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Steveston Village

Ein Ausflug ins Steveston Village, Vancouver, B.C., Kanada.

Dieser Fischerort liegt in Richmond im Fraser River Delta. Die Gebäude des alten Stadtteils sind unter Denkmalschutz und etwas über 100 Jahre alt.

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Ursprünglich hatte Steveston eine große Bedeutung in der Lachsfischerei und dessen Verarbeitung. Heute geht es dort recht ruhig zu. Es gibt immer noch Bootswerften, das eine oder andere Fischrestaurant ,ein paar kleine Läden und dann eben die  typische Bauweise der Häuser vor 100 Jahren.

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Man muss sich Fischerorte in Kanada nicht als klein, romantisch und verwinkelt vorstellen. Denn eines haben sie in Canada. Platz ohne Ende um sich auszubreiten.

Man kann Steveston problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Bei unserem Ausflug hatten wir an diesem Tag kein Auto zur Verfügung. Und so haben wir eine Tageskarte für Vancouver gelöst. Mit der Canada Line des Sky Train bis zur Endhaltestelle Richmond Brighouse gefahren. Die Canada Line hat 2 Ziele. Sie fährt einmal zum Airport und einmal Brighouse. Da muss man halt darauf achten, dass man den richtigen Zug erwischt.  Brighouse dann die Treppe runter, nach rechts und über die Straße. Von dort mit dem nächsten Bus nach Steveston gefahren.

Die Busfahrt dauerte rund 40 Minuten. Man fährt kreuz und quer über gut ausgebaute Straßen durch Vororte mit ihren schönen großen Wohnhäusern und Vorgärten. Schon alleine das fand ich ganz interessant. Praktisch eine Sightseeing Tour mit dem Linienbus.

Für die Rückfahrt beachte man, dass die Abfahrt womöglich an ganz anderer Stelle ist, als der Endhalt des Busses bei Ankunft in Steveston. Und eventuell dort gleich nachlesen, wann der Bus zurück fährt. Weil das kann schon auch eine Stunde dauern bis der nächste zurück nach Brighouse fährt.

Übrigens, bei der Haltestelle Brighouse ruhig mal in einen der Eingänge der gegenüberliegenden Läden gehen. Dort befindet sich eine gigantische Mall drin, was man von außen gar nicht vermuten würde. Ein weitverzweigtes Indoor Einkaufszentrum befand sich dort. Dieses ist über viele Gebäude hinweg so ineinander verschachtelt, dass wir bei verlassen dieses Komplexes zunächst mal keine Ahnung hatte, wo wir uns befanden. Dort ist alles in chinesischer Hand. Die Geschäfte, Malls, Restaurants. Man könnte meinen, man sei in einer Großstadt in Asien unterwegs und nicht in Kanada.

Und von Richmond-Brighouse fährt man später wieder mit dem SkyTrain nach Downtown Vancouver.