Schlagwort-Archiv: Korsika

Mittelmeerfähren in der Nebensaison

Was für ein Unterschied, ob man in den Schulferien unterwegs ist oder außerhalb dieser Zeit.

Die Mittelmeerfähren in der Nebensaison

fähre Foto

Wen oder was seht ihr ?

Richtig !

Niemanden.

Das Foto ist im September 2018 auf einer Fähre der Moby Lines entstanden. An einem Wochentag, als die Schulferien überall schon zu Ende waren.

Kein Lärm, keine quengelnden Kinder, keine maulenden Teenager, kein Warteschlangen wenn man was zu trinken oder essen kauften wollte.

Und man konnte sich bestens auf den Polstersitzbänken breit machen und schlafen.

Wir haben dies richtig genossen. Ich muss dazu sagen, dass wir rund 14 Jahre nur in den Schulferien unterwegs waren. Und nun das erste mal ohne den Nachwuchs. Was für ein Unterschied. Die Fähren und Übernachtungsmöglichkeiten sind deutlich günstiger und natürlich spürt man es im Portemonnaie , dass man nur zu zweit Geld ausgibt und nicht zu viert.

 

 

 

Corte 1982 und 2018

Corte im Jahr 1982 und im Jahr 2018

Den Ort Corte kennen alle die jemals auf der Mittelmeerinsel Korsika waren. Ein wildromantisches Städtchen in den Bergen.

1982 war ich schon einmal dort und habe im Ortszentrum das nachfolgende Bild gemacht.

corte ortsmitte
Corte 1982

Es kamen damals auch schon Besucher in das Städtchen. Es gab allerdings nicht sonderlich viel zu sehen. Ein altes Bergdorf in den wilden Bergen von Korsika. Alles schlicht und einfach, aber auch ursprünglich. Und deswegen ist man damals in den Ort gefahren.

36 Jahre später, 2018, stand ich wieder an der selben Stelle.

corte foto
Corte 2018

Aus dem Bergdorf wurde eine sehr lebhafte Kleinstadt und ein regelrechter Besuchermagnet.  Bistro reiht sich an Bistro. Der Platz in der in der Ortsmitte ist heute umringt von Restaurants.

Geht man heute die schmalen Gassen und Treppen nach oben in Richtung Zitadelle, sind viele kleine Läden angesiedelt.

Vor 36 Jahren war da nichts, außer verlotterten  Häusern und alles wirkte ziemlich ärmlich. Vermutlich war es dies auch.

Ein Besuch heute lohnt sich auf jeden Fall. Es ist wirklich alles schön gemacht. Der Ort lädt ein zum bummeln und geniessen. Oder sich einfach mal hinzusetzen und die herrliche Aussicht bewundern.

Sardinien und Korsika von Livorno

Mit der Fähre nach

Sardinien und Korsika von Livorno

ist eine schöne Seereise, wenn man tagsüber fährt.

foto warten Ferry

Für die Anfahrt an den Hafen und dem richtigen Gate ist in den letzten 30 Jahren nichts einfacher geworden. Baustellen, neue Straßen, Umleitungen, Sperrungen von bisherigen Zufahrten, sind dort normal. Es ist daher wichtig, genügend Zeit einzuplanen.

Nimmt man eine Tagesfähre, muss man damit rechnen, dass die Zufahrt zum CheckIn noch geschlossen ist. Im Mai 2018 wurde das Tor erst gegen 06.00 h geöffnet. Vor dem Eingangstor standen in den Nebenstraßen im Hafengebiet viele Wohnmobile, die bereits in der Nacht angereist waren.

Bei Einfahrt auf das Gelände zeigt man Auswiese und Ticket vor. Man fährt dann weiter und ein Mitarbeiter überprüft erneut das ausgedruckte Ticket und die Ausweise. Dann bekommt man einen Aufkleber auf die Windschutzscheibe gepappt und eine Wartereihe angewiesen. Es wird nach Größe des Fahrzeugs sortiert.

Die Fähre kommt an und das Entladen und Beladen ist recht schnell erledigt.

Wer nur Deck Passage gebucht hat, sucht sich dann am besten gleich einen komfortablen Platz auf einer gepolsterten Sitzbank. Im Mai 2018 war dies problemlos möglich und so konnte man sogar ausgestreckt ein Nickerchen abhalten.

On Board lässt es sich sehr gut die 7 Stunden Überfahrt aushalten. Ein wenig spazieren gehen, außerhalb an der Reling den Wind um die Nase säuseln lassen. Vielleicht auf ein Sonnendeck liegen. Man kann sich bestens auf dieser Tagesseereise entspannen.

Die Restaurants fand ich unverschämt teuer. Kaffee und Getränke sind preislich noch in Ordnung, aber für so einen kleinen Klecks Lasagne wurden bei Moby dreiste 8.- € verlangt. Das fand ich ziemlich frech.

Deswegen meine Empfehlung : Vesper und Getränke am Vorabend kaufen und im Rucksack mit auf die Fähre nehmen.