Lustige Studie

Und wieder mal eine lustige Studie des Department of Health (Gesundheitsministerium). Dieses fiel ja in der Vergangenheit wiederholt durch verbreiten von  Unfug auf. Und die Hilfsorganisationen auf den Philippinen schlagen auch hier die Hände über dem Kopf zusammen und verdrehen die Augen.

Das DoH sagt öffentlich: In einer von uns durchgeführten Studie, wurde nachgewiesen, dass Social Network die Verbreitung von HIV fördert. Ganze 180 Teilnehmer gaben an, schon mal persönliche Kontakte darüber geknüpft zu haben, bei 133 Teilnehmern sei es zum Austausch von Zärtlichkeiten gekommen.

Mein Kommentar dazu: Aha ! Gut dass wir das nun endlich geklärt haben.

4 Gedanken zu „Lustige Studie

  1. Wenn Du auf Dr. Ma. Isabel Melgar und ihre “High-Quality Studie” :
    ‘Use of Internet, text messaging to increase AIDS cases in Phl’

    … Internetnutzung und das Senden von SMS wird die Zahl der HIV infizierten auf den Philippinen ansteigen lassen

    anspielst, so ganz darueber lachen kann man da schwerlich.

    Dr. Melgar ist nun keinen kleine Dumme, sie ist Mitglied des Leitungsgremiums der Philippinischen AIDS Society.

    Mag ja nun sein, Dr. Melgar ist nur ein exponiertes Beispiel fuer die Qualitaet des philippinischemn Bildungssystems, in Anbetracht ihrer Leitungsfunktion innerhalb der nationalen AIDS Society und der sich hier entwickelnden HIV Problematik faellt es allerdings nicht einfach darueber nur zu grinsen.

    Etwas mehr zur genialen Studie gibt es hier beim Philstar
    http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=739983&publicationSubCategoryId=63

  2. Die Studien sind ja beide dem selben Problem auf der spur nur wird erheblich zu kurz gegriffen. Insofern kann ich Dr. Melgar leider auch keine besonders gute Leistung bescheinigen.

    Das Internet kann (und selbst das hat sie nicht nachgewiesen) die Anzahl der möglichen Sexualpartner erhöhen. Es erhöht nicht HIV – das tut ungeschützter Geschlechtsverkehr. Ob die Befragten ohne das Internet nicht in Diskotheken ihre Bekanntschaften gefunden hätten, ist ungeklärt.

    Das Problem (und an dem reden beide Studien gekonnt vorbei) ist die geringe Aufklärung bzw. der sorglose Umgang mit der Ansteckungsgefahr. Da sollten Sie etwas tun und nicht sich mit dem Internet beschäftigen.

  3. Oups … wusste nicht dass es hier mehrere solcher geistigen Helden gibt.

    Kleines Einmaleins der Statistik … nur zu korrelieren was auch in ABhaengigkeit voneinander steht / stehen kann

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