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DSGVO belastet mich nicht

Die DSGVO belastet mich nicht

Manche Blogger treiben wieder mal eine Sau durchs Dorf, wegen der DSGVO.

Einer ab Ende Mai geltenden Datenschutzverordnung der EU, die hohe Strafen mit sich bringen kann, falls man dagegen verstößt.

Aber erstens ist diese Webseite ein privates, nicht kommerzielles Blog. Ich erstelle keine Statistiken, sammle keinerlei Daten oder Informationen und Kommentare lasse ich auch nicht mehr zu.

Für andere Webseitenbetreiber mag diese EU Verordnung einigen Aufwand verursachen. Aber hier nicht. Alles entspannt und just for fun.

 

Seltsamer Datenschutzbeauftragter

Das ist aber ein seltsamer Datenschutzbeauftragter in Baden-Württemberg.

In einer Zeitung habe ich heute gelesen, dass die Bundespolizei in Stuttgart am Hauptbahnhof nun auch Bodycams einsetzt. Das bedeutet, ein Beamter trägt eine Kamera an seiner Jacke und zeichnet in brenzligen Situationen einen Videomitschnitt zum Beweis auf.

Dieser Landesbeauftragte für Datenschutz hätte laut GEA Reutlingen folgendes sinngemäß gemeint: “…bedenklich, weil Freiräume von Bürgern dadurch verhindert würden…  ”

Ich denke dabei eher so : Von Bürgern ?????  Wohl doch eher von denen, die Grund haben, nicht gefilmt zu werden. Und wer ist das ? Die mit Dreck am Stecken. Das ist meine Meinung.

Und weil mir die Bedenken des Datenschutzbeauftragten seltsam vorgekommen sind, wollte ich mal online nachsehen, was der überhaupt den ganzen Tag über so macht.

Dafür gibt es zum Beispiel auf der Webseite des Datenschutzbeauftragten einen recht dünnen Tätigkeitsbericht.

Diesen Bericht verlinke ich aber nicht. Weil Firefox weigert sich die Seite anzuzeigen und gibt eine deutliche Warnung heraus.

screenshot und warnung
screenshot und warnung

 

Ist ja witzig. Firefox warnt ausgerechnet davor, die Seite dessen aufzurufen,der uns schützen soll.

Und zwar befindet sich diese Meldung unter dem Reiter Service, dann linker Seitenrand Pressemitteilungen, 2016, 29.01., Tätigkeitsbericht.

Ich erspare mir jetzt mal ausnahmsweise jede weitere Polemik und lache still vor mich hin.

 

hier-zu-finden

 

 

Die Angst vor Google Street View

Die Angst vor Google Street View ruft nach meiner Meinung hauptsächlich die auf den Plan, die sonst keinen Plan haben.

Wo waren die Datenschützer als das Swift Abkommen unterzeichnet wurde ? Sie haben kläglich versagt bzw. bewiesen, dass sie nichts zu melden haben.

Wo waren die Datenschützer als unsere Bundesregierung ELENA eingeführt hat ? Eine sinnlose Datensammelstelle die viel Geld kostet und den Unternehmen Mehrarbeit verursacht.

Weshalb springt eine Frau Westerwelle auf Themen an, die wirklich zweitrangig sind ? Ich nehme an, sie ist nicht ausgelastet genug mit der Arbeit, die sie eigentlich zu erledigen hätte. Nämlich seine grundliegenden Hausaufgaben zu machen. Und somit entfernt sich Westerwelle noch weiter von seinen Wählern. Verzweifelt sucht man dann einen Strohalm um sich und sein ansehen zu retten. Aber der Schuss geht wohl nach hinten los.

Und endlich haben die Haus- und Grunstücksvereine ein Thema gefunden, auf welches man sich stürzen kann.  Denn es ist schon schwierig Vorstand in einem Verein zu sein, dessen Sinn und Zweck  sich  mir zumindest nicht erschließt.

All die oben genannten sprechen doch wohl in erster Linie nur Menschen an, denen PC und der Umgang mit dem Medium Internet ein Fremdwort sind. Dazu müssen die Google Street View Gegner polemisieren, denn sie haben keine wirklichen Argumente.

Street View Gegner zu sein, ist für die zweite und dritte Garnitur im Lande endlich ein Thema das sie aufgreifen können. Und sie tun es dankbar, stets nach dem Motto: Endlich darf ich auch mal etwas sagen und dagegen sein, um dann womöglich heimlich mittels Street View zum Beispiel den nächsten Vancouver Aufenthalt zu planen.

Datenschutzeinigung mit Google StreetView

Google StreetView hat sich mit der Bundesverbraucherministerin (so was haben wir ?) Ilse Aigner (wer?) geeinigt. Der Dienst soll erst freigeschaltet werden, wenn die Widersprüche bearbeitet sind. Dabei sollen Häuser oder Wohnungen etc. unkenntlich gemacht werden, falls ein Widerspruch eingeht.

Ein paar Wetten zu dem Thema:

Es kommen weniger Widersprüche als Datenschützer vermuten.

Die meisten Widersprüche kommen von Leuten, die StreetView bisher noch gar nicht nutzen konnten, weil sie keinen PC haben, oder damit nicht umgehen können oder der Internetanschluss zu langsam ist.

Die Widersprüchler werden selbst die größten Voyeure werden.