Anklage nach Massaker auf Philippinen

Der Sohn des Gouverneurs aus der Provinz Maguindanao im Süden der Philippinen befindet sich in Manila in Haft.

Er wird insgesamt in 12 Punkten angeklagt, unter anderem wegen  Mordes. Er gilt als Drahtzieher des Massaker bei dem 56 Personen ermordet wurden, darunter 20 Journalisten.

Die weiteren Ermittlungen verdichten sich dahingehend, dass noch 4 weitere Personen aus dem Amputan Clan immer mehr ins Visier der Staatsanwälte geraten.

In der Zwischenzeit bleiben die “Türen” des Präsidentenpalastes für Personen aus dem Amputan Clan verschlossen. Auch für den Gouverneur. Jemand wollte bei der Regierung vorbringen, dass erst mal die Schuld eindeutig geklärt werden müsse um den Clan in Verbindung mit dem Massaker zu bringen. Aus dem Präsidentenpalast kam die Antwort: “Der Amputan Clan soll erst mal seine eigenen Namen klären, bevor irgend etwas hervor gebracht wird.”

Die derzeitige philippinische Präsidentin ist zum Thema sehr kurz angebunden. Ihr wird nachgesagt, sie hätte gute Verbindungen zu diesem Clan (gehabt), was ihre letzte Wahl beeinflusst hatte. Es heißt die Wahlen wurden im Süden der Philippinen, in der besagten Provinz, manipuliert.