20 Jahre Mauerfall

Posted by Rai on November 9th, 2009

20 Jahre Mauerfall

Die meisten werden wohl noch genau wissen, was sie an diesem Abend gemacht haben. Bei mir klingelte das Telefon und ein Freund sagte zu mir, schalte mal unbedingt den Fernseher ein, du glaubst es nicht was dort gerade gebracht wird.

Und ungläubig staunend zappte ich durch die wenigen Programme, die ich damals zur Verfügung hatte. Ich fühlte mich emotional sehr bewegt, sogar Trännen kullerten herunter. Ich rief dann meine Eltern an und meine Mutter weinte am Telefon (sie war auf Rügen geboren).

Im Haus klingelten die Nachbarn gegenseitig an den Türen. Auch mit der Aufforderung, schnell den Fernseher einzuschalten.

Ich habe dann die Nachrichten und Neuigkeiten beinahe die ganze Nacht mitverfolgt.

Wenn man heute rückblickend die darauf folgenden Wochen betrachtet, muss man irgendwie auch lachen. Die Geschichte mit den Bananen. Es gab bei uns im Südwesten Lieferengpässe weil alle Bananen Richtung Osten gingen. Eigentlich unglaublich, aber Bananen für die Ossis waren ein zentrales Thema. Die das nicht miterlebt haben, weil sie zu jung waren, können dies vermutlich überhaupt nicht verstehen.

Nur ein paar Jahre später (vielleicht 3 Jahre) kamen dann die ersten Arbeitskollegen von Dienststellen aus dem Osten zu uns ins Schwabenländle. Man begegnete sich anfangs sehr unsicher gegenüber. Man wusste gar nicht so recht, wie man sich verhalten solle. Und nochmals 2 jahre später kam nochmals ein ganzer Schwung im Rahmen einer Unternehmensumstruktuierung zu uns in den Südwesten.

Es hat schon auch ein wenig gedauert, bis das zusammen gewachsen war. Man arbeitete zwar immer freundlich kollegial zusammen, aber trotzdem war es “der aus dem Osten”. Man fühlte sich etwas unsicher. Jetzt zwar nicht was die fachliche Arbeit anbelangt, sondern darin, soll man das Thema Osten ansprechen oder nicht. Oder muss man da gegenseitig ein besonderes Verständnis oder Interesse zeigen.

Und heute kräht kein Hahn mehr danach, weil die Kollegen von überall her stammen und es normal ist, dass der eine aus dem Norden kommt, der andere aus dem Osten und wiederum der andere im Südwesten geboren ist.

20 Jahre Mauerfall. Es scheint so lang her zu sein und war doch erst vor 20 Jahren.

Link zum Thema: Über die Geschichte Bau und Fall der Berlinger Mauer

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Vogt gibt SPD Vorsitz ab

Posted by Rai on Oktober 1st, 2009

Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg gibt Ute Vogt ihren SPD Vorsitz ab und will nicht mehr auf dem Landesparteitag kandidieren.

Dann kann es endlich wieder aufwärts gehen mit der SPD im Land, die bei der Bundestagswahl gnadenlos abgestürzt war.

Ein Erlebnis mit Vogt am Rande:

Bei einer Veranstaltung mit mehreren Politikern aus verschiedenen Parteien, dachte ich jedesmal wenn sie den Mund aufmachte: “Hä ? Was redet die denn da für einen Sch….? Blickt´s die überhaupt noch was sie da redet ?”

Sie zeigte nach meiner Meinung bei dieser Veranstaltung absolut null Kompetenz und Sachverstand. Es schien sie war zu keinem der angesprochenen Themen vorbereitet. So daneben, sieht man selten jemanden reden.

Das beste war dann noch, dass sie 3 Bodyguards ständig um sich herum hatte. Obwohl die dort anderen Politiker sicherlich mehr gefährdet waren als Frau Vogt, verhielten diese sich bei weitem nicht nach dem Motto: Sieh her, ich bin wichtig und brauche deswegen Bodyguards.

Und so kam was kommen musste. Als Frau Vogt uns fragte, ob wir denn auch SPD wählen würden, bekam sie vom Kollegen grinsend die Antwort: “Frau Vogt, Sie trauen uns nicht und brauchen 3 Sicherheitskräfte um sich herum. War sollten wir Ihnen trauen ?”

Übrigens, es ist interessant mit anzusehen, wie verdattert eine Politikerin manchmal schauen kann.

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Vor der Wahl und nach der Wahl

Posted by Rai on September 24th, 2009

Der Unterschied:

Vor der Wahl und Nach der Wahl

 

Angela Merkel ist überfahren worden und kommt direkt in den Himmel. Dort trifft sie den Engel Gabriel, der sagt: “Du darfst wählen: einen Tag wirst Du in der Hölle sein und einen Tag im Paradies. Dann kannst Du Dir auswählen, wohin Du für alle Ewigkeit willst.”

Gabriel bringt Angela Merkel in den Fahrstuhl und sie fahren zur Hölle.

Angela Merkel sieht dort alle ihre Freundinnen und Freunde, diese begrüßen sie, spielen Golf, sitzen am Schwimmbad, die Leute essen, trinken im Restaurant, hören Musik, spielen Karten und auch der Satan sitzt dort und lacht mit ihnen. Abends ist Tanz, man amüsiert sich richtig. Am nächsten Tag kommt Gabriel und sie gehen ins Paradies. Dort sieht sie die Leute auf weißen Wolken sitzen, sie hören Musik, alles ist ruhig und gemütlich. Einen Tag später kommt Gabriel und fragt: “Hast Du Dich entschlossen?”

