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Schweizer auf den Philippinen entführt

Die Schlagzeile des heutigen Tages:

Schweizer auf den Philippinen entführt

Ich habe mich mit der Meldung noch ein wenig zurückgehalten, obwohl ich sie heute am früh um 07.00 Uhr schon kannte. Ich wollte zunächst näheres dazu wissen.

Bis jetzt sind folgende Informationen bekannt: Gestern, am frühen Abend, gegen 18.00 Uhr, wurde der 70-jährige am Strand vor seinem Haus von 8 Bewaffneten entführt. Das Opfer wurde in der Schweiz geboren und hat einen philippinischen Pass. Seit 40 Jahren lebt er auf den Philippinen und ist als erfolgreicher Geschäftsmann in Zamboanga City, Mindanao, bekannt. Er soll der Präsident des dortigen Rotary Clubs sein.

Über die Entführer wird öffentlich zur Zeit nur spekuliert.

Stromversorgung auf den Philippinen

Mal ein paar Auszüge aus diversen Verlautbarungen zur Stromversorgung auf den Philippinen:

Die National Power Corp. kündigte am 23. Februar an, eine ausreichende Stromversorgung auf Mindanao zu gewährleisten, am Tage der Wahlen zum phil. Präsidenten am 10 Mai. (elektronisches Wahlverfahen)

Dazu passt ganz wunderbar die Meldung 2 Tage später, von einem 10 stündigen Stromausfall in Central Mindanao und es werden noch weitere zu erwarten sein (das ist schon klar)

Aber, die eigentliche Krise in Sachen Strom tritt laut Lokalpolitikern erst in 3-5 Jahren auf Mindanao auf, wenn nicht mindestens ein 600 MW Kraftwerk neu gebaut wird.

Liebe Leser, alles klar soweit ? Das hier geschriebene ist tatsächlich so in verschiedenen philippinischen Medien im Abstand von 6 Tagen veröffentlicht worden.

Politisches Massaker auf Mindanao

Im Süden der Philippinen, bei Cotabato, auf der Insel Mindanao, wurde der Ausnahmezustand verhängt. In einer muslimischen Provinz hat ein politisches Massaker statt gefunden.

Ein Konvoi, bestehend aus Anhängern des dortigen Vize Gouverneur in Begleitung von Journalisten, wurde auf der Fahrt zur Registrierung für die Wahl des Amt des Gouverneurs, brutal überfallen und dabei mindestens 40 Personen erschossen.

Die Gerüchteküche spricht davon, dass die Mörder aus den Kreisen des zur Zeit amtierenden Provinz Gouverneur stammen.

Links:

InquirerTagesschau.de

Anti-Folter Gesetz verabschiedet

Mit dem vergangene Woche unterzeichneten Republic Act 9745, haben die Philippinen ein Anti-Folter Gesetz verabschiedet.

Wenn man bedenkt, dass die Philippinen bereits vor 21 Jahren eine Konvention zu diesem Thema bei der UN unterzeichnet haben, mag es sehr verwunderlich sein, weshalb erst jetzt das Gesetz verabschiedet wurde. Begründet wird dies damit, dass die Juristen angeblich nicht definieren konnten, was ihrer Ansicht nach Folter ist und was alles darunter fallen soll.

Das Gesetz schreibt auch vor, dass das Militär monatlich Berichte aus den Gefangenen-/Arrestzentren (Begriff ?) erstellen und abgeben muss. Auch wer Gefangenenlager errichtet und nicht meldet, oder bereits vorhandene geheime Gefangenenlager nicht meldet, wird bestraft.

Im selben Gesetz wurde auch festgeschrieben, dass ein Opfer- und Zeugenschutzprogramm eingeführt werden muss, sowie Rehabilitationsprogramme für die Opfer.

Eine gewisse Brisanz und Aktualität hat dieses Gesetz auf jeden Fall. Man denke nur an den Mindanao Konflikt.