Kategorie-Archiv: Sport

BCAA und der Blutzucker

Die Einnahme von BCAA auf den Blutzucker

sollte nicht unterschätzt werden.

Wer Kraftsport betreibt, ist ein interessanter Kunde für die Industrie, welche mit Nahrungsmittelzusätzen ihr Geld verdient.

Die vergangenen Jahre wurde damit geworben, welches Wundermittel BCAAs wären, in Sachen Muskelaufbau oder auch Regenerierung.

Aber gerade die Versprechen zur Regeneration sind mir persönlich ziemlich suspekt.

Denn BCAAs, verzweigtkettige Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin, verursachen einen sehr deutlichen Anstieg von Glukose im Blutbild. Und da frage ich mich, wozu das in der Regenerationsphase gut sein soll.

Blutzucker Messgerät

Ich habe das ausprobiert und mit einem Blutzucker Messgerät gemessen.

Vor der Einnahme betrug der Wert 80 mg/dl. Das ist ein absolut gesunder Blutzuckerwert.

1 Stunde nach Einnahme der auf der BCAA Verpackung empfohlenen Menge, hatte sich der Blutzuckerwert sehr deutlich erhöht auf 150 mg/dl. Für einen gesunden Menschen ist das auch nichts besonderes.

Aber für jemanden mit Diabetes Typ 2 ist das nicht ideal. Denn wenn dieser Wert dem Langzeitzucker entspricht, gilt man als krank. Oder als Diabetiker den Wert immer wieder so nach oben treibt, ist nicht der Gesundheit förderlich.

Ich wäre also sehr vorsichtig mit BCAAs. Sie sind sicherlich ein Booster fürs Training. Aber ob sie wirklich erforderlich sind, wage ich doch zu bezweifeln. Denn was nutzen mir BCAA, wenn der Rest der Ernährung nicht stimmt und die übrige Proteinzufuhr durch natürliche Ernährung fehlt.

Und wie bereits erwähnt. Weshalb sollte man seinen Blutzuckerspiegel nach dem Training künstlich nochmals nach oben jagen.

In jüngster Zeit wird der Sinn und Zweck der BCAA Supplemente von vielen angezweifelt. Und daher mein Rat an alle, die so wie ich gern ins Fitnesscenter gehen. Glaubt nicht immer alles was die Hersteller versprechen. Übertreibt es nicht mit dem Zeugs , welches ihr euch rein pfeift.

Das einzige was wirklich hilft: Nachhaltiges Training über viele Jahre hinweg und eine ausgewogene Ernährung.

 

E-Bike macht Spass

Ein E-Bike macht so richtig Spass zu fahren

Vor 3 Wochen war ich eher noch anderer Meinung und bin mit meinem Mountainbike überzeugt unterwegs gewesen.

Ich radel neulich so vor mich hin ,in Richtung nach Hause. Gefühlt führt der Weg dorthin immer bergauf. Man muss also schon kräftig in die Pedale treten. Was ich bisher immer sportlich betrachtet hatte und somit war es egal.

Allerdings wurde ich dabei von einem Nachbarn und seiner Frau überholt. Beide je auf einem E-Bike. Er grinst mich an und sagte zu mir sinngemäß: “Hey Alter, machst du schlapp ?”

Ich antworte: “Gib Gas, sonst überrolle ich dich noch sogar den Berg hoch..”

Beide lachten, winkten mir zu und radelten davon.

Zu Hause angekommen, sehe ich meine Frau an und sage: “Diese unsportliche Lusche von schräg gegenüber, hat mich voll versägt.  Morgen kaufe ich mir auch ein “Bescheisserles-Rad”.

Ich bin dann zum Fahrrad Fachhandel und probegefahren. Nach wenigen Minuten war es klar, dass ich mir ein E-Bike kaufe.

Es wurde ein Trekking Rad der Marke KTM.

Das macht richtig Spass und Laune. Der Akku unterstützt, wenn es den Berg hoch geht. So kommst Du oben an, ohne vollkommen fertig zu sein und kannst flott deine Tour weiter radeln.

