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Urlaub für Obdachlose

Ein paar Tage Urlaub für obdachlose Familien und Straßenkinder aus Manila spendierte das DSWD (Department of Social Wellfare and Development) während des Papst Besuches.

Mit 7 Bussen wurden die Homeless in das Resort Chateau Royale Sports and Country Club in Nusugbu, Provinz Batangas, gefahren.

Pool des Chateau Royale in Nusugbu, Batangas

Pool des Chateau Royale in Nusugbu, Batangas

Die Familien halten sich normalerweise im Bereich der Strecke in Manila auf, die der Papst während seines Besuches auf den Philippinen befahren hatte.

Und deswegen findet jetzt eine Debatte darüber statt, weshalb man diese Menschen in Resorts gebracht hatte. Man spricht von bis zu 400 Familien und Kindern, so dass es insgesamt mehr als 900 Personen gewesen sein sollen.

Für mich ist dies eine reine Neid Debatte.

Gegner dieser Aktion sagen, man hätte die Straßen nur gesäubert. Man wolle die Armut nicht zeigen. Der Papst soll die Realität sehen…

Befürworter dieser Aktion, zu der auch ich gehöre, sagen, der Papst hätte sowieso nichts von den Obdachlosen gesehen, weil Millionen an den Straßenrändern standen und weil das “Papamobil” ziemlich flott vorbei fuhr.

Außerdem sei gesagt, dass er sehr wohl Audienzen hatte, bei denen er Kontakt mit sehr armen Menschen bekam.

Ich bin zudem der Meinung, dass den Obdachlosen nichts besseres hat passieren können, als 6 Tage in bezahlten Urlaub zu fahren. Sie mussten in dieser Zeit nicht auf der Strasse schlafen. Hatten Sanitärräume, zu essen, konnten einmal ohne Sorgen ihre Tage verbringen.

Und vom Papst Besuch hätten die Obdachlosen und Straßenkinder rein gar nichts gehabt. Sie hätten ihre angestammten Plätze auf denen sie sich aufhalten, sowieso nicht nutzen können. Und vom Papst hätten sie live auch nichts gesehen. Sie wären davon nicht satt geworden.

So eine Aktion ist auch nicht die erste des DSWD, sondern diese gibt es 2 oder 3 mal im Jahr. Ausgewählte Familien dürfen ein paar Tage in Resorts. Dass dies natürlich “zufällig” bevorzugt während Events in Manila ist, halte ich für in Ordnung.

Die betreuten Familien bekommen in diesen Tagen innerhalb der Resorts auch Seminare und Kurse zu verschiedenen Themen. Sie werden dort nicht alleine sich selbst überlassen.

Das DSWD bekommt die Räume des Resort billiger zur Verfügung gestellt. Pro Nacht und Zimmer kostet es 4000 Peso, statt der normalen 6000 Peso. Es gibt Zeitungen, die behaupten das Resort würde pro Nacht $ 544 ,- verlangen. Für das beste Zimmer, die Suite mag das stimmen. Aber wie gesagt, die Neid Debatte ist eröffnet. “Wieso dürfen die und ich nicht…..”

Und weil ich nun das Chateau Royale Sports and Country Club ein paar mal erwähnt habe

Screenshot Website Resort

Screenshot Website Resort

hier der Link zum Resort

Es liegt in Nusugbu, in der Provinz Batangas, auf der Insel Luzon, etwa 2,5 Stunden Fahrzeit von Manila. Die Region gilt aus beleibtes Ausflugsziel. Tagatay City oder Taal Volcano sind nicht weit. Vielleicht ist diese Hotelanlage ja für den einen oder anderen interessant.

 

Peinliche Bruchlandung

Als heute früh die Meldung über den Absturz einer Cessna 152, mit der Kennung RP-C1025, in der Provinz Nueva Ecija, auf Luzon, Philippinen, veröffentlicht wurde, kannte man die Absturzursache natürlich noch nicht.

Mittlerweile ist die Ursache bekannt. Wie es sich herausstellte handelt es sich um eine mehr als peinliche Bruchlandung.

Durch ungewöhnlichen  Fluglärm aufgeschreckt, schaute ein ganzen Dorf gen Himmel und staunte nicht schlecht darüber, mit was für wagemutigen Kunststücken die kleine Cessna den Ort wiederholt überflog. Der Pilot zeigte seiner im Dorf lebenden Freundin was für ein toller Pilot er doch ist.

Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Er flog direkt in die Bäume und schrottete das Flugzeug vor mehreren Dutzend Zeugen.

