Kategorie-Archiv: Health

Kleine Runde am Pfingstmontag

Eine kleine Runde am Pfingstmontag

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Nordic Walking.

War ganz angenehm. Nicht zu warm, es regnete nicht, sehr wenig Leute unterwegs.

Eine gute Entscheidung, auch wenn die Runde nur knapp 2 Stunden dauerte. Was aber heute meinem recht gemächlichen Tempo geschuldet war. Es war sportlich betrachtet, nicht mehr drin.

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Meine Aufmerksamkeit war sehr hoch und bewusst habe ich die Natur wahrgenommen. Wodurch meine Schritte verlangsamt wurden.

Schön war es. Und es muss nicht immer Höchstleistung sein, mit der man beim Nordic Walking unterwegs ist.

Wichtig ist nur, dass man seinen Hintern hoch bekommt und sich bewegt. Der Körper und somit auch die Seele werden es danken.

Anti Diät Tag

Internationaler Anti-Diät-Tag

Zur Feier dieses Tages erst mal ein paar Hamburger und ein Cola

Was es nicht alles an „Tag des….“ gibt.

Wobei dieser Aktionstag einen ernsten Hintergrund hat. 1992 initiiert, soll er auf den Schlankheitswahn aufmerksam machen. Super Mager- und Schnittlauch Modelle sind nicht schön, sondern sehen nur krank aus. Was sie vermutlich auch sind.

Der Tag ist kein Aufruf zur Völlerei, sondern man solle sich nicht mit Schlankheitspillen vollpumpen, sich auf die Knochen abmagern oder auf die entsprechenden Verlockungen der Werbeindustrie hereinfallen, dass man superdünn sein muss, um erfolgreich zu sein.

Rasurbrand

Und plötzlich hast du einen

Rasurbrand

Du rasierst dich seit Jahrzehnten, hattest nie Probleme, aber eines Tages bekommst du Rötungen im Gesicht, wie so ein pickeliger Teenager nach seiner ersten Rasur.

Die Rötungen lassen nach, aber beim nächsten rasieren kommen sie wieder. Das gibt es doch gar nicht, denkst du. Du kaufst dir ein Balsam gegen Rasurbrand. Aber es nutzt nichts. Du bemühst die Suchmaschinen und die Experten schlagen dir vor, du sollst deine Bartstoppeln erst mit einem warmen Waschlappen einweichen und nach der Rasur so Aloe-Vera Zeugs ins Gesicht schmieren.

Aber auch damit kommst du vielleicht nicht weiter.

Du rasierst dich ein paar Tage nicht, lässt dir vielleicht schnell einen Bart wachsen und diese Rötungen kommen trotzdem immer wieder sobald du dich rasiert hast.

Angefangen hatte es bei mir damit, dass ich beim Drogerie Discounter dessen Eigenmarke an Rasierschaum gekauft hatte. Dieser hatte einen Zusatz drin, der sich Cool Refresh oder so ähnlich nannte  (habe den Sch… inzwischen entsorgt).

Das hat meine Haut so vorgeschädigt, dass es jedes mal auf ein neues diese Rötungen gab, selbst als ich schon eine andere Rasiercreme benutzte.

Das ging so etwa 3 bis 4 Wochen und ich habe darüber nachgedacht, dass ich wohl zum Hautarzt gehen werde.

Dann hat mir ein Arbeitskollege gesagt: „Nimm Penatencreme. Die Creme, womit man den Po von Babys eincremt.“

Gesagt, getan. Über Nacht drauf gelassen und ihr wisst schon das Ergebnis :

Es hat funktioniert.

Die Rötungen sind weg.

Jetzt gibt es 2 mögliche Gründe dafür, dass dies geklappt hat. Die eine wäre : Meine Haut ist so zart, wie die von einem Baby, mmmmmhhh. Und die andere Theorie ist ganz schlecht: Ist halt ein Arschgesicht  🙂

Ich weiß letztendlich nicht, was diese Creme dermatologisch anstellt. Es scheint mir so zu sein, dass geschädigte Haut repariert wird und sich regenerieren lässt. Und was gut für ein Baby ist, kann für einen etwas angegrauten Mann nicht schlecht sein.

 

Frühstück am Samstag

Frühstück am Samstag

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Zeit haben.

Für sich selbst und den Partner. Geniessen und dabei etwas für die Gesundheit tun.

An gewöhnlichen Arbeitstagen muss es morgens schnell gehen und als Schichtarbeiter kann ich sowieso mitten in der Nacht nicht schön frühstücken. Da bleibt es bei einer Schüssel fertig gemischtes Müsli aus der Verpackung.

