Für viele ist ein Diesel einfach nur Lärm. In meinen Ohren ist jedoch Diesel Sound. Und zwar ein wirklich schöner Sound. Ganz besonders wenn es sich um große Dieselmotoren handelt.
Wer das auch gern hat, sieht mal auf der Webseite LokSounds nach, oder besser gesagt, hört dort mal rein. (Flash erforderlich)
Hach, einfach herrlich.
Wirklich ein schöner Zug der Bahn
Die 146 227-4
Immer wieder schön anzusehen.
Und noch ein Foto dieses Zuges
Und noch ein letztes Handy Foto vom TGV, heute gegen 11.10 Uhr in Stuttgart
Schreck am Morgen:
Es gibt Menschen, die sitzen seit Jahren immer auf dem selben Stammplatz im Zug oder Bus. 5 mal die Woche, zur selben Zeit, und dies seit Jahren.
Heute früh belegte ich unwissentlich einen solchen Stammplatz und habe einige Verwirrungen bei einem anderen Reisenden ausgelöst.
Der Zug war zur frühen Stunde nahezu leer. An einem Unterwegshalt steigt ein Mann hinzu, der so unauffällig mit kackbrauner 19,90 Euro Stoffhose und beigen Winterblouson, die Füße in hellbraunen unpassenden Schuhen angezogen war, so dass er schon wieder auffiel. Der Mann, vielleicht Mitte 40 war garantiert von Mama angezogen worden. In der Hand hielt er eine abgewetzte Aktentasche.
Jedenfalls steuert er zielstrebig genau auf mich zu und bleibt unmittelbar neben meinem Sitzplatz stehen. “Wat is” denke ich mir und schaue ihn an. Er sieht zurück und wartet. Nach einer Weile des Anschweigens nickt er mir zu. Aber das war kein Guten Morgen Nicken, sondern eine Aufforderung. So nach dem Motto: Steh´auf Fremder, das ist mein Stammplatz.
Ich habe zurück genickt, gegrinst und mich wieder meinem Handy Game gewidmet. Er, der Stammsitz-Sitzer wartet immer noch. Der Zug war schon längst angefahren und der Mann sah sich dann sichtlich verzweifelt nach einem freien Platz um. Er fand aber nichts geeignetes, obwohl wirklich alles frei war.
Sichtbar erschüttert setzte er sich dann ein paar Reihen weiter hinten hin.
Zwei Haltestellen später ging ich zur Tür um auszusteigen und sehe wie der Verzweifelte schon den Hals reckt um zu sehen, ob sein Platz frei wurde. Der Zug hielt an, Tür auf, ich raus und der Typ eilt genau an den Sitzplatz, auf welchem ich zuvor saß.
Ich dachte eigentlich nur noch: Autsch
Zudem gehe ich jede Wette ein, dass ich seinen Tag richtig versaut habe. Wenn der Morgen schon so anfängt…..
Enjoy it
Unglaublich, der Link zu einem Video, welchen ich heute Vormittag bekommen habe.
In Melbourne, Australien, hat eine Überwachungskamera aufgezeichnet, wie ein Kinderwagen am Bahnsteig versehentlich wegrollt und ins Gleis fällt. Der einfahrende Zug überfährt den Kinderwagen mit Baby auf eine Länge von 30 Meter.
Das Baby hat den Unfall ganz gut überlebt.
Der Vorfall fällt genau in den Zeitpunkt einer Kampagne der australischen Eisenbahngesellschaften, zur Vorsicht an Bahnsteigen.
Das Video ist bei Yahoo Philippines veröffentlicht. Es kann sein, dass zunächst ein kurzer Werbespot gezeigt wird, bevor das eigentliche Video startet.
Nicht alles glauben, was man so liest.
Weiter wäre es definitiv nicht gegangen.

Bereits 20 Jahre nach dem Mauerfall waren wir zum ersten Mal in Berlin. Naja, Zürich oder Mailand ist halt nun mal näher von unserem Wohnort als Berlin.
Berlin war klasse. Das sogenannte S-Bahn Chaos hatte natürlich Auswirkungen auf unseren Aufenthalt. Aber ein Tourist hat Zeit und kann seine städtische Touren umdisponieren. Von daher waren die S-Bahn Ausfälle kein großes Problem. Zum Teil standen größere Fußmärsche an, als geplant, weil die eine oder andere Station gesperrt war oder nicht bedient wurde und Busse waren übervoll, so dass man nicht mehr einsteigen konnte. Aber jederzeit waren wir als Touristen bestens über die Verbindungen in der Stadt informiert. Überall erfolgten Durchsagen und Informationen der Berliner S-Bahn. Man konnte sich eine örtliche Tageszeitung besorgen, in welcher der aktuelle Plan abgebildet war und die Berliner selbst halfen bei Nachfrage stets sehr freundlich und hilfsbereit.
Das nachfolgende Foto dokumentiert das große historische Ereignis, 20 Jahre nach dem Mauerfall, wie ein kleiner Schwabe das Brandenburger Tor durchschreitet.

