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Wechsel mit Tolino von PagePlace

Vor 2 Tagen hatte ich ja von den Gerüchten geschrieben, dass es mit PagePlace zu Ende geht und hatte ein paar Fragen dazu, wie der Wechsel mit dem Tolino eBook Reader von PagePlace zu einem anderen Anbieter vollzogen werden könnte und was mit den bereits erworbenen eBooks aus der Telekom Cloud passieren wird.

Aus dem Gerücht wurde nun bestätigte Wahrheit. Sämtliche Fragen zum Tolino und dem Wechsel von PagePlace zum nächsten Anbieter werden in einer Kundeninformation nun beantwortet.

 

Das Ende von PagePlace ?

Kommt das Ende von PagePlace. Wie man diese Tage lesen konnte, wird die eBook Verkaufsplattform der Telekom, PagePlace, Ende März geschlossen.

Das finde ich insofern bemerkenswert, weil erst vor 1 Jahr mehrere Verlage oder Vertriebe  sich aufgerafft haben und eine gemeinsame Strategie zur Vermarktung von eBooks ins Leben gerufen haben.

Dazu wurde gleichzeitig der eBook Reader Tolino auf den Markt gebracht.

tolino shine pic

 

PagePlace, Thalia, Hugendubl und WeltBild bieten den Reader gemeinsam an. Es wird damit geworben, dass sämtliche eBooks in der Telekom Cloud liegen, so dass man immer ein BackUp von seinen Büchern hat.

Nun wissen wir ja, dass der eine oder andere aus dieser Allianz konjunkturell stottert und so frage ich mich was aus dieser Cloud wird, wenn der erste nun tatsächlich aussteigt.

Das wirft in Sachen Tolino schon einige technische Fragen auf.

Zu der Cloud sei im übrigen erwähnt, dass man eben doch keine gemeinsame Cloud hat. Angenommen ich kaufe ein Buch bei Thalia, dann ist es dort unter meiner Kundennummer auf einem Server hinterlegt. Kaufe ich dann das nächste Buch bei PagePlace, muss ich dort natürlich eine neue Registrierung tätigen und bekomme dort auch eine Kundennummer.

Dann habe ich schon 2 Clouds. Dann muss ich das neue Buch erst auf den Reader herunterladen und dann von diesem wieder zusätzlich in die andere Wolke hochladen. Ich hatte mir das eigentlich etwas praktischer gestaltet vorgestellt.

Und deswegen nutze ich diese Clouds überhaupt nicht mehr, sondern lade erwobene eBooks mit dem PC beim jeweiligen Anbieter runter, habe dort meine Sicherungsdateien und schiebe das eBook auf eine SD-Card, die dann in den Tolino gesteckt wird. Ich gehe also überhaupt nicht mehr online mit dem Tolino, weil mir das zu dumm wurde.

Die nächste Frage die sich mir stellt, was ist mit den Tolino Nutzern, die nur bei PagePlace ein Kundenkonto haben und davon ausgingen, ihre eBooks sind dort hinterlegt ?

Und was ist mit den Einstellungen des Tolino ? Je nachdem wo dieser eBook Reader gekauft wurde, ist ein Shop voreingestellt.

Da kommt Freunde auf, bei den Lesern, die sich nicht mit Technik und Einstellungen auseinandersetzen wollen oder können.

 

Deutsche Hotline antwortet Englisch

Das ist ja schon lustig. Gestern rufe ich eine deutsche Hotline an und musste das Gespräch komplett auf Englisch führen.

Weil mein eBook Reader nicht mehr so möchte wie ich das will und wie er soll, habe ich eine Telefonnummer in Deutschland angerufen. Und zwar die auf dem Garantieschein. Erst dachte ich, warum klingelt das nicht. Dann ein Rauschen in der Leitung, kurz danach klingelte es am anderen Ende und eine Frau nimmt ab:

“Hello, this is xxxx customer service. What can I do for you ?”

Ich habe erst mal nachgefragt, ob ich denn richtig verbunden wäre. Aber das stimmte schon. War alles richtig. Die deutsche Hotline spricht nur Englisch. Wo bin ich denn da gelandet ?

Dann habe ich mein komplettes Anliegen in englisch geführt, was mir persönlich egal ist. Englisch gehört zwangsläufig zu meinem Alltag, wie vielleicht die Leser wissen, die mich kennen.

