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Insolvenz des Reiseveranstalters

Die 

Insolvenz des Reiseveranstalters

kann hohe Kosten für die betroffenen Urlauber mit sich bringen.

Wie man diese Tage hört und liest sitzen nach der Insolvenz von Thomas Cook viele Urlauber fest. Man spricht von 100 000 Reisenden.

Dabei wurden mehrere Reiseveranstalter mitgerissen, weil sie diesem großen Konzern angehören.

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie die Urlauber jetzt da stehen.

Ich erinnere an die Insolvenz eines Reisebüros 2010, bei welchem wir selbst durch einen Betrüger unsere Flüge verloren haben. Mit uns  noch ein paar Tausend andere Reisende.

Hier die ganze Geschichte.

Das Reisebüro ging in die Insolvenz. Der betrügerische Mitarbeiter wurde geschnappt und saß ein paar Jahre im Gefängnis.

Man versprach damals durch den amtlich bestellten Insolvenzverwalter in der Presse großspurig:  “Wir werden die vielen Kunden schnell entschädigen…bla bla bla…”

Denn bis heute haben ich und die anderen Geschädigten noch keinen Cent gesehen, obwohl unsere Ansprüche amtlich festgestellt wurden. Sollte jemals was kommen, wird es nur ein sehr kleiner Bruchteil aus einer Quote sein, die sich alle teilen müssen.

Unsere Flüge waren damals weg und wir mussten neue kaufen. Bei anderen war es noch krasser. Sie verloren ganze Gruppenreisen, Hochzeitsreisen, Mietwagengebühren und mehr.

Insolvenzverfahren sind sehr langwierig. Eine schnelle Lösung gibt es nicht.

Viel Glück und alles Gute den Geschädigten.

Wimsener Wassefälle

Die kleinen

Wimsener Wasserfälle

Im Lautertal auf der Schwäbischen Alb gibt es eine kleine Höhle. Die Wimsener Höhle. Diese wird mit dem Boot befahren. Dazu ein Ausflugslokal mit einer Forellenzucht.

Was aber oftmals überhaupt nicht beachtet wird, sind die Kaskaden in unmittelbarer Nähe.

Foto Wasserfall

Die meisten Besucher übersehen dieses schöne Fleckchen Erde. Obwohl es sich direkt hinter dem dortigen großen Besucherparkplatz befindet.

Aus dem dortigen Gestein plätschert das Wasser in den kleinen Bach, den ihr seht, wenn ihr vom Parkplatz in Richtung Wimsener Höhle spaziert.

Wasserfall

Schönes kühles Quellwasser.

Seht einfach mal am Parkplatz, was sich hinter der kleinen Böschung und den Bäumen befindet, bevor ihr zur Höhle geht.

Im Winter in den Zoo

Es hat seinen besonderen Reiz

im Winter in den Zoo

zu gehen.

ticket foto

Der Eintritt in den zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart, Wilhelma, beträgt in den Wintermonaten 11.- €

Man muss sich dabei darüber klar sein, dass sich die Tierwelt bei den Temperaturen im Januar zurückzieht und in ihren Gebäuden befinden.

Daher liegt der besondere Reiz eher darin, den Botanischen Garten zu besuchen. Die Ruhe zu geniessen. Teilweise fühlt man sich alleine in dem weitläufigen Gelände.

kakteen foto

Keine lärmenden Schulklassen, keine aufgeregten Teenager, niemand der vor der Fotolinse im Weg steht. Alles schön beschaulich.

Foto

Es tut gut, im Januar das Grün zu sehen.

Im Zoo halten sich auch Bewohner auf, die richtig Freude an der Kälte haben und so richtig in ihrem Element sind.

pingu foto

Wobei ich mich bei diesen Pinguinen gefragt habe, wer da wen beobachtet.

Wer keine Sensationen erwartet, sondern die Beschaulichkeit mag, ist für ein paar Stunden in der Wilhelma nicht verkehrt.

Schloss Lichtenstein im Winter

Das Schloss Lichtenstein im Winter

schloss Foto

Ein Wintermärchen ?

Sehr romantisch wirkt es jedenfalls.

Es steht auf der Schwäbischen Alb. Oberhalb des Örtchens Honau, etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Reutlingen entfernt.

Aussicht Foto

Geht man um das Schloss Lichtenstein herum, hat man eine schöne Aussicht ins Tal.

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Eine hohe Schneelast liegt auf den Bäumen.

Auch im Winter lockt dieser mystisch wirkende Ort viele Touristen an. Das Schloss kann jedoch im Januar und Februar nicht besichtigt werden, wegen einer Winterpause. Das daneben befindliche Restaurant ist allerdings zumindest am Wochenende ab 11:00 h geöffnet.

Wanderung zum Hohen Urach

Es ist der 1. Dezember 2018. Vom Winter ist nicht viel zu spüren. Es ist trocken, nur leicht bewölkt und ungefähr 8 Grad warm. 

