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Streik bei der Post

Streik bei der Post

Auch hier bei uns in Reutlingen.

Wen wundert es ? Auch hier werden die Mitarbeiter eines ehemaligen Staatsunternehmens in Billigfirmen überführt. Und dies ausschließlich zur Gewinnmaximierung von Post und DHL.

Dieses Unternehmen scheffelt Gewinne in Milliardenhöhe. Aber die Mitarbeiter, die diese Gewinne an der Basis erarbeiten, sollen für wenig Lohn und mit viel Arbeit in Tochterfirmen, wie Delivery, das gleiche machen, wie vorher bei der Post oder bei DHL.

Was für eine Verarsche. Die Bevölkerung wird sicherlich nach Strich und Faden auch von diesem Konzern angelogen, während die Mitarbeiter ums überleben kämpfen.

Es gibt aber garantiertauch jemanden,  der bei Post und DHL davon profitiert, dass an den hart arbeitenden Mitarbeitern gespart wird.

Ich weiß es zwar nicht, könnte aber wetten, dass es dort ein ähnliches Prämien- und Bonussystem gibt, wie in anderen ehemaligen Staatsbetrieben.

Vom Mangement bis runter zu Teamleitern, Gruppenleitern oder wie man sie auch immer nennt, gibt es jährlichen einen fetten Bonus, mit jedem Euro oder Mitarbeiter den man einspart.

Und nur darum geht es. Jemand kassiert richtig unglaublich viel Geld dafür, dass andere in den finanziellen Ruin gedrückt werden.

Deswegen: Postler, lasst es euch nicht gefallen, was euer Arbeitgeber mit euch vor hat.

Dieses Unternehmen hat Gewinne in Milliardenhöhe. Das ist das Geld, welches den Mitarbeitern gehört, weil sie es erwirtschaftet haben. Und deswegen haben sie es verdient, eine Lohnerhöhung zu bekommen, dass die Arbeitszeiten verkürzt werden und dass ihre Jobs nicht ausgelagert werden.

Und wehe, ich sehen einen Streikbrecher aus Verwaltung, Fremdfirma oder Beamter bei mir am Haus. Dann lauf so schnell wie du kannst. Ich werde dich sonst öffentlich laut blamieren.

 

Lieferzeit Warensendungen

Die Lieferzeiten von Warensendungen mit der Post sind erschreckend lange.

Kürzlich dachte ich schon, dass eine Büchersendung bei mir nicht ankommen wird. Und jetzt war es aktuell ein kleiner Handy Akku von ein paar Gramm Gewicht, der sage und schreibe 9 Tage für rund 500 Kilometer unterwegs war.

Das sind “stattliche” 55 Kilometer pro Tag. Vergleiche ich dazu Einträge zur Postkutsche bei Wikipedia, findet man leicht heraus, dass bereits 1820 diese Postkutsche schneller war als es die Schneckenpost heutezutage ist.

Und das ärgerliche ist auch, dass niemand sagen kann, ob die Warensendung tatsächlich unterwegs ist oder verloren gegangen ist oder nur das Geld bei der Bestellung abgebucht wurde.

Ein Ärgernis für Versender, Kunden und natürlich für den  einfachen Postmitarbeiter selbst. Den der ausliefernde Mitarbeiter trägt ja nicht die Schuld daran, dass die Führungskräfte der Post ihren Laden so schlecht organisieren.

Wo ist in unserem angeblichen HighTech Land der Unterschied zu Postbetreibern in Dritte Welt Ländern ?

Sichere Post ?

Sichere Post ? Sind unsere versendeten Briefe bei der Post wirklich in sicheren Händen ?

Erhebliche Zweifel kommen einem schon auf, wenn ich mir den einsamen und verlassenen Verteilerhandwagen ansehe. Der steht jetzt schon rund 2 Stunden unbeaufsichtigt und prallvoll am Straßenrand herum.

postwagen