Aber an einem freien Tag das Obst schneiden, den Yoghurt dazu, die Vollkornhaferflocken, etwas Milch dazu…..

Leckeres Fitness Frühstück

Ein Schreibtisch endet nie

Kennt ihr diesen Spruch ?

„Ein Schreibtisch endet nie“  oder auch „ein Schreibtisch ist endlos“.

Was ist damit gemeint ?

Stellen wir uns mal am Arbeitsplatz einen Schreibtisch vor. Auf dem liegen auf der linken Seite Berge von unbearbeiteten Unterlagen, in der Mitte des Schreibtisches sitzen Sie und rechts von Ihnen landen die bearbeiteten Akten.

Links wegnehmen, bearbeiten, nach rechts legen. So geht das immer fort. Wieder und wieder klingelt das Telefon zwischendurch und Sie müssen Gespräche führen. Zeitgleich schaut jemand jemand in Ihrem Büro vorbei und fragt Sie kurz etwas. „Bin gleich wieder weg, nur kurz eine Frage…..“

Und kaum dass Sie sich darüber freuen, dass der Aktenstapel linker Hand kleiner wird und der rechts größer, kommt der Bürobote mit einem Handwagen vorbei und stapelt Ihnen links wieder so viele Unterlagen auf den Schreibtisch, dass man Sie dahinter nicht mehr sehen kann. Womöglich alles noch kurz vor dem Feierabend, damit Sie entweder gleich länger arbeiten oder im Gedanken an morgen, schon genervt sind, von dem was Sie auf dem Schreibtisch an Arbeit erwartet.

Das ist also der der nie endende Schreibtisch oder der Wahnsinn im Hamsterrad.

Diesen Schreibtisch können wir auch auf andere Arbeiten übertragen. Gleich welche Tätigkeit man ausübt. Immer weiter, immer mehr, immer länger, öfters, schneller…

Und es wird immer jemanden geben, der dies von dir verlangt. Das sind Vorgesetzte, Arbeitsverteiler, Verplaner deiner Freizeit.

Da heißt es dann:

  • Wir müssen dringend,
  • das muss dann und dann fertig sein
  • wenn wir das nicht machen..
  • wir können uns weiteres Personal nicht leisten
  • wir müssen alle ran
  • das Unternehmen ist gefährdet
  • nächstes Jahr wird es besser
  • nur dieses eine mal noch
  • wir suchen Personal
  • wir finden kein Personal
  • wenn es Ihnen nicht mehr gefällt, dann suchen Sie sich doch…
  • andere schaffen es doch auch
  • machen Sie das mir zu Liebe
  • wer denkt an mich, ich muss doch auch

Alles dabei. Man versucht es mit vorgeschobenen Argumenten, man versucht es mit Drohungen und auch auf die Mitleid Tour. Alles nur mit dem einen Ziel, dein Hamsterrad zu beschleunigen.

Die Antreiber und Arbeitsverteiler merken selbst meistens überhaupt nicht, dass auch sie im Hamsterrad sitzen und es dazu noch zu verantworten haben , dass es sich immer schneller dreht. Und zwar bis zu dem Tag, an welchem der Mitarbeiter „stolpert“ und durch das Hamsterrad purzelt. Dann waren es die Vorgesetzten jedoch nicht. „Warum haben Sie denn vorher nichts gesagt…, dann hätten wir….bla bla bla “

Für dich ist dann womöglich schon der Herzinfarkt, der Schlaganfall, der körperliche und seelische  Zusammenbruch.

Hat man „Glück“ , kommt es nicht ganz so weit. Der betroffene Arbeitnehmer kann vorher die „Notbremse“ ziehen und wird dabei vom Arzt unterstützt. Der erstellt dann die Diagnose: Bluthochdruck, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Magengeschwür, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stress und vieles mehr. Letztendlich alles Symptome eines Lebens im sich immer schneller drehenden  Hamsterrad.

Dabei müssen wir uns nur mal vor Augen halten, dass es jemanden gibt, der davon profitiert, wenn er Sie antreibt und bis zum drohenden Zusammenbruch arbeiten lässt. Jemand wird dafür belohnt, bekommt Prämien und Anerkennung. Das muss nicht immer der Antreiber selbst sein, sondern kann auch der sein, der über diesem Einpeitscher sitzt.

Und wo bleibst Du in diesem bösen Spiel ?

Innere Kündigung, Krankenstand, Reha, Frührente, Arbeitsunfähigkeit ?

