Kategorie-Archiv: Sport

Fronleichnam im Freibad

Den Feiertag Fronleichnam im Freibad verbracht.

War heute natürlich super für die Bundesländer, die diesen Feiertag haben.

30 Grad, Sonnenschein, frei unter der Woche und morgen ein Brückentag.

Jedoch sind wir (Frauchen und ich) schon heute früh kurz nach 8 Uhr dort gewesen. Da ist die Luft noch frisch und das Wasser in den Schwimmbecken sauber.

Später, so gegen 13.00 h füllt sich das Freibad und spätestens dann ist es für uns an der Zeit zu gehen. Das ist dann dort für meinen Geschmack zu viel Unruhe.

Ein Foto habe ich nicht aufgenommen. Im Freibad brauchen wir schließlich kein Handy. Wir sind da um zu schwimmen, ein wenig zu entspannen und die Wärme zu geniessen. Es gibt aber Leute, die alle 2 Minuten ihr Handy in die Hand nehmen müssen um sinnlose FB Postings lesen zu müssen. Ich verstehe das nicht, warum man sich permanent so zu müllen muss. Alles zu seiner Zeit, aber doch nicht wenn man zum relaxen ins Schwimmbad geht. Da will man doch mit seinem Partner gemeinsam was unternehmen, vielleicht trifft man Bekannte, schwatzt mit denen ein wenig und freut sich, dass das Handy zu Hause liegt oder in einem Wertfach eingeschlossen ist.

Aber jeder wie er es mag.

 

 

Kleine Runde am Pfingstmontag

Eine kleine Runde am Pfingstmontag

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Nordic Walking.

War ganz angenehm. Nicht zu warm, es regnete nicht, sehr wenig Leute unterwegs.

Eine gute Entscheidung, auch wenn die Runde nur knapp 2 Stunden dauerte. Was aber heute meinem recht gemächlichen Tempo geschuldet war. Es war sportlich betrachtet, nicht mehr drin.

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Meine Aufmerksamkeit war sehr hoch und bewusst habe ich die Natur wahrgenommen. Wodurch meine Schritte verlangsamt wurden.

Schön war es. Und es muss nicht immer Höchstleistung sein, mit der man beim Nordic Walking unterwegs ist.

Wichtig ist nur, dass man seinen Hintern hoch bekommt und sich bewegt. Der Körper und somit auch die Seele werden es danken.

Ein wenig zu hart

Ein wenig zu hart

war unserer gestrige Radtour

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Am Neckar entlang bei Reutlingen Altenburg

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befindet sich ein Wasserkanal als Zuführung zu einem kleinen Wasserkraftwerk

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welches von 1928 ist und über Jahrzehnte hinweg eine einzelne Firma mit ihrem eigenen Strom versorgte.

2007 wurde es saniert und produziert auch heute noch rund 0,9 Megawatt für den örtlichen Stromversorger.

So wie die obigen Fotos, gibt es am Neckar sehr viel interessantes zu entdecken. Und unsere Radtour wurde immer ausgedehnte und führte immer weiter und weiter.

Am Spätnachmittag stand zur Entscheidung, fahren wir mit dem Zug zurück oder radeln wir nach Hause.

Im Glauben noch genügend Reserven zu haben, radelten wir zurück. Das mache ich nie wieder. Nur Gegenwind und die Kräfte stets weiter schwindend.

Am Ende des Tages ausgepowert, Saft- und kraftlos im Sweet Home angekommen und beinahe nicht mehr die Treppen nach oben geschafft.

Woooaaah, tun die Beine weh und erst der A… (das Popöchen)

Nächstes mal wird mit dem Zug zurückgefahren. Das von gestern tue ich mir nicht mehr an.

Andererseits sind wir schon in Planungen zur nächsten großen Tour, weil der Schmerz lässt bekanntlich auch schnell nach.

 

Training am Morgen ist erfrischend

Das Training am Morgen ist erfrischend

und lässt den Tag gleich ganz anders aussehen

Das Problem ist nur, dass man sich aufraffen muss.

Aber dann geht´s ab. Man kann viel besser trainieren, als am Spätnachmittag oder Abends. Zumindest meine ich das rein gefühlsmässig und vom Wohlempfinden her betrachtet.

Nordic Walking rund um den Stadtteil

Nordic Walking

rund um den Stadtteil

Sondelfingen, hinten raus Richtung Tierheim.

Und das bei dieser herrlichen Wintersonne.

Ich finde es klasse. Die Wege sind gut begehbar. Wer es kennt, weiß dass es dort tagsüber schön sonnig ist, aber durchaus ein kalter Wind ungebremst über die offenen Flächen weht. Sich davor zu schützen, ist aber alles eine Frage der richtigen Kleidung.

Den Schnee fand ich sehr griffig beim Nordic Walking, was aber glaube ich zum großen Teil auch an den Crosstrainings-Schuhen lag, die ich dafür verwende.

Diese Wege werden von mehr Leuten benutzt, als man es vielleicht erwartet. Inzwischen viele ältere Menschen mit Nordic Walking Stöcken. Was grundsätzlich zu begrüßen ist. Aber da fehlt es oft an der richtigen Technik und so ist es dann auch nicht selten nur ein herumstochern im Schnee.

Und dann habe ich 2 ältere Frauen gesehen, die so richtige Omaschuhe angezogen hatten. Leder oder Kunstleder mit hohen Absätzen, wo man dann 10 Zentimer größer wirkt, als man ist.  Die eiern dann natürlich nur herum und sagten, es sei heute rutschig und schlecht zu laufen. Dem war aber nicht so, denn es sind ihre Schuhe, die sie so schlecht gehen lassen.

Aber mir kann das ja letztendlich gleich sein.

Ich hatte Spaß dabei. Mir tut es gut. Ich fühle mich danach frisch und entspannt. Und ich nehme langsam aber kontinuierlich ab, seit ich Nordic Walking betreibe.

 

Winterwanderung Wasserfallsteig

Eine Winterwanderung am Wasserfallsteig

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Der Wasserfallsteig wurde 2016 zum schönsten Wanderweg in D gewählt. Meine heutige Rundwanderung führte nur zu Teilen über diese schöne Strecke. Dies war der Witterung, dem Winter, der Zugänglichkeit und meiner eigenen Sicherheit geschuldet. Ich denke hierbei an möglichen Schneebruch, also an Bäume die unter Schneelast stehen. Oder an rutschige schmale Wege im Gefälle bzw. in den Steigungen, die ich vermieden habe.

Gestartet bin ich am Bahn Haltepunkt Bad Urach Wasserfall. Von dort der Beschilderung in Richtung Gütersteiner Wasserfälle gefolgt.

Auf den Wanderwegen ein wenig im Zick-Zack Kurs unterwegs gewesen. Denn, wie bereits erwähnt, es ist Winter und nicht alles gut begehbar. Ein Teilstück war sogar wegen eines Erdrutsches gesperrt.

So wurden es Umwege und größere Bögen auf meinem Weg. Was jedoch in Ordnung ist, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

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Letztendlich bin ich dann über einen verschneiten Weg durch den Wald an den Gütersteinen Wasserfällen angekommen.

Ein im Winter wunderschöner, beinahe mystisch wirkender Ort.

Man möge bedenken, dass einst ein Kloster dort stand. Ein Zisterzienkloster.  Vor rund 900 Jahren gegründet, im Laufe der Jahrhunderte zu einem Kartäuserkloster umgewandelt und circa 1560 aufgegeben. Man weiß, dass es dort sogar 2 Kirchen mit prächtigen Altären gab. Es war ein Wallfahrtsort, hinten in einem Tal, in die Berge gebaut. Teile der Ausstattung stehen heute im Germanischen Museum in Nürnberg oder in Kirchen der hiesigen Region.

Nur 50 Meter oberhalb dieser Stelle befindet sich die Gütersteiner Kapelle, die an das Kloster erinnern soll.

Ein Blick ins Innere der Kapelle.

Ein sehr zufriedener Wanderer ist mir da vor die Kamera gelaufen.

Auf dem Rückweg durch das Maisental mit Blick auf neuere Wohngebiete von Bad Urach.

 

Nordic Walking Schuhe

Nordic Walking Schuhe

müssen andere Anforderungen erfüllen, als reine Laufschuhe oder  reine Trekkingschuhe.

adidas schuhe png
Adidas Terrex Swift R GTX

Sie müssen ein “Zwischending” sein, zwischen Laufen und Trekking. Das heißt sie sind insgesamt robuster, aber dann wiederum doch nicht zu schwer oder hart.

Sie sollten gut auf Asphalt sein, aber auch gut im Gelände. Dazu bei rauen Witterungsbedingungen innen trocken bleiben.

adidas terrex sohle png

Die Sohle sollte hinten leicht abgerundet sein und insgesamt eine Profiltiefe aufweisen, bei der man auf Wiesen und Waldwegen guten und sicheren Grip findet.

Es gibt da einige gute Hersteller mit guten Produkten und die Füsse werden es danken, wenn man sich ordentliche Schuhe gönnt.

Meine Nordic Walking Schuhe sind robuste Allrounder, geben meinen Füssen guten Halt, sie sind leicht, und haben eine grobe Sohle.

Es ist der Adidas Terrex Swift R GTX. Dieser Schuh ist jetzt nicht ausdrücklich als Nordic Walking Schuh ausgewiesen, sondern wird als Outdoor Schuh bezeichnet, als Wanderschuh für dynamisches Fortbewegen.

Die Preise liegen im Dezember 2016 knapp unter 100.- €

 

Ich laufe da ganz gut drin. Auf Asphalt und auch über Weisen und schlechte Wege. Kann also diesen Schuh guten Gewissens weiterempfehlen.

Nordic Walking Stöcke

Nordic Walking ist eine sehr angenehme und schöne Sportart.

Ganz besonders, wenn die Radsaison vorbei ist. Weil mir persönlich ist es im Winter zu kalt um mit dem Mountainbike zu fahren.

Joggen mag ich nicht und ich bin auch viel zu schwer dafür, weil ich in erster Linie Krafttraining betreibe und dafür eine Cardio Ausgleichssportart benötige.

Dafür ist Nordic Walking genau das richtige. Ausdauer und Herz- Kreislauftraining, ohne die Gelenke zu überlasten.

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Ich bin überzeugt davon, wer billig kauft, der kauft oft 2 mal. Deswegen habe ich mich bei meinen Nordic Walking Stöcke für einen in diesem Bereich sehr anerkannten Anbieter entschieden.

Es sind Stöcke von Leki, das Model nennt sich Supreme und sie sind verstellbar. In den Tests die man so findet, hat dieser Allrounder Stock immer gut abgeschnitten und das Preis- / Leistungsverhältnis ist im Rahmen. Man bekommt ein Paar für rund 60.- Euro.

Auf dem obigen Foto lehnen sie an einem Mammutbaum, der nur unweit von meinem Wohnort versteckt in einem Waldstück liegt.

Das ist das schöne am Nordic Walking. Man sieht Dinge in der Natur, an denen man im Alltag für gewöhnlich achtlos vorbei fährt. Du riechst das feuchte Laub, siehst die Wiesen und Berge, atmest die gute Luft ein, deine Lungen füllen sich tief, du spürst deinen Körper und du entdeckst immer wieder mal neue Wege in deiner Wohnumgebung. Du bist manchmal überrascht darüber, was es alles so gibt in deinem Umfeld.  Wovon du bisher nie etwas wusstest.

Nordic Walking hat im übrigen recht wenig damit zu tun, dass sich ein paar sehr gesprächige ältere Frauen treffen und im Wohngebiet mit ihren Stöcken herum klappern und ständig schnattern. Was die machen, sind Spaziergänge mit Gehhilfen. Und nach wenige Wochen, haben sie es auch schon wieder aufgegeben.

Wenn man es richtig macht, klappert gar nichts und man bewegt sich recht zügig und dynamisch vorwärts.

Auf den bekannten Video Portalen findet man gute Anleitungen zum Nordic Walking. Ich selbst hatte vor 3 Monaten einen guten Instruktor und bin so auf den Geschmack gekommen.

Angenehm überrascht durfte ich feststellen, dass diese Sportart beliebt ist. Jedesmal wenn ich unterwegs bin, treffe und sehe ich andere, die das gleiche tun.

Und ich habe den Eindruck, viele würden es auch gern tun, trauen sich aber nicht so richtig. Denen sei gesagt, es ist doch egal was andere denken mögen. Einfach über Ausrüstung und Technik informieren und anfangen.

Wähle dein für dich angenehmes Tempo und ziehe deine Trainingseinheit durch. Du fühlst dich anschließend so richtig gut.

10 x 10 Trainingsmethode

Erfahrungen mit der 10 x 10 Trainingsmethode

Diese Methode sein Training im Fitnesscenter zu absolvieren, ist ja nicht neu. Sie wird aber nach meinen Beobachtungen selten angewendet.

Das könnte daran liegen, dass es den jüngeren Sportlern im Gym eher peinlich ist, mit so wenig Gewicht zu trainieren im Vergleich zu herkömmlichen Trainingsmethoden.

Bei der 10 x 10 Methode machst du 10 Sätze a´ 10 Wiederholungen. Die Pausen zwischen den Sätzen betragen nur 30 bis 45 Sekunden.

Das Gewicht muss dabei moderat sein, sonst wirst du es nicht schaffen, die 10 Sätze so durchzuziehen.

Zunächst solltest du deine Maximalkraft kennen. Das ist das Gewicht, welches du 1 mal sauber und korrekt ausgeführt bewegen kannst.

Davon nimmst du dann maximal 60 Prozent um 10 Sätze mit jeweils 10 Wiederholungen zu machen.

Glaube mir, die ersten 5 bis 6 Sätze denkst du, dass ist aber locker. Aber dann wird es unglaublich hart. Ab dem 7. Satz spürst du wie brutal dieses Training ist. Und ab dem 8. Satz fängt dein Muskel wirklich an zu brennen. Und machst du dann Satz Nr. 9 und 10 wirst du wissen, was du gemacht hast. Du wirst für diesen Muskel keine weiteren Übungen mehr  machen wollen.

Meine ersten 2 oder 3 Trainingseinheiten habe ich nicht einmal mit den empfohlenen 60 % des Gewichtes der Maximalkraft trainieren können. Mir haben 50 % mehr aus gereicht.

Ich mache nur wenig komplexe Grundübungen und meine Trainingszeit beträgt rund 45 bis 50 Minuten. Es ist ein Ganzkörpertraining.

Ich empfinde das Training als sehr hart und effizient und daher Zeit sparend. Meine Pausen zwischen den Trainingseinheiten betragen 3 Tage.

In 3 Wochen habe ich 3 Kilo Gewicht auf der Waage verloren. Und zwar an den richtigen Stellen.

Für mich hat dieses 10 x 10 Training neue Reize für die Muskulatur gesetzt. Das ziehe ich jetzt noch bis Weihnachten so durch und dann sehen wir weiter, was dann kommt.

Meine Cardio Einheiten absolviere ich außerhalb des Fitnessstudio und abhängig vom Wetter. Das kann Mountainbike sein oder Nordic Walking.

Frühsport

Beim Frühsport

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Samstags um 6 Uhr ist das Gym schöööön leer. Die wenigen Frühsportler können sich auf ihr Training konzentrieren. Nur eine Hand voll Sportler verirren sich um diese Uhrzeit ins McFit Reutlingen.

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Die Luft ist angenehm gereinigt von der Nacht. Man kann sich ausbreiten und trainieren wie man möchte, weil es ist ja noch niemand da, der eventuell im Weg stehen könnte.

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Und auf dem Ergometer strampelt sich eine hübsche Frau beim Cybertraining ab.

Es fällt manchmal schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden. Ich bin aber heute früh schon kurz nach 5 h aufgewacht, habe mich aufgerafft, ein wenig gefrühstückt und gemeinsam mit meiner Lebensabschnittgefährtin ins Training.

Man fängt langsam an, denn der Körper läuft noch nicht auf Hochtouren, man steigert sich langsam und trainiert dann mit mittlerer Intensität.

Das tut so gut. Da reichen schon 45 Minuten voll und ganz aus um sich pudelwohl zu fühlen. Und danach gibt´s das zweite Frühstück.