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45 Grad Beinpresse

Die 45 Grad Beinpresse. Oder liegend / schräg.

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Mit 230 kg an aufgelegten Gewichten. Nach einem kompletten Satz, korrekt ausgeführt, bin ich mal neugierig, ob ich morgen noch laufen kann.

Führt man die Beinpresse sauber im Bewegunsablauf aus, ist dies eine sehr effektive Übung, die sämtliche Muskeln der Oberschenkel trainiert. Zusätzlich wird noch der große Gesäßmuskel trainiert, was einen knackgen Po gibt.

Ich selbst kann keine Kniebeugen mit Gewichten ausführen und auch keine stehende Beinpressen benutzen. Aber auch nicht die Beinpressen, in denen man liegt und sich mit der Schulter an einem Polster fixiert. Das würde mein unterer Rücken nicht überleben. Und deswegen ist mir die liegend – schräge Leg Press das angenehmste.

Und wie bei allen Übungen, ist auch hier auf eine richtige Ausführung zu achten. Beine Hüftbreit, Zehen leicht nach außen, die Fersen fest aufstellen und die Zehen entlasten, das Knie nie ganz durch drücken, während der Übung stets Spannung halten, langsam und konzentriert ausführen. Alles andere wäre ohne Effizienz und belastet nur die Gelenke.

Fitness am Sonntag

Fitness am Sonntag.

Bietet sich an. Gestern bis in die Nacht Fußball WM angesehen, dann ausgeschlafen, schön gefrühstückt und danach etwas für Körper und Seele tun.

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Zum Beispiel ins Gym gehen und sein Workout durchziehen. Sich auspowern und richtig  schwitzen.

Das macht dann auch Lust auf ein richtig gutes Mittagessen

Mittagessen-Scherz

Uuups, falsches Foto

Nein. Das ist natürlich ein Scherz. Das Mittagessen war schlicht und einfach Spinat, Kartoffel und Spiegelei.

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Mit klassischem Sonntagsbraten könnt ihr mich übrigens jagen. Mag ich gar nicht. Und gibt es das überhaupt noch, dass jemand so einen Sonntagsbraten macht ? So im Stile wie es in den 60er und 70er Jahren die Eltern machten ? Nööö, oder ?

 

Auspowern am Nachmittag

Auspowern am Nachmittag. 

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Hat richtig gut getan. Ursprünglich wollte ich nur ein 60 Ct. – Aufkleber am Postamt aus dem Automaten lassen und auf einen Brief  “bäppen”. Und da hatte ich mir überlegt : Nimmst du den Wagen, lässt du dich mit dem Bus fahren, spazierst du in die Stadt ? Kam dann aber zum Ergebnis , schnapp dir das Mountain Bike, radel in die Stadt, am Postamt vorbei und suche dir danach eine Herausforderung, damit du so richtig ins schwitzen kommst.

Und das war eine ganz gute Entscheidung, weil jetzt, 2 Stunden, später schiffts und windets, so dass man heute nicht mehr nach draußen mag.

Die Alten im Training

Die Alten im Training. Damit meine ich Trainierende in Fitnesscenter, die schon 30 Jahre oder mehr in eines gehen.

Das sind gar nicht so wenige. Angefangen zu Zeiten als Arnold Schwarzenegger seine große Zeiten als Bodybuilder hatte. Ich gehe ja nun auch schon seit nicht ganz 30 Jahren in einen Fitness Club. Natürlich nicht in den gleichen, weil die von damals gibt es ja zum Teil gar nicht mehr.

Ich erinnere mich noch, der Besitzer der ersten Muckibude in die mich ein Arbeitskollege mitnahm, schweißte das meiste seiner Geräte und Hantelbanken selbst zusammen. Nur die Hantelstangen und Gewichtscheiben hatte er gekauft. Der Rest alles selber gemacht. Der Kerl ist leider viel zu früh an Krebs gestorben.

Die Zeiten haben sich gewandelt. Vor 30 Jahren waren die Sportstudios eher reine Muckibuden. Besucher waren zu 90 Prozent männlich. Dann schwappte die Aerobic Welle über den großen Teich und es entstanden Clubs, die alles anboten. Vom Gerätetraining über Hanteln zu Aerobic Kursen, Rückengymnastik, Bauch-Beine-Po und mehr. Dazu kamen in großen Fitnesscentern eine Sauna, Solarium oder weitere Räume mit weiteren Sportangeboten. Und so zogen auch die Preise auf ein vielfaches an. Und die Clubs übertrumpften sich mit Eigenwerbung wie Premium, edel oder exklusiv.

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Das lockte dann natürlich auch die weibliche Kundschaft an. Und so ist das Verhältnis heute 50 : 50 zwischen Mann und Frau.

