Kategorie-Archiv: Philippinen

Wenn Heimweh seelischen Schmerz verursacht

Die Weihnachtszeit auf den Philippinen.

Viel früher als anderswo in dieser Welt beginnt auf den Philippinen die Vorweihnachtszeit. Diese dauert durchaus bis zu 3 Monte.

Es wird dekoriert, es wird beleuchtet, geschmückt und in den Malls wirst du mittels „Last Christmas“… Dauerberieselung in den Wahnsinn getrieben.
Die Filipinos lieben jedoch diese Jahreszeit und wenn man sie näher danach fragt, kommt als Antwort nur: „Ist doch schön“ gepaart mit einem unwiderstehlichen Lächeln.

So kannte man dies bisher. Trotz Armut und Elend, eine nach außen getragene Unbeschwertheit.

Aber wie sieht es innen drin aus ?

Millionen von Filipinos sind gezwungen im Ausland zu arbeiten. Das Bevölkerungswachstum steht im krassen Gegensatz zu vorhandenen Arbeitsplätzen.

So treibt dieser Überschuss an Arbeitskräften seine seltsamen Stilblüten in den Anforderungen die zu erfüllen sind, einen Arbeitsplatz zu erhalten. Künstlich hochgehaltene Einstellungsbedingungen, wie zum Beispiel einen Highschool Abschluss und eine zusätzliche einjährige kostenpflichtige Weiterbildung als eine Art von Restaurantfachkraft, um einen Job in einem Fastfood Imbiss zu bekommen.
Außerhalb der Philippinen ist diese Ausbildung gut für gar nichts.

Das Land hält lediglich diese Formen an Berufsbildung künstlich aufrecht. Es wird damit viel Geld verdient. Weil ein philippinischer AzuBi bekommt kein Geld. Im Gegenteil, er zahlt richtig viel dafür, dass er ausgebildet wird.

Qualifiziertere Ausbildungen, wie beispielsweise die der Krankenschwestern und Pfleger, sind so teuer, dass es sich nur Familien leisten können, die dem so genannten Mittelstand angehören. Oder sie haben jemanden, der sie aus dem Ausland mit Geld unterstützt.

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Und so zieht es Millionen an philippinischen Müttern in ein anderes Land, um Geld zu verdienen, damit es die Kinder besser haben.

Ich schreibe bewusst Mütter, weil es meistens die Frauen sind, die abroad arbeiten.

Sie arbeiten dann zumeist im Haushalt in Hong Kong, Singapore, Malaysia, Saudi Arabien, Emirate und anderen Ländern, in denen es dazu gehört, eine Maid zu haben.
Die Väter fahren derweil zur See oder sind Hilfskräfte auf dem Bau, irgendwo in dieser Welt.

Statt 180.- € auf den Philippinen zu verdienen, kommen sie so auf 600.- € monatlich. Davon müssen sie häufig noch die Vermittlungsgebühren der Agenturen bezahlen. Die Höhe ist länderabhängig. Je mieser das Land ist, desto günstiger die Arbeitsvermittlung.

Den größten Teil ihres Lohnes senden sie nach Hause. Die Oversea Worker sind ein sehr großer und wichtiger Wirtschaftszweig der Philippinen.
Schicken sie doch harte Dollar oder Euro in das Land, welche dann dort ausgegeben und investiert  werden.

Der philippinische Präsident, Rodrigo Duterte hat irgendwann mal festgestellt, dass es eine Art von Ausverkauf an Arbeitskräften mit Schulbildung im eigenen Land gab und daher großspurig verkündet, es dürften nicht mehr so viele ins Ausland arbeiten gehen.

Er forderte qualifizierteres Personal auf, im eigenen Land zu bleiben und dort für wenig Geld zu arbeiten. Schnell hat Duterte dann gemerkt, es gibt ja überhaupt keine Arbeitsplätze zu vergeben und es wollte auch niemand für einen Appel und Ei dort arbeiten. Zudem fehlen ja dann irgendwann die Milliarden aus Geldsendungen der Auslandsfilipinos.

Und so wurden die Beschlüsse nach wenigen Wochen schnell wieder zurückgenommen. Um das Gesicht zu wahren, hat man jetzt Kontingente erfunden. Zum Beispiel es dürfen nur noch 5000 Krankenschwestern jährlich das Land verlassen.

An diesen Zahlen erkennt man leicht, wie wichtig den Philippinen das Geschäft mit seinen Bürgern ist. Generiert es doch Gebühren und andere künstlich geschaffene Einnahmen für den Staat.

Um jetzt wieder zum Eingangsthema Heimweh nach den Philippinen zurückzukommen, möchte ich anführen, dass die im Ausland tätigen Filipinos in der Regel erst mal für 2 Jahre überhaupt nicht ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen. Und wenn sie dann wirklich das Glück haben, Urlaub nehmen zu dürfen, brauchen sie noch Geld für den Flug und selbstverständlich auch, um die Erwartungen der Daheimgebliebenen zu erfüllen, wenn Besuch aus dem Ausland kommt.

Daher ist es nicht mal selten, dass sie sogar 4 Jahre und länger nicht mehr in die Heimat können.
Währenddessen wachsen die Kinder bei den Großeltern auf, oder bei einer Schwester oder Tante und kennen ihre Mütter vielleicht überhaupt nicht mehr.

Ich weiß von Filipinas, die schon 30 Jahre eine Arbeitsstelle im Ausland haben. Die Kinder hat man alle 2 Jahre nur an Weihnachten 4 Wochen gesehen, ansonsten nicht. Moderne Kommunikationsmittel haben es irgendwann ermöglicht, dass man miteinander chatten kann. Eine Mutter-Kind Beziehung besteht bei so einem Leben eher nicht.
So sind die Kinder ohne Eltern aufgewachsen, haben geheiratet, eigene Kinder bekommen, stets mit dem Wissen, eine Mutter zu haben, diese jedoch praktisch nicht zu kennen.

In den Ländern Europas, USA, Kanada ist es natürlich auch attraktiv die Staatsangehörigkeit zu erlangen und so lange die Kinder ein bestimmtes Alter noch nicht überschritten haben, wenn möglich nachzuholen.
Dies ist jedoch alles nicht so ganz einfach und auch nicht die Regel.

Das Jahr 2020 macht es zudem noch viel beschwerlicher, wie alles bereits schon ist. Mehrere lokale Erdbeben, eine ganze Serie an Taifune, Erdrutsche und Überschwemmungen in Regionen, wo es noch nie dergleichen gab.
Zur selben Zeit die Corona Lockdowns und Quarantäne.

Man kommt ja überhaupt nicht rein oder raus von den Philippinen.
Lockdowns bedeuten dort absoluten Stillstand. Du darfst nicht raus aus deiner Hütte.

So spielt auch der Hunger im Jahr 2020 auf den Philippinen mancherorts eine große Rolle.
Die Hilfsarbeiter, auch Tagelöhner genannt, konnten nicht arbeiten gehen.
Kein Geld – kein Essen.
Es wurden zwar örtlich medienwirksam Hilfspakete verteilt.
So auch Reis. Es war zum Teil fauliger, nasser uralter Reis, der ungenießbar war.

Und so leiden sie an Heimweh. Sie wissen wie schlecht es ihren Angehörigen geht. Sie müssen hilflos mit anschauen, wie ihr Land vollends zu Grunde geht. Wie ihre Kinder keine Zukunft haben und wie alles das kaputt geht, was sie sich durch den Schritt im Ausland zu arbeiten, erhofft hatten.

Im Bewusstsein, an dieser Situation nichts ändern zu können, leiden sie, weinen still, verbergen ihren Schmerz und arbeiten genügsam und bescheiden weiter.

Sturm kommt auf

Ein Sturm kommt auf

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Zerbrechlich wirkt das kleine Auslegerboot, welches vor der Küste der Insel Bantayan liegt, angesichts der bedrohlich wirkenden Wolken, die sich am Himmel über dem Meer türmen.

Letztendlich kam dann überhaupt kein schlechtes Wetter auf der Insel auf und die Wolken haben sich entgegen sämtlicher Erwartungen wieder verzogen.

Auch das ist Wetter auf den Philippinen.

Ogtong Cave Resort Bantayan Island

Impressionen vom

Ogtong Cave Resort, Bantayan Island, in der Provinz Cebu, Philippinen

Die Anlage gehört als “Schwester” zum Santa Fe Resort und befindet sich auch in der Gemeinde Santa Fe, aber auf der anderen Seite der Insel.

foto resort

Mit dem Tricycle, Mopedtaxi, benötigt man rund 10 – 12 Minuten von einem Resort zum anderen. Diese Fahrtmöglichkeiten warten jeweils außerhalb dieser Anlagen auf ihre Fahrgäste, die auch von umliegenden Resorts sein können. Weil um die jeweiligen Strände sind mehrere Bungalow Anlagen im Angebot.

Das Ogtong Cave Resort ist eher wie eine Gartenanlage angelegt. Der Beach selbst bietet eher keine Möglichkeiten um sein Handtuch auszubreiten. Man sitzt etwas höher im Park, unter schatten spendenden Bäumen. Möchte man schwimmen, geht man ein paar Stufen nach unten zum Meer.

foto Aussicht

In der Gartenanlage kann man spazieren gehen und hat einen schönen Ausblick auf das Meer…

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…und die Bucht.

Für Tagesgäste ist nicht alles zugänglich. Man kann einen Pool nutzen, das Restaurant, die Sitzgelegenheiten. Bungalow- und Resortgäste die dort übernachten, haben zusätzlich einen eigenen abgesperrten Bereich mit eigenem Pool.

Cave heißt bekanntlich Höhle und diese ist im Resort vorhanden.png

Mitten im Resort findet sich ein Höhle, in welche man über eine Treppe gelangt.

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In dieser Cave kann man bei angenehmen Temperaturen baden. Sie ist sicherlich rund 15 Meter lang. Hat viele Felsen auf denen man stehen kann, aber ist teilweise auch wieder über 2 Meter tief. Man sollte also schwimmen können, wenn man in die Höhle geht.

Tagesgäste bezahlen für das Ogtong Cave Resort 200 Peso Eintritt, Kinder und Senioren weniger. Für mitgebrachte Speisen muss man eine Gebühr entrichten.

Ist man jedoch Übernachtungsgast im Santa Fe Resort, lässt man sich dafür eine Bescheinigung geben, dann ist der Eintritt frei und es wurde auch nichts an Gebühren für unsere mitgebrachten Speisen und Getränke verlangt.

Wer mehr auf Schlichtheit und breiten Sandstrand Wert legt ist im Santa Fe Resort gut dran. Wer es etwas komfortabler will und Freude an einem schön angelegten Garten hat, ist mit dem O-Ton Cave Resort besser bedient.

Internetempfang: Mit Globe hatte ich im Santa Fe Resort LTE und im Ogtong Cave Resort nur Edge.

Beide Resorts haben jeweils ihren persönlichen Charme und Reiz.

 

 

 

Bantayan Santa Fe Beach Club

Der Santa Fe Beach Club auf Bantayan

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liegt in Sichtweite des Fähranlegers für Boote aus Richtung Cebu kommend.

Ein einfacher Beach Club mit schönen Strand

Mit ein paar Liegestühlen, Sonnenschirmen, viel Sand, wunderschönem Wasser, einem einfachen aber ordentlichen Restaurant mit fairen Preisen und einigen Cottages und Bungalows.

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Das Meer war im August sehr warm. Du magst überhaupt nicht mehr raus aus dem Wasser. Während es in anderen Regionen täglich regnete, war es hier teils bewölkt, teil sonnig und regnete nicht. die Temperaturen lagen bei erträglichen 33 Grad.

An die Preise im Restaurant erinnere ich mich nicht mehr wirklich. Es war nicht teuer. Ein sogenanntes American Breakfast lag bei rund 220 Peso. Es gab gebrühten Kaffee, 2 Spiegeleier, Butter, Marmelade, Toastbrot und ein Glas Juice.

foto santa fe

Die Cottages kosten zwischen 2000 und 3000 Peso, je nach Ausstattung, Größe, ob mit oder ohne Aircon.  Das war schon auch o.k., weil wir zu viert in den 3 Betten geschlafen hatten. Room Service kam in den 4 Tagen keiner vorbei. Vielleicht hätte man diesen gesondert dazu buchen müssen. Uns hatte es nicht gestört, wie man sieht.

Es waren traumhafte Tage. Der Schwerpunkt eines Aufenthaltes dort liegt eindeutig an der Liebe zum Strand und Meer. Den Nachthimmel geniessen, am Strand sitzen, sich unterhalten und morgens den Sonnenaufgang über dem Meer ansehen.

Mit dem Mobilfunkanbieter Globe hatte ich LTE Empfang.

Den Webauftritt des Santa Fe Beach Club findet ihr unter stafebeach.com/index.html

Bantayan Trauminsel

Bantayan

Die Trauminsel auf den Philippinen

Hier mal die alternative Anreise, von Bacolod City kommend. Denn die meisten beschreiben den Weg nach Bantayan von Cebu City aus. Wir jedoch reisten von einer anderen Insel aus an. Und zwar von Negros Occ.

Individuelles Reisen ist auf den Philippinen nicht einfach. Denn es fehlt oft an der entsprechenden Infrastruktur und was den Touristen betrifft, an den Möglichkeiten, den richtigen Weg zu finden.

Wer sich in Bacolod City aufhält und dort keine Verwandten hat, fragt am besten in seinem Hotel nach und wird von dort aus zu einem Veranstalter vermittelt. Über diesen bucht ihr euren Trip auf die Trauminsel Bantayan.

Oder ihr traut es euch zu, selbständig anzureisen. Dazu geht ihr zum Busterminal von Ceres und bucht eine Fahrt nach Cadiz. Dort nehmt ihr ein Jeepney zum Commercial Port. Von dort geht es weiter mit der Fähre nach Bantayan.

Man kann auch alles online vorbuchen. Was auch empfehlenswert ist, denn sonst hängt ihr irgendwo fest, weil ein Teilstück im Transport bereits ausgebucht ist.

Unseren mehrtägigen Ausflug hat eine Verwandte vorgebucht und organisiert. Mit 20 Personen, Gepäck und dem obligatorischen Essenvorrat  in einen vorbestellten Jeepney, angeheuert aus der Nachbarschaft, ging es am frühen morgen nach Cadiz. Zu einem unschlagbaren günstigen Freundschaftspreis für das ganze Jeepney.

Ein harter Trip von 1,5 Stunden. Es war eng und laut, aber lustig.

An der Zufahrt zum Terminal des Commercial Ports muss man erst ein paar Peso Hafengebühren bezahlen (20.-PHP) und danach ins Büro für den CheckIn für die Personenfähre.

Die Passagiere warten dann im oder am Terminal. Erst wenn die Coast Guard es erlaubt, gehen die Passagiere zur Fähre. Dort wird das Ticket nochmals kontrolliert und alle steigen mit ihrem Gepäck ein.

Alle Fahrgäste mussten sich setzen und eine Schwimmweste anlegen. Dann überprüfte die Coast Guard ob jeder eine der orangenen Westen angelegt hatte. Mehrmals wurde abgezählt, wie viele Passagiere an Deck waren.

Da hat sich was an Sicherheitsmaßnahmen getan, gegenüber der vergangenen Jahre.  Es wurde wirklich nachgezählt, ob das Boot überladen ist oder nicht.

Pünktlich um 09:15 h legte die Fähre ab. Das bedeutet, man muss frühzeitig beim CheckIn sein.

Die Überfahrt von Cadiz nach Bantayan dauerte nicht ganz 3 Stunden. Vom dortigen Hafen benötigt man dann wieder ein Fortbewegungsmittel zu seinem gebuchten Resort. Ich habe gehört, dass für diese Fahrt Phantasiepreise verlangt werden.

Unsere Gruppe hatte jedoch auf der Fähre eine nette Einheimische kennengelernt, die einen ihrer Verwandten angerufen hat, der mit seinem Jeepney unsere gesamte Gruppe für 400. Peso statt der gern verlangten 1000.- Peso und mehr für zwei Personen, zu unserem gebuchten Resort gefahren hat.

Die Strände auf Bantayan sind überwältigend schön. Das Wasser so klar und schön. Traumhaft. Unbeschreiblich.

An den Stränden befinden sich auch Fischerdörfer. Dann kommt wieder ein Resort, dann wieder Fischer. Alles schön nebeneinander und offen zugänglich. Nicht überlaufen. Eine angenehme, ruhige Atmosphäre.

Für die Rückreise hatten wir die gleichen Jeepneys angeheuert, so dass dies reibungslos klappte.

Auch hier fuhr die Fähre pünktlich um 09:15 h ab.

Dabei ist auch zu beachten, dass man nach Möglichkeit 2 Stunden vorher schon am Hafen ist. Denn wegen der Gezeiten musste die Fähre das extrem flache Wasser vorher schon verlassen und befand sich ein ganzes Stück außerhalb des Hafens.

Die Passagiere wurden mit kleinen Barkas zum Schiff gebracht. Wer Lastminute angekommen war, hatte Pech und wurde zurückgelassen. Das Boot fuhr pünktlich ab. Auch dieses Mal von der Coast Guard überprüft. Weil ein paar ohne Schwimmweste waren, suchten Coast Guard und Schiffpersonal nach den Überzähligen und wurden auch fündig. 4 oder 5 Reisende hatten es ohne Ticket auf das Boot geschafft, als die Barkas zwischen Hafen und Fähre pendelten.

 

 

Landesweites Rauchverbot

Jetzt gilt es, das

landesweite Rauchverbot

auf den Philippinen, an und in öffentlichen Gebäuden, an und um Schulgelände, öffentliche Einrichtungen, Busterminals, Plätzen, Krankenhäusern, sonstigen medizinischen Einrichtungen, Malls….

Ab Sonntag, 23.07.17 tritt dieses Gesetz in Kraft, welches zuvor bereits schon einzelne Städte in ihren Stadtverordnungen hatten.

Aktuelle Reisewarnungen Philippinen

Die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amt für die Philippinen, würde ich als Reisender schon auch ernst nehmen.

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Sie betreffen die südlichen Regionen. Dort gibt es leider immer wieder mal Auffälligkeiten.

Man muss keine besondere Angst haben,  um auf die Philippinen zu reisen. Jedoch muss es nicht sein, dass man bestimmte Gegenden aufsucht. Auch wenn diese landschaftlich besonders reizvoll sind.

Und ich denke, es ist auch nicht verkehrt, sich die weiteren angebotenen Informationen zum Land durchzulesen.

Zur Seite des Auswärtigen Amtes mit den Reise- und Sicherheitsinformationen.

 

 

Erwartungen 2017

Was erwartet uns 2017 im Zusammenhang mit den Philippinen ?

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Einiges an Veränderungen dürfte die Vereidigung des künftigen amerikanischen Präsidenten Trump verursachen.

Zum einen in der militärischen  und finanziellen Unterstützung, Ausrüstung und Beratung im Kampf gegen Rebellen- und Entführer Gruppen.

Aber zum anderen kann ich mir auch gut vorstellen, dass sich auch Einreisebedingungen in die USA für Filipinos verschärfen oder zumindest intensiver bei Visa Anträgen hingesehen und überprüft wird.

Und was wird aus den vielen Filipinos die sich nicht mehr legal in den USA aufhalten und ihre Visa überschritten haben ?  Setzt Trump seine Ankündigungen um, illegale Philippiner auszuweisen ?

Nicht viel Vorausahnung gehört zu der Aussage , dass sich der Kampf gegen Drogen und Korruption fortsetzen wird.

Das kommende Silvester könnte sich auf den Philippinen ganz anders abspielen. Und zwar ohne Böller und Raketen. Denn strikte lokale Verbote, deren Überwachung und die Befürchtungen tatsächlich hart bestraft zu werden, wenn etwas passieren sollte, haben die Verletzungen durch Feuerwerkskracher auf eine verschwindend geringe Anzahl gemeldeter Vorkommnisse zusammenschmelzen lassen. Von rund 10000 auf 350 ! Landesweit. Duterte kündigte zuvor an, landesweit ein Verbot für Feuerwerkskörper zu erlassen.

Manny Paquiao möchte nur noch als Produzent in der Filmindustrie tätig werden. Zuvor war er gleichzeitig auch noch die Hauptfigur und der Regisseur in seinen filmischen Werken. Stellt sich mir momentan auch die Frage : Kennt jemand einen seiner Filme ? Habe ich etwas verpasst ?

Der Bedarf an Energie wird weiter ansteigen. Die Wirtschaftsprognosen sind weiterhin recht positiv für die Philippinen. Es wird auch eine Steigerung in der Tourismusbranche erwartet.

International geht der Streit zwischen den Nutzungsrechten in der Südchinesischen See zwischen China und den Philippinen in die nächste Runde. Wie wird es sich auf diese neue intensive Freundschaft dieser beider Länder auswirken ? Wer erlaubt sich welche Provokationen in dem Gebiet nördlich der Philippinen ? Wie stellen sich die USA dazu ?

2017 wird sicherlich spannend werden. Freuen wir uns darauf.