Gelegenheiten muss man nutzen und somit war dieser Tag eine Einladung zu einer

Wanderung zum Hohen Urach.

Eine Burg, deren Grundsteinlegung im Jahr 1025 war und deren Ruine hoch über dem Städtchen Bad Urach thront.

foto landscape

Anreise: Am Ortseingang aus Richtung Reutlingen kommend, biegt man rechts ab zum gut ausgeschilderten Parkplatz Am Wasserfall. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisend, nimmt man den Zug, der von Metzingen kommend nach Bad Urach fährt und steigt an der Haltestelle Wasserfall / Kurgebiet aus.

Waldweg foto

Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Es gibt nur einen Tarif und zwar den für 3.- €. Dafür kann man jedoch den ganzen Tag dort parken. Vom Parkschein kann man eine Hälfte abreisen. Auf dieser steht, dass man den örtlichen Stadtverkehrsbus mit 5 Personen nutzen kann. Zu erwähnen ist noch, dass kontrolliert wird, ob man einen Parkschein hinter der Windschutzscheibe liegen hat. Falls nicht, sponsort man die Stadtkasse mit 10.- €. 

Foto Hohen Urach

Anmerkung : Ich persönlich glaube beinahe, dass dieser Strafzettelschreiber in der kleinen Gaststätte sitzt, die sich auf dem Parkplatz befindet, mit dem Fernglas aus dem Fenster glotzt und bei Bedarf schnell raushüpft um sein Zettelchen in höchster Erregung am Scheibenwischer des Verbrecherautos Touristenautos anbringt.

Infotafel

Die Wanderung selbst beginnt mit einem bequemen Weg dem dortigen Bächlein folgend. Schon nach wenigen Minuten hält man sich links und folgt den Schildern in Richtung Hohen Urach.

Zisterne

Steiler und steiler wird der Weg bergauf. Gutes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich. Der Weg führt durch den Wald und ist weiter oben, nahe der Burg, durchaus rutschig. Man bedenke, es ist Dezember. Laub liegt überall, es ist feucht und der Weg unbefestigt aus Schotter und Steinen.

Burg Foto

Die letzten 600 m sind die anstrengendsten, weil der Anstieg zum Eingang der Burg ist steil. Der Zeitaufwand vom Parkplatz bis dorthin beträgt ungefähr 1 Stunde.

Ist man in der Burg, überrascht diese mit einer doch größeren Fläche als der Wanderer vielleicht erwartet hatte. In den Burghöfen befinden sich sogar 2 Zisternen, die natürlich abgedeckt sind.

landscape Foto

Die Aussicht auf die gegenüberliegenden Berge der Schwäbischen Alb und in das Ermstal sind grandios.

Die Wanderung geht weiter zum Wasserfall. Von der Burg Hohen Urach sind es rund 3 km durch das Waldgebiet.

Wasserfall Foto

Am Wasserfall  befindet sich eine Vesperhütte, die in den Sommermonaten geöffnet ist.

Von dort hat man mehrere Möglichkeiten weiterzuwandern. Da mir die Wege jedoch zu rutschig waren, bin ich die Stufen entlang des Wasserfall nach unten ins Tal marschiert.

In den ganzen Jahrzehnten habe ich allerdings noch nie gesehen, dass der Wasserfall ausgetrocknet war. Ein kleines Rinnsal plätscherte kraftlos herunter. Nicht einmal das Moos an den Felsen war richtig feucht. Es fehlen definitiv einige Wochen Regen, damit sich dies wieder normalisiert.

Wasserfall Foto

Unten angekommen, geht man noch etwa 20 Minuten den Weg entlang zum Parkplatz.

Diese Wanderung beträgt nur knapp 7 Kilometer und ist in 2 Stunden ohne Pausen gut machbar. Man sollte jedoch das Gelände nicht unterschätzen, so dass ich es insgesamt als mittelschwer einstufe. 

Ich habe mir wenig mehr als 3 Stunden Zeit genommen, denn die Aussicht  und Natur ist viel zu schön, um achtlos daran vorüberzugehen.

Mittelmeerfähren in der Nebensaison

Was für ein Unterschied, ob man in den Schulferien unterwegs ist oder außerhalb dieser Zeit.

Die Mittelmeerfähren in der Nebensaison

fähre Foto

Wen oder was seht ihr ?

Richtig !

Niemanden.

Das Foto ist im September 2018 auf einer Fähre der Moby Lines entstanden. An einem Wochentag, als die Schulferien überall schon zu Ende waren.

Kein Lärm, keine quengelnden Kinder, keine maulenden Teenager, kein Warteschlangen wenn man was zu trinken oder essen kauften wollte.

Und man konnte sich bestens auf den Polstersitzbänken breit machen und schlafen.

Wir haben dies richtig genossen. Ich muss dazu sagen, dass wir rund 14 Jahre nur in den Schulferien unterwegs waren. Und nun das erste mal ohne den Nachwuchs. Was für ein Unterschied. Die Fähren und Übernachtungsmöglichkeiten sind deutlich günstiger und natürlich spürt man es im Portemonnaie , dass man nur zu zweit Geld ausgibt und nicht zu viert.