Daher : Denke immer an Dich selbst und nicht an den Arbeitsverplaner.  Denn es ist dein Leben und deine Gesundheit. Sage Nein zu ständigen Überstunden, Mehrarbeit und Überbelastung. Spiel den Ball zurück an den, der dies alles von Dir abfordert. Dann hat er er das Problem und muss sich darum kümmern.

Frage dich selbst : Für wen und wozu ? Für den Verplaner deiner Freizeit ? Nein!  Sondern du entscheidest immer für dich selbst. Damit du das Rentenalter regulär erreichst und auch etwas davon hast.

 

Jeder Tag ist Weltnichtrauchertag

Bei mir ist jeder Tag Weltnichtrauchertag.

Vor mehr als 2 Jahren konnte ich diese Sucht hinter mir lassen.

Und ich bin so froh darüber.

Wenn ich zurückblicke, empfinde ich es nicht als sonderlich schlimm oder hart, das Rauchen aufzugeben.

Ich brauchte keinen Nichtraucherkurs, keine Nikotinpflaster oder Betreuung. Und ich habe mich vor diesen Foren ferngehalten, bei denen sich Raucher aufhalten, die es sich gerade abgewöhnen oder abgewöhnen wollen. Denn diese Nichtraucherforen sind eigentlich voll mit Membern, die es nicht geschafft haben und dabei Mitgefühle derer einsammeln, die es auch nicht schaffen.

Gerade von diesen Leuten muss man wegbleiben, weil sie einem immer wieder suggerieren, es wäre alles so hart, reden von einem starken Willen und so weiter.

Quatsch. Sage ich. Einfach aufhören mit dem Scheiß. Sofort Sport machen, viel Sport machen und nach 10 – 12 Tagen ist man durch mit dem Thema Raucher.

Und in diesen 10 – 12 Tagen gibt es einzelne Stunden, mit dem Verlangen zu rauchen. Aber die muss man einfach ignorieren und einfach was anderes machen.

Wie ich es geschafft habe, Nichtraucher zu werden, ohne dass es zur Qual wurde, könnt ihr hier auf Enjoy nachlesen.

 

Rückenprobleme nachhaltig beseitigen

„Mein Kreuz tut weh“  , „Ich habe Rückenschmerzen“ , „Ich glaube ich habe den Nerv eingeklemmt“, oder einfach nur „Autsch“ und die Hand geht an den Rücken.

Jeden Tag hört und sieht man dies.

Viele der Rückenprobleme kann man aber nachhaltig beseitigen.

bankdrücken-sitzend

Dazu muss man aber etwas tun. Aktiv werden. Den inneren Schweinehund überwinden.

Wer seine Muskulatur in Bewegung hält, sich bewußt bewegt und trainiert, hat weniger Verspannungen und Verhärtungen im Rücken. Ein großer Teil der Schmerzen kommt vom Bewegungsmangel, gepaart mit falschem Sitzen oder natürlich auch von einseitigen Belastungen bei der Arbeit.

Dagegen kann man leicht etwas machen. Statt gleich nach der Arbeit nach Hause zu gehen, mal für 30- 40  Minuten in einem Gym vorbeischauen und sich anders bewegen, als man es sonst den Tag über macht.

Und siehe da, die meisten Beschwerden sind weg, man fühlt sich wohler, aber auch ausgeglichener. Wer Frust bei der Arbeit hat, lässt diesen an Trainingsgeräten raus und geht danach entspannt nach Hause.

Es geht ja nicht um Höchtsleistungen, sondern nur darum, sich etwas zu bewegen, um sich insgesamt  vitaler zu fühlen.

Das funktioniert nachgewiesen tatsächlich.

1 Jahr Nichtraucher

Seit  genau 1 Jahr bin ich Nichtraucher !

Meine Erfahrungen und wie ich es mit der Allen Carr Methode geschafft habe.

Ich kann mich da recht kurz fassen, weil ich keine Schwierigkeiten hatte, mit Rauchen aufzuhören. Das war wie einen Schalter im Gehirn umlegen. Und das nach mehr als 30 Jahren.

Begonnen hatte ich so etwa mit 19. Das kam langsam und schleichend. Die Kumpels, mal ein Bier, dazu 1 Kippe, Kneipe, 70er Jahre, Umfeld, aller rauchten.

Viel war es dann vor 1 Jahr sowieso nicht mehr, was ich geraucht hatte. Das wurde von alleine immer weniger. Über Monate hinweg reichte mir eine Schachtel Zigarillos mit 17 Sticks Inhalt, gut und gerne 2 Tage.