Wenn man ein geübter, sportlicher Radfahrer ist, kann man wie bisher flott unterwegs sein. Ab 25 km/h hilft der E-Motor nicht mehr und so ist das Bike durchaus auch eine sportliche Herausforderung.

Es ist eben nur am Berg, wo man sich die Unterstützung holt. Auf der Ebene habe ich es aus.

Ich habe es als Jobrad erworben. Das bedeutet, es wird 3 Jahre lang vom Lohn eine monatliche Leasingrate abgezogen. Dies senkt das Bruttoeinkommen und die Steuerersparnis daraus ist der finanzielle Vorteil gegenüber eines Barkaufes. Wer dies auch so machen möchte, schaut sich mal auf der Webseite Jobrad.de  um und klärt anschließend, ob sein Arbeitgeber das unterstützt.

Bevor ich es vergesse. Es werden sehr schnell 2 E-Bikes daraus. Denn wenn man mit Partner unterwegs ist, macht es keinerlei Vergnügen, wenn der eine Unterstützung durch den Elektromotor hat und der andere nicht. Da ist der Streit definitiv vorprogrammiert.

 

Sie haben gewonnen

Sie haben gewonnen

heißt es immer wieder.

Doch dieses Mal stimmte es wirklich.

Gewonnen habe ich das Buch

Fit wie die Mannschaft

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Untertitel : So trainieren die Weltmeister. Erschienen im Edel Verlag.

Viele Trainingstips, Anleitungen, Bilder,  Erklärungen und Anregungen unserer Fußballstars und deren Trainer.

Ein schönes, hilfreiches Buch, für Fußballfreunde und auch für Sportler anderer Sportarten, denn es werden auch Fitnessgrundlagen vermittelt mit coolen Übungen für jedermann.

Gewonnen habe ich das Buch neulich bei einer Verlosung von McFit.

Adidas Terrex Erfahrungen

Nach mehr als 1 Jahr mit dem Outdoor Schuh

Adidas Terrex Swift R GTX

möchte ich kurz meine Erfahrungen wiedergeben.

Ich hatte ihn im Spätherbst 2016 gekauft, wie ich hier berichte, weil ich einen robusten Nordic Walking Schuh wollte, der dennoch sehr leicht ist.

Der Schuh sitzt immer noch einwandfrei und obwohl ich ihn zunächst nur für den Sport gekauft hatte, trage ich ihn nun auch fast täglich in der Freizeit, also außerhalb sportlicher Aktivitäten.  Er zeigt kaum Verschleiß und sieht immer noch recht neuwertig aus. Eingesetzt wurde er auf vielen, sehr vielen, Kilometern Nordic Walking. Auf Asphalt, über Wald und Wiesen. Sommer wie Winter. Auf verschneiten Wegen hatte er bisher einen guten Halt.

Weil ich mit diesem Adidas Terrex so zufrieden bin, habe ich mir heute ein zweites Paar Schuhe desselben Modells zugelegt.

Foto Terrex

Der neue wirkt auf Grund seiner Farbe eleganter. Er soll mir jetzt als Stadtschuh dienen, oder bei Spaziergängen . Sprich als robuster Alltagsschuh.

Das ältere, grün-schwarze Paar, wird weiterhin für den Sport verwendet.

Gekostet hat er diesmal nur 71.- €, was daran lag, dass im Outlet Metzingen wieder ein Teil der Geschäfte umgezogen sind und es deswegen Sonderangebote heute am 18. Januar gab.

Den neuen Laden finde ich aber viel zu klein. Am Wochenende möchte ich dort nicht Kunde sein. Aber ich denke mal, dass nach Renovierungen der anderen bisherigen Ladenzeile, das Unternehmen wieder zurück in die große “Hütte” geht.

 

Fronleichnam im Freibad

Den Feiertag Fronleichnam im Freibad verbracht.

War heute natürlich super für die Bundesländer, die diesen Feiertag haben.

30 Grad, Sonnenschein, frei unter der Woche und morgen ein Brückentag.

Jedoch sind wir (Frauchen und ich) schon heute früh kurz nach 8 Uhr dort gewesen. Da ist die Luft noch frisch und das Wasser in den Schwimmbecken sauber.

Später, so gegen 13.00 h füllt sich das Freibad und spätestens dann ist es für uns an der Zeit zu gehen. Das ist dann dort für meinen Geschmack zu viel Unruhe.

Ein Foto habe ich nicht aufgenommen. Im Freibad brauchen wir schließlich kein Handy. Wir sind da um zu schwimmen, ein wenig zu entspannen und die Wärme zu geniessen. Es gibt aber Leute, die alle 2 Minuten ihr Handy in die Hand nehmen müssen um sinnlose FB Postings lesen zu müssen. Ich verstehe das nicht, warum man sich permanent so zu müllen muss. Alles zu seiner Zeit, aber doch nicht wenn man zum relaxen ins Schwimmbad geht. Da will man doch mit seinem Partner gemeinsam was unternehmen, vielleicht trifft man Bekannte, schwatzt mit denen ein wenig und freut sich, dass das Handy zu Hause liegt oder in einem Wertfach eingeschlossen ist.

Aber jeder wie er es mag.

 

 

Kleine Runde am Pfingstmontag

Eine kleine Runde am Pfingstmontag

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Nordic Walking.

War ganz angenehm. Nicht zu warm, es regnete nicht, sehr wenig Leute unterwegs.

Eine gute Entscheidung, auch wenn die Runde nur knapp 2 Stunden dauerte. Was aber heute meinem recht gemächlichen Tempo geschuldet war. Es war sportlich betrachtet, nicht mehr drin.

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Meine Aufmerksamkeit war sehr hoch und bewusst habe ich die Natur wahrgenommen. Wodurch meine Schritte verlangsamt wurden.

Schön war es. Und es muss nicht immer Höchstleistung sein, mit der man beim Nordic Walking unterwegs ist.

Wichtig ist nur, dass man seinen Hintern hoch bekommt und sich bewegt. Der Körper und somit auch die Seele werden es danken.

Ein wenig zu hart

Ein wenig zu hart

war unserer gestrige Radtour

mountainbike foto

Am Neckar entlang bei Reutlingen Altenburg

foto Kanal

befindet sich ein Wasserkanal als Zuführung zu einem kleinen Wasserkraftwerk

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welches von 1928 ist und über Jahrzehnte hinweg eine einzelne Firma mit ihrem eigenen Strom versorgte.

2007 wurde es saniert und produziert auch heute noch rund 0,9 Megawatt für den örtlichen Stromversorger.

So wie die obigen Fotos, gibt es am Neckar sehr viel interessantes zu entdecken. Und unsere Radtour wurde immer ausgedehnte und führte immer weiter und weiter.

Am Spätnachmittag stand zur Entscheidung, fahren wir mit dem Zug zurück oder radeln wir nach Hause.

Im Glauben noch genügend Reserven zu haben, radelten wir zurück. Das mache ich nie wieder. Nur Gegenwind und die Kräfte stets weiter schwindend.

Am Ende des Tages ausgepowert, Saft- und kraftlos im Sweet Home angekommen und beinahe nicht mehr die Treppen nach oben geschafft.

Woooaaah, tun die Beine weh und erst der A… (das Popöchen)

Nächstes mal wird mit dem Zug zurückgefahren. Das von gestern tue ich mir nicht mehr an.

Andererseits sind wir schon in Planungen zur nächsten großen Tour, weil der Schmerz lässt bekanntlich auch schnell nach.

 

Training am Morgen ist erfrischend

Das Training am Morgen ist erfrischend

und lässt den Tag gleich ganz anders aussehen

Das Problem ist nur, dass man sich aufraffen muss.

Aber dann geht´s ab. Man kann viel besser trainieren, als am Spätnachmittag oder Abends. Zumindest meine ich das rein gefühlsmässig und vom Wohlempfinden her betrachtet.

Nordic Walking rund um den Stadtteil

Nordic Walking

rund um den Stadtteil

Sondelfingen, hinten raus Richtung Tierheim.

Und das bei dieser herrlichen Wintersonne.

Ich finde es klasse. Die Wege sind gut begehbar. Wer es kennt, weiß dass es dort tagsüber schön sonnig ist, aber durchaus ein kalter Wind ungebremst über die offenen Flächen weht. Sich davor zu schützen, ist aber alles eine Frage der richtigen Kleidung.

Den Schnee fand ich sehr griffig beim Nordic Walking, was aber glaube ich zum großen Teil auch an den Crosstrainings-Schuhen lag, die ich dafür verwende.

Diese Wege werden von mehr Leuten benutzt, als man es vielleicht erwartet. Inzwischen viele ältere Menschen mit Nordic Walking Stöcken. Was grundsätzlich zu begrüßen ist. Aber da fehlt es oft an der richtigen Technik und so ist es dann auch nicht selten nur ein herumstochern im Schnee.

Und dann habe ich 2 ältere Frauen gesehen, die so richtige Omaschuhe angezogen hatten. Leder oder Kunstleder mit hohen Absätzen, wo man dann 10 Zentimer größer wirkt, als man ist.  Die eiern dann natürlich nur herum und sagten, es sei heute rutschig und schlecht zu laufen. Dem war aber nicht so, denn es sind ihre Schuhe, die sie so schlecht gehen lassen.

Aber mir kann das ja letztendlich gleich sein.

Ich hatte Spaß dabei. Mir tut es gut. Ich fühle mich danach frisch und entspannt. Und ich nehme langsam aber kontinuierlich ab, seit ich Nordic Walking betreibe.

 

Winterwanderung Wasserfallsteig

Eine Winterwanderung am Wasserfallsteig

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Der Wasserfallsteig wurde 2016 zum schönsten Wanderweg in D gewählt. Meine heutige Rundwanderung führte nur zu Teilen über diese schöne Strecke. Dies war der Witterung, dem Winter, der Zugänglichkeit und meiner eigenen Sicherheit geschuldet. Ich denke hierbei an möglichen Schneebruch, also an Bäume die unter Schneelast stehen. Oder an rutschige schmale Wege im Gefälle bzw. in den Steigungen, die ich vermieden habe.

Gestartet bin ich am Bahn Haltepunkt Bad Urach Wasserfall. Von dort der Beschilderung in Richtung Gütersteiner Wasserfälle gefolgt.

Auf den Wanderwegen ein wenig im Zick-Zack Kurs unterwegs gewesen. Denn, wie bereits erwähnt, es ist Winter und nicht alles gut begehbar. Ein Teilstück war sogar wegen eines Erdrutsches gesperrt.

So wurden es Umwege und größere Bögen auf meinem Weg. Was jedoch in Ordnung ist, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

wasserfall jpg

Letztendlich bin ich dann über einen verschneiten Weg durch den Wald an den Gütersteinen Wasserfällen angekommen.

Ein im Winter wunderschöner, beinahe mystisch wirkender Ort.

Man möge bedenken, dass einst ein Kloster dort stand. Ein Zisterzienkloster.  Vor rund 900 Jahren gegründet, im Laufe der Jahrhunderte zu einem Kartäuserkloster umgewandelt und circa 1560 aufgegeben. Man weiß, dass es dort sogar 2 Kirchen mit prächtigen Altären gab. Es war ein Wallfahrtsort, hinten in einem Tal, in die Berge gebaut. Teile der Ausstattung stehen heute im Germanischen Museum in Nürnberg oder in Kirchen der hiesigen Region.

Nur 50 Meter oberhalb dieser Stelle befindet sich die Gütersteiner Kapelle, die an das Kloster erinnern soll.

Ein Blick ins Innere der Kapelle.

Ein sehr zufriedener Wanderer ist mir da vor die Kamera gelaufen.

Auf dem Rückweg durch das Maisental mit Blick auf neuere Wohngebiete von Bad Urach.