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Tropischer Sturm Ofel

Die Bilanz des tropischen Sturmes “Ofel” der letzten 24 Stunden :

Mindestens 6 Tote auf Cebu, Batangas, Romblon.

Rund 11000 in Häfen gestrandete Passagiere von Fähren,

Flugausfälle, liegengebliebene Lkw´s ….

Zentrum des Sturms war westlich von Iba, Zambales.

Die Höchstgeschwindigkeit des Windes betrug 75 Km. Was für unsere Verhältnisse in D wohl keine Schäden verursachen würde, aber hinzu kommen ja noch die sintflutartigen tropischen Regenfälle und man bedenke die Leichtbauweise auf den Philippinen. Da fliegt nun mal alles durch die Gegend, wenn es stürmt.

Tropischer Sturm Helen intern. Kai-Tak

Ein weiterer tropischer Sturm wird auf den Philippinen genauestens beobachtet. Er wird Helen genannt und intern. Kai-Tak.

Dieser Sturm wird Auswirkungen auf der Insel Luzon haben. Fischerboote und kleinere Schiffe in den Gewässern von Luzon und den Visayas sollen einen Hafen anlaufen bzw. an Land gebracht werden.

Das Problem bei Helen sind die Fallwinde landeinwärts