Früher waren es mal 2 Schachteln, die ich geraucht hatte. Aber, wie gesagt, es hatte sich von alleine etwas zum besseren reguliert.

Und dann kamen die Überlegungen Gedanken : „Wozu den Sch… ?“ oder „..was mache ich da eigentlich …?“ oder  „…wieso bringe ich mich eigentlich schleichend um…“

Ich habe mich mehr und mehr hinterfragt. Dann bedurfte es nur noch eines kleinen weiteren Anstoßes um den Schalter regelrecht umzulegen und aufzuhören.

Der kleine Anstoß war ein Büchlein, welches 5.- € kostet und das ich geschenkt bekommen habe.

Und zwar das von Allen Carr : Endlich Nichtraucher ! Quick & Easy

 

Darin befinden sich Leitsätze und Grundsatzfragen um Nichtraucher zu werden.

Das habe ich in 2 Tagen so Zwischendurch gelesen. Und als  ich es durch hatte, bemerkte ich etwas verwundert, dass sich was in mir veränderte.

Manche sagen, Allen Carr mache Gehirnwäsche. Das mag sein. In diesem Fall war es mir sehr recht.

Man muss aber vermutlich bereit sein, sich darauf einzulassen. Und das war ich, weil ich Nichtraucher werden wollte.

Der härteste Tag war übrigens der 6. Tag, nachdem ich aufgehört hatte. Da musste ich wirklich einen harten Willen aufbringen. Ich denke mal, das war der Tag, an welchem das entgiften richtig los ging. Gut, dass ich da frei hatte. Mir wurde es zeitweise sogar richtig schwindelig im Kopf.

Den Tag habe ich dann geschafft, durch viel Bewegung. Sehr viel Bewegung. Sport gemacht bis es nicht mehr ging.  Also für Ablenkung gesorgt und mit Härte gegen meinen Körper vorgegangen.

In den folgenden 2 bis 3 Wochen habe ich dann gelegentlich in das Buch geschaut und 2 oder 3 Leitsätze gelesen. Und das war es dann auch schon.

Ab und zu denke ich heute noch, wäre jetzt schön, so nach dem Essen auf den Balkon zu sitzen und eine rauchen. Aber dieser Gedanke ist nur wenige Sekunden da und mein Verstand sagt mir regelrecht : Blödsinn. Wozu ? Und dann ist es auch schon wieder vergessen.

Mir hatte das kleinere und kompakte Taschenbuch genügt. Es gibt jedoch noch eine ausführlichere, vollständige Version. Endlich Nichtraucher ! Der einfache Weg mit dem Rauchen Schluss zu machen

 

Und dann gibt es dann noch eine Ausgabe, die sich Endlich Nichtraucher – ohne Gewichtszunahme nennt.

 

Mit Gewichtszunahme hatte ich kein echtes Problem. Es ist zwar nach oben gegangen. Aber dadurch, dass ich sowieso sehr viel Sport mache, hat durch Nichtrauchen  das Training besser „angeschlagen“.  Ich gehe seit Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio und mache Krafttraining. Ich habe eine Leistungssteigerung festgestellt. Die Muskulatur wurde insgesamt kräftiger.

Aber inzwischen kann ich auch auf das Laufband oder einen Stepper, ohne dass mir der Atem nach 10 Minuten eng wird. Ich denke mal, dass sich aus der Kombination Nichtraucher + verändertesTraining die Gesamtfitness steigerte.

Weitere positive Erlebnisse waren : Ich kann besser schmecken. Speisen wirken intensiver auf der Zunge. Allerdings kann ich nicht mehr ganz so scharf essen, wie zuvor.

Ich roch auf einmal wieder den Wald, das feuchte Holz, oder auch die Blüten von Pflanzen. Meine Haut, meine Poren, hatten schon nach 3 bis 4 Wochen begonnen sauberer zu sein.

Man riecht insgesamt besser (sagt meine Frau)

Ich habe Zeit dazu gewonnen. Wo ich früher noch eine geraucht hatte, mache ich heute andere Dinge und kann sie langsamer angehen. Rechnet doch einfach mal die Zeit zusammen, die alleine für´s rauchen drauf geht. Und wenn man da noch den entsprechenden Fußweg dazu nimmt, um ins Raucherzimmer zu gelangen….

Es hat nur Vorteile.

Aber ich sehe heute die Raucher in der Raucherecke etwas mitleidig an und denke mir: Oje, oje, war ich auch mal so drauf, auf die Schnelle am Glimmstengel zu nuckeln ?