Kategorie-Archiv: Finanzen

Arbeitszeitverkürzung

Eine Arbeitszeitverkürzung

ist eine feine Sache.

Mit Beginn 2019 habe ich eine. Und zwar altershalber.

Es gibt je nach Branche und Tarifverträge verschiedene Modelle. Meine Arbeitszeitverkürzung bedeutet 80 % arbeiten mit einem finanziellen Ausgleich. Ich verdiene somit mehr, als wie für die tatsächliche Zeit in welcher ich arbeiten gehe.

Meine zusätzliche Freizeit bekomme ich in Blöcken, aufgeteilt in 9 x 5 Schichten extra frei. Dies bedeutet in meinem Fall und Schichtarbeitsmodell, dass ich nur noch 12 bis 13 mal im Monat arbeiten gehe.

Diese freien Blöcke sind mir mit einem Jahresplan bereits jetzt schon bekannt.

Die übrigen 3 Monate ohne diese Freizeitblöcke, habe ich echten Urlaub.

Bei dieser Form der Altersteilzeit muss ich jedoch bis zum Rentenbeginn arbeiten.

Warum das Ganze: Durch weniger monatliche Arbeit ist es möglich, länger zu arbeiten und  den regulären Rentenbeginn zu erreichen, ohne dass das Ärschle zuschnappt.

Gibt man ständig 100 Prozent oder mehr Leistung ab, besteht eben doch die Gefahr, sich krankheitsbedingt aus dem Berufsleben vorzeitig verabschieden zu müssen.

Die oft gepriesene Möglichkeit früher in Rente zu gehen, ist mit zu großen finanziellen Verlusten verbunden. Außer man hätte mit 63 Jahren die 45 Jahre Renteneinzahlungen schon voll. Das ist bei mir aber erst mit 65 Jahren der Fall.

Würde ich also mit 63 bereits in Rente gehen wollen, würden mir 11,4 Prozent monatlich an Rente fehlen. Und dies für alle Zeiten. Meine reguläre Renteneintrittsgrenze ist bei 66 + 2 Monate.

Man muss somit sehr aufpassen, was an Abzug auf einen zukommt, wenn man früher gehen möchte. Diese oft gehörten 10,8 % Abzug gelten nicht unbedingt für jeden.

Und so habe ich für mich dafür entschieden, lieber etwas weniger zu arbeiten, dies aber bis zum Alter von 65 Jahren und 45 Beitragsjahren. Weil dies bedeutet einiges mehr an verfügbarem Geld, gegenüber einer frühzeitigen Rente. Zumal ich wie bereits erwähnt, einen finanziellen Ausgleich bekomme, für die Fehlzeiten.

Altersteilzeit muss jeder für sich individuell entscheiden. Zum einen, ob man es möchte und zum anderen, ob es finanziell funktioniert.

Der finanzielle Verlust ist gar nicht so hoch. Denn das Einkommen sinkt zwar, aber man zahlt auch weniger Steuern. Man spart Spritkosten zur Arbeitsstelle und oftmals auch weitere Ausgaben, wie Kantine, Bäcker oder sonst was.

Der Gewinn an Freizeit ist sowieso unbezahlbar. Das Leben geniessen ist mit das wichtigste überhaupt. Und das gönne ich mir jetzt die nächsten Jahre.

Denn eines ist sicher: Wir werden sowieso alle finanziell gnadenlos verarscht von diesen Politikern.

 

 

Post vom Finanzamt

Post vom Finanzamt

Hurra

Wenn beide miteinander verheiratete Partner berufstätig sind und sich die Steuerklassen 3 + 5 teilen, wird es jedes Jahr spannend, wieviel nachgezahlt werden muss und wie hoch die künftigen Quartalsvorauszahlungen sein werden.

Der Vater Staat mit seinem Politikern erzählt uns zwar immer wieder, wie sehr der Bürger doch entlastet ist. Davon merke ich aber überhaupt nichts.

Neulich habe ich gelesen, dass die Abgabenlast des Otto Normalverbrauchers bei 50 % liegt und  somit Deutschland innerhalb Europas am höchsten ist.

Und wenn ich mir dann anschaue, wofür vom Staat Geld verpulvert wird, ist dies gelinde gesagt, sehr ärgerlich.

Die Pfandflaschensammler

Die Pfandflaschensammler

sind zu jeder Tages- oder Nachtzeit anzutreffen.

Die meisten Menschen ahnen wahrscheinlich nicht mal annähernd, wie viele dies inzwischen sind. Sie sehen zumeist nur tagsüber Leute Flaschen sammeln, die auf auf der Straße leben.

Beruflich bin ich zwangsläufig auch sehr viel in der Nacht unterwegs, zu Zeiten in denen der Otto Normalverbraucher schläft.

