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27 Millionen Schüler

27 Millionen Schüler

haben ab Montag wieder Unterricht.

Auf den Philippinen sind die Schulferien zu Ende.

107 000 Klassenzimmer hätten es sein sollen. Tatsächlich stehen aus verschiedenen Gründen nur 41000  zur Verfügung.  Hauptgrund ist jedoch das fehlende Geld.

Man hofft, dass in der Grundschule ein Lehrer- Schülerverhältnis 1 : 36 möglich ist und in der Sekundarstufe 1 : 43.

Sicherlich wird es auch dieses Jahr so sein, dass es nicht genügend Stühle und Tische für alle Schüler gibt.

Schulen auf den Philippinen kann man mit den unseren nicht vergleichen.

 

 

Schule hat begonnen

Die großen Sommerferien sind vorbei. Die Schule hat heute am 1. Juni wieder begonnen.

Auf den Philippinen sind im April und Mai die großen Sommerferien. Dies ist witterungsbedingt, denn im April wird es in weiten Landesteilen unerträglich heiß.

schulbereich

Der Schulbeginn ist auch jedes Jahr eine Herausforderung. Bis zu 23 Millionen Schüler werden an den öffentlichen Schulen erwartet. Dazu kommen noch Schüler und Studenten von privaten Institutionen und von Universitäten. Alle müssen transportiert werden, alle hätten gern einen Sitzplatz in einem Klassenzimmer und einen Lehrer.

Öffentliche Schule ist zwar im Prinzip kostenlos. Aber man muss halt doch eine Einschreibegebühr bezahlen. Diese ist dann offiziell für Schulmaterialien, die bereitgestellt werden.

Ich weiß gar nicht, wie das ist wenn jemand die Enrollment nicht bezahlen kann. Muss ich mich mal schlau machen.

Dann brauchen die Schüler eine Schuluniform. Das ist sehr oft nur noch ein T-Shirt mit Aufdruck der Schule und eine dunkelblaue Stoffhose. Viele könnten das ja sonst gar nicht bezahlen.

Und dann geht es die nächsten Tag genau wie bei uns los, dass die Geschäfte gestürmt werden, um Bleistifte, Hefte, Block oder sonst benötigtes zu kaufen.

Schule direkt bezahlen

Eine recht interessante Sache ist ein StartUp auf den Philippinen, bei welchem man als OFW die Schule direkt bezahlt.

Es geht um Auslandsfilipinos, die Geld nach Hause schicken um die Ausbildung ihrer Kinder oder anderer Kinder zu finanzieren.

Dieses Geld unterliegt gern einem gewissen Schwund, weil man dieses an einen Verwandten überweist und dieser wiederum die Auslagen des Schülers bezahlt, die Ausflüge, Exkursionen oder Materialien. Hier gilt das Sprichwort : „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser.“

Diese Lücke möchte PhilSmile schließen.

Screenshot Website PhilSmile

Screenshot Website PhilSmile

Das Portal stellt die Verbindung zwischen Schule und Auslandsfilipino her. Man kann wöchentlich bezahlen und das Geld wird bei Bedarf entsprechend verwendet.

Man bezahlt direkt an die Schule und hat niemanden dazwischen, der ein paar Peso für sich einbehält.

Man kann dies alles kontrollieren, über die Ausgaben wird Buch geführt und sie sind belegt. Der Einzahler bekommt auch Erfolgsmitteilungen über den Schüler, Nachrichten ob er überhaupt zur Schule geht u.v.m.

Die Idee finde ich ganz gut. Mal sehen, wie sich dieses StartUp entwickelt.

Zur Webseite PhilSmile

 

Schule hat begonnen

Schule hat begonnen.

Auf den Philippinen sind die großen Sommerferien vorbei.

collegebc

Die Ferien gehen dort von Anfang April bis Anfang Juni. Denn der April ist der heißeste Monat in den meisten Landesteilen.

In den staatlichen Grundschulen kostet die Schule nichts. Es dürfen keine Gebühren bei der Anmeldung verlangt werden. In der Praxis ist es jedoch tatsächlich so, dass die Schulen dann doch Gebühren verlangen und zwar für die Nutzung irgendwelcher Angebote im Rahmen der Schülerbetreuung. Mit dieser Lücke im Gesetz schließen die Schulen ihre stets klamme finanzielle Lage. Auf der einen Seite sollen sie eine Ganztagesbetreuung anbieten, weil Schule auf den Philippinen ist nun mal immer Vormittags und Nachmittags, aber auf der anderen Seite fehlt es vorn und hinten an der Ausstattung.

schulweg

Diese Servicegebühren oder Auslagen betragen oft nur 150 Peso, also 2,50 € , aber das mal mehrere Kinder pro Familie aufzubringen, fällt vielen schwer. Dazu kommt eventuell noch die tägliche Fahrt zur Schule, Schuluniform, Stifte, Schreibmaterial ….

Schule ist kostenlos

Das Department of Education (Bildungsministerium) der Philippinen, weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Schule kostenlos ist. Vom Kindergarten (Vorschule) bis Grade 4  (4. Klasse) sind keine Gebühren zu bezahlen.

Nun, das heißt es schon immer, dass die Schule auf den Philippinen kostenlos ist. Und trotzdem wurden in der Vergangenheit Einschreibegebühren verlangt. Daher nehme ich an, dass deswegen vor ein paar Tagen diese Anweisung ausdrücklich nochmals verfasst wurde.

Die großen Ferien  auf den Philippinen (Sommerferien) enden nach rund 2 Monaten am 4. Juni 2012

Gesunde Ernährung an Schulen

Die Gesundheitsbehörden auf den Philippinen haben erkannt, dass viele Schüler und Jugendliche, dem weltweiten Trend folgend, immer dicker werden. Als Grund werden die Ernährungsgewohnheiten genannt und die Vorliebe für Fast Food und Junk Food.

Auch am Wissen um eine gesunde Ernährung mangelt es erheblich. Um gesundheitliche Folgeschäden des Übergewichts zu vermeiden (27 Prozent der Filipinos sollen zu dick sein) empfehlen Ernährungsberater die freien Flächen an Grundschulen zum Anbau von Obst und Gemüse zu nutzen.

Die meisten Schulen stehen innerhalb eines eingezäunten Geländes und haben oft genügend Flächen zur Verfügung, wo dies möglich wäre.

Schüler, Lehrer und Eltern sollen gemeinsam diesen Anbau pflegen und die Ernten sollen  kostenlos den Schülern zur Verfügung gestellt werden. Überschüsse sollen günstig weiter verkauft werden.

Dieser Anbau startete letztes Jahr an einzelnen Schulen im Raum Manila und es wurde nach dem erfolgreichen Test empfohlen, dieses Modell an anderen Schulen im Land zu übernehmen.

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