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Leonard Cohen tot

Leonard Cohen ist tot

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In meinem Regal steht sein Sampler Greatest Hits von 1969. Schöne und sinnliche Musik.

Eine LP, die ich mir in den ´70 Jahren gekauft hatte.

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Das Inlay. Sogar die Songtexte sind noch dabei.

Seit Jahren steht die LP ungehört und vergessen im Regal. Erst als die Nachricht sich verbreitete, dass Leonard Cohen im Alter von 82 Jahren verstorben ist, habe ich mich an diesen musikalischen Schatz in der Wohnzimmerschrankwand erinnert. Sie stand zwischen einer Reihe anderer legendärer schwarzer gepresster Scheiben.

Schade, dass man sich nicht selten erst daran erinnert, was man im Laufe seines Lebens gesammelt hat, wenn es schlechte Nachrichten gibt.

JBL E35 Test

Kopfhörer neu gekauft. Und zwar den

JBL E35 by Harmann,

und somit ausgepackt und getestet.

Im Moment, in denen ich dies hier schreibe, findet sich noch kein Test im Web, weshalb ich hier als erster meine Eindrücke veröffentliche.

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Als ich heute Vormittag im örtlichen Saturn vor den Kopfhörern stand, wollte ich einen Allrounder aussuchen, bei dem ich den Eindruck hatte, das Preis-/Leistungsverhältnis ist passend. Ich wollte auch keinen Billigheimer, geschweige denn ein Oberklassen HighEnd Produkt. Und so stand ich bei den Kopfhörern in der Preisklasse 50.- bis 100.- €. Auch kabelgebunden sollte er sein. Bluetooth direkt am Kopf ist nicht so mein Ding.

Wir waren zu zweit und haben dann von den rund 20 – 25 Kopfhörern, die in dieser Preisklasse ausgestellt waren, 5 in die engere Wahl genommen. Auswahlkriterium war die äußere Gestaltung der Technik und auch das Design.

Alle von uns 5 ausgewählten Kopfhörer haben wir an unseren eigenen Smartphones mit verschiedenen Songs getestet. Dies waren ein iPhone SE und ein iPhone 6. Beide Smartphones verfügen über die gleiche Technik und so konnten wir auch mal schnell die Geräte wechseln, um direkt die Klangbilder zu vergleichen.

Und wir wurden uns schnell einig, dass der JBL einen klaren sauberen Klang hatte und dabei Höhen und Bässe gut trennen konnte. Das Tragegefühl ist gut und er sitzt fest genug auf den Ohren, so dass Nebengeräusche von außen kommend nicht stören.

Klar dass man dann vor dem Kauf noch die Suchmaschinen bemüht, um einen Test zu finden oder Erfahrungen anderer Käufer. Da gab es aber nichts zu finden. Habe dann dieses Headphone trotzdem gekauft, weil das Gerät insgesamt stimmig wirkt und der Hersteller ja auch nicht gerade unbekannt ist.

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Zu Hause habe ich den Headset auch am MacBook ausprobiert. Ist einwandfrei. Auch dort ein gutes Klangbild. Habe nichts negatives auszusetzen.

Der JBL E35 wird als On-Ear Headphone verkauft. Denn er hat ein Mikrofon am Kabel verbaut. Mit einem Klick auf den Button aktiviert man die Telefonfunktion /das Mikro, mit 2 Klicks die Lautstärke.

Er ist kabelgebunden, mit Klinkenstecker für Smartphone, Tablet oder Notebook. Das Kabel ist textilummantelt. Das hat den Vorteil, dass es sich nicht zerknäult. Es liegt immer ausgerollt ohne Knoten da. Wichtig ist jedoch, was an Bewegunsgeräuschen an den Kopfhörer selbst übertragen wird, wenn das Kabel an der Kleidung reibt. Diese sind im sitzen absolut nicht störend. Jedoch Sport würde ich damit nicht machen. Aber das ist wahrscheinlich bei den meisten Kopfhörern mit Textilummantelung nicht ganz einfach.

