Kategorie-Archiv: Trains

Investitionen in das Schienennetz

In einer interessanten Dokumentation habe ich gesehen, wie hoch der Unterschied der Investitionen in das Schienennetz zwischen Deutschland und der Schweiz  ist.

Die Schweiz investiert pro Jahr und Einwohner 365,- € in ihre Schieneninfrastruktur.

Deutschland investiert pro Jahr und Einwohner 78.- € in seine Schieneninfrastruktur.

Investitionen in die Infrastruktur sind Sache des Bundes. Dieser gibt jedoch lieber Geld aus für Unfug wie Oberleitungen über Autobahnen. Sogar für 5000 Kilometer soll dafür Potenzial bestehen. (Rettungshubschrauber landen dann dort übrigens nicht mehr).

Der Verkehrsminister investiert somit in “neue Erfindungen” die wir jedoch schon längst haben. Dem Transport unter Fahrdraht.

Für einen Güterzug müssen mal locker 30 Lkw auf die Straße.

So viel zum Thema dieser Regierung in Sachen Umweltschutz und Zukunft. Da kann es noch so viele Friday for Future Demos geben. Lobbyarbeit der Volksvertreter wird immer Vorrang haben, vor dem was die Wähler wollen.

Bahnhof Kohlstetten

Neulich fahre ich über die Schwäbische Alb. Von Reutlingen kommend in Richtung Münsingen.

Auf der Strecke kommt man am Bahnhof Kohlstetten vorbei. Den kannte ich schon vor mehr als 50 Jahren als Kind. Und ich kannte ihn nur als verlotterte, unansehliche  Bruchbude.

Meinen Augen nicht trauend, steht da jetzt ein unglaubliches Schmuckstück.

Bahnhof Foto

Wie ich nachlesen konnte, wurde das Bahnhofsgebäude von privater Hand aufgekauft und restauriert.

Im Gebäude befindet sich ein Restaurant. Einfach mal bei den Suchmaschinen Bahnhof Kohlstetten eingeben.

 

Klimaanlage der BR111

Die Klimaanlage der BR 111

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Tür auf, Stuhllehne als Haltevorrichtung. Sandsack geht auch oder eine Kehrschaufel unter die Tür geklemmt.

Ohne diese Klimaanlage wären dort sicherlich 40 oder 50 Grad Hitze. Das hältst du anders nicht aus. Saunabetrieb.

Unbekannter Eisenbahntunnel

Ein für die meisten Menschen

unbekannter Eisenbahntunnel

durch den jedoch täglich viele Züge fahren

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Wer als Reisender diesen Tunnel sieht, hat definitiv etwas falsch gemacht.

Entweder ist er nicht ausgestiegen, wo er hätte aussteigen sollen, weil es der Endbahnhof ist, oder er ist in einen Zug eingestiegen, in den er überhaupt nicht hätte einsteigen sollen.

Dieser Tunnel ist ein Verbindungstunnel zwischen Hauptbahnhof Stuttgart und dessen Abstellbahnhof.

Wer diesen Durchlass sieht und nicht Eisenbahner ist, wird ein Problem bekommen. Er landet praktisch am A…. der Welt und wird lang unterwegs sein, um außen herum wieder in den Hauptbahnhof zu gelangen.

Wichtig wäre in so einem Falle auch, dass man nicht alleine los läuft. Denn das kann nicht nur lebensgefährlich werde, sondern es ist wirklich sehr gefährlich.  Am besten auf sich aufmerksam machen. Es rennen dort genügend örtlich eingewiesene Mitarbeiter herum. Keine Panik, sondern warten und sich bei einer passender Möglichkeit melden.

Manchmal landen dort Reisende unbeabsichtigt, weil sie noch schnell auf eine Toilette wollten, auf einem Zug, der gerade scheinbar belanglos herumstand oder glaubten etwas verloren zu haben und nochmals eingestiegen sind, um danach zu suchen.

 

Ein Morgen im Januar

Ein Morgen im Januar,

wie er kaum hätte schöner sein können.

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Auswärts im Hotel schlafen, nach Erledigung einiger Stunden Schicht, um dann am nächsten frühen Morgen den zweiten Teil abzufahren, finde ich in meinem Alter jetzt nicht mehr so prickelnd. Denn “Dahoim schläft es sich noch am besten” oder “Mein Bett ist halt doch mein Bett”.

Ausblicke wie heute, an einem kalten Januartag,  wenn die Sonne aufgeht und die Berge der Schwäbischen Alb anstrahlen, machen dann letztendlich doch Freude.

Verkehrsrot

Verkehrsrot

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Noch fahren die Züge der DB in der als verkehrsrot bezeichneten Farblackierung in Baden-Württemberg.

Noch.

Sie müssen jedoch nach und nach einem neuen potthässlichen Farbdesign weichen, welches sich die Landesregierung ausgedacht hat.

Pissgelb mit weiß haben die sich für die Zukunft ausgedacht.

EVG feiert was andere schon haben

Die EVG, Eisenbahner-Verkehrs-Gewerkschaft, feiert heute den Abschluss ihrer “knallharten” Tarifverhandlungen.

Gefordert hatten sie vor ein paar Monaten 7 % Lohnerhöhung. Und wie deren Funktionäre  herumgetönt haben, wie hart sie verhandeln wollen.  Bekommen haben sie nur das, was die GdL schon vor mehr als 1 Jahr ausgehandelt hatte.

Die Absenkung der Arbeitszeit um 1 Stunde pro Woche. Das gilt bereits ab 2017. Jedoch nicht bei der lustigen Gewerkschaftstruppe der EVG. Die bekommen das erst ab 2018. Und damit dieser EVG Quark nicht als solcher auffällt, nennt man es Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers. Entweder 1 Stunde weniger pro Woche, oder 6 Tage mehr Urlaub oder aber 2,6 % mehr Geld ab April 2018.

Und dann verkaufen die das von der EVG auch noch als Erfolg. Dabei nicht merkend, wie bei Teilen ihrer Mitglieder der Blutdruck heute angestiegen ist.

Sauber verschaukelt. Würde ich mal sagen.

Auch dieser Tarifabschluss der EVG sieht aus, als ob er bei einem gemütlichen Zusammensein einvernehmlich besprochen wurde und man musste 4 Wochen so tun, als ob man verhandelt hätte. Denn da ist ja nichts, aber rein gar nichts dabei, was andere nicht schon hätten.

Jetzt verstehe ich auch, warum die 2 oder 3 verbliebenen EVG Leute unter den Lokführern  an unserem Einsatzort so “angestochen” sind. Die sind richtig sauer.

Der Tarifabschluss mag ja für Büro, Verwaltung, Werkstätten und andere Bereiche ganz in Ordnung sein. Das kann ich nicht einschätzen.

Für das Fahrpersonal ist es jedoch nicht interessant, den wie gesagt, wer unter den GdL Vertrag fällt, hat das ja sowieso schon letztes Jahr ausgehandelt bekommen.

 

 

 

 

 

 

Sehr vornehme erste Klasse

Die sehr vornehme erste Klasse..

..da nimmt man schon auch mal die Polsterung der Kopfstütze

schuhputzlappen-verwendet

..um seine Schuhe zu putzen. Danach wirft man die Polsterung auf einen anderen Sitz.

Ohne Worte…, nicht wahr ?