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Verteidigungspakt

Verteidigunspakt beschlossen.

Die USA und die Philippinen haben im Rahmen des Besuches des amerikanischen Präsidenten in Asien einen sogenannten Verteidigungspakt beschlossen. Diesem gingen rund 8 Monate Verhandlungen voraus. Er soll zum Inhalt haben, dass die amerikanische Präsenz in der Region verstärkt wird, um die Philippinen bei der Wahrung ihrer Rechte zu unterstützen, aber auch um bei Naturkatastrophen besser helfen zu können.  Laufzeit des Vertrages ist 10 Jahre. Es soll keine neuen Militärbasen geben. Sondern die bestehende Infrastruktur genutzt und verbessert werden.

Das hätte alles nichts zu tun mit den Streitigkeiten um die Spratly Inseln. Die Philippinen und China machen beide territoriale Ansprüche für diese Region geltend und werfen sich gegenseitige Provokationen vor.

Laut Channel News Asia hätte die philippinische Regierung jedoch sinngemäß gesagt, dass es China somit klar wird, dass die Philippinen unterstützt werden.

Siehe Zitat /Screenshot Channel News Asia

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Im philippinischen Inquirer wird China Provokation vorgeworfen

Siehe Zitat/ Screenshot Inquirer

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Und die englischsprachige Ausgabe von News-Xinhuanet sieht das ganz anders

Siehe Zitat / Screenshot Xinhuanet

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Die Meinungen könnten also nicht unterschiedlicher sein. Da ich dies überhaupt nicht beurteilen kann, habe ich beide Seiten und Ansichten verlinkt.

Somit hat sich jedoch das bewahrheitet, was mir in den vergangenen Monaten persönlich erzählt wurde. Bei Subic wurden verstärkt Bauarbeiten beobachtet. Das ist der Hafen, der früher von der US Navy benutzt wurde.

 

Philippinisches Kriegsschiff in Konflikt mit China

Zu diplomatischen Protesten und  gegenseitigen Aufforderungen kam es gestern zwischen den Philippinen und China. Es geht dabei um die Ansprüche der Hoheitsgebiete um die Spratly Inseln. Beide Länder machen diese Ansprüche geltend.

Am Sonntag hatte das größte philippinische Kriegsschiff, die BRP Gregorio del Pilar, 8 chinesische Fischerboote in diesem Bereich entdeckt und festgestellt, dass diese Korallen und lebendige Haie an Board hatten. Die philippinische Navy wollte laut eigenen Angaben die Fischer festnehmen und beschuldigt diese wegen illegaler Fischerei in philippinischen Hoheitsgewässern.

Allerdings haben sich 2 chinesische Bewacherboote zwischen die Filipinos und Chinesen geschoben. Beide Länder sagen nun, der andere solle den Bereich verlassen.

Die Kriegsschiffe beider Seiten befinden sich laut Agenturmeldungen immer noch in dem Gebiet.

Die BPR Gregoria del Pilar wurde 1965 von den USA in den Dienst gestellt und 2011 von den Philippinen gekauft. (Foto ist in public domain, WikimediaCommons)