Angela Merkel sagt: “Ja. Obwohl es im Paradies angenehm ist, will ich in die Hölle, dort tut sich was.”

Gabriel nimmt sie wieder mit nach unten, klopft an Tür und in einer Sekunde ziehen zwei Hände Angela Merkel hinein. Sie sieht eine Wüste, sehr heiß, ihre Freundinnen und Freunde tragen zerrissene Kleidung und sammeln Mist.

Der Satan kommt, gibt ihr eine Tüte und sagt ihr, sie solle auch Mist sammeln.

“Was ist mit dem Schwimmbad, mit dem Restaurant, mit der Musik passiert?” fragt Angela Merkel.

Darauf antwortet Satan: “Angie, altes Haus, gestern war vor der Wahl – heute ist nach der Wahl.”

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Warum warten Herr Steinmeier

Posted by Rai on August 3rd, 2009

Der Deutschland Plan : Vollbeschäftigung bis 2020

Aber warum warten Herr Steinmeier ? Warum nicht gleich loslegen mit der Jobmaschine ?

4 Millionen Arbeitslose haben nicht die Zeit zu warten.

Legen sie ihre Ideen auf den Tisch, wenn sie denn welche haben.

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Wahlzettel Europawahl

Posted by Rai on Juni 7th, 2009

Wie lang ist der Wahlzettel Europawahl ? 1 Meter ?

30 Parteien haben Interesse an einem dieser lukrativen Posten. Namen von denen teils kein Schwein jemals von gehört hat.

Nachdem der Wähler sein Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht hat, bekommt er noch eine kleine Aufgabe gestellt, die es zu lösen gilt.

Bastelarbeiten, den Wahlzettel wieder so zusammen zu falten, damit er in die Wahlurne passt. Nach meinen kurzen Beobachtungen hat diese Faltarbeiten niemand auf Anhieb  zur Zufriedenheit des Wahlurnen-Bewachers bestanden.

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Wahlprogramm Lothar Bisky

Posted by Rai on Juni 6th, 2009

Im Grunde möchte ich hier im Blog nicht politisieren. Angesichts eines Flyers im Briefkasten zur Europaratswahl kann ich es mir jedoch nicht mehr verkneifen, meinen Senf dazu abzugeben.

Da schreibt ein Lothar Bisky, Die Linke, auf die Rückseite einer Wurfsendung die vorne sein Portrait zeigt:

Zitat: “Die Europäische Union ist nicht demokratisch….” Zitat Ende

Da frage ich mich doch: ” Und Sie Herr Bisky ? Wofür stehen sie eigentlich ? Ihnen wird doch nachgesagt, dem Marxismus nahe zu stehen. Was beschweren sie sich dann über fehlende Demokratie in Europa ?

Anderes Beispiel:

Zitat aus dem Flyer: “Die Linke will eine andere Politik der EU: Sie soll nicht länger den Verursachern der Finanz- und Wirtschaftskrise immer neue Milliarden hinterherwerfen..” Zitat Ende.

Na prima. Was für eine leere Phrase.

So kann man diesen gesamten Flyer zerlegen. Ausschließlich Worthülsen und nichts sagende Phrasen. Es ist kein Wahlprogramm vorhanden.

Da fragt man sich doch als Wähler: Was möchten sie eigentlich im EU Parlament ? Ein gutes Einkommen sichern ? Herumsitzen ohne Plan und Ziel ?

Und dann habe ich das hier noch gefunden. Ihre Biografie bei Wikipedia.

Wer wählt Sie eigentlich und vor allem mit welchen Erwartungen ?

Sicherlich sitzen in Brüssel noch mehr Abgeordnete anderer Parteien herum, bei denen nicht ganz klar ist, was sie dort überhaupt machen. Aber bei Bisky scheint mir es am offensichtlichsten zu sein, dass es nur um einen Job mit gutem Einkommen geht und nicht um Inhalte.

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Obama in Prag

Posted by Rai on April 5th, 2009

Der amerikanische Präsident Obama hat seine erste außenpolitische Rede seit Amtsantritt soeben in Prag gehalten. Er nannte darin seine Visionen für eine friedlichere Welt. Seinen Schwerpunkt in der Rede legte er auf den Abbau nuklearer Waffen und nannte einzelne Schritte wie er diesem Ziel näher kommen will. Die USA wollen dabei die führende Rolle übernehmen. Gleichzeitig will er die Möglichkeit der friedlichen Nutzung von spaltbarem Material allen Staaten ermöglichen, die es zur Energiegewinnung benötigen. Obama sprach sogar von einer denkbaren Datenbank zur Überwachung, wer spaltbares Material in welcher Menge benötigt und erwirbt.

Desweiteren sprach er davon, in den USA die Wind- und Sonnenenrgie auszubauen und die Technologie hier für zu fördern.

Mit dieser Rede hat Obama einen Teil seiner außenpolitischen Zielrichtung klar genannt. Nicht ohne den berühmten Satz zum Schluss: Yes, we can.

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Wer ? Bung !

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