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DSL Geschwindigkeitslüge

Es ist ja für uns alle nichts neues, dass die Internetprovider gern den Kunden eine DSL Geschwindigkeitslüge auftischen. Es heißt ja immer DSL bis zu 16000. Was jedoch tatsächlich geliefert wird steht auf einem anderen Blatt Papier.

Eine Dreistigkeit der besonderen Art erlebe ich gerade mit meinem  (Noch-) Provider 1&1. Seit 8 Jahren dort Kunde habe ich vor 3 Jahren einen sogenannten Komplettanschluß vereinbart. Sprich alles aus einer Hand ohne Festnetztelefon der Telekom. Es war eine 10000 Leitung bis Ende Januar diesen Jahres. Dann fingen die Schwierigkeiten an. Ständige Unterbrechungen, oder auch mal überhaupt kein Internet. Und jetzt ist die Leitungsdämpfung  verändert und es kommt nur noch eine 4500 Leitung heraus.

Über Wochen hinweg habe ich mit 1&1 Telefonate geführt und Mails ausgetauscht. Die technischen Gegebenheiten lassen sich nicht mehr ändern (und wer und warum hatte sie verändert ?)  Somit bezahle ich eine 16000 Leitung als Altkunde mit monatlich 35.- Euro und das noch die nächsten 11 Monate.

Als Alternative könne ich ja in einen neuen Vetrag wechseln, der 5.- Euro weniger kostet.

Darauf kann ich gern verzichten und habe gekündigt, weil inzwischen besteht die Möglichkeit über den Kabelanbieter per Glasfaser ins Internet zu gehen.

Den Vogel schießt 1&1 jedoch jetzt mit einem Brief ab, in welchem sinngemäß folgendes steht: Wir möchten Sie als Kunde nicht verlieren und bieten Ihnen eine DSL 16000 Doppelflat für 35.- Euro  an. Sollte diese mal gestört sein, beheben wir die Störung innerhalb von 24 Stunden und falls dies ausnahmsweise nicht möglich ist, bekommen Sie einen Monatsbeitrag erstattet.

Liebes 1&1, das ist Verhöhnung der Kunden. Ich habe dieses Produkt bereits seit über 3 Jahren und es funktioniert nicht !

Dieser Brief war sicherlich automatisch erstellt worden. Aber so etwas darf nicht passieren. Einem Kunden das anbieten was er bereits  unter einer anderen Bezeichnung hat und vom Provider jedoch nicht geliefert werden kann.

Somit ziehe ich jetzt für diese Providerpanne entsprechende Konsequenzen, werde meine Notebook Flat (mit USB-Modem-Stick) auch kündigen und mein Webhostingpaket auflösen und einen neuen Webhoster suchen.

DSL gedrosselt

Immer noch ist das DSL nicht in Ordnung. Bereits seit 20 Tagen hat Enjoy Probleme. Es macht keinen Spaß den Computer einzuschalten und ins Internet zu gehen. Die Leitung hatte gestern zum Beispiel nur 200 kBit/s down, aber 447 kBit/s up. Immer mal wieder muss von mir die Verbindung getrennt werden, um danach einigermaßen eine akzeptable Geschwindigkeit zu bekommen.

Dies ist mit ein Grund, weshalb kaum Blog Postings momentan veröffentlicht werden. Heute klappt es jedoch mit einer Geschwindigkeit von 4538 kBit/s.

Wie man aber auf dem Screenshot sieht ist das DSL gedrosselt. Hier bekleckert sich 1&1 wahrlich nicht mit Ruhm. Mal sehen, wie die Rechnung am Ende des Monats aussieht. Ich könnte jetzt schon wetten, dass dies ein erneuter Streitpunkt wird.

screenshot_dsl_leitung

1&1 war über Jahre hinweg ein zuverlässiger DSL Anbieter für mich. Vergangenes Jahr habe ich deswegen sogar auf einen 1&1 Komplettanschluß gewechselt.

Etwa 6 Monate hat alles wunderbar geklappt. Die Leitung waren stabile 9800 kBit/s. Aber Mitte Dezember waren es dann urplötzlich nur noch rund 8000 kBit/s und ab 1 Januar bis 8 Januar ging überhaupt nichts mehr.

Als Kunde ruft man dann eine kostenpflichtige Hotline an und muss sich erst mal durch ein ewig langes Sprachmenü quälen um danach erst noch in einer Warteschleife zu landen.

Eine durch Inkompetenz glänzende Mitarbeiter erklärt dann schnoddrig, es würde alles funktionieren und der Fehler liegt nur am Kunden.

Dem ist aber nicht so. Denn der Kunde hat alles, aber wirklich alles ausgetauscht, jedes Kabel, den Router usw., um auszuschließen, dass der Fehler nur zu Hause verursacht wird.

Man kann dann nochmals anrufen, und hoffen ein anderer Sachbearbeiter ist am anderen Ende der Leitung, der die Störung dann endlich aufnimmt.

Und dann passiert erst mal 6 Tage lang gar nichts. Man ruft nochmals an und bekommt zur Antwort, die Sache sei in Bearbeitung.

Erst als ich darauf erwiderte, dass ich ab sofort die Zahlungen einstelle, wurde reagiert und die Leitung durchgemessen, mit dem Ergebnis, dass am Tage 9 ein Techniker der Telekom sich der Sache vor Ort annimmt.

Interessanterweise war ein Tag zuvor wieder DSL verfügbar. Aber am Tag 9 kam der Techniker zum vereinbarten Termin. Er musste nichts machen, denn DSL war ja wieder geschaltet.

So, dann frage ich mich an wem denn der DSL Ausfall lag ? Dann war es doch nicht die letzte Meile, sondern es liegt entweder an 1&1 oder an QSC, dem Carrier.

Und so vertelefoniert der Kunde ruckzuck über das Handy locker 30.- Euro und bekommt dafür eine schlappe, instabile DSL 2000- 3000 Leitung. Dies wechselt übrigens mehrmals am Tag.

Und das beste ist die schriftliche Aussage, bei Ihnen ist technisch nicht mehr machbar.

Und warum waren es vorher 9800 k/Bits ? Wer hat da was verbockt ? Und warum habe ich nun mit Abstand das langsamste DSL im ganzen Haus ?

Es kann und darf nicht sein, dass ein Telekommunikations Anbieter seinen Kunden tagelang kein Telefon zur Verfügung stellt. Es kann nicht sein, dass ein Kunde erst betteln oder drohen muss, damit 1&1 sich endlich bewegt.

Die Kündigung ist per Einschreiben mit Rückschein heute raus.