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Instagram Aufregung

Welche Aufregung um Instagram. Bekanntlich hat dieser Fotodienst und Communitydienst seine AGB´s verändert und möchte mehr Rechte an den Fotos haben, die von den Usern hochgeladen werden. Die AGB´s sollen auch ermöglichen, die Fotos bei personalisierter Werbung verwendet zu werden.

Viele User rudern nun zurück und wollen dies nicht. Auch der eine oder andere Datenschutzbeauftragte sieht dies kritisch.

Natürlich ist es nicht schön, wenn eigene Bilder von anderen genutzt werden, um Geld zu verdienen. Auf der anderen Seite muss es doch jedem klar sein, dass Dienste wie Instagram gewinnorientiert arbeiten und sich nicht von selbst finanzieren oder aus reiner Nächstenliebe Server und Speicherplatz zur Verfügung stellen. Was wäre denn die Alternative zur Werbung ? Instagram kostenpflichtig zu machen ?

Meine paar Fotos die ich auf meiner Instagram Karte habe, sind daher qualitativ, künstlerisch und inhaltlich nicht besonders wertvoll und dienen der reinen Unterhaltung.

picture instagram

Und ich habe mich nach einem Upload innerlich schon von dem Foto verabschiedet. Denn ich rechne immer damit, dass es anderswo Verwendung findet. Dies gilt im Grunde auch für die Bilder im Blog. Die haben teilweise zwar einen Copyright Stempel verpasst bekommen, aber hauptsächlich aus dem Grund, weil manche Zeitgenossen meinen, sie müssten Fotos bei sich durch einen Link einbinden und Traffic auf meinem Server verursachen. Die für mich saubere Lösung wäre und ist das Foto zu kopieren, eine Mitteilung an mich über die Verwendung eines Bildes und ein Backlink als Dank. Denn ich freue mich darüber, wenn jemand mein Foto so toll findet, dass er es auch haben möchte.

Und ähnlich sehe ich das mit Instagram. Ein Hinweis und Link von wem das Foto ist und gut ist es. Sinn und Zweck eines Upload ist auch gefunden und gesehen zu werden. Privates lädt man einfach nicht hoch oder vertraut es nicht irgendwelchen Diensten an.

Alternative zu Instagram

Manchmal ist es zum Lachen. Feierten doch viele erst kürzlich, dass es jetzt eine Android App für Instagram gibt, fingen andere bereits an zu jammern. War doch Instagram beinahe 2 Jahre den iPhone Usern vorbehalten, störte es tatsächlich einige, dass Android User nun auch diese PhotoSharing Möglichkeit hatten.

Mit voller Freude begannen Android User über Instagram ihre Fotos  mit anderen zu teilen und allen zu erzählen, was für eine tolle App dies doch sei. Vor 2 Tagen fingen die gleichen Instagram User dann an zu heulen, weil Facebook den Laden aufgekauft hat. Und plötzlich hieß es auf Twitter, dass man diese App nicht mehr nutzen wolle, sein Konto löschen wolle usw…

Du meine Güte. Was für ein hin und her.

Wer es nicht mag, dass  Instagram nun Facebook gehört, kann ja auf andere Dienste ausweichen. Es gibt mehr als eine Alternative zu Instagram. Zum Beispiel picplz . Auch dort ist man auf PhotoSharing spezialisiert.

Um Fotos zu verändern um ihnen zum Beispiel einen Polaroid Look zu verpassen, benutzt man die App FxCamera.

Wem diese Fotodienste wichtig sind, findet also immer eine Alternative, wenn ihm ein Betreiber nicht gefallen sollte.