Das Kabel am Klinkenstecker ist leicht geknickt angebracht. Was sehr solide aussieht und ganz bestimmt nützlich als Abknickschutz ist.

Der JBL E35 ist brandaktuell und gehört zu der neu aufgelegten E-Series. Es gibt ihn erst seit wenigen Tagen, weshalb im Netz auch nichts zu finden war.

Gekostet hat er 69,90 €.

Ich habe mich für die Ausführung in schwarz entschieden. Wegen der Unempfindlichkeit gegenüber meiner Finger. Es gibt ihn auch in weiß. Und da sieht er stylischer aus als in schwarz.

Insgesamt gebe ich eine Kaufempfehlung ab für diesen Allrounder.

 

 

 

Joe Cocker

Gedanken zu seinem Tod :

Im Gegensatz zu dem Künstler einen Beitrag vorher, habe ich von Joe Cocker noch Schallplatten und später dann CD´s gekauft.

Ich hatte ihn Mitte / Ende der 70 er Jahre auch 2 oder 3 mal live gesehen. Und zwar in einem kleinen Club vor 300 oder 400 Zuschauern.  Das eine mal war er aber so was von fix und fertig,  da sind wir und andere vorzeitig gegangen.

Wer hätte damals gedacht, dass er wieder ganz nach oben an die Spitze gelangt und uns Songs hinterlässt, die man nicht vergisst.

Audacity Tipps Vinyl digitalisieren

Die Software Audacity hatte ich ja bereits im Zusammenhang mit dem Thema Schallplatten digitalisieren vorgestellt.

Ein paar Tipps zu den Einstellungen an einem PC mit Windows 8.1, 64 Bit und Soundkarte. Denn Audacity bietet sehr viele Kombinationsmöglichkeiten an.

Als erstes den USB Plattenspieler anschließen. Dann die Software starten. Bei mir funktioniert es einwandfrei mit den Einstellungen, wie sie in dem nächsten Screenshot zu sehen sind.

audacity-einstellungen

Rechts dann noch Stereo auswählen und unten links die Projektfrequenz auf 44100 Hz. gestellt.

Den Plattenspieler dann mal starten und in Audacity den Aufnahmebutton klicken. Ohne betätigen des  Button zur Aufnahme war nichts zu hören.

Wenn es funktioniert, den Titel aufnehmen, auf Stop klicken und den Tonabnehmer am Plattenspieler anheben. Weil sonst würde es entweder die ganze LP an einem Stück aufnehmen oder immer nur hinten dranhängen.

Das wollte ich aber nicht, sondern jeden Song einzeln haben.

Diesen dann über das Menü Datei / Exportieren abspeichern. Würde man gleich auf „Speichern unter“ gehen, wird der Titel als Datei mit der Endung .aup abgespeichert. Und diese lässt sich nur mit Audacity wieder öffnen. Man möchte sie ja aber später als mp3 haben. Und das zweite, was mir überhaupt nicht zusagt, diese .aup Datei speicherte es mir zusätzlich neben dem gewünschten Ordner auf dem PC, automatisch in SkyDrive. Und dort will ich es auf gar keinen Fall haben. Wo dort die Einstellungen sind, um dies zu verhindern, habe ich noch nicht herausgefunden.

Wie gesagt, auf exportieren klicken. Dann wählt man den entsprechenden Ordner auf dem PC, benennt den Dateinamen, klickt auf o.k. und es geht ein weiteres Fenster auf um Metadaten eingeben zu können.

metadaten-eingabe

 

Künstler, Titel…. benennen, wieder auf o.k und in einem kleinen Fenster (das von Lame) wird die Umwandlung zur mp3 angezeigt. Das dauert gerade mal rund 10 Sekunden.

Um jetzt einen weiteren Song von der LP aufzunehmen, gehe ich in Audacity auf „Neu“. Es öffnet sich ein neues Fenster mit diesem Programm. Das alte schließe ich und die Frage nach speichern verneine ich. Weil ohne neues Fenster hatte es mir automatisch den 2. aufgenommenen Song doch wieder nur hinten an den 1. rangehängt und beim speichern auch noch durcheinandergemixt, als ob ich nur eine neue Tonspur dazufügen würde.

