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Namen von Straftätern veröffentlichen

Die Philippinen haben definitiv kein Problem damit, den Namen von Straftätern zu veröffentlichen. Aus den Tageszeitungen kennt man dies bereits. Aber das gleiche macht auch das National Bureau of Investigation (NBI)

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Dort kann man die Kriminalfälle nachlesen, bekommt Name und Alter des Täters genannt und was er gemacht hatte. Als besonderen Service kann man den Fall als pdf herunterladen.

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Schwere Vorwürfe gegen Hilfsorganisation

Schwere Vorwürfe gegen die Hilfsorganisation Visayan Forum Foundation stehen im Raum und dürften deren Reputation erheblichen Schaden zufügen. Es soll dabei um die gigantische Summe von bis zu 200 Millionen Peso gehen, die in den vergangenen Jahren verschleudert wurden.

Die VF ist eine nichtstaatliche philippinische Hilfsorganisation (NGO – Non Government Organisation) , die vor etwas mehr als 20 Jahren gegründet wurde. Sie hat sich den Schutz von Domestic Workers (Filipinos die im Ausland arbeiten) und den Kampf gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei auf ihre Fahnen geschrieben.

Nun ermittelt das NBI (National Bureau of Investigation) gegen die Organisation. Ein ehemaliger Buchhalter sagte aus, dass die Mitarbeiter des VF sehr großzügig zu sich selbst waren und First Class lebten und reisten. Belege und Abrechnungen seien gefälscht worden um die Betrügereien zu vertuschen.

Die VF ist über diese Vorwürfe sehr bestürzt und versicherte, dass diese unbegründet seien.

Hier eine der ersten öffentlichen Stellungnahmen :

Freddy Aguilar Neffe verhaftet

Ein Neffe des philippinischen Kultsängers Freddy Aguilar, wurde in Quezon City als Mörder verhaftet. Der Sohn seiner Schwester, Jason Aguilar Ivler,  hatte im November auf der Strasse den Sohn eines Beschäftigten aus dem  Regierungspalast erschossen und wurde seither international gesucht.

Da er einen amerikanischen Pass besitzt, wurde zunächst vermutet, er hätte sich nach Hawai abgesetzt. In Wirklichkeit hatte er sich in einem Haus seiner Mutter in QC versteckt. 50 NBI Mitarbeiter umstellten und stürmten das Haus und er wurde nach einer schweren Schießerei mehrmals getroffen festgenommen.

Die Fahndung hatte jedoch auch für einen unschuldigen OFW in Qatar schwere Folgen. Weil er den Mittelnamen Aguilar trug, wurde er als Verdächtiger dort am 30. Dezember festgenommen und am 7. Januar in die Philippinen deportiert. Dort stellte sich dann heraus, dass er überhaupt nichts damit zu tun hatte. Weil er dadurch seinen Job verloren hat und in der Öffentlichkeit falsch beschuldigt wurde, soll er jetzt als Schadensersatz eine Starthilfe für ein Business auf den Philippinen bekommen. Die Philippinen weisen allerdings jegliche Schuld an der Festnahme dieses OFW zurück und waren selbst darüber erstaunt, dass er von Qatar deportiert wurde.