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Teenager Selbstmord nach Haare abschneiden

Eine traurige Geschichte hat sich vor ein paar Tagen, Ende Mai, in Tacoma, Washington, ereignet und geht erst jetzt durch die Presse.

Philippinen Blog berichtet darüber, weil es sich um eine Filipina – American handelt.

Die 13 – jährige Izabel L. sprang von einer Brücke auf einen viel befahrenen Highway.

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Dem hübschen Mädchen wurden kurz zuvor die schönen Haare abgeschnitten. Es war wohl eine Bestrafung durch den Vater für irgend etwas. Danach hatte der Vater das Mädchen mit seinen nun kurzen Haaren per Handy gefilmt, dieses online gestellt und noch blöde Fragen gestellt, sinngemäß wie : „Hat sich das nun gelohnt… ?“  Auf dem Boden sieht man die rücksichtslos abgeschnittenen Haare und das Mädchen mit den nun kurzen Haaren.

Diese öffentliche Demütigung hat der Teenager offensichtlich nicht verkraftet und sich für den Freitod entschieden.

Links zu der traurigen Story:

YouTube und das Video mit den abgeschnittenen Haaren.

YouTube und ein Erinnerungsvideo von ihren Freunden

Zeitungsberichte in englischer Sprache, aber vollständig bei Inquisitr

und einen bei Daily News

Wenn man etwas nicht macht, dann ist es das Bloßstellen und Blamieren der eigenen Kinder, Frau, Freunden oder sonst jemanden. Niemals. Weder öffentlich, auf der Straße oder im Internet, weder in in den Social Media oder wo auch immer.

Es gibt Dinge die klärt man untereinander. Die dürfen nie nach draußen gelangen. Das ist meine Meinung.

Philippinische Polizei mahnt zur Vorsicht

Die philippinische Polizei ( PNP ) mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Smartphones und sozialen Medien.

 

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In der Osterwoche sind die gesamten Philippinen in Bewegung. Ein Volk von nicht ganz 100 Millionen Einwohnern ist unterwegs. Man reist in die Heimatorte, zur Familie, man geht auf Veranstaltungen und Prozessionen.

Dabei postet man auf Foursquare, Facebook, Twitter und Co. seinen Status, Standort, seine Selfies, Fotos und was man sonst so macht.

Laut PNP werden diese Statusmeldungen durchaus ausgenutzt. Man weiß dadurch, wo der Betreffende gerade ist. Man weiß, dass das Haus gerade leer steht oder sich im Apartment niemand befindet. Man weiß vielleicht, dass jemand gerade unterwegs ist, Bargeld oder Geschenke mit sich führt. All dies könnte eine Einladung für andere sein, dies auszunutzen.

Die PNP sagt, macht eure Selfies, eure Fotos und Meldungen. Macht sie aber nicht zeitnah. Ihr könnt das auch posten, wenn ihr angekommen seid.

Dem kann man uneingeschränkt zustimmen. Wir müssen uns dabei auch alle an die eigene Nase fassen und überlegen, was man zu welchem Zeitpunkt veröffentlicht.