Brandenburger Tor
Wenn ich, das Landei, schon mal da bin, könnte ich ja mal kurz mit Frau Merkel plaudern. Sie war aber wohl gerade nicht im Bundeskanzleramt, weshalb dieser Termin leider platzte.

Wie bereits erwähnt konnten wir kurzfristig umdisponieren und gingen Kaffee trinken beim Amtssitz des Herrn Köhler. Er musste jedoch schnell ein Mahnmal für gefallene Bundeswehrsoldaten in Berlin einweihen. Da habe ich Verständnis für, dass dies wichtiger war, als mein Käffchen und so wurde daraus leider auch nichts.

Amtssitz Bundespräsident
Kein Problem, dachte ich mir, redest Du halt eben mal ein wenig mit deinem obersten Chef. Aber er hatte wohl gerade in der Werkstatt zu tun und musste einen Bremszylinder an einer S-Bahn wechseln.

Sony Tower
So platzte leider ein Geschäftstermin nach dem anderen. War aber letztendlich egal, denn es gibt in Berlin unglaublich viel zu sehen.
Enjoy it
Der Slogan: Bahn aus einem Guss, gewinnt wieder an Bedeutung.
Die im Aufsichtsrat der Bahn vertretenen Gewerkschaften erreichten, dass der voraussichtlich zukünftige neue Bahnchef Grube, ein Memorandum unterschrieben hat, wonach die künftige Zielrichtung des Unternehmens ein Einheitliches sein soll. Dafür erhält Herr Grube die Zustimmung der Gewerkschaften bei der Abstimmung um den Vorstandsvorsitzenden der Bahn.
Der nächste Schritt soll laut Gewerkschaften noch die Unterschrift des Verkehrsministers sein.
Unterm Strich bedeutet dies, dass einzelne Teile nicht an die Börse gebracht werden, so wie es zuletzt geplant war.
Somit rückt der Börsengang in noch weitere Zukunft als bisher.
Ganz in den Hintergrund der Medien rückt die Bahn Bilanz 2008. Bei der heutigen Pressekonferenz wurde das Ergebnis 2008 vorgestellt.
Irgendwie ist dies bezeichnend für den Journalsimus der heutigen Zeit. Über das gute Betriebsergebnis finden sich momentan kaum Meldungen. Im Vordergrund steht einzig und alleine die Äußerung des Herrn Mehdorn, von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender zurück zu treten.
2008 hat Die Bahn eine Umsatzsteigerung um 2,1 Milliarden auf 33,5 Milliarden Euro erreicht. Auch die Fahrgastzahlen gingen um 84 Millionen nach oben. Wobei allerdings noch wichtig wäre, wie dieses Ergebnis zustande kam. Schon einmal wurde Tafelsilber veräußert (Bahnhöfe, Gebäude… verkauft)
Man vergisst allzu leicht, dass dieses Unternehmen weltweit in Sachen Logistik der führende Konzern ist. Viel leichter ist es Bahn Bashing zu betreiben und Neagtiv Erlebnisse breit zu treten.
Nicht dass ich die Datenaffaire für gut oder akzeptabel heiße. Ganz im Gegenteil. Der Blog Eintrag soll nur verdeutlichen, wie es um die deutsche Presselandschaft bestellt ist. Ich erinnere nur an die Sensationsgeilheit von Winnenden. Denn genauso verhält es sich beim Thema Bahn.
Gestern in Mannheim, dachte ich mir so, dass Strassenbahn Fahrer ein voller Stress Beruf sein muss. Ohne eigenes, abgetrenntes, Gleis, fahren die Strassenbahnen mitten durch die Fußgänger Zone. Und die Menschen verhalten sich auch entsprechend einer Fußgänger Zone. Kreuz und quer, überqueren der Gleise wenige Meter vor der Bahn, umher rennende Kinder….

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