Kategorie-Archiv: Life

Telefonbuch im Briefkasten

Und alljährlich wieder Nachschub für den Altpapier Container 

Das Telefonbuch im Briefkasten

Telefonbuch Foto

Das artet ja so langsam in Zwangszustellung aus. “Nimm endlich deine Exemplare….”

Vor langer Zeit bekam man ein Kärtchen mit Abholberechtigung für das Telefonbuch und die Gelbe Seiten. Man ging damit schön brav zum Postamt, gab unterwürfig sein Postkärtchen ab um seine 2 Bücher zu bekommen. Ging nach deren Aushändigung glücklichst nach Hause, um es auf Veränderungen zu überprüfen. Man schaute sofort nach, wo man seinen eigenen Namen nebst Telefonnummer gedruckt vorfand. Obwohl es immer an der selben Stelle war, denn es ist alphabetisch geordnet. Manchmal war man zufrieden, manchmal nicht. Zum Beispiel wenn der Name davor und danach in fetten Lettern gedruckt war und man selbst dadurch schlechter gefunden wurde. Oder noch schlimmer. Leicht übersehen werden konnte. Da haben Telefonnummerbesitzer tatsächlich ein paar Mark dafür bezahlt, dass ihr Name etwas fetter abgedruckt wurde.

Aber das ist schon lange her. Sehr lang. 30 Jahre oder so. Will aber auch heißen, schon ohne Google hat man sich selbst in Verzeichnissen gesucht.

Später fand man die Telefonbücher vor dem Postamt in einer Gitterpalette. Ich meine doch, da gab es immer noch diese Berechtigungskärtchen für die Abholung im Briefkasten.

Danach lag das Zeugs an den Tankstellen und vor Supermärkten in Gitterpaletten.

Als sich dies beim Konsumenten auch nicht so richtig durchsetzte und nicht zum “Burner” entwickelte, haben doch diese Telefonbuchverlage ihre Bücher vor den Haustüren hinwerfen lassen. Da lagen sie dann teils wochenlang unbeachtet herum.

Jetzt hat man die Telefonbücher im Briefkasten.

Und von dort wandern sie wohl bei vielen, wenn nicht gar so gut wie allen Leuten, direkt in den Altpapier Container.

Wer gibt eigentlich so etwas überhaupt in Auftrag zu drucken ? Vor allem in dieser Auflagenstärke ? Dünn sind die Telefonbücher ja schon geworden. Und wer sucht noch in einem gedruckten Telefonbuch nach einer Nummer ? Oder in den Gelben Seiten ? Ich jedenfalls nicht.

 

Leicht chaotisch

Leicht chaotisch

diese Tage.

Heilig Abend am Montag und so konnte man vergangene Woche mit ansehen, wie sich täglich mehr werdend, der Einkaufzwang steigerte.

Die ganze Stadt voll mit Hektikern. Gedränge in den Einkaufsgängen, gegenseitiges schubsen mit Einkaufswagen, Gemotze der Übernervösen, lange Schlangen an den Kassen und Verkäufer, die nicht genügend Schlaf hatten.

Hinzu kommen noch die hippeligen Sharan- und Touranfahrerinnen, mit dem Fahrzeug und der Situation überfordert, sich gegenseitig anhupen, hektisch Fahrstreifen ohne Sinn und Verstand wechseln und als bestes noch, gegenseitig die Außenspiegel abrasierten. Die haben sich dann aber blöd angeguckt. Mir war es gleich und ich bin tiefen-enstpannt zur Arbeit gefahren.

Morgen, am Montag, erleben wir dann den Höhepunkt des Einkaufswahnsinn. Ich weiß jetzt schon was alle planen. Pünktlich um 7 h vor dem Supermarkt stehen, um als eine der ersten sich noch mit allem was notwendig ist, zu versorgen.

Flugzeug zur Landung gezwungen

Gestern Abend wurde ein Flugzeug zur Landung gezwungen.

Zuerst wunderten wir uns über Flugzeuggeräusche, die wir sonst um diese Zeit nicht hören. Weder so tief noch auch aus einer nicht alltäglichen Richtung.

Kurz darauf rumste es 2 mal hintereinander so heftig, dass die Fenster am Haus vibrierten.

