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OFW Registrierung Wahlen 2016

Termine für OFW

Auf den Philippinen sind 2016 Präsidentenwahlen. OFW, sprich Filipinos die im Ausland leben, dürfen auch wählen. Dazu müssen sie sich registrieren.

Dies soll bis spätestens 31. Oktober 2015 erledigt sein.

final date registration election

final date registration election

Wer darf wählen und was benötige ich dazu

beschreibt die offizielle Bekanntgabeseite der philippinischen Regierung

Wer nächstes Jahr wählen möchte, sollte sich somit rechtzeitig mit seiner zuständigen Botschaft in Verbindung setzen.

Schule direkt bezahlen

Eine recht interessante Sache ist ein StartUp auf den Philippinen, bei welchem man als OFW die Schule direkt bezahlt.

Es geht um Auslandsfilipinos, die Geld nach Hause schicken um die Ausbildung ihrer Kinder oder anderer Kinder zu finanzieren.

Dieses Geld unterliegt gern einem gewissen Schwund, weil man dieses an einen Verwandten überweist und dieser wiederum die Auslagen des Schülers bezahlt, die Ausflüge, Exkursionen oder Materialien. Hier gilt das Sprichwort : “Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser.”

Diese Lücke möchte PhilSmile schließen.

Screenshot Website PhilSmile

Screenshot Website PhilSmile

Das Portal stellt die Verbindung zwischen Schule und Auslandsfilipino her. Man kann wöchentlich bezahlen und das Geld wird bei Bedarf entsprechend verwendet.

Man bezahlt direkt an die Schule und hat niemanden dazwischen, der ein paar Peso für sich einbehält.

Man kann dies alles kontrollieren, über die Ausgaben wird Buch geführt und sie sind belegt. Der Einzahler bekommt auch Erfolgsmitteilungen über den Schüler, Nachrichten ob er überhaupt zur Schule geht u.v.m.

Die Idee finde ich ganz gut. Mal sehen, wie sich dieses StartUp entwickelt.

Zur Webseite PhilSmile

 

Balinkbayan OFW Portal

BaLinkBayan ist kein Schreibfehler, sondern eine Wortpielerei  und von Balikbayan abstammend.

BaLinkBayan ist ein  neues OFW Portal, welches es seit 18.12.2013 gibt.

balinkbayan

Balikbayan sind OFW Heimkehrer. OFW sind Overseas Filipino Workers. Damit sind alle Filipinos gemeint, die in Übersee leben und arbeiten. Logischerweise sind alle Auslandsfilipinos in Übersee, weil die Philippinen nun mal Inseln sind ohne Festlandsverbindungen zu einem anderen Land.

Dieses Portal ist von der CFO, Commisssion on Filipinos Overseas. Dies ist die Einrichtung  / Behörde der philippinischen Regierung, welche von staatlicher Seite aus die OFW betreut.

Aber genug der Abkürzungen. BaLinkBayan soll die neue Online Anlaufstelle werden für engagierte Auslandsfilipinos.

Es soll die Schnittstelle werden für Informationen, Austausch, Behörden, gesetzliche Regelungen, finanziellen Förderungen, Investitonen und mehr. Also eine Unterstützung für die philippinische Diaspora (Netzwerk)

Das Portal ist erst ganz am Anfang und noch im Aufbau. Es verspricht vieles an künftigen Leistungen, die darüber aufgerufen werden können. Es wirbt damit, erste Anlaufstelle im Internet werden zu wollen für kulturell und finanziell aktive Filipinos die im Ausland leben.  Warten wir mal ab, wie es sich entwickelt.

Zum Portal BaLinkBayan

Personal Austausch im Nahen Osten

Das Personal des Department of Labor and Employment (DOLE) im Nahen Osten wird ausgetauscht.

Kürzlich hatte ich davon berichtet, dass ein sogenannter “sex for flights scandal” aufgeflogen ist. In diesem Zusammenhang wird jetzt das Personal gewechselt. Es werden 13 weibliche Mitarbeiter auf die Betreuungsstellen für OFW des philippinischen Arbeitsministeriums nach Jordanien, Kuweit und Saudi Arabien entsendet.

