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Stellenausschreibungen im Präsidentenpalast

Der philippinische Präsidentenpalast wird am 30. Juni von der bisherigen Amtsinhaberin Arroyo geräumt. Der nachrückende, frisch gewählte neue Präsident Benigno Aquino III, räumt dann erst mal in den Amtsstuben auf und besetzt mehr als 1000 Posten neu. Mit diesen Stellenausschreibungen möchte er festgefahrene Strukturen verändern.

Wahlzettel

Der Wahlzettel oder Wahlschein ist vorn und hinten bedruckt. Oben steht wann und wo (District) er gültig ist und unten hat er noch enen individuellen Barcode.

Die unterschiedlichen Farben markieren dann jeweils, was gewählt wird. Links, in blau, Präsident, darunter Vizepräsident, dann geht es rechts und hinten weiter mit Parteien, Congressmännern, House of Representatives, Kommunalwahlen… Die Wahlscheine können somit von Region zu Region unterschiedlich sein, je nachdem, was sonst noch zur Wahl ansteht. Wie bereits erwähnt, es war eine Mammutwahl.

Die Fotos sind nur Muster der Comelec (Commission of Election)

Wahlschein Vorderseite

Wahlschein Vorderseite

wahlschein-hinten

und die Rückseite

News zur Präsidentschaftswahl

Weitere News zur Präsidentschaftswahl auf den Philippinen

Die unterlegenen Kandidaten Gordon und Villar erklärten künftig Aquino zu unterstützen.

In San Juan City wurde JV Ejercito in den Congess gewählt. Er ist ein Sohn von Joseph Estrada mit der Schauspielerin Guia Gomez.

Alfredo Lim wurde als Bürgermeister von Manila bestätigt.

Jejomar “Jun-Jun” Binay Jr. wurde in Makati zum Mayor (Bürgermeister) gewählt und übernimmt damit den Posten seines Vaters, welcher Vizepräsident wird.

Jejomar Binay, der vsl. zukünftige Vizepräsident wurde vor ein paar Jahren zunächst seines Amtes enthoben, weil er hunderte Angestellte bezahlte, die überhaupt nicht existent waren. Vor einem Gericht erreichte er, wieder ins Rathaus einziehen zu dürfen. Der Fall ist bis heute nicht geklärt.

Benigno Aquino III glänzte in seiner bisherigen Amtszeit als Senator nicht gerade durch Aktivitäten und Durchsetzungsvermögen.

Joseph Estrada hat an vielen Orten des Landes, insbesonders in den Squattern der Städte, einen Jeepney Pendelverkehr eingerichtet und bezahlt. Damit die Wähler kostenlos zum Wahllokal gelangen. Aus Davao wurde mir persönlich gemeldet, es gab 200 Peso Handgeld pro Wähler bar auf die Hand von seinen Wahlhelfern, wenn für Estrada gestimmt wurde.

Es war eine Mammutwahl. Es wurden nicht nur Präsident und Vizepräsident gewählt, sondern auch die Congressmänner und vielerorts auch Bürgermeister.

Auch wenn die deutsche Presselandschaft von Unruhen und Toten spricht, waren es für philippinische Verhältnisse ruhige und friedliche Wahlen.

Die vorläufige Auszählung erfolgte so schnell wie noch nie zuvor. Das offizielle Endergebnis wird vsl. in 4 Tagen vorliegen (laut Comelec)

Wahllokale länger geöffnet

Wahlen auf den Philippinen:

Soeben wurde angekündigt, dass die Wahllokale länger geöffnet bleiben.

Ursprünglich sollten sie um 18.00 uhr schließen. Nun sind sie um eine Stunde länger, bis 19.00 Uhr, geöffnet.

Offiziell heißt es wegen hoher Wahlbeteiligung bilden sich lange Warteschlangen und die elektronischen Wahlmaschinen scannen teils etwas zu langsam.

Inoffiziell heißt es, weil die elektronischen Wahlurnen fürchterlich langsam sind, bilden sich die Warteschlangen.

Wahlzettel hat 32 nicht akreditierte Parteien

Am 10. Mai sind Wahlen auf den Philippinen.

Auf dem Wahlzettel oder Stimmzettel stehen 32 nicht akreditierte Parteien, die nicht zugelasssen oder disqualifiziert wurden.

Die Commision on Election (Comelec) hat dies so entschieden.

Mein persönlicher Kommentar dazu :  ?????????

Mit Politikern Chatten

Noch 30 Tage bis zu den philippinischen Präsidentschaftswahlen. Der Wahlkampf geht nun in den Endspurt.

Auf dem Portal PoliticalArena sind die Kandidaten für das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten übersichtlich aufgeführt.

Und wer mag kann mit ihnen in den Live Chat treten.  Wann und mit wem ist auf der genannten Seite jeweils angekündigt.

chatmitpolitiker

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Panne oder Manipulation ?

Ist es eine Panne oder Manipulation ? Hierzu gibt es unterschiedliche Auslegungen. Jedenfalls wurden für die Präsidentschaftswahlen (elektronisches Wahlsystem) bereits 43000 Wähler registriert, die mindestens doppelt und an verschiedenen Orten als wahlberechtigt gelistet sind.

Die Comelec ( eine Art von Wahlaufsichtsbehörde) ist der Ansicht man könne gar nicht manipulieren, denn sie würden es in jedem Fall heraus finden.

Angeblich sei es ohne organisierten Hintergrund, dass Wähler an verschiedenen Orten registriert sind. Die Comelec spricht von einzeln handelnden Personen, die dadurch ein paar Peso abstauben wollen. Und zwar stehen vor den Wahllokalen auf den Philippinen die Politiker, Abgeordnete oder Interessenvertreter und drücken den Wählern ein paar Peso in die Hand, damit sie an der richtigen Stelle ihr Kreuzchen machen.

Nicanor Perlas

Noch 105 Tage bis zu den Präsidentschaftswahlen auf den Philippinen.

Einer der Kandidaten ist Nicanor Perlas.

Er sieht sich selbst als Kandidat für eine grüne, ökologische, friedliche Erneuerung der Philippinen.

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Er hatte bei seiner Wahlkampagne die Besonderheit, dass er von der staatlichen Wahlaufsichtsbehörde disqualifiziert wurde, mit dem fadenscheinigen Grund “finanziell nicht in der Lage zu sein, den Wahlkampf zu führen”

Per Gerichtsbeschluß kehrte er zurück in den Wahlkampf, weil dieser auch für ärmere Kandidaten offen sein muss.

Er sucht seine Anhänger im Internet, wie Homepage oder auch auf Fanseiten bei Facebook, und auch viel bei Veranstaltungen auf Universitäten. Bisher gehört er jedoch nicht zu den Spitzenkandidaten mit Aussicht auf einen Wahlsieg. Was ich persönlich etwas schade finde, weil seine Reden enthalten tatsächlich die Vision ökologisch tragbarer Zukunftsaussichten. Ihm wird allerdings auch vorgeworfen, er würde den Worten gelegentlich keine Taten folgen lassen.

Das Plakat unten heisst so viel wie: Alles für Perlas

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