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Taifun Haiyan

Der Super Taifun Haiyan wird am Donnerstag und Freitag von Ost nach West über die Philippinen ziehen. Er hat momentan die Kategorie 4. Man erwartet, dass er sich zu einen Taifun der Kategorie 5 entwickelt, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h.

Am schlimmsten werden die Zentralphilippinen mit den Inseln der Visayas betroffen sein. Dazu gehören auch die Insel Bohol, welche nach dem schrecklichen Erdbeben nun erneut von einer Naturkatastrophe betroffen sein wird.

Taifune in Asien

Gleich 3 Taifune sind momentan in Asien aktiv.

Der erste nennt sich Phailin und ist bei Indien aktiv.

Den zweiten nennt man Santi. Dieser ist über den Norden der Philippinen gezogen und hat dort am Samstag mindestens für 13 Tote gesorgt. Dieser Taifun zieht gerade in Richtung Vietnam weiter.

Und der dritte, Whipa, wütet bei Japan und wird dort am 15. Oktober erwartet. Dieser steht auch unter den Wetterbeobachtungen der Philippinen, weil da könnte es auch sein, dass es zu Auswirkungen kommt, wenn er die Richtung nicht ändert.

Dies ist bereits der 26. Taifun dieses Jahr in der Asien-Pazifik Region. Und die Taifun Zeit ist noch nicht vorbei. Dies ist sehr viel.

Einen Überblick kann man auf einem Foto sehen, der japanischen Meteorologen. Es ist nur verlinkt, da extra auf das Copyright hingewiesen wird.

 

Rumbia zieht weiter

Rumbia zieht weiter nordwestlich über die Philippinische See und wurde am heutigen Sonntag eins nach unten in einen tropischen Sturm eingestuft, was jedoch nur für die Philippinen gilt. Ein Taifun ist es allemal. Der philippinische Name ist Gorio.

rumbia

Hinter diesem Sturm folgt direkt der Monsun Regen. Heftige Niederschläge, starke Bewölkung und Windböen.

regenaussichten

Man muss daher als Reisender mit Behinderungen und Verspätungen rechnen.

Die Fotos sind Screenshots der staatlichen philippinischen Unwetterzentrale NOAH

Taifun Pablo kommt zurück

Das unfassbare ist geschehen. Der Taifun Pablo (internationaler Name Bopha) hat auf der offenen See seine Richtung geändert, einen Bogen gemacht und kommt zurück auf die Philippinen. Dieses mal trifft es den Norden des Landes. Um Mitternacht Ortszeit befand er sich noch 90 Km westlich von Vigan City.

Update Taifun Bopha

Update Taifun Bopha / Pablo 11.30 h MEZ :

Der Taifun ist nun über Palawan hinweg gezogen. Im nördlichen Teil der Insel, bei Puerto Princessa. Er verlässt nun die Philippinen in Richtung Spratley Inseln.

Img. von der staatlichen philippinischen Seite Project NOAH

Der Taifun ist immer noch in der Kategorie 1 eingestuft, seine Sturmsignale wurden jedoch von 1 auf 3 abgestuft, weil die Windstärke nachgelassen hat. Es kommt immer noch zu sehr starken Regenfällen in seinen Ausläufern.

Man spricht inzwischen von bis zu 200 Toten, hauptsächlich auf Mindanao, also der Bereich in welchem Bopha  zuerst auf philippinisches Land getroffen war. Mit einem blauen Auge ist wohl der Süden von  Cebu davon gekommen und auch Negros Oriental. Der Sturm zog direkt über den Bereich von Damaguete. Dort sollen sich die Schäden in Grenzen halten. Laut Berichten sollen dort auch die Evakuierungsmaßnahmen der Bevölkerung erfolgreich gewesen sein.

43 Tote durch Pablo

Von jeder Insel über die der Taifun Pablo (Bopha) hinweg zieht, kommen nach und nach die Katastrophenmeldungen. Auf Mindanao, im Compostella Valley starben mindestens 43 Personen in einer Minen und Bergbau Region, als das Wasser die Hänge herab kam.

Bei Siquijor wird ein kleineres Passagierflugzeug vermisst. Überall kommt es zu Stromausfällen und Zusammenbrüchen der Wasserversorgung. Häuser wurden abgedeckt, Bäume knickten um, Erdrutsche, Flüge gecancelled, Schiffe bleiben im Hafen….

Es soll der stärkste Taifun seit 20 Jahren sein.

Taifun Bopha

Der Taifun Bopha (Pablo) zieht in den nächsten Stunden quer über die Philippinen. Evakuierungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Dieser Screenshot stammt von der staatlichen philippinischen Webseite Noah, einem Projekt welches Echtzeitinformationen liefert bei Naturkatastrophen. Das Projekt ist noch nicht ganz ausgebaut, aber man merkt wie es sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Entstehung von von Bopha lässt sich bis zum 23. November zurück verfolgen und ist auf Wikipedia beschrieben.

Weitere Taifun Informationen und Tracking Seiten findet man auf Typhoon2000

Taifun Jelawat dreht ab

Glück für die Philippinen. Riesen Glück. Der Taifun Jelawat (Lawin), der als Super Taifun eingestuft ist und in Südost-Asien unterwegs ist, hat nach bisherigen Meldungen auf dem offenen Meer vor den Philippinen in Richtung Norden abgedreht.

Allerdings ist jetzt Taiwan in höchster Gefahr.

Für die Philippinen gilt in der Nordosthälfte des Landes, um die Bicol Region und Nord Luzon allerdings immer noch Regenwarnung, starker Wind von den Ausläufern und natürlich eine aufgewühlte See mit starkem Wellengang.

Zudem wurde gemeldet, dass es nicht absolut ausgeschlossen sei, dass dieser Super Typhoon nicht doch nochmals die Richtung ändert.

Project Noah

Die Philippinen sind immer wieder mal starken Naturgewalten ausgesetzt. Durch Fluten, Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Taifune. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass ein besseres Katastrophenmanagement erforderlich ist. Aus diesem Grund wurde kürzlich das Project Noah ins Leben gerufen.

Das Project Noah hat zum Ziel, Real Time Informationen zu liefern. Dazu gehören bessere Wetterinformationen insgesamt, eine erhebliche Verbesserung  der Messung von Regenfällen und Überwachung von Pegelständen der Flußläufe.

Um dies zu ermöglichen, werden in der ersten Phase des Projekts in nächster Zeit flächendeckend mehrere Hundert Meßstationen aufgebaut. Die gesammelten Informationen können dann über verbesserte 3D Karten aufgerufen werden.

Die Kosten wurden mit 48 Mio USD angesetzt. Auch große philippinische Firmen wie San Miguel, Petron Oil, smart, Sun oder Globe konnten von der Regierung mit ins Boot geholt werden und treten als Sponsoren auf.

Wie das ganze mal für die Öffentlichkeit aussehen könnte, sieht man auf der Webseite des Project NOAH Philippines.