der Gewinner bestätigt.

Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Delivery Boy (Lieferjungen) aus Paranaque City.

Als er seinen Gewinn bei der Lottogesellschaft  geltend machte, hat er der Sache  wohl nicht ganz getraut und sich von einem Rechtsanwalt, sowie einem weiteren Zeugen begleiten lassen.

Gewonnen hat er übrigens 111 Mio philippinische Peso (rund 1,8 Mio Euro)