Vielleicht ist das auch nur ein Bedienungsfehler meinerseits. Aber ich ziehe das jetzt so durch wie beschrieben. Song für Song einzeln aufnehmen, sofort exportieren und als mp3 abspeichern.

AVA Rocks – Still Rave About You

A new star born ?

AVA Rocks mit dem Song Still Rave About You

Vor rund 14 Tagen ist die Debütsingle veröffentlicht worden. Die Fangemeinde läuft wohl jetzt richtig gut an. Man kann bei dem Song einfach nicht  mehr ruhig sitzen.

Der Remix, der hier verlinkt ist, fetzt richtig und ich finde ihn um einiges besser als das Original.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=w68ZdAXJZ-A&feature=player_embedded#at=155[/youtube]

Interessant dass EMI hier so auf YouTube setzt (und auch andere Portale), wo wir in Deutschland doch ständig durch die GEMA ausgesperrt werden. Habe ich mit meiner Meinung etwa Recht, dass YouTube benötigt wird um einen Künstler bekannt zu machen und zu pushen ? Und dass die GEMA in Wirklichkeit eine Verkaufs- und Umsatzbremse für Musiker ist ?

Wie auch immer. AVA Rocks, die im wirklichen Leben Annabell Owuso-Ansah heisst, wird ihren Weg nach oben in die Charts gehen.

Mehr von ihr

auf der Homepage AVA Rocks

oder auf Facebook

 

Stellungnahme von Anonymus zu GEMA

Wenn man so wie ich der Generation 50+ angehört, hat man eher weniger das Bedürfnis sich Musik Videos anzusehen. Aber immer mal wieder tritt die Situation eben doch ein. Zum Beispiel wenn ich einen guten Song gehört habe und mich näher mit dem Künstler beschäftigen möchte. Dazu benutze ich auch YouTube, oder besser gesagt, ich würde YouTube gerne nutzen, mir den Song anhören und ihn dann eventuell kaufen. Denn die Musik die ich gern höre, wird nicht von morgens bis abends im Radio gespielt und wenn man Pech hat, höre ich nie wieder was davon im Autoradio.

Und so bin ich der Meinung, dass die GEMA mit ihrer Blockade Haltung einem grossen Teil der Künstler eher schadet. Die GEMA verhindert ja regelrecht die Verbreitung von Musik, die oberhalb der Top 100 liegt, denn man hört sie schlichtweg nicht mehr.

So denke ich, dass es wirklich an der Zeit ist, sich bei den GEMA Verantwortlichen Gedanken darüber zu machen, ob sie noch auf der Höhe der Zeit liegen mit ihrer Haltung. Mir kommt es beinahe so vor, als ob die GEMA dabei nur an sich selbst denkt und nicht an die vielen weniger bekannten Künstler, denen eine Verbreitungsplattform genommen ist.

Eine Gruppe namens Anonymus hatte ja diese Tage die Webpräsenz der GEMA vorübergehend blockieren können. Aber damit ist wohl kaum etwas gewonnen. Ausser öffentliche Aufmerksamkeit zu dieser Aktion. Das Web ist natürlich auch kein Freiraum für Aktivisten wie Anonymus. Aber ich kann deren Aktion nachvollziehen. Denn ich habe genau so wie Millionen anderer Internetnutzer die Nase gestrichen voll von dieser in Selbstherrlichkeit agierenden GEMA.

Hier das Video von Anonymus mit der Stellungnahme zur GEMA

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=g-qFLX26-O8&hd=1[/youtube]

In deinem Land nicht

Mann, das nervt doch nur noch, der Hinweis: Dieses Video steht in deinem Land nicht zur Verfügung, Sony Entertainment.

Auf dem Gesichtsbuch hat vorhin ein Freund, der im europäischen Ausland lebt, einen YouTube Link zu einem Video rein gesetzt. Dann kam dieser Hinweis.

