Geballte Inkompetenz

Geballte Inkompetenz findet sich in einem Artikel in “migrazine” mit der Überschrift “Töchter der Globalsierung : Philippinische Frauen in Europa kämpfen für ihre Rechte”

Was dort als Fakten und Zahlen verkauft wird, ist nachweislich falsch.

Ich weiß nicht weshalb  wissentlich oder aus reiner Unkenntnis, oder einfach nur um Stimmung für oder gegen etwas zu machen, Behauptungen in den Raum gestellt wurden, die so nicht korrekt sind.

3 Gedanken zu „Geballte Inkompetenz

  1. Es wäre sehr interessant wenn angegeben wäre, welche Zahlen und Fakten nachweislich falsch sind und warum.

    Ich weiß nicht weshalb wissentlich oder aus reiner Unkenntnis, oder einfach nur um Stimmung für oder gegen etwas zu machen, eine Behauptung in den Raum gestellt wird, die nicht belegt und dadurch nicht nachprüfbar sind.

  2. Gerade Filipinas sind bestens integriert:

    Zitat von Webseite Dt.Botschaft :
    “Generell sind die philippinischen Einwanderer sehr gut in Deutschland integriert und viele besitzen mittlerweile die deutsche Staatsangehörigkeit. Pro Jahr werden circa 750 Filipinos eingebürgert, die meisten von diesen sind Frauen.

    Quelle: Statistisches Bundesamt”

    Das überwiegende ist die Heiratsmigration nach D.

    Arbeitsmigration , speziell Deutschland geht nur unter bestimmten Regularien in Zusammenhang mit der Agentur für Arbeit im Rahmen bestimmter Programme. Wie zur Zeit in Sachen Krankenschwestern.

    Die angeblich gute Ausbildung von Filipinas reicht in Europa nicht aus um andere Arbeiten als Haushalt oder Pflege im privaten Haushalt zu tätigen. Sprich, es ist keine gute Ausbildung, was sie laut verlinktem Artikel haben.
    Alle müssen nachlernen, nachstudieren, Ausbildungszertifikate werden nur sehr eingeschränkt anerkannt….

    AuPair ist im Schengenraum in erster Linie ein Studentenvisum zum Sprache lernen, weil die Philippinen einen Bann seit 2009 auf AuPair Visa haben.
    Das bedeutet, nach Einreise werden die Visa auf nationaler Ebene verlängert.
    Speziell in südlichen Ländern, wie Italien ist dies so.

    Ausreisegebühren muss jeder philippinische Staatsangehörige bezahlen. Das ist Travel Tax und Airport Fee. Wobei es natürlich korrupte Mitarbeiter gibt bei der Ausreise. Aber dies ist eben nicht generell so, sondern jeder bezahlt, weil dies eine Einnahmequelle des Staates ist.

    Es wird im Artikel geschrieben: Einfluss religiöser Instanzen…. katholische Erziehung… erschweren Integration…
    Und ich sage : Eben nicht. Gerade die christliche Grunderziehung erleichtert die kulturelle Verbindung und Integration in Europa und speziell in Spanien und Italien.
    Im Gegensatz zu anderen Religionen, die es schwerer haben auf Grund ihrer erzieherischen Prägung.

    Was richtig ist: Wenn sich Filipinas an Agenturen wenden, um Kontakt mit Gastfamilien zu bekommen, müssen sie dafür bezahlen.

    Weshalb war ich so harsch mit den Worten : Geballte Inkompetenz ?
    Weil der Artikel pauschalisiert und polarisiert etwas suggeriert, was in der Masse so nicht stimmt. Ich bezweifle nicht, dass ein gewisser Prozentsatz die geschriebenen Erfahrungen und Situationen durchmacht.
    Aber weil eben so generell pauschalisiert wurde, so kann ich das auch, wissend dass darauf eine Reaktion erfolgen wird.

    M.f.G.
    Rainer,

  3. Nachtrag zu Verdiensten:
    Ich habe jetzt extra persönlich nachgefragt.
    Haushaltshilfe und Pflegeunterstützung in einem 1 Personenhaushalt bei einer älteren Frau, in Rom, Italien, offiziell als solche eingereist, mit Arbeitsvisum, jedoch national nur für Italien geltend, 5 Tage Woche, 800,-
    Eine Pflegekraft, die nur an 2 Tagen arbeitet, in Privathaushalt, Italien, 300,- €, Visum unbefristet, da inzwischen verheiratet.
    Gärtner in einer sehr großen privaten Gartenanlage, Arbeitsvisum 2 Jahre, nicht verlängerbar, 7,- € Std.
    Eine Art Betriebsleiter in einem Kinderfreizeitpark in Rom, 7 Tage Woche, von 9-13, Mittagspause und dann wieder bis 19:00 h, 1200,- Euro. Permanent Resident Visum bekommen.

    Philippinische AuPair in D, habe ich schon ein paar Jahre nicht mehr gehört, dass es eine überhaupt gibt. Und davor nur ganz sporadisch. Da war aber der Hintergrund eher darin zu suchen, dass man versucht hatte, einen Ehepartner zu finden und nicht das AuPair “Geschäft”.
    Im übrigen dürften 500,- $ in Europa bei AuPair realistisch sein. Mehr bekommen dt. AuPair die ins Ausland gehen, auch nicht.

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