Schnell hatte es sich jedoch auf verschiedenen Medien herumgesprochen, dass es um Überschallknall von Kampfjets handelte. Und wenig später kam heraus, dass eine Boing 777 der Korean Air in Stuttgart zur Landung gezwungen wurde, weil kein Funkkontakt mehr bestand.

Überschallknall hatte ich schon viele Jahre nicht mehr gehört. Damals in den 60er und 70er Jahren jedoch beinahe täglich.

Ich bin in einer Kleinstadt am Rand eines Truppenübungsplatzes aufgewachsen und da flogen unsere Streitkräfte, sowie unsere Befreier, wöchentlich ein Dorf auf dem Truppenübungsplatz im Tiefflug an, um dieses mit Übungsmunition zu beschiessen. Dann wurde das Dorf bzw. die Kulissen wieder aufgebaut, um die nächste Schießübung abhalten zu können.

Da flogen meistens die Starfighter, dann die französische Mirage und die Kanadier mit ich weiß nicht was.

Als Kinder sind wir dann auf einen kleinen Hügel zur Beobachtung und die Kampfjets flogen so tief über unsere Köpfe hinweg, dass man die Piloten eindeutig im Cockpit erkennen konnte. Erwischen durften sie uns allerdings nicht dabei, weil der Hügel eigentlich schon Sperrgebiet war.

Ich weiß noch, dass die Mirage ekelhaft kreischend laut war und in den Ohren weh tat.

Es gab immer wieder Diskussionen darüber, dass sie unterhalb der Schallgeschwindigkeit bleiben sollen, weil im Krankenhaus der Kleinstadt die Patienten aus den Betten fielen, wenn es mehrmals am Tag knallte.

Aber für uns Kinder war es völlig normal, dass Kampfjets die Schallmauer durchbrachen und es einen Überschallknall gab.

Auf Regen folgt Sonnenschein

Auf Regen folgt Sonnenschein

regen bild

meistens,

aber nicht immer

Sonnenschein Foto

Manchmal ist es auf eher bewölkt. Wie hier, auf dem Foto an der Echaz in Bad Urach.

Ich weiß, die Sonne scheint tagsüber immer. Man sieht sie jedoch manchmal eher nicht, weil dieser Mai mit klassischem Aprilwetter daher kommt.

 

Wochenende

Wochenende

Die letzten Tage waren hart. 4 Tage arbeiten, 1 Tag frei, 4 Tage arbeiten, 1 Tag frei, 2 Tage arbeiten, dann Wochenende.

Hart vor allem deswegen, weil Arbeitsbeginn immer so um 4 Uhr nochmal was war. Das bedeutet, man steht schon 03:20 h auf, dann mal um 03:30, dann um 03:15 h. Je nachdem wie die Schicht beginnt.

Da reicht es dann wirklich irgendwann mal.

Das ist mir jedoch trotzdem alles immer noch lieber, als von Montag bis Freitag 07:30 bis 16:30 in einem Betrieb zu sein. Da ist ja jeder Tag kaputt und außerdem ist das langweilig.

Täglich geregelte und immer gleiche Arbeitszeiten. Sehr langweilig.

War 2016 ein gutes Jahr ?

Zeit für einen kleinen persönlichen Jahresrückblick mit der Frage:

War 2016 ein gutes Jahr ?

In den vergangenen 2 bis 3 Tagen  lese ich sehr oft Äußerungen auf FB oder Twitter, gut dass 2016 endlich vorbei ist, das schlimmste Jahr, mein schlechtestes Jahr usw. 

Sieht man sich dann diese Äußerungen näher an, erkennt man, dass dahinter nicht selten politisch motivierte Meinungen stecken. Es zeigt sich dabei auch wieder, dass man soziale Medien nicht als Informationsquelle nutzen kann. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage, wer Facebook als seine Informationsquelle für Nachrichten und Weltgeschehen nutzt, ist ein Idiot.

Hingegen sind natürlich nicht öffentliche Äußerungen von Freunden, dass es ihnen nicht sonderlich gut geht, ernst zu nehmen. Aber da kennt man die Hintergründe dazu und es geht dabei um gesundheitliche Anliegen.

So fokusiert auf mich ganz persönlich und meine Familie, kann ich sagen, 2016 war ein gutes Jahr. Alle sind soweit gesund, alle können das machen, was sie mögen, die Arbeitsstellen sich verhältnismäßig sicher, in der Schule läuft´s, wir haben mit niemanden Ärger oder Streit, haben unser Auskommen und sehen momentan nichts mit wirklichen Sorgen entgegen.

Das kann sich jedoch immer alles auch schnell ändern. Dessen bin ich mir bewußt. Jedoch kann ich nicht in die Zukunft sehen und so muss ich an das JETZT denken. Und das ist durchaus in Ordnung.

Vielleicht nennt sich das insgesamt auch : Auf der Sonnenseite des Lebens stehen können.

In diesem Sinne wünscht Enjoy einen guten Rutsch nach 2017

Feinstaubalarm

Mancher fragt sich zur Zeit

“Ist der Feinstaubalarm in Stuttgart berechtigt ?”

Die Messwerte kenne ich nicht, aber ich weiß wie es seit Tagen dort aussieht.

feinstaub png

Auf dem Foto sieht es noch harmlos aus.

Seit Tagen hängt so eine Glocke über dem Talkessel der Innenstadt. Kommst du aus Richtung Esslingen, dann hast du wunderschönen blauen Himmel.

Ab Obertürkheim siehst du dann diese Dunstwolke und ab Untertürkheim fährt du rein in dieses dunkle Zeugs.

In Stuttgart selbst ist die Luft so richtig schwer und schlecht. Ich bin immer froh, wenn ich schnell wieder herausfahren kann.

Das sehe ich nahezu täglich in diesem Dezember. Allerschönstes Winterwetter in Baden-Württemberg und dort in Stuttgart hängt eine dunkle Wolkendecke drüber, weshalb die Abgase nicht mehr abziehen können.

 

Postfaktisch

Das Wort des Jahres 2016 lautet

postfaktisch

Spontan fiel mir dazu ein “Post fuckt disch Alter”

Bei längerem Nachdenken fällt  mir dazu noch ein : Muss das ein langweiliger Job sein, wenn man sich mit den Worten des Jahres beruflich beschäftigen muss, kann, darf.

Gähn….

Und : “Wozu ist das gut ?”

 

Milchkuh

Wie so eine Milchkuh schon wach.

Die weiß ja auch nicht, dass heute zum einen Sonntag ist und zum anderen die Zeitumstellung zurück auf die MEZ war.

Oder hat schon einmal jemand eine Milchkuh gesehen, welche die Gartenstühle nach hinten zieht ?

Ihr wisst ja, im Winter die Gartenstühle nach hinten und im Sommer nach vorn, wie bei der Uhr.

Kugelschreiber zur Selbstverteidigung

Ein Kugelschreiber zur Selbstverteidigung

oder auch Tactical Pen genannt

tacticalpen

Ein ganz praktischer und unauffälliger Freund und Helfer in echten Notwehrsituationen.

Man kann mit ihm einen Überraschungseffekt bewirken um danach flüchten.

Im Grunde genommen ist das ein Kuli aus Aluminium, der als Schlagwerkzeug eingesetzt werden kann oder an Druckpunkten beim Angreifer erhebliche Schmerzen verursacht.

Das Problem mit Waffen zur Selbstverteidigung ist oft, dass sie entweder nicht zugelassen sind oder nicht mitgeführt werden dürfen.

Ein Tactical Pen hingegen, stammt ursprünglich von einem Kubotan ab, welcher wiederum aus Kampfsportarten kommt.

Man kann mit einem Tactical Pen böse Verletzungen verursachen. Er ist aber nicht verboten und man benutzt ihn normalerweise auch tatsächlich als Kuli.

Und ich denke auch, wegrennen ist immer die beste Verteidigung. Aber es gibt eben auch Situationen, bei denen das nicht mehr funktioniert.

Man könnte natürlich auch einen anderen Alu-Kuli verwenden. Der liegt allerdings nicht so gut in der Hand.

Und so führt man seinen Tactical Pen tatsächlich auch als Kugelschreiber mit sich und nicht als Waffe, als welche er rein zufällig eingesetzt werden könnte.