Mein Anliegen konnte geklärt werden und es wurde vereinbart, dass ich meinen eBook Reader an die angegebene Adresse in D sende.

Zum Schluß habe ich dann noch gefragt, in welchem Land das Telefonat nun wirklich gelandet ist.

Die Dame lachte und sagte nur: “We are a German company Sir. My  german colleague went just outside for a few minutes.”

Ich habe auch gelacht und dachte : Never mind

Da wette ich, dass das Telefonat nur durchgeschaltet war zu einem Call Center auf den Philippinen und versehentlich die “falsche”  Mitarbeiterin den Anruf entgegengenommen hatte.

Es war kein amerikanisches, kein englisches und kein indisches Englisch. Das war astrein sonstiges  Asien.

Aber wie gesagt, mir ist das gleich.

Tolino Shine Update Version 1-3-0

Auch für ältere Tolino Shine eBook Reader gibt es mittlerweile ein Software Update auf die Version 1.3.0

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Sprich für die Tolino der ersten Generation.

Seit dem letzten Update hängt aber mein eBook Reader immer wieder und benötigt einen Systemstart über Reset. Der berühmte Büroklammer Not Taster.  Und auch die jetzige Version 1.3.0 brachte keine Abhilfe.

Jetzt schicke ich ihn mal zurück an die Adresse aus den Unterlagen.

Tolino Update auf 1.1.1

Für den Tolino Shine eBook Reader gibt es ein Update auf die Version 1.1.1

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Hintergrund ist wohl, dass es bei manchen Usern dieses eBook Readers beim letzten Update Schwierigkeiten auftraten. So wurde innerhalb von 2 Wochen eine neues, überarbeitetes Update zur Verfügung gestellt.

Bei mir gab es bisher überhaupt keine Schwierigkeiten. Beide Updates verliefen ohne Probleme und der Reader funktioniert einwandfrei. Er macht genau das was er soll.

Es lief sogar richtig schnell ab mit dem Download. Die rund 58 MB große Datei war innerhalb 1 Minute auf dem Reader.

Tolino zeigt danach für einige Minuten einen weißen Bildschirm an. Also nicht erschrecken. Das ist normal. In dieser Zeit installiert sich das Update, Tolino fährt runter, wieder hoch und synchronisiert sich. Das dauert alles insgesamt nochmals rund 5 Minuten. Dann zeigt Tolino seinen gewohnten Startbildschirm wieder an.

Danach schalte ich das WLAN am eBook Reader ab, weil ich es nicht brauche und im Alltag  keinen Bedarf an Synchronisation mit meiner Telekom Cloud habe, die zum Tolino gehört.

Wenn ich ein neues eBook erwerbe, erledige ich das sowieso über den PC, lade es herunter, schließe den Reader per USB an und schiebe das eBook auf den Tolino.

 

Tolino Shine Test

Tolino Shine eBook Reader ausgepackt und ein erster Test.

Diese Tage hatte ich ja bereits geschrieben, dass ich mir einen neuen eBook Reader zulege. Den Tolino Shine.

Auf Verdacht, dass er meinen Vorstellungen und Ansprüchen gerecht wird, habe ich ihn über Thalia online vorbestellt. Pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart klingelte dann auch der DHL Mitarbeiter an der Haustür und überreichte das mit Spannung erwartete Päckchen.

Der Tolino eBook Reader ist wirklich schön verpackt in einem Karton. In diesem befindet sich ein zweiter Karton zum herausziehen.

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Mitgeliefert werden ein USB Kabel und eine kurze Gebrauchsanleitung. Diese erklärt alles was für einen ersten Start benötigt wird. Die ausführliche Gebrauchsanleitung befindet sich auf dem Gerät, unter Einstellungen, Hilfe.

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Der eBook Reader ist leicht und liegt gut in der Hand. Das Touch Display fühlt sich rauh an. Es reagiert gut und ist nicht zu empfindlich bei Berührungen. Das heißt, ich muss das Display bewußt berühren um zum Beispiel umblättern zu können.

Beim ersten Start fragt das Gerät die Zugangsdaten ab. Den Benutzernamen und das Paßwort. Dieses legt man entweder jetzt an, bei einem der beteiligten Buchhändler, Thalia, Weltbild, Hugendubel oder bei der Telekom (jemand vergessen ?) oder man hat bereits ein Kundenkonto und verwendet dann dieses natürlich.

Zur Eingabe öffnet sich die virtuelle Tastatur. Diese reagiert wirklich gut, ist groß genug und selbst ich mit meinen eher nicht grazilen Fingern habe mich nicht vertippt und die Buchstaben und Zeichen gut getroffen.

Tolino gibt den Hinweis, dass man noch offline ist und somit werden die WLAN Zugangsdaten des Netzwerkes abgefragt.

Sind diese Vorarbeiten erledigt, synchronisiert sich der eBook Reader mit der angebundenen Cloud bei der Telekom. Diese ist ja nichts neues, sondern gab es vorher schon. Auf den Smartphones gibt es eine App namens PagePlace, die genau diese Cloudanbindung zu ePapers oder eBooks aus dem entsprechenden Store der Telekom zur Verfügung stellt.

Mittels Synchronisation mit der Cloud, kann man seine eBooks auf insgesamt 5 Endgeräten nutzen.

Nun gibt es in D noch Internet-Notstandsgebiete. Da besteht dann jedoch die Möglichkeit sich zu einem Telekom HotSpot zu begeben und dort bekommt der Tolino Shine Kunde kostenlosen Zugang. Und ich meine auch gelesen zu haben, dass die Buchhändler in ihren Läden auch anbieten, mit dem eBook Reader online zu gehen.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob mich das Gerät von alleine abgefragt hatte, bezüglich Adobe DRM oder ich das beim herumspielen in den Einstellungen sowieso eingegeben habe.

Für Erstnutzer erkläre ich Adobe DRM noch kurz. Manche Bücher haben einen digitalen Stempel. Zum Beispiel die online aus der Stadtbücherei ausgeliehenen. Der digitale Stempel ermöglicht es, das Buch bis zu einem bestimmten Datum zu lesen. Danach ist die Leihfrist abgelaufen und man kann es nicht mehr auf dem eBook Reader lesen.

Daher benötigt man ein entsprechendes Adobe Konto, das man sich online mit dem Reader anlegt oder eben vorher schon hatte.

Ich habe Tolino dann an den PC angeschlossen. Das Gerät fragt nach, ob es sich als Laufwerk verbinden soll. Ist dies bestätigt, öffnet sich der entsprechende Ordner auf dem Desktop.

Danach überträgt man seine eBooks im ePub Format und pdf Format per copy und paste. Ist dies erledegt, tippt man wieder auf dem Tolino auf USB trennen und kann das Kabel abziehen.

Tolino meldet sich dann selbstständig und fragt an, ob man die neuen Bücher der Bibliothek hinzufügen möchte.

Das Lesen empfinde ich als sehr angenehm. Klare Schriften, deren Größe verändert werden kann. Die zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung ist dabei ganz sicher sehr hilfreich.

Und so ist mein erster Eindruck insgesamt ein sehr guter.

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Tolino Shine eBook Reader

Endlich haben sie es kapiert. Die großen Buchhändler.

Gemeinsam bringen sie am 8.3.12 einen eReader heraus, für 99,- €, mit dem man als Leser wirklich die Freiheit hat, entweder Bücher von einem dieser Händler auf den eBook Reader zu laden, aber auch seine anderen Bücher im ePup Format. Zum Beispiel die aus der Stadtbücherei ausgeliehenen oder Google Books.

Dazu gibt es eine Cloud Anbindung mit 25 GB Speicher bei der Telekom. In diese gelangt man über den Internetzugang zu Hause (WLAN) oder kostenlos über einen der Telekom HotSpots.

Weitere Informationen über den eReader auf Tolino

Ich bin mir hier ziemlich sicher, dass dies ein Erfolg wird und damit der Durchbruch für eBooks in Deutschland erreicht wird.

Weil jetzt werden potentielle Kunden wie ich angesprochen, die zwar einen eBook Reader besitzen und auch nutzen. Aber einen technisch sehr anspruchslosen, der gerade mal gut genug ist, um zu lesen.

Ich wollte mich nie an einen bestimmten Händler binden, der nur seine eigenes Format zulässt und mit meinen Büchern unabhängig sein. Gleichzeitig wollte ich die Vorteile des Kindle haben, also die Anbindung an eine Cloud, Bücher online erwerben, eine Hintergrundbeleuchtung beim Lesen haben….

Und dies wird jetzt mit dem Tolino Shine verwirklicht. so wird dieser eBook Reader ab nächster Woche mein neuer Reader sein.