Marijuana Plantage vernichtet

Gleich 13 Marijuana Plantagen hat die philippinische Drogenfahndung vergangene Woche vernichtet.

Marijuana

Auf insgesamt 2700 Quadratmetern standen 7500 Pflanzen. Die Plantagen befanden sich außerhalb von Benguet. Dies ist in der Region Cordillera, im nördlichen Teil von Luzon.

Taifun Jelawat dreht ab

Glück für die Philippinen. Riesen Glück. Der Taifun Jelawat (Lawin), der als Super Taifun eingestuft ist und in Südost-Asien unterwegs ist, hat nach bisherigen Meldungen auf dem offenen Meer vor den Philippinen in Richtung Norden abgedreht.

Allerdings ist jetzt Taiwan in höchster Gefahr.

Für die Philippinen gilt in der Nordosthälfte des Landes, um die Bicol Region und Nord Luzon allerdings immer noch Regenwarnung, starker Wind von den Ausläufern und natürlich eine aufgewühlte See mit starkem Wellengang.

Zudem wurde gemeldet, dass es nicht absolut ausgeschlossen sei, dass dieser Super Typhoon nicht doch nochmals die Richtung ändert.

Tropischer Sturm Helen intern. Kai-Tak

Ein weiterer tropischer Sturm wird auf den Philippinen genauestens beobachtet. Er wird Helen genannt und intern. Kai-Tak.

Dieser Sturm wird Auswirkungen auf der Insel Luzon haben. Fischerboote und kleinere Schiffe in den Gewässern von Luzon und den Visayas sollen einen Hafen anlaufen bzw. an Land gebracht werden.

Das Problem bei Helen sind die Fallwinde landeinwärts. Man erwartet bisher jedoch nicht, dass sich dieser Sturm zu einem Typhoon entwickelt.

Reisende müssen jedoch trotzdem in den betroffenen Regionen am Mittwoch mit Einschränkungen rechnen.

(Off Topic: Wieso bekommt eigentlich Helen ein Personalpronomen maskulin/singular, Helen ist doch weiblich ?)

Monstertaifun Megi

Der Monstertaifun Megi (Juan) war heute Nacht über die Philippinen hinweg gefegt. Das Auge des Taifun, oder das Zentrum des Taifun, ist nun wieder auf freier See. Die Ausläufer sorgen noch für stürmischen Wind und Regen.

Zeitweise wurde Megi in die Kategorie 5 eingestuft, der höchsten. Aktuell hat er die Stufe 3 zugeteilt. Die Hauptstadt Manila wurde verschont. Es betraf 6 nördlich gelegene Regionen auf Luzon erheblich. Von bis zu 10 Toten ist die Rede. Viele davon sollen durch Fluten, Überschwemmungen, ums Leben gekommen sein.

Taifun Basyang

Der Taifun Basyang (internationaler Codename Conson) war der erste der Taifunsaison 2010 und brachte teils erhebliche Schäden in den nördlichen Landesteilen.

20 Menschen sollen dabei umgekommen sein. Die Hauptstadt Manila kam komplett zum Stillstand. Fischerboote werden vermisst, in den Häfen warten tausende Passagiere auf ihre Fähren, die nicht auslaufen konnten.

Aktuelle News aus Manila kommen  erst jetzt wieder so langsam in meinem Feedreader an.  Die Stromausfälle sollen nach und nach im Laufe des Tages behoben sein.

3 Busse kollidieren

Drei Busse sind heute am Nachmittag gegen halb drei an einer Mautstelle auf dem South Luzon Expressway, bei Calamba City, kollidiert. Verursacher soll der Fahrer der Busgesellschaft Alps gewesen sein.

Die gleiche Gesellschaft hatte bereits am Donnerstag für zusätzliche Staus gesorgt, weil gleich 2 dieser Firma an einer Mautstelle bei Batangas City ineinander fuhren.

Bei Wikipedia gibt es doch tatsächlich einen Artikel zu Alps Inc Philippines.

Private Initiative durch Lucio Tan

Gewusst ? Der als Tycoon bezeichnete Unternehmer Lucio Tan baut auf private Initiative auf der Insel Luzon Wasserrückhaltebecken und kleinere Dämme. Dies lässt er schon mehrere Jahre so machen und hat dies auch in Zukunft vor. Die Techniker sollen darauf achten, dass die Bauten in das Landschaftsbild passen und so gestaltet sind, dass nicht zu viel Wasser verdunstet oder sinnlos versickert.

Diese Projekte dienen der Bewässerung von Reisfeldern in Zeiten der Trockenheit.

Was der Staat und seine Kommunen nicht schaffen…..

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