Schmiergeld Vorwurf bei Ausschreibung Nahverkehr

Der Schmiergeld Vorwurf bei einer Ausschreibung im Nahverkehr in Manila, Philippinen, steht immer noch im Raum.

Im Grunde nichts wirklich überraschendes, aber in diesem Falle ist eine Firma nicht darauf eingegangen und hat es angezeigt.

Konkret geht es darum, dass der Generalvertrag einer Nahverkehrslinie, hier MRT, im auslaufen ist. Der Generalvertrag beinhaltet ein Gesamtkonzept zum Betreiben der MRT Linie, die Lieferung von 48 Fahrzeugen, deren Wartung und Instandhaltung.

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Bereits im Juni 2013 hat sich der tschechische Botschafter offiziell bei der philippinischen Regierung darüber beschwert, dass sich ein Bewerber für diese Ausschreibung, die tschechische Inekon Group, ihr Missfallen darüber äußerte, dass eine 30 Mio. USD Zahlung außerhalb der Ausschreibung, die Chancen für deren Gewinn erheblich steigern würden, wenn nicht sogar den Erhalt des Generalvertrages bedeute.

Die Geldforderung sei angeblich vom General Manager der MRT gekommen.

Nun spielen sich diese Tage der Regierungspalast in Manila und das Verkehrsministeruim gegenseitig die Bälle zu, mit den gegenseitigen Beteuerungen nichts vertuschen zu wollen. Man sei an den Ermittlungen dran. Und so lange wie nichts bewiesen ist, könne der Generalmanager der MRT nicht seines Amtes enthoben werden.

Wir werden sehen, ob und wie die Geschichte weitergeht.

Quellen zu diesem Beitrag: Eine Zusammenfassung einer ganze Reihe von Artikeln aus diversen Veröffentlichungen in den letzten Monaten zum Thema.