So ein riesen Schwachsinn. Das hindert doch niemand wirklich daran, das Video sehen zu können, wenn man es will. Es macht es nur komplizierter und man braucht 3 Klicks, copy & paste und dann sehe ich es sowieso wenn ich will.

Eines steht auf jeden Fall fest. Ich kaufe ganz bestimmt keine CD´s wenn ich nicht vorher den Song hören konnte.

Aber ich glaube der Hintergrund und ursächlich verantwortliche für diese Zensur ist die GEMA in Deutschland. Ich wette der Schuß geht insgesamt nach hinten los und es werden weniger und weniger CD verkauft, weil es die Leute nur noch ankotzt, was diese GEMA veranstaltet.

Ich zum Beispiel gehöre bzw. gehörte zu der Konsumentenschicht, die sich Musik auch auf YouTube ansah und anhörte und dann die CD kaufte, wenn sie mir gefiel. Inzwischen kaufe ich aber nichts mehr und höre nur noch Webradio oder Autoradio. Nichts mehr wird investiert in diese Zensurunternehmen.

Superstar Mehrzad Marashi ?

In den Schlagzeilen lese ich:  Superstar Mehrzad Marashi muss Konzerte absagen…

Und angestrengt überlege ich: „Wer ist Mehrzad Marashi ?

Mir fällt überhaupt nichts dazu ein und so bemühe ich mal die Suchmaschine.

Und die behaupten er war mal Kandidat bei DSDS. Oder hat er etwa dort mal gewonnen ? Huuups, schon wieder vergessen…

Ehrlich, ist das ein Superstar ?

Muss mal meine Kids fragen.

Hihihi, ihr werdet es nicht glauben, aber die kannten ihn auch nur ganz vage und meine 2  Jungs wissen eigentlich schon was in Sachen Musik los ist.

Eurovision Song Contest

Als Kind musste durfte ich mir den Eurovision Song Contest im Fernsehen anschauen.  Das war Mitte der 60 Jahre. Es gab aber auch keine Alternative im Fernsehen. Nur die ARD und ganz neu das ZDF. Die Eltern fieberten richtig mit. Das war beinahe wie den Krieg zu verlieren oder zu siegen. Und sie nahmen es persönlich, wenn das eine oder andere Land keine oder wenig Punkte an den deutschen Interpreten vergaben. Da hieß es dann: Typisch dieses oder jenes Land, die konnten uns noch nie leiden.

Und schon damals wusste ich was den Musikgeschmack betrifft :  So werde ich nie.

Und ich hatte Recht. Denn Ende der 60 Jahre und Anfang der 70 Jahre, hörten wir Bands wie Deep Purpel, The Who, Led Zeppelin oder Stones. Die andere Hälfte stand auf Beatles. Stones oder Beatles. Beides hörte wohl niemand. Man mochte die einen oder die anderen.

Die Sendung  Eurovision Song Contest habe ich seit den 60 Jahren nie wieder vollständig angesehen. Natürlich schon mal kurz zufällig  rein gezappt, aber erstens war man dann als Teenager und Jugendlicher Samstags sowieso immer unterwegs und später gab es dann auch andere Sender, so dass man sich das ersparen konnte.

Inzwischen bin ich 50 und sehe praktisch seit Jahren kaum fern. Im Monat vielleicht ein- oder zweimal. Das ist dann meistens spät in der Nacht und schlafe spätestens 15 Minuten später auf dem Sofa ein.

Auch unsere Kids interessiert das Eurovision Geträller überhaupt nicht. Die stehen eher auf Lady Gaga und Co.

Aber wer schaut sich das nun an ? Wer ist die Zielgruppe ? Die Jüngeren werden sagen, na die Alten so um die fünfzig. Mmmhh ? Ich kenne jedoch im gesamten Freundeskreis niemanden, den das auch nur im entferntesten interessiert. Und die jüngeren Leute sitzen doch jetzt eher am PC oder bereiten sich langsam vor, um aus dem Haus zu gehen.

Also wer schaut sich diese Sendung an ? Ich habe keinen Plan.