Wieder mal Blutgeld

Wieder mal eine Blutgeld Sammlung für einen Filipino in Saudi Arabien.

Der OFW wurde zu Tode verurteilt, weil er angeblich seinen Arbeitgeber ermordet hatte. Bis März wäre er gegen die Zahlung von 1,3 Mio. USD von der Todesstrafe verschont gewesen.

Nun hat er doch noch Aufschub bis 3.11.13 bekommen, das Geld zu bezahlen.

Bis jetzt wurden rund 136 000.- USD gesammelt.

Blutgeld Zahlung

Die Zahlung von sogenanntem Blutgeld rettete einen Filipino in Saudi Arabien vor dem Henker. Diese Tage ging durch die philippinische Presse, dass 2,3 Millionen Peso gesammelt wurden und an die Familie des Opfers überwiesen werden kann. Damit verzichtet diese Familie auf die Vollstreckung des Todesurteils.

Der OFW (namens Lazuna) wurde bereits im Jahre 2000 von einem Gericht in Saudi Arabien verurteilt. 2011 kam dann diese Einigung zustande.

Aber eigentlich will ich in diesem Bericht auf etwas ganz anderes hinaus. Und zwar kam das Geld, die 2,3 Mio Peso, von der Regierung Saudi Arabiens und von 2 weiteren reichen Personen aus Qatar.

Nachdem zunächst nur berichtet wurde, dass man das Geld zusammen hätte, musste nun der Vizepräsident der Philippinen sich offiziell und öffentlich bei den Saudis bedanken und die  bilateralen Beziehungen beider Länder loben.

Und warum nicht gleich so ?

Und warum ist die philippinische Regierung unfähig läppische 2,3 Mio Peso selbst zu bezahlen ? Das sind nur rund 41000 Euro.

Wie viel OFW gibt es ?

Zahl des Tages : Wie viel OFW gibt es ?

OFW sind Overseas Filipino Workers. Also Filipinos die im Ausland arbeiten.

Schätze erst mal selbst. Die Antwort steht dann weiter unten und ist durch einen klick auf das Foto lesbar  (zumindest sollte es so sein ) .

Ich selbst hatte mich ganz gewaltig verschätzt. Denn Filipinos im Ausland gibt es überall und reichlich.

Die Zahl stammt vom NSO , dem National Statistic Office. Und wenn man genauer nachdenkt, versteht man, wie diese Zahl zustande kommt. In ihr sind nur die Filipinos enthalten, deren Basis nach wie vor die Philippinen sind und die tatsächlich “abgeordnet” ein paar Jahre im Ausland sind. Das Verhältnis männlich zu weiblich ist beinahe ausgeglichen. 52 zu 48 Prozent. Die meisten arbeiten in arabischen Ländern.

Alle die vollständig in andere Länder übergesiedelt sind, kommen in dieser Zahl nicht mehr vor. Und somit ist sie ein paar “Milliönchen” kleiner als ich dachte.

Klicke hier unterhalb auf den kleinen schwarzen Punkt für die Antwort :

Filipinos in Libyen

Rund 26000 Filipinos arbeiten als OFW in Libyen.  Hieß es noch vor 2 Wochen, dass zur Rückkehr Willige sich doch ein Flugticket kaufen mögen, hat die philippinische Regierung nun mehr Initiative ergriffen, um ihre Landsleute aus Libyen zu holen.

Angeblich wurde ein Schiff gechartert auf welches “nur” 600 Filipinos geflohen seien, obwohl es für mehr Passagiere ausgelegt ist. Ich vermute eher mal, dass die Filipinos in Libyen nichts von dem Schiff wussten.

12000 sollen inzwischen Libyen irgendwie verlassen haben. Davon sind 4000 bereits auf den Philippinen angekommen und von diesem Personenkreis haben 2523 eine staatliche Hilfe von 10000,- Peso bar ausbezahlt bekommen.

Insgesamt rund 5000 Filipinos arbeiten in Libyen im Gesundheitssektor. Aus diesem Berufszweig soll kaum jemand geflohen sein.

Diese Zahlen stammen vom DFA (Department of Foreign Affairs) der Philippinen.