Kategorie-Archiv: Trains

Unbekannter Eisenbahntunnel

Ein für die meisten Menschen

unbekannter Eisenbahntunnel

durch den jedoch täglich viele Züge fahren

tunnel foto

Wer als Reisender diesen Tunnel sieht, hat definitiv etwas falsch gemacht.

Entweder ist er nicht ausgestiegen, wo er hätte aussteigen sollen, weil es der Endbahnhof ist, oder er ist in einen Zug eingestiegen, in den er überhaupt nicht hätte einsteigen sollen.

Dieser Tunnel ist ein Verbindungstunnel zwischen Hauptbahnhof Stuttgart und dessen Abstellbahnhof.

Wer diesen Durchlass sieht und nicht Eisenbahner ist, wird ein Problem bekommen. Er landet praktisch am A…. der Welt und wird lang unterwegs sein, um außen herum wieder in den Hauptbahnhof zu gelangen.

Wichtig wäre in so einem Falle auch, dass man nicht alleine los läuft. Denn das kann nicht nur lebensgefährlich werde, sondern es ist wirklich sehr gefährlich.  Am besten auf sich aufmerksam machen. Es rennen dort genügend örtlich eingewiesene Mitarbeiter herum. Keine Panik, sondern warten und sich bei einer passender Möglichkeit melden.

Manchmal landen dort Reisende unbeabsichtigt, weil sie noch schnell auf eine Toilette wollten, auf einem Zug, der gerade scheinbar belanglos herumstand oder glaubten etwas verloren zu haben und nochmals eingestiegen sind, um danach zu suchen.

 

Ein Morgen im Januar

Ein Morgen im Januar,

wie er kaum hätte schöner sein können.

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Auswärts im Hotel schlafen, nach Erledigung einiger Stunden Schicht, um dann am nächsten frühen Morgen den zweiten Teil abzufahren, finde ich in meinem Alter jetzt nicht mehr so prickelnd. Denn „Dahoim schläft es sich noch am besten“ oder „Mein Bett ist halt doch mein Bett“.

Ausblicke wie heute, an einem kalten Januartag,  wenn die Sonne aufgeht und die Berge der Schwäbischen Alb anstrahlen, machen dann letztendlich doch Freude.

Verkehrsrot

Verkehrsrot

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Noch fahren die Züge der DB in der als verkehrsrot bezeichneten Farblackierung in Baden-Württemberg.

Noch.

Sie müssen jedoch nach und nach einem neuen potthässlichen Farbdesign weichen, welches sich die Landesregierung ausgedacht hat.

Pissgelb mit weiß haben die sich für die Zukunft ausgedacht.

EVG feiert was andere schon haben

Die EVG, Eisenbahner-Verkehrs-Gewerkschaft, feiert heute den Abschluss ihrer „knallharten“ Tarifverhandlungen.

Gefordert hatten sie vor ein paar Monaten 7 % Lohnerhöhung. Und wie deren Funktionäre  herumgetönt haben, wie hart sie verhandeln wollen.  Bekommen haben sie nur das, was die GdL schon vor mehr als 1 Jahr ausgehandelt hatte.

Die Absenkung der Arbeitszeit um 1 Stunde pro Woche. Das gilt bereits ab 2017. Jedoch nicht bei der lustigen Gewerkschaftstruppe der EVG. Die bekommen das erst ab 2018. Und damit dieser EVG Quark nicht als solcher auffällt, nennt man es Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers. Entweder 1 Stunde weniger pro Woche, oder 6 Tage mehr Urlaub oder aber 2,6 % mehr Geld ab April 2018.

Und dann verkaufen die das von der EVG auch noch als Erfolg. Dabei nicht merkend, wie bei Teilen ihrer Mitglieder der Blutdruck heute angestiegen ist.

Sauber verschaukelt. Würde ich mal sagen.

Auch dieser Tarifabschluss der EVG sieht aus, als ob er bei einem gemütlichen Zusammensein einvernehmlich besprochen wurde und man musste 4 Wochen so tun, als ob man verhandelt hätte. Denn da ist ja nichts, aber rein gar nichts dabei, was andere nicht schon hätten.

Jetzt verstehe ich auch, warum die 2 oder 3 verbliebenen EVG Leute unter den Lokführern  an unserem Einsatzort so „angestochen“ sind. Die sind richtig sauer.

Der Tarifabschluss mag ja für Büro, Verwaltung, Werkstätten und andere Bereiche ganz in Ordnung sein. Das kann ich nicht einschätzen.

Für das Fahrpersonal ist es jedoch nicht interessant, den wie gesagt, wer unter den GdL Vertrag fällt, hat das ja sowieso schon letztes Jahr ausgehandelt bekommen.

 

 

 

 

 

 

Sehr vornehme erste Klasse

Die sehr vornehme erste Klasse..

..da nimmt man schon auch mal die Polsterung der Kopfstütze

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..um seine Schuhe zu putzen. Danach wirft man die Polsterung auf einen anderen Sitz.

Ohne Worte…, nicht wahr ?

 

Zug ohne Lokführer

Computergesteuerte Züge, führerlose Züge, automatisch fahrende Züge, Zug ohne Lokführer, nennt es wie auch immer.

Dies Schlagzeilen werden immer wieder mal gern von diversen Medien veröffentlicht und ein Teil der Leserschaft ruft sofort Hurra, ohne überhaupt nur 1 Minute nachzudenken, geschweige denn, ohne überhaupt etwas von dem Thema zu verstehen.

Am besten finde ich ja dann jeweils den Hinweis, in Kanada gibt es das schon viele Jahre. Vorweg darf ich denen sagen, ihr habt das garantiert noch nicht mit eigenen Augen gesehen, wie das dort funktioniert, denn sonst würden diese Bahnspezialisten die Besonderheiten dazu nennen. Es ist nicht auch immer alles so, wie es zunächst aussieht. Aber vor allem, es lässt sich nicht zwangsläufig so auf dem deutschen Schienennetz  übernehmen.

Selbstverständlich gibt es Tests und Versuche. Was dann daraus wird, werden wir sehen. Und so beschreibe ich hier, wie es an anderer Stelle funktioniert, wo es bereits solche Systeme gibt.

In der Metro Vancouver, Canada, gibt es bekanntlich selbstfahrende Züge. Auf vielen Kilometern und mehreren Linien fahren diese Nahverkehrszüge. Es handelt sich dabei um ein komplettes eigenständiges System, welches so geplant und von vorn herein so gebaut wurde. Es ist kein nachträglich umgerüstetes System.

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Das Foto zeigt einen SkyTrain im Endbahnhof der Waterfront Station. Die erste Auffälligkeit für den deutschen Bahnreisenden :  Es ist dort blitzsauber.

Ohne gültigen Fahrschein kommt man überhaupt nicht in den Bahnhof rein. Denn das weiß die Transportpolizei zu verhindern. Und die steht an sehr vielen Haltestellen oder ist nicht weit davon entfernt. Keiner übersteigt dort die Drehkreuze, durch die jeder Passagier durch muss. Es wird alles überwacht. Viele Videokameras an den Eingängen und den Bahnsteigen.

Und du wirfst dein Ticket nach der Fahrt garantiert auch nicht weg, bevor du nicht draußen bist. Denn auch beim Verlassen des Bahnhofs wieder gern kontrolliert.

Dein benutztes Ticket oder anderen Müll wirfst du dort auch nicht auf den Boden, sondern in die Müllbehälter, die es reichlich gibt und die tatsächlich auch benutzbar sind.

Denn das kannst du dir finanziell nicht leisten. Ab 500.- Dollar aufwärts würde dich das kosten, wenn  du dein Ticket zerknüllst und fallen lässt. Und es wird definitiv überwacht.

Dieser auf dem Bild oben stehende Zug, benötigt spätestens jetzt trotzdem einen Lokführer. Denn er wird hinten aus dem Bahnhof rausgefahren. Natürlich ohne Fahrgäste. Ich durfte jedoch als Kollege mit.

Um zu rangieren, wird ein Schrank aufgeschlossen, in welchem sich eine komplette Bedieneinheit wie an jedem normalen Zug befindet. Der Rangierer / Lokführer fährt den SkyTrain signalgeführt in die Abstellgruppe oder setzt ihn auch nur um, auf ein anderes Gleis und stellt dort den Zug für die Rückfahrt bereit.

Innerhalb Downtown Vancouver fahren die Züge unterirdisch, wie bei einer U-Bahn. Danach geht es heraus aus dem Tunnelsystem und auf die freie Strecke.

skytrain-gleise

Und wie ihr seht, ist diese freie Strecke nicht annähernd das, was der deutsche Bahnfahrer kennt. Sondern es ist ein komplett eigenes Streckensystem, welches immer auf Betonpfeilern steht. Und diese Strecken führen dann über viele Kilometer dieser Metropole in die Nachbarstädte, wie Langley, Burnaby, New Westminster und weiß nicht wie sie alle heißen.  Es wirkt wie nur eine Stadt, jedoch ist die Metro Vancouver ein Verbund mehrerer Städte.

Du hast also überall diese Beton Stelzen auf denen die Gleise liegen. Diese durchschneiden diese Millionenmetropole auf dem gesamten Streckennetz.

Jetzt ist es aber nicht so, dass immer alles perfekt läuft. Auch dort gibt es Störungen. Dann stehst du im Berufsverkehr in deinem Wagon in 4 oder 5 Metern Höhe und wartest auf ein Höhenrettungsteam. Denn die Techniker müssen erst zum Zug gebracht werden. Und so kann es passieren, dass du dort oben 2 Stunden gefangen bist. Alles schon dagewesen.

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Auch hier seht ihr das Betongleisbett in mehreren Metern Höhe. Und wer genau hinsieht, erkennt dahinter einen Güterzug. Und der ist auch in Vancouver mit einem Lokführer besetzt, denn er fährt auf Gleisen am Boden.

Dieser Zug auf dem Foto hat eben die Haltestelle New Westminster verlassen. Dieser hier ist 4-teilig. Es fahren auch 2- und 3-teilige herum. Je nach Uhrzeit.

Der nächste Zug folgt zumeist nur wenige Minuten später. Denn, und das ist der Vorteil dieses Systems, die Garnituren können in dichter Zugfolge verkehren, da sie elektronisch durch ein System im Gleisbett geführt werden.

Der Passagier sieht in den Hauptverkehrszeiten oft den voraus fahrenden oder nachfolgenden Zug. So dicht sind die Abstände.

In Vancouver habe ich nicht einmal gesehen, dass jemand die Türen blockiert, damit zu spät kommende Reisende noch einsteigen können. Diese Unsitte gibt es dort offenbar nicht. Wer zu spät kommt, bleibt draußen. Aber der nächste Zug kommt ja auch nur ein paar Minuten später.

Einen konkreten Fahrplan auf die Minute gibt es nicht. Sondern es heißt offiziell, dass in der Zeit von –  bis Uhr die Züge fahren. Es ist nur die erste oder letzte Fahrmöglichkeit veröffentlicht.

Bei schlechtem Wetter ist der Fahrkomfort nicht gerade angenehm. Die Züge des SkyTrain Systems ruckeln, zuckeln oder rutschen dann erheblich. Schleudern und gleiten sagt man dazu. Die rechnergesteuerten Bremsen legen an, lösen, legen an… und zwar ruckartig. Da wirst du jedes mal durchgeschüttelt und musst dich festhalten. Bei trockenem Wetter super, aber wann wehe der Pazifik schickt sein feuchtes Wetter in die Stadt.

Im Zug befindet sich durchgehend oberhalb der Seitenfenster eine Notrufleiste. Berührt man diese, wird Alarm ausgelöst, die Überwachungskamera läuft und die Transportpolizei wartet am nächsten Halt.

Im übrigen Canada, und das ist logischerweise der größte Teil, fahren die Züge mit Lokführern besetzt.

westcoastexpress

Diese Bombardier (Hersteller) Doppelstockzüge von Westcoast Express zum Beispiel. Auch denen sagt man nicht gerade Pünktlichkeit nach. Und Güterzüge fahren in Kanada sowieso nur mit Lokführer besetzt, weil das sind gigantische lange Züge, die mehrere Loks brauchen, um überhaupt vom Fleck zu kommen.

U19 Euro Werbung am Zug

Die U 19 Europameisterschaft 2016

findet in 9 Stadien in Baden-Württemberg statt.

Passend dazu hat DB Regio Doppelstockwagen umlackiert bzw. foliert.

DB Dosto
DB Dosto

Die Spieltermine sind im Zeitraum vom 11. bis 24. Juli 2016

Schienenbus Sonderfahrten im April

Eisenbahnfreunde und Nostalgiker aufgepasst, es gibt wieder Sonderfahrten mit dem Schienenbus

am 17. April 2016

Sonderfahrt Schienenbus
Sonderfahrt Schienenbus

Tübingen ist ja bekannt dafür, dass dort alles gesammelt wird, was kein anderer mehr haben will. Diese Fahrzeuge fahren ja selbst in Tübingen nicht mehr, mit Ausnahme der mit viel Liebe und Mühe restaurierten und gepflegten Fahrzeuge als Sonderfahrt.

Diese Sonderfahrten finden während des ganz normalen Bahnbetrieb statt, als  fahrplanmäßig verkehrende Züge.

Die Fahrten finden auf der Ammertalbahn, auf der Ermstalbahn und Neckartalbahn statt.

Unten sehr ihr den Fahrplan nochmals vergrößert.

Timetable
Timetable

Es gelten die normalen Fahrscheine.

Für den einen werden damit Kindheitserinnerungen geweckt und  diejenigen, die heute Kind sind, werden sich wundern, mit was unsereins damals in die Schule fuhr oder vom Land in die große Welt von Tübingen und Reutlingen.

der-schienenbus

Die auf Hochglanz polierten Fahrzeuge erwecken auf mich den Eindruck, dass sie jeden Moment ihren Diesel starten wollten und das machen, für was sie gebaut wurden. Auf der Schiene fahren, fahren, fahren …

Stuttgarter Roessle

Stuttgarter Roessle (Rößle) ist der Name eines Zuges aus den 50er Jahren.

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Es ist ein vierteiliger Triebzug mit 2 Dieselmotoren. Deren Leistung beträgt jeweils 740 kW, was 1000 PS entspricht.

stromlinienfoermiger-vt12

Durch seine stromlinienförmige Bauweise, ist dieser Zug bis zu 140 km/h schnell und wurde auch entsprechend bis 1985 eingesetzt.

bremsanschrift-vt12

Der komplette Zug ist 107 m lang und wiegt 199 t.

Momentan steht er in….

besser ich sage es nicht, weil er in einem BW steht und dort soll und darf man als Betriebsfremder nicht herumlaufen.

Und wer es bereits weiß, behält es am besten auch für sich.