Da werden erst recht die Mülleimer durchsucht. In den Bahnhöfen kommt alle paar Minuten ein anderer vorbei, um den Mülleimer zu durchsuchen, den kurz vorher ein anderer schon durchwühlt hat.

Das kann sich doch nicht mehr lohnen, bei so vielen Sammlern, die unterwegs sind.

Vor allem auch, man glaubt gar nicht, wen man so sieht.  Auch Menschen, die sehr gut gekleidet sind, nur in der Dunkelheit unterwegs sind und sich umschauen, ob sie bei ihrer Tätigkeit von jemand anderem gesehen werden.

Kurz mit der Taschenlampe reinleuchten, Griff in den Mülleimer, Flasche raus und wieder rein, weil sie doch kein Pfand hat.

Bemerken diese Sammler, dass man sie gesehen hat, ist es ihnen nicht selten sehr peinlich. Man wendet den Kopf zur Seite und entfernt sich ganz schnell.

Dann gibt es noch die Menschen, die verhältnismäßig gut gekleidet an ihrem Wohnort in den Zug steigen und sie tun so, als ob sie zur Arbeit fahren würden.

In der Nachbarstadt sieht man sie dann nach Pfandflaschen suchen.

Was läuft da in unserer Gesellschaft falsch ? Warum geht es so vielen Menschen so schlecht ?

Aber ich frage mich auch, warum man Flaschen sammelt, in einer Region in der ich lebe, in der man sehr leicht Jobs findet.

Oder ist eben genau dies der Grund ? Man findet Jobs und keine Vollzeit Anstellungen mehr. Man wird gesetzlich verordnet auf Sozialhilfe Niveau gehalten und wer ein paar € mehr benötigt, darf sich diese nicht hinzuverdienen, weil sonst gleich an anderer Stelle gekürzt wird.

Man muss also sehr vorsichtig damit sein, wie man andere Leute einschätzt. Armut kann jeden ganz schnell treffen. Da ist dringender Handlungsbedarf gegeben um Schröders Agenda 2010 zu entschärfen, denn ich bin der festen Überzeugung, diese hat viele Menschen in Deutschland an den finanziellen Abgrund geführt.

Dialogpost

“Ihre Dialogpost ist daaaaa !!!!

Yippie yaeah, lange darauf gewartet.

Es ist allerdings ein recht einseitiger Dialog. Ausgeübt durch den Spammer.

Der nennt seinen Werbemüll, der in Briefform kommt, seit geraumer Zeit: Dialogpost

Ganz besonders hervor tut sich dabei eine Bank, die hier wohl eine Filiale hat. Ach was sage ich, sie tut sich nicht nur besonders hervor, sondern sie ist der einzigste treue Spammer, der mir seit vielen Jahren monatlich Kreditangebote macht.

Zumindest vermute ich mal, es ist so etwas drin. Weil ich lese es ja seit Jahren nicht und entsorge das direkt.

Ssssssst, macht der Schredder bei diesem meinerseits unbeantwortetem Dialog in regelmäßigen Abständen.

Mit dieser Bank hatte ich im Leben noch nichts zu tun. Die haben also wohl vor Jahren meine Adresse gekauft und seitdem wird fleissig Dialogpost versendet. Monat für Monat. Es freut mich, dass hier inzwischen ein paar Euro Verlust angefallen sind. Weil so wird das garantiert nichts mit mir.

Es zeigt aber auch, dass diese Bank nicht weiß, wer ihre Kunden sind oder was ihre Werbestrategen so verzapfen.

Bezahlt wird dies alles letztendlich von den Kunden dieser Bank.

Targo heißt der Laden, der mir seit Jahren seine Infopost zuschickt. Warum auch immer sie sich berufen fühlen, mich damit beglücken zu müssen…

 

 

Versuchter Diebstahl oder ein Versehen ?

Es ist manchmal schwer zu unterscheiden, war es

ein versuchter Diebstahl oder tatsächlich nur ein Versehen ?

Belanglos warte ich an der Kasse eines Drogerie Discounters, bis meine Artikel gescannt werden. Die rutschen dann weiter in den Bereich, wo sie der Kunde nachdem er bezahlt hat,  in die Einkaufstaschen einpackt.

Diese Auffangfläche ist unterteilt in 2 Hälften.Die Kassiererin schiebt so ein Trennstück nach links oder rechts, so dass die Waren vom nächsten Kunden schon rein rutschen, während der vorherige noch einpackt.

Da packe ich gerade meine Sachen ein, als plötzlich eine Hand an mir vorbei gleitet und die Sachen des nächsten Kunden, eines jungen Mannes, blitzschnell in eine Plastiktüte verschwinden lässt. Ich dachte schon die Hand greift nach meinen Sachen. Hat sie aber nicht. Und so verschwanden ratzfatz mehrere Sachen von dem jungen Mann, wie Shampoo, Duschzeugs in einer Plastiktüte schräg hinter mir.

