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Taifun Melor

Aus einem tropischen Sturm wurde der Taifun Melor, der die Meteorologen überrascht hat.

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Wegen dieser Wetterveränderung blieb kaum Zeit entsprechende Vorwarnungen zu geben und man evakuiert wo man kann.

Der Typhoon Melor zieht von Osten her kommend momentan über die Philippinen hinweg und bringt Windgeschwindigkeiten von etwa 185 Kilometern und starken Regen mit sich. Für Manila wurde Warnstufe 1 ausgegeben.

 

Taifun Chedeng

Der Taifun Chedeng (Maysak) ist auch wieder ein Supertaifun. Es wurden bereits erschreckende Fotos in den letzten 2 Tagen veröffentlicht,  die von Satelliten gemacht wurden. Er bewegt sich auf den Norden der Philippinen zu.

Die Berechnungen sagen, man erwartet Chedeng dort an der Ostküste am Samstag Nacht auf Ostersonntag.

Meteorologen sagen, dass sich der Taifun noch erheblich abschwächen wird und, so hofft man bisher, dass er dann „nur“ noch ein tropischer Sturm sein wird.

Trotzdem sollen Touristen nicht mehr ganz in den Norden reisen. Man hat genug damit zu tun, die eigene Bevölkerung zu schützen.

Und man muss an Küstennähe mit sehr hohen Wellen rechnen.

Taifun Ruby Update II

Taifun Hagupit / Ruby Update II

Die bisherigen Meldungen sprechen dafür, dass die Auswirkungen des Typhoon nicht ganz so schlimm sind, wie erwartet. Trotzdem bedeutet dies natürlich Hunderttausende von einzelnen Schicksalen. Verlust von allem was man an wenigen Dingen hatte.

Es wurden momentan 21 Tote gemeldet. Die meisten sollen dabei bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf Eastern Samar verstorben sein.

In vielen Regionen gibt es Stromausfälle, umgestürzte Bäume, versperrte Straßen. Während die Menschen in den Regionen um Bohol, Negros Occ., Guimaras, Großraum Iloilo aus den Evakuierungszentren nach Hause zurückkehren, gelten im südlichen Luzon noch die Taifun Warnungen.

Wir haben heute, Montag, 08:30 h MEZ nach Bacolod City telefoniert. Da war gar nichts (nach philippinischen Verhätlnissen betrachtet).  Nur stürmisch, zeitweise starker Regen, teils Sonne im Wechsel.

Ansonsten wurde Hagupit / Ruby jetzt in diesen Minuten Schritt für Schritt zurück gestuft auf einen tropischen Sturm.

Update Taifun Ruby

Ein kleines Update zu Taifun Ruby.

Treue Leser wissen es ja schon lange, da hier im Philippinen Blog schon vor mehreren Jahren vorgestellt :

Die Krisen und Katastrophenkarten von Google. Diese werden bekanntlich bei bestimmten Ereignissen aktuell geschaltet, die  Wetterdaten aktualisiert und mit weiteren  Informationen gefüttert, die im Zusammenhang mit Naturkatastrophen stehen. Zum Beispiel wo gibt es Rescue-Center, Notfallnummern, Anlaufstellen und mehr.

Für Ruby ist nun die Google Krisenkarte aktiv eingearbeitet.

Und dann kennt ihr ja auch bereits das hier mehrfach erwähnte Projekt Noah. Ihr könnt euch dort auf der Philippinenkarte unterschiedlichste Situationen anzeigen lassen. Dazu müsst ihr einen Layer aus einem der Aufklappmenüs auswählen. Zum Beispiel Wetter, Wind, Regenfälle, Überflutungen usw.

Die weiteren Nachrichten zum Typhoon lauten, dass in den Regionen ganz im Osten des Landes, die Sturmwarnungen bereits heruntergesetzt wurden, nachdem Ruby schon durchgezogen ist. In anderen Landesteilen gilt jedoch noch höchste Alarmstufe.

Zahlreiche Flüge sind storniert. Auch noch am Montag. Fähren sind in den Docks. Rettungskräfte sagen, sie seien besser vorbereitet als bei Yolanda vor 1 Jahr.

Bilanz Taifun Glenda

Die erste Bilanz der Schäden durch Taifun Glenda liegen vor. Die Schäden gehen in den 3-stelligen Peso Millionen Bereich.

Der weitreichende Stromausfall wurde behoben. Regional gab es hohe Schäden in der Landwirtschaft und Fischerei. 40 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Taifun ums Leben gekommen. Meistens durch umherfliegende Gegenstände, umgefallene Bäume, aber auch zusammengebrochene Behausungen. Mehrere Straßen und Brücken sind unpassierbar. Betroffen sind Teile der Regionen um Bicol, Leyte, Samar, Bataan, Pampanga, also die nördliche Hälfte der Philippinen auf der Ostseite.

Update Taifun Glenda

Reiseinformationen zum aktuellen Taifun:

Nationale und internationale Flüge wurden abgesagt.

Die Schulen in vielen Regionen sind heute und morgen geschlossen.

In weiten Teilen der Philippinen stürmt es sehr stark mit schweren Regenfällen.

Betroffene Küstenregionen wurden evakuiert.

Mehr als 100 000 Personen suchten Schutz weiter im Landesinneren.

Das Auge des Taifun Glenda zieht wohl direkt über Manila hinweg, so zumindest die vorausberechneten Wettervorhersagen.

Video aus Tacloban

Ein aktuelles Video von der Lage in Tacloban.

80 Prozent der 200 000 Einwohner Stadt sind beschädigt.

Evakuierungszentrum überflutet. Viele tote Kinder dort.

Landebahn für Militärmaschinen freigegeben.

Nachrichtensprecher berichtet von verzweifelten Menschen, welche die Lebensmittelläden plündern.

Nach Taifun Yolanda

Nach dem Taifun Yolanda (Haiyan) erreichen die Schreckensmeldungen so langsam auch Europa.

Leyte, Samar, Ormoc, Tacloban…. es muss verheerend gewesen sein. Man meldet hunderte von Toten und Vermissten.

Man hat teilweise überhaupt keinen Kontakt in einzelne Regionen. Manche konnten sich über Funk melden und ersuchen um Hilfe.

Dort wo Militär stationiert wurde, wird versucht Landebahnen zu räumen.

Im Internet werden Hilfeseiten erstellt. Wie zum Beispiel auf Rappler.com

rappler-help-info

Wir selbst sind in der glücklichen Lage, Kontakt mit unserer Familie bekommen zu haben. Es sind alle wohl auf und leben.

Aber im persönlichen Umfeld und von befreundeten Familien höre ich, dass sie nicht wissen, wie es deren Angehörigen geht. Und in den Gruppen auf Facebook lese ich das gleiche.

Und jetzt, wie ich diese Zeilen schreibe, wird es wieder Nacht auf den Philippinen. Möge der Herr oder wer auch immer, den Menschen dort beistehen, dass sie die Nacht überleben.