 

 

 

Corte 1982 und 2018

Corte im Jahr 1982 und im Jahr 2018

Den Ort Corte kennen alle die jemals auf der Mittelmeerinsel Korsika waren. Ein wildromantisches Städtchen in den Bergen.

1982 war ich schon einmal dort und habe im Ortszentrum das nachfolgende Bild gemacht.

corte ortsmitte
Corte 1982

Es kamen damals auch schon Besucher in das Städtchen. Es gab allerdings nicht sonderlich viel zu sehen. Ein altes Bergdorf in den wilden Bergen von Korsika. Alles schlicht und einfach, aber auch ursprünglich. Und deswegen ist man damals in den Ort gefahren.

36 Jahre später, 2018, stand ich wieder an der selben Stelle.

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Corte 2018

Aus dem Bergdorf wurde eine sehr lebhafte Kleinstadt und ein regelrechter Besuchermagnet.  Bistro reiht sich an Bistro. Der Platz in der in der Ortsmitte ist heute umringt von Restaurants.

Geht man heute die schmalen Gassen und Treppen nach oben in Richtung Zitadelle, sind viele kleine Läden angesiedelt.

Vor 36 Jahren war da nichts, außer verlotterten  Häusern und alles wirkte ziemlich ärmlich. Vermutlich war es dies auch.

Ein Besuch heute lohnt sich auf jeden Fall. Es ist wirklich alles schön gemacht. Der Ort lädt ein zum bummeln und geniessen. Oder sich einfach mal hinzusetzen und die herrliche Aussicht bewundern.

Anfahrt zum Hafen von Genua

Die Anfahrt zum Hafen von Genua

ist schon immer etwas chaotisch gewesen.

foto Hafen Genua

Man kann sich die Anfahrt zu den Fähren jedoch leicht machen, wenn man dem Navi nicht blind vertraut, sondern sich an folgendes hält:

Von der A7 aus Richtung Schweiz kommend, die Ausfahrt Genova – Ovest nehmen. Dann sich auf den folgenden Fahrbahnverzweigungen nach den linken Fahrspuren orientieren und den Schildern Porto und Terminal Thragetti folgen. Man kommt dadurch auf ein Brückenbauwerk in eine Schleife (Rechtskurve) und fährt dann unter diesem Brückenbauwerk hindurch zur Hafeneinfahrt Varco Albetazzi. Geradeaus über die Ampel in eine Unterführung und schon ist im Hafen drin. Dort findet dann gleich an Schaltern die Sortierung durch Mitarbeiter statt.

Mein Navi kannte die von der Fährgesellschaft angegebene Adresse nicht. Aber es kannte  Viale Albetazzi. Damit kommt man bis an die Kreuzung vor der Einfahrt zum Hafen. Der Rest ist dann easy.

Das Gate in den Hafen wurde erst um 06:00 h geöffnet. Vor dieses Tor passt nur eine beschränkte Anzahl von Fahrzeugen, die dort warten können.

Der Rheinfall ist kein Reinfall

Der Rheinfall ist kein Reinfall

als Ausflugsziel

Rheinfall Foto

Den Rheinfall finde ich beeindruckend. Bei schönem Wetter findest Du unzählige Fotomotive an diesem Wasserfall.

Nimm einen Rucksack mit, packe Vesper und Trinkwasser ein und wandere einmal komplett um den Rheinfall. Problemlos kannst du dich dort 4 – 5 Stunden aufhalten, ohne dass Langeweile aufkommt.

Geparkt hatten wir auf einem der als “P – Rheinfall” ausgewiesenen Parkplätze bei der Stadt Neuhausen. Aufgrund des sonntäglichen Ansturmes wurde es der letzte in der Reihe. Parkplatz 4. Der Fußweg von dort bis zum Rheinfall dauert aber auch nur 10 – 15 Minuten.

Bei der Rückkehr kommt man am Parkautomaten vorbei. Und wie so üblich haben wir gleich bezahlt, um dann direkt das Auto zu holen.  5 Franken für die erste Stunde und 2.-  weitere für jede folgende angefangene Stunde.

Das wirklich dumme an dem Parkplatz war jedoch, dass immer mehr Autos und Wohnmobile auf den Parkplatz fahren konnten, obwohl nichts mehr frei war.

Vorteil für die Gemeinde Neuhausen, dass es keinen Rückstau auf die Straßen gibt. Weil sie stehen jetzt allle auf dem Parkplatz und kommen weder vor noch zurück.

Aber so kommst du selbst auch nicht mehr raus. Bis zur Ausfahrschranke brauchten wir sicherlich eine halbe Stunde.

Und es passierte das, was passieren musste. Wir “durften” nachzahlen. 5 Schweizer Franken. So wie alle anderen vor und nach uns.

So kann man natürlich auch Geld verdienen als Gemeinde. Man lässt die Besucher 2 x bezahlen.