Der junge Mann, der eben dabei war, seine Sachen zu zahlen, war offensichtlich ziemlich verdaddert, weil sah nur erstaunt mit offenem Mund zu und sagte kein Wort.

Ich fragte ihn: “Das sind doch ihre Sachen, oder ?”  Er antwortete mit einem :”Ja”

Ich drehe mich nach halb links. Hinter mir versteckt stand so ein kleiner älterer (vermutlich) Osteuropäer.

Sehr laut, und zwar so laut, dass alle Leute zu uns sahen, brüllte sagte ich : “Heee ! Was gibt das hier ?” Das kleine Männchen wusste sofort worum es ging und packte gleich wieder aus, was er zuvor schnell in seine Tüten gepackt hatte.

Es war mucksmäuschenstill im Laden. Alles sah her.

Der mit der flinken Hand sagte was von: “Nur eine Versehen, weil Frau stehen Kasse” und er ging aus dem Laden.

Diese hatte dann tatsächlich hinter dem Geschädigten auch einen kleinen Gegenstand gekauft, bezahlt und ging dann auch aus dem Laden.

Ich bin ja dann auch nach draußen und dieses seltsame Paar hatte offensichtlich wirklich Angst vor mir, weil schnellen Schrittes gingen sie davon und sahen sich wiederholt verstohlen nach mir um.

War das jetzt wirklich nur ein Versehen, dass er dachte, seine Frau wäre schon mit dem bezahlen dran ? War es eine Masche von den beiden ?

Was mich einen versuchten Diebstahl vermuten lässt, ist die Tatsache, dass er sich hinter mir komplett versteckte, so dass man ihn vom Standort des Geschädigten nicht sehen konnte. Und er wusste sofort worum es ging, weil ohne noch etwas erklären zu müssen, packte er wieder aus und legte die 3 oder 4 Gegenstände wieder zu den anderen.

Kann aber auch sein, dass es zufällig dem Körperbau geschuldet war. Er so die 60 kg Hemd Figur, ich im 3-stelligen Bereich.

 

Wo ist das Geld der Griechen ?

“Wo ist das Geld der Griechen ?”

Das fragen sich vermutlich die meisten von uns, ohne weiter darüber nachzudenken. Leicht rutschen den intellektuell eher einfach gestrickten Menschen Worte heraus wie: Die sind faul, korrupt, sollen sparen und so weiter.

Tatsache ist jedoch, das Geld hat jemand. Es ist ja nicht wirklich weg. Es hat nur jemand anderer daran kräftig verdient. Darüber würde ich mir mal so meine Gedanken machen und nicht das griechische Volk schlecht reden.

Katara Pass
Katara Pass

Griechenland hatte Milliarden an Staatsanleihen aufgenommen. Das heißt, sie haben Schulden gemacht, bei anderen Ländern, die gern Geld ausgeliehen haben. Darunter auch Deutschland, Frankreich, Italien und mehr.

Dann haben sie auch Schulden bei Banken gemacht, bei Versicherungen und Fonds. Alle haben an den Zinsen gut daran verdient.

Die Schulden haben die Politiker und Personenkreise aufgenommen, denen sowieso das meiste an Kapital gehört, die an Banken, Versicherungen, Reedereien und anderen international tätigen Firmen beteiligt sind.

Und dann ist die Blase geplatzt.

Da diese oberste Politiker- und Finankaste natürlich keinen Staat pleite gehen lassen kann, weil damit die entsprechenden Banken, Versicherungen, Unternehmen mit unter gehen, nimmt man nicht diese Geldverleiher in die Verantwortung, sondern gibt staatliche Garantien.

Und sparen müssen nun die einfachen Menschen, die Rentner, die arbeitslosen in Griechenland…

und nicht die, die es eingebrockt und verursacht haben.

Bereits 2013 wurde dies auf den Nachdenkseiten sehr gut dargestellt und illustriert, wie die Schulden von privater Hand in die öffentliche Hand übergingen. Und das hat sich ja in den letzten 2 Jahren noch verschärft.

Vielleicht wird es jetzt dem einen oder anderen etwas klarer, dass nur einer die Schulden bezahlt  während andere daran prächtig verdient hatten.

Und mal darüber nachenken, wie sich die Vermögen und Geldflüsse aufteilen in dieser Welt.

Anmerkung zum Foto im Beitrag: Es stammt noch aus unbeschwerten Jahren. Vor 29 Jahren in Nordgriechenland vom Autor aufgenommen.

Aktenvernichter

Manche Menschen halte ich für ziemlich mutig, mit dem, was sie so in die Papiertonne werfen.

Machst du den Deckel auf, liegen ganz oben der Kontoauszug, letzte Mahnungen oder sonst etwas in der Tonne. Ich lese das ja nicht. ( Nein, würde ich nie tun) . Aber selbst ohne es in die Hand zu nehmen, siehst du das. Das geht ja andere im Grunde überhaupt nichts an, daher verstehe ich es nicht, wie man so leichtsinnig sein kann.

Ein Aktenvernichter kostet nicht viel und das nützliche Ding lebt jahrelang.

aktenvernichter

Ich lasse eigentlich alles durch den Reißwolf. Schon alleine um hier einem Missbrauch vorzubeugen.

Mit dem was manche so in die Papiertonne werfen, könnte man ganz einfach online Bestellungen tätigen und sich irgendwohin liefern lassen. Und dann spricht der Geschädigte davon, dass er gehackt wurde.

Blödsinn. Er hatte es selbst sichtbar für alle in der Nachbarschaft und auch Fremden präsentiert.

Blockupy Proteste ?

Blockupy Proteste ? Das sind Proteste gegen die EZB,  wenn man Steine gegen Straßenbahnen wirft ?  Wenn man Häuserfassaden von Privatleuten beschmiert ?  Wenn man Polizeifahrzeuge abfackelt ? Wenn man Feuerwehrfahrzeuge anzündet ?

Und das twittert man natürlich mit dem neuesten iPhone.

Was für Heuchler.

Es geht also doch nur um randalieren und nicht um Protest gegen die Politik der EZB und Banken.

Es ist ganz gewiss nicht so, dass ich mit dem was die Finanzpolitik anstellt und sich herausnimmt einverstanden wäre.

Aber was da gerade in Frankfurt passiert, geht gar nicht.

Blockupy  ist eben doch die Veranstaltung der Loser Europas.

 

Zahlungsmittelentgeltgebühr

Zahlungsmittelentgeltgebühr

ein Wort mit 27 Buchstaben ist nötig für eine Funktion, die uns täglich begegnet, ohne dass wir darüber nachdenken.

Je nach Zahlungsmittel, bezahlen wir eine Gebühr zusätzlich.

Bei Überweisungen die evt. nicht kostenlos ausgeführt werden, beim Einsatz der EC-Karte für die Abbuchung, bei Verwendung der Kreditkarte soundsoviel Prozent, bei Benutzung eines Bezahldienstes wie PayPal usw.

Wir sind Kunden und dafür dass wir etwas kaufen, werden wir noch mit der Zahlungsmittelentgeltgebühr “belohnt”.

Mein Kommentar zu Zeig dich Lokführer

Da gibt es auf der einen Seite Menschen, die um etwas kämpfen und auf der anderen Seite Journalisten, die es sich leicht machen und Dinge in die Welt setzen, die entweder aus Leichtfertigkeit , unglaublicher Ignoranz oder eventuell sogar Arroganz geschehen. Vielleicht kommt da auch ein Redakteur einfach persönlich nicht klar mit seiner Funktion und Position.

Das Handelsblatt gilt in der Branche ja eher als Institution. Ein einzelner Redakteur hat es jedoch geschafft, dessen ganze Zunft in Frage zu stellen, mit folgendem geistigen Erguß:

Handelsblatt in 99 Sekunden – Lokführer zeigt Euch

Das hatte dann natürlich einen kleinen Shitstorm zum Beispiel auf Facebook zur Folge

kleiner-shitstorm

 

Ich wiederhole die Kommentare hier nicht, aber alle hatten einen ähnlichen Inhalt:  Als beleidigend, überheblich, unwissend…. wurde das journalistische Highlight des Handelsblatt Redakteurs bezeichnet.

Dem Herrn sei noch gesagt, ich bin hier auch redaktionell, journalistisch tätig, weil das kann und darf jeder sein. Ich aber habe  zusätzlich noch einen erlernten Beruf.  Und Sie Herr Redakteur ? Was wäre wenn Sie morgen durch einen Ungelernten ersetzt werden, der Agenturmeldungen mit vorgefertigten Textbausteinen ergänzt. Oder vielleicht macht auch Google bald ihre Arbeit ?

Um meinen Lesern das ganze System Eisenbahn näher zu erläutern, auch warum gestreikt wird, möchte ich ein Video auf YouTube empfehlen

screenshot-eisenbahner-im-system

Eisenbahner im System Schiene

Hier wird ein Bereich des derzeitigen Tarifkonfliktes klar.

Der andere Teil, der darin nicht genannt ist, betrifft eine Bundesregierung, angeführt von einer Ministerin Nahles, die alles daran setzt Arbeitnehmer gesetzlich zu folgsamen Schafen von Konzernen zu machen. Tarifeinheit nennen sie das.