Und die “Alten” ? Die haben das alles mitgemacht. Aber ich glaube den meisten wurde es dann zu dumm. Denn die möchten eigentlich nichts anderes als in sauberer Umgebung ihr Training an Hanteln und Maschinen durchziehen. Die brauchen den ganzen Schnickschnack nicht. Weil die machen das für sich und nicht für andere oder brauchen das Fitnesscenter auch nicht als Kontaktbörse oder zum Quatschen.

Die Alten trainieren, weil ihr Körper das verlangt. Ohne Training hätten sie Muskelschmerzen. Sie brauchen das als Ausgleich vom Alltag. Es ist ihre Sportart um sich wohlzufühlen.

Sie haben in der Regel Kraft wie Bären. Da ist wirkliche Substanz dahinter und ihre Muskelstrukturen sind Belastungen gewohnt. Mancher von den jüngeren, kann kaum glauben, was so ein “Alter” an Gewichten stemmt. Und das verleitet junge Leute oft dazu, das genauso zu versuchen. Aber sie schaden sich dabei mehr als dass es ihnen gut tut. Sie fälschen die Bewegungen ab oder arbeiten mit Schwung. Und der eine oder andere will den schnellen Erfolg und hilft womöglich mit unerlaubten Substanzen nach. Aber der Schuß geht definitiv nach hinten los. Ich habe schon viele gesehen, die sich auf diese Art und Weise aufpumpten. Aber der große Zusammenbruch kommt dann irgendwann. Und zwar machen es die Sehnen und Gelenke nicht mehr mit, was die Muskeln können. Es kommt zu langwierigen Verletzungen. Wenn man Pech hat und eine Gelenkkapsel verletzt oder diese sich auch noch entzündet, kann das 1 oder 2 Jahre dauern, bis wieder trainiert werden kann.

Die “Alten” hingegen haben ihren kompletten Organismus über Jahrzehnte daran gewöhnt. Sicherlich wurde auch vor 30 Jahren schwer gedopt. Manche haben damals alles eingeworfen, was nach Testosteron aussah. Aber die meisten haben daraus gelernt, damit aufgehört und sind trotzdem bei dieser Sportart geblieben.

Sie sind sehr erfahren im Umgang mit dem Gewichtstraining und sie haben auch einen entscheidenden Vorteil : Sie müssen niemandem mehr etwas beweisen.

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Denn das haben sie schon viele Jahre sich selbst gegenüber getan. Und sie können es halt.  Sie können damit umgehen, dass es Phasen gibt, in denen es nicht so läuft. Dann trainiert man halt mit weniger Gewicht. Das ist denen so egal, wie auch noch was.

Die “Alten”, so wie ich, können vermutlich überhaupt nicht mehr aufhören zu trainieren. Und das ist auch gut so. Ich muss ja nur Männer anschauen aus meinem Umfeld. Echte Schlaffis sind da dabei. Immer müde, lustlos, sehen viel älter aus als sie sind und sind nur am jammern, weil irgendein Furz quer im Darm liegt.

Denn eines ist bewiesen und sicher: Muskeltraining ist sehr gesund für den Körper.

Training am Morgen

Das Training am Morgen im Fitnessstudio ist für mich das angenehmste. Morgens um 7 ist das Fitnesstudio noch leer. Keine 20 Leute verlieren sich auf geschätzten 1500 m². Die Fenster sind offen und die Luft ist morgendlich frisch und sauber.

Morgens wird wirklich trainiert, das heißt es sind nicht die schlechtesten Sportler da. Im Gegenteil, um diese Zeit sind eher gut trainierte im Studio, welche diese ruhigen Stunden für sich zu nutzen wissen, um ungestört ihr Programm durchziehen zu können. Der krasse Gegensatz zu den Zeiten, wenn eher Jugendliche in kleinen Gruppen das Fitnesscenter besuchen. Da wird nur gequatscht, mit viel zu hohen Gewichten falsch trainiert, mit  Erfolgen die gegen Null tendieren,

Da sind mir die Morgenstunden wirklich Gold wert.

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Der Vorteil in den Morgenstunden ist auch der, dass man gemäß seinem Tempo trainieren kann und wegen der Ruhe sehr konzentriert bei der Sache ist.

Mein Training ist zu diesen Zeiten ein eher vermeintlich leichtes. Leicht deswegen, weil die verwendeten Gewichte etwa bei 50 % der Maximalkraft liegen. Die Ausführung ist dabei jedoch langsam und sauber. Die Pausen zwischen den einzelnen Sätzen recht kurz gehalten und dann direkt zum Gegenspieler der zuletzt trainierten Muskelgruppe gehen.

Schwere Gewichte oder ein nennen wir es mal Powertraining geht um diese Zeit sowieso nicht, da der Körper seine Vorratsspeicher noch nicht auffüllen konnte um genügend Energie abzugeben. Denn das Frühstück ist eher klein gehalten, wenn danach ein Training erfolgen soll.

Diese Art von Training ist gut für Körper und Seele. Und es ist wie bereits erwähnt nur vermeintlich leicht. Es hat entsprechende Intensität auf Grund der konzentrierten und bewußt korrekten Ausführung der Bewegunsabläufe.

Trotzdem fühlt man sich anschließend sehr wohl dabei und ist nicht ausgepowert. So eine Trainingseinheit ist zeitlich auch in gut 45 – 50 Minuten zu schaffen. Was darüber hinaus geht, halte ich (für mich) nicht mehr für nützlich.

Wissenschaftlich erklären kann ich dies jedoch nicht. Ich weiß es aus vielen Jahren Erfahrung und weil ich dies auch immer wieder in Fachbeiträgen so bestätigt lesen konnte.

Leider ist es beruflich oft nicht möglich, diese Genießerstunden mehrmals die Woche so stattfinden zu lassen. Daher schätze ich es umso mehr, wenn es machbar ist.

 

Frühsport

Der Schichtdienst bringt es manchmal so mit sich, dass man zu den unmöglichsten Zeiten wach wird. So war es dann auch heute früh. Doch was tun, wenn es am Sonntag draußen noch dunkel ist und alle anderen schlafen ?

Fühsport  heißt die Lösung !

Füh morgens ist das Fitness Center schön leer. Genau nach meinem Geschmack. Weil ich komme zum trainieren und nicht zum quatschen.

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Gegen 06.45 waren gerade mal 5 Trainierende da.

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Da blieben für jeden gut und gerne 200 bis 250 qm. Was den enormen Vorteil hat, dass jeder sein Training so durchziehen kann, wie er es mag und auf niemanden Rücksicht nehmen muss.

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Und noch ein kleines Selbstportrait.

 

Preiserhöhung Easy Sports

Man gebe mal bei Google die Worte Preiserhöhung Easy Sports ein.

Neulich war es wieder so weit. Eine Preiserhöhung für das Training im Fitnessstudio Easy Sports flatterte ins Haus. Und zwar mitten in der Vertragslaufzeit wurde angekündigt, dass schon der nächste Beitrag höher sein soll. Für Altmitglieder wie mich und meine Frau, die dort schon trainiert hatten bevor das Studio unter diesem Namen lief, hätte dies eine Erhöhung um rund 40 Prozent bedeutet.

So haben wir der einseitig verfassten Vertragsänderung widersprochen. Dies wurde zu unserem erstaunen tatsächlich so akzeptiert (siehe Google und Easy Sports) und wir bezahlen den bisher gültigen Beitrag bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit. Dann wird es für uns allerdings auch nicht teurer, weil zusätzlich auch zu diesem Zeitpunkt in einem separaten Schreiben gekündigt haben.

Warum sollten wir 40 Prozent mehr bezahlen als bisher ? Wo ist die Steigerung der Leistungen des Studios ?

Wir brauchen keine Betreuung durch Trainer. Frau Enjoy geht sicherlich schon seit 8 Jahren ins Gym und Herr Enjoy seit Mitte der achtziger Jahre. Und so werden wir künftig vermutlich bei McFit trainieren.

Trainingspause beendet

Die 7-wöchige Trainingspause ist beendet. Familie, Beruf und ein Umzug ließen es zeitlich nicht zu, auch noch dem Work Out nachzugehen.

Und da waren sie wieder, wie so oft in den vergangenen Wochen. Die Rückenschmerzen.

Aber eine Trainingseinheit vor ein paar Stunden reichte aus, dass die Rückenschmerzen nun  vollkommen weg sind.

Ich kann jedem nur empfehlen, der mit der Volkskrankheit Rückenleiden zu tun hat, in ein Fitnesscenter zu gehen und für sich selbst etwas Gutes zu tun.

Es genügt pro Woche 2 mal a´45 Minuten bis 1 Stunde um einen Großteil von körperlichen Beschwerden los zu werden.

Wer sich nicht traut, dem sei gesagt, dass die Fitnesscenter nichts mehr mit den Muckibuden der 80er Jahre zu tun haben. Heute sind dort von jung bis alt vertreten. Der Frauenanteil ist mindestens gleich groß wie der der Männer.

Und die meisten trainieren dort in erster Linie für ihr Wohlempfinden, um besser auszusehen oder gegen überschüssige Kalorien zu kämpfen.

Nur ein kleiner Anteil von Mitgliedern trainiert dort härter, öfters und mit größeren Ambitionen. Der allgemeine Fitness- und Wohlfühlgedanke steht bei den meisten im Vordergrund.