Angesichts des grauseligen Wetters heute, habe ich mal wieder ein paar Dias eingescannt. Um genau zu sein, es waren 193 Dias, die jetzt digitalisiert auf dem PC liegen. Ein zeitraubendes Geschäft. Es kommen dabei aber Schätze und Erinnerungen hervor, welche diese nervige Tätigkeit wieder wett machen.
1986, mit dem Motorrad, im Norden von Griechenland und eigentlich auf dem Weg in die Türkei.
Der Pass liegt auf einer Höhe von 1690 Meter und an den Stangen am Straßenrand sieht man, dass es dort im Winter viel Schnee geben kann.
Das Dia wurde nach dem scannen auf dem PC in einer Auflösung von 800 x 600 Pixel und 150 dpi abgelegt. Was einer Dateigröße von 1,37 MB entspricht. Die Qualität ist dabei ganz ordentlich geworden.
An den Katara Pass habe ich noch eine ganz besondere Erinnerung. Kurz nach der Überquerung hat es das Radlager am Hinterrad zerbröselt. In Schrittgeschwindigkeit durfte ich dann auf dieser wunderschönen Strecke weiterfahren. Eine Katastrophe für jeden Motorradfahrer. Entsprechend dürften damals auch meine Flüche gewesen sein.
Am nächsten Ort fand ich dann eine Werkstatt. Es war aber kein Zweiradhändler sondern eine Landmaschinenzentrale. Es standen nur Traktoren und Mähdrescher herum. Aber so unglaublich es sich anhört, die hatten tatsächlich ein passendes Radlager im Ersatzteillager. Und zwar handelte es sich in der Yamaha um ein Standardlager. Die Bezeichnung lautete glaube ich M5, also etwas völlig handelsübliches. Und es war original von SKF aus Friedrichshafen. Der Aus- und Einbau war dann die leichteste Übung.
Meine Eindrücke von MAGIX Video deluxe 15 plus
Wie bereits erzählt, hatte ich Schwierigkeiten damit, aus einzelnen Videosequenzen im MPEG2 Format einen Gesamtfilm zu basteln.
Meine in die Jahre gekommene Videobearbeitungsoftware Ulead 7 kann kein MPEG2 verarbeiten. Freie Software konnte zwar die einzelnen Sequenzen bearbeiten aber das Zusammensetzen war nicht möglich oder der Ton war anschließend beschädigt.
Dann habe ich versucht, die einzelnen Videosequenzen einzeln in ein anderes Format umzuwandeln und danach zusammen zu setzen. Das Ergebnis war sehr unbefriedigend, weil die Qualitätsverluste waren viel zu hoch.
So habe ich dann Vergleichstests im Internet gesucht und mir 2 oder 3 Hersteller von Videobearbeitungssoftware heraus gesucht. Dann in den nächsten Elektrogroßhandel gegangen, die Preise verglichen und für Video deluxe 15 plus, von MAGIX, entschieden.

Die Retailversion wird mit umfangreichem Handbuch verkauft. Im Grunde sind es sogar 2 Handbücher, eines für das gesamte Basiswissen und eines für erweitertes Wissen.
Die Installations DVD eingelegt, kann der User beruhigt erst mal einkaufen gehen, Mittag essen oder sonst was erledigen. Denn geschlagene 1,5 Stunden dauerte die Installation auf einem Rechner, der wirklich leistungsfähig ist und die empfohlenen Mindestvorausetzungen bei weitem erfüllt. Das Programm fragt nach Start der Installation nicht mehr nach, sondern erfüllt seine Aufgabe einwandfrei. Die Kaspersky Suite stuft die Software als vertrauenswürdig ein und lässt die Installation durch laufen.
Nach dem ersten Start verlangt Video deluxe 15 die Eingabe der Seriennummer und öffnet dann ein weiteres Fenster innerhalb der Software, um sich registrieren zu lassen.
Jetzt mag sich nicht jeder registrieren lassen, aber es bleibt einem nichts anderes übrig, als dies zu tun, denn um das Plugin für MPEG2 nutzen zu können, muss man registriert sein. Genauso verhält es sich mit dem Ton Plugin Dolby und MPEG4. Die Software teilt dem User mit, dass diese Features ohne Registrierung nicht funktionieren und dies daher jetzt überprüft wird. Mit anderen Worten, die Software geht online.
Für registrierte Nutzer stehen dann noch diverse weiter Vorteile zur Verfügung, wie ein Online Album, Speicherplatz für Videos und mehr. Ich persönlich habe mir das jedoch nicht näher angesehen, weil es mich nicht interessiert und weil ich das nicht benötige.
Dann kann es endlich mit der Bearbeitung des Video los gehen.
Für mich war das meiste selbsterklärend. Auf die einfachste Art und Weise habe ich die Videosequenzen bearbeitet. Videoteile hinzufügen, ablegen auf der Zeitleiste (Timeline Modus), Überblendregelungen von einem Videoteil zum anderen hinzu, Titel hinzu, abspeichern auf der Festplatte (Ort und Format wählbar), auf Brennfunktion geklickt, DVD eingelegt und warten bis die DVD wieder aus dem Brennerschacht heraus kommt.
Danach die DVD in den DVD-Player am Fernseher eingelegt und abgespielt. Die angenehme Überraschung war dabei, dass zunächst eine kleine Vorschau einzelner Szenen angezeigt wird, die auch noch mit Musik untermalt ist. Ich kann mich jetzt nicht entsinnen, da irgend etwas bewusst mit der Software gemacht zu haben. Es war einfach mit drauf und macht einen guten Eindruck. Ein nettes Feature. Das Video selbst war in bester Qualität, Bildschirm füllend und der Ton astrein.
Die Software bietet jedoch noch sehr viel mehr Möglichkeiten und Features, wie Uploadfunktion zu Youtube, HD-Workflow…, die ich aber alle noch nicht ausprobiert habe. Da ist es dann am besten, man liest es selbst mal beim Hersteller nach.
Meine Erwartungen wurden bisher erfüllt. Für mich muss Software schlichtweg selbsterklärend funktionieren, und dies hat sie gemacht und kann sie daher ruhigen Gewissens weiter empfehlen.
(Anmerkung: Dies ist keine Auftragsarbeit oder sonst bezahlter Beitrag, sondern mein ganz persönliches Ding hier.)
Seit gestern nenne ich mich Besitzer eines Camcorders.
Eine Canon Legria FS200.
Mein erster Eindruck ist der, dass dieser Camcorder ein ganz guter Allrounder ist, für nennen wir es mal Familienvideoaufnahmen.
Die Videos werden per USB Kabel über die mitgelieferte Software auf den PC geladen. Man beachte jedoch, dass die Videos dann im MPEG2 Format gespeichert werden. Ich wüsste jetzt keine gratis Software, die Videobearbeitung und -schnitt in diesem Format zulässt. Man muss also mit Folgekosten für eine Bearbeitungssoftware rechnen.
Die mit dem Camcorder mitgelieferte Software zur Filmbearbeitung ist nicht gerade der Hit. Ich habe sie installiert, getestet und wieder deinstalliert, weil sie mir überhaupt nicht zusagte. Für einfachste Zwecke mag sie jedoch ausreichend sein.
Die Canon FS200 macht bei Tageslicht ganz prima Aufnahmen. Die Zoomgeschwindigkeit lässt sich stufenlos verändern und die Akkulaufzeit soll laut Display bei über 3,5 Stunden liegen.
Die Canon hat einen 4 GB Flash Speicher oder man setzt gleich eine SD Karte ein. Ich verwende eine mit 16 GB, weil diese derzeit nur unwesentlich teurer sind als 8 bis 12 GB.

Eine Raupe genießt die Herbstsonne. Wenn ich mich nicht irre nennt sich das Buchen-Steckfuß oder auch Rotschwanz. Gibt mal einen Nachtfalter.

Foto am Sonntag.
Mein Dank an den Schmetterling für´s still sitzen.

Enjoy it
Impressionen von der Insel Mainau, auch bekannt als Blumeninsel im Bodensee.



Frauchen hatte heute das Vergnügen unseren Stadtteil, in welchem wir leben, aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus zu betrachten. Aus der 17. Etage lässt sich prima auf andere herab sehen. Die Perspektive aus einem Hochhaus erweckt den Eindruck, als ob man aus einer “anderen Welt” nach draussen blickt. Abgeschottet und weit weg.

Heute früh, gegen 10.30 Uhr, ein Spaziergang von etwa 4 Kilometer, am völlig vereisten Wasserfall bei Bad Urach. Bei strahlend blauem Himmel und eisigen Temperaturen hatten sehr viele andere die selbe Idee, sich dieses faszinierende Naturschauspiel anzusehen. Auf unserem Rückweg, so gegen 12.30 Uhr, kamen dann Menschenmassen entgegen. Es erwies sich somit als richtig, relativ früh schon durch die Kälte zu wandern, um dem grossen Andrang auszuweichen.
Ich finde die dabei entstandenen Fotos so klasse, dass ich mich nicht entscheiden konnte, welche ich in den Blog setze. So sind es jetzt mehr als geplant und der Blogeintrag ist etwas grösser als für gewöhnlich.






Enjoy it
Im Gegenlicht. Beim Sonntags Spaziergang.
Ich folge mal der Einladung von Sunsys. Sie fragt nach dem 6. Foto im 6. Ordner auf dem PC.
Überraschung. Der “Kleine” auf dem Foto gehört mir. Eines unserer Kids. Aufgenommen im Juli 2004, digital. Und wie es aussieht, ist er voll bei der Sache und ihm schmeckt´s.
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