Enteignung zur Lösung Wohnbauprobleme ?

Enteignung zur Lösung von Wohnungsbauproblemen ?

Warum wurden vor Jahren in nicht wenigen Städten die Wohnbaugesellschaften an private Immobilienfirmen verkauft ? Tausende von Wohnungen wurden an Investoren verschachert. Von den Städten wurde versprochen, dass alles so bleibt wie es unter der öffentlichen Hand war.

Jetzt rächt sich dies alles. Die Mietpreise explodieren, so dass es sogar zu Demonstrationen kommt, welche die Enteignung von Immobiliengesellschaften fordern.

Es rächt sich, dass sich Kommunen aus dem sozialen Wohnungsbau zurückgezogen haben.

Es rächt sich, dass zu wenig Bauland erschlossen wurde.

Es rächt sich die Bürokratie und Perversionen im Baurecht.

Es rächt sich, dass man so viele Institutionen und Behörden braucht, wie örtliches Bauamt, Untere Baubehörde, obere Baubehörde, Landesbaubehörde ….und jeder von diesen Beamten weiß etwas zu melden.

Alles was Kritiker seit Jahren in Sachen Wohnungsbaupolitik  bemängeln, kommt nun als Boomerang zurück.

Warum kann und konnte der Staat nicht folgende Baupolitik betreiben: Er lässt mehrstockig bauen, vermietet zu bezahlbaren Preisen und in meinetwegen 10 oder 15 Jahren geht die Wohnung an den Mieter als Eigentümer über. Dies funktioniert in anderen Ländern ja schließlich auch.

Der Ruf nach dem Staat ? Ja. Denn dieser kommt seinen Aufgaben seit Jahrzehnten nicht nach.

Friday for Future in Reutlingen ?

Kind 2.0 verlässt das Haus.

Kind 2.0 kommt 5 Minuten später zurück.

Wie jetzt ? Denke ich mir so. Geht der feine Herr heute nicht in die Schule ? Beteiligt man sich am Friday for Future in Reutlingen ?

“Keineswegs”, so werde ich von Kind 2.0 belehrt. Unterrichtsstunden fallen auch so aus. Ganz ohne Zutun der Schüler.

Ist es Lehrermangel ? Ist es Fehlplanung ?

Wer weiß das schon. An ein verlängertes Wochenende glaube ich heute nicht. Dazu ist es zu naßkalt.

Der Herr Schüler ging dann letztendlich erst zur 3. Stunde in die Schule.

So viel zum Thema Unterrichtsausfälle. Das bekommen die Schulen auch ganz von alleine hin. Dazu brauchen die keine demonstrierenden Schüler.

Nur noch E-Bikes unterwegs

Es sind gefühlt beinahe

nur noch E-Bikes unterwegs.

foto

Um korrekt zu sein, muss ich sagen, dass es vorwiegend Pedelecs sind. Also Fahrräder die den Fahrer beim Tritt in die Pedale unterstützen können, bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der Pedelec  Fahrer muss also selber Kraft zum fahren aufwenden. Kann sich dabei jedoch unterstützen lassen. Was am Berg wirklich sehr komfortabel ist.

E-Bikes hingegen können schneller fahren, wohl auch ohne selbst zu treten und müssen ein Versicherungskennzeichen führen.

Landläufig sagt man jedoch E-Bike obwohl es Pedelecs sind.

Vergangenen Sonntag, bei Sonnenschein und 20 Grad Außentemperatur, waren sicherlich mehr als zwei Drittel mit Pedelecs unterwegs.

Wer ohne unterwegs ist, mit reiner Muskelkraft, gehört beinahe schon zu den ganz harten Exoten.

Der Vorteil mit dem Pedelec ist eben auch, dass man bei Radtouren in kürzerer Zeit erheblich weiter kommt, ohne anschließend aus dem Sattel zu kippen.

Und ehrlich gesagt, dass was wir da am Albaufstieg gefahren sind, hätte ich mit meinem herkömmlichen Mountainbike nicht geschafft.

Das Pedelec macht so richtig Spaß.

Demo Uploadfilter Artikel 13 Urheberrecht

Hoffentlich ist es nicht zu spät, mit den großen Demonstrationen, die mit den Schlagworten

Artikel 13 , Uploadfilter, Zensur belegt sind.

Die Reform des Urheberrecht, welche kommenden Dienstag im Europaparlament in Straßburg zur Abstimmung kommen soll, hat viele Menschen in Europa auf die Straßen gebracht um dagegen zu protestieren.

In Stuttgart waren es 10 000

demo foto

und wir (Kollege und ich) mittendrin dabei.

Bekannt wurden der Artikel 13, der übrigens künftig Artikel 17 ist, durch den unrühmlichen Inhalt, welcher besagt, dass alles was auf Plattformen hochgeladen wird, urheberrechtlich geprüft werden muss, bevor es veröffentlicht wird. Dies ist eine Umkehrung der bisherigen Praxis und auf großen Plattformen nicht praktikabel. Dies lässt nur einen Schluß zu, es sind Upload – Filter erforderlich, deren Algorithmen erst mal alles blockieren müssen, um sicherzustellen, dass urheberrechtlich alles beachtet wurde.

Und die anderen Artikel in diesem Gesetz fordern ein Leistungsschutzrecht für Verleger. Das heißt, die möchten daran verdienen, was ein anderer erschaffen hat.

Dies alles hat in Vorreiterrolle der CDU Europaabgeordnete Voss in die Wege geleitet. Ein Mann, der einen unglaublichen Stuss von sich gibt und definitiv nichts von dem versteht, was er treibt.

Gegensätzliche Meinungen sind von Bots geschrieben, eMails von Google sind Spam und ähnliches weiß dieser Abgeordnete zu berichten.

Es scheint offensichtlich zu sein, wer letztendlich von dieser Reform des Urheberrecht profitiert. Es sind die Verleger, die es versäumt haben, technisch und inhaltlich im Jahr 2019 anzukommen. Da haben die Lobbyisten ganze Arbeit geleistet.

Für den Internetnutzer bedeutet es jedoch Zensur. Seine Werke werden gefiltert und selbst kleine Webseiten müssen Sperren einbauen, damit niemand mehr etwas hochlädt. Zum Beispiel Foren betrifft dies, oder Blogs und andere die mit ihren Follower kommunizieren und sich austauschen. Alle müssen prüfen, prüfen, ausschließen, sicherstellen etc…

Urheberrecht muss sein. Dies bestreitet niemand. Aber wie es umgesetzt werden soll, ist schlichtweg eine Schweinerei, für die wir eines Tages bitter zahlen werden, weil uns Informationen vorenthalten werden.

Reutlingen und das Fahrverbot

Jetzt hat es dieser Verein doch tatsächlich geschafft, dass das Verwaltungsgericht Mannheim es für nötig hält, Reutlingen ein Fahrverbot aufzubrummen, für bestimmte Dieselfahrzeuge.

Es wird nicht berücksichtigt, dass die Grenzwerte absoluter Quark und Phantasiewerte sind. Es wird nicht berücksichtigt, dass es ein neues Nahverkehrskonzept für die Buslinien gibt, welches dieses Jahr nach diversen Baumaßnahmen umgesetzt wird.

Es wird nicht berücksichtigt, dass die Luft insgesamt keinen Deut besser wird, durch die Sperrung einer wichtigen Durchgangsstraße. Da freuen sich schon die Anwohner der Nebenstraßen auf den zusätzlichen Verkehr.

Und die Stadt Reutlingen bzw. deren Verantwortlichen, müssen sich fragen, ob es denn richtig war, die Messstation an dieser Stelle aufzustellen, bei der wahrlich Zweifel angebracht sind, ob diese korrekt steht.

Und die Verantwortlichen müssen sich auch fragen lassen, weshalb immer noch so viele Lkw durch die Stadt fahren.

Oder warum dieser Scheibengipfeltunnel immer mal wieder ohne Vorwarnung zugemacht wird. Du stehst dann vor dem Portal und hast keinerlei Infos. Irgendwann kommt dann so ein Wartungsfahrzeug gemütlich angefahren. Warum machen die ihren “Shice” nicht in der Nacht ?

Warum hat man den Verkehrsfluss insgesamt so wenig im Griff ? In Reutlingen stehst du wirklich nur im Stau, weil Ampelschaltungen schlecht programmiert sind. Oder überhaupt nichts vorhanden ist, wie an der Fehlplanung am Nordportal des Scheibengipfeltunnel. Oder Baustellen vorhanden sind, an denen monatelang nur tagsüber herumgewurstelt wird.

Entweder ist es Absicht oder wir haben wirklich unfähige Leute in der zuständigen Verkehrsbehörde.

Bosch WTW86560 EcoLogixx7 nervt wieder

Unser Wärmepumpentrockner

Bosch WTW86560 EcoLogixx7 nervt wieder

Trockner foto
eigenes Foto

und zwar so dermaßen, dass wir entschieden haben, diesen angeblich selbstreinigenden Wärmepumpentrockner dem Schrott zuzuführen.

Seit Jahren baue ich diesen Trockner immer wieder mal auseinander, weil er die Fehlermeldung Wasserbehälter voll bringt. Das macht er manchmal nach 10 Minuten, manchmal auch nur nach 1 Minute. Siehe meine Beschreibungen über das Zerlegen hier auf Enjoy. 

Mittlerweile gibt es auch von anderen gute Videos zu diesem Thema auf YouTube.

Im Grunde baue ich diesen Wäschetrockner sehr schnell auseinander, reinige den kleinen Sumpfbehälter und den Kondensator mit der Zahnbürste und gut ist es.

Dieses Mal war es jedoch anders. Trotz Reinigung wollte er nicht mehr richtig  mitarbeiten und die Wäsche blieb feucht und klamm.

Als letzte Chance habe ich so einen Gebissreiniger Tab in Wasser aufgelöst und direkt in das Flusensieb geleert. Danach habe ich die Maschine pumpen lassen. So 4 bis 5 mal das Wasser in den Auffangbehälter hochgepumpt, ausgeleert und wieder Wasser nachgefüllt.

Jedes mal kamen noch mehr Flusen mit. Bis schließlich nichts mehr außer Wasser mitgekommen war.

Danach wieder mit Gebissreiniger das Wartungs-/ und Testprogramm laufen gelassen. Auch 4 bis 5 mal. Dabei spült man das Wasser einmal komplett durch die Maschine.

Dann habe ich noch eine deutliche Warnung ausgesprochen, dass wenn dieses Miststück jetzt nicht funktioniert, ein neuer Trockner gekauft wird.

Und siehe da…

Soll noch einer sagen, Maschinen hätten keine Seele….

Es funktioniert alles wieder.

Was kaufe ich mir jetzt von dem gesparten Geld ????

 

30 Jahre WWW

Wer hätte es gedacht ?

30 Jahre WWW

Das World Wide Web

Erst 30 Jahre.  Mir kommt es länger vor.

Wie haben wir vorher nur überlebt ? ich meine dies eher scherzhaft. Aber nicht wenige sind tatsächlich süchtig danach, online zu sein. Sie können sich eine Welt ohne Internet gar nicht vorstellen.

Wir haben unsere Informationen aus bedrucktem Papier bezogen. Waren Mitglieder in Stadtbüchereien. Die Eltern hatte eine Tageszeitung im Abo und dann gab es noch die Tagesschau und das Heute Journal.

Und angelogen wurde man damals schon. Daran hat sich nichts geändert.

Man war allgemein sehr belesen und sicher in der Rechtschreibung. Wenn man dies mit heute so vergleicht…

Aber das wichtigste in der Kommunikation überhaupt, waren die persönlichen Kontakte und Gespräche mit anderen.

Mit Computern und Internet hatte ich bereits in den 80er Jahren zu tun. Das war aber ein Intranet und nur firmenintern zu nutzen. Man konnte nur ganz bestimmte Tätigkeiten ausführen. Datenbanken füllen oder abfragen. Mehr nicht.

Später war der PC bereits verwendet als ein Kundenverwaltungsprogramm und Kassensystem, Abrechnungssystem usw…

Abbuchungen, Lastschriften musste man trotzdem auf Diskette speichern und persönlich zur Bank tragen.

Privat hatte ich dann seit ungefähr 1993 / 94 einen PC. Natürlich einen IBM 286. Etwas DOS musste damals jeder mit einem PC können. Das war das Betriebssystem. Darüber gelegt war dann Windows 3.11.

Letztendlich war das auch nur eine bessere Schreibmaschine.

Mit dem Internet hatte ich noch nichts am Hut. Hörte aber Ende der 90er Jahre so viel darüber, dass ich mir eine ISDN Leitung gönnte und  über den damaligen Provider Freenet  einen Tarif gönnte. Das waren dann ein paar MB für 30 Mark oder so. Dieser Provider ging dann später den Bach runter und ihn gibt es heute in anderer Form als Dienstleister im WWW.

Wer bei Freenet war, galt als cool. Die anderen waren dann bei AOL Kunde. Wöchentlich gab es AOL CD´s mit Zugangssoftware im Briefkasten oder über Zeitschriften verteilt.

Als Browser nutzten die Laien einen InternetExplorer von Microsoft und die “Cracks” den Netscape Browser. Die ganz doofen nahmen den AOL eigenen Browser und wunderten sich täglich darüber, wie ihr Computer mehr und mehr zugefüllt wurde, mit Werbemüll und anderem sinnlosem Zeugs.

Meine erste Webseite ging so etwa 2001 / 2002 online. Mit viel Flash, Blink-Blink und einem Farbdesign, welches Augenkrebs verursachte.

Das WWW und die http Protokolle empfand ich als sehr segensreich. Auch wenn es viele damals nicht verstanden, was überhaupt vor sich geht.

Das WWW wurde übrigens  so eingeführt, um endlich Katzenbilder und Nacktfotos mit Kollegen tauschen zu können. Gleich wo sie sich befanden. 🙂

Oder was sollte es sonst für Gründe gehabt haben ?

Letztendlich bin ich froh darüber, beide Welten zu kennen. Die analoge und die digitale.

Grau in Grau

Grau in Grau

sind die “fröhlichen” Farben vom heutigen Sonntag.

Grauer Himmel, immer noch halb dunkel, Dauerregen, naßkalt….

Ein Sonntag, um gleich nach dem Entwässern gehen, sich wieder ins Bett zu legen und unter die Decke zu kriechen.

 

Fahrradstrasse

Blauer Himmel, 20 Grad und keine Arbeit. Da lockt das Fahrrad um eine kleine Runde zu drehen.

Ich radel gestern so vor mich hin und komme zufällig auf eine

Fahrradstrasse

Fahrradstrasse Foto

Gelesen hatte ich schon davon, dass es in Reutlingen nun Fahrradstraßen gibt.

Zu Hause angekommen, habe ich mir erst mal die dafür geltenden Verkehrsregeln im Internet durchgelesen. Denn ich meinte zu wissen, dass dort Fahrräder vorrangig sind, eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt und an den Kreuzungen in der Regel rechts vor links.

Irritiert hatte mich, dass es so manchen Lieferwagenfahrer nicht interessierte, was die Regeln in der Fahrradstraße sind. Denn da sind mir einige entgegenkommende ziemlich  durchgebrettert. Ich glaube die haben sich gefreut, dass die Straße so leer war.

Vielleicht sollte da mal die Stadt kontrollieren und nicht an ihren bevorzugten Haupteinnahmequellen im Gebüsch stehen, an denen es sonst nichts gibt, kein Haus, keine Kreuzung, nichts, außer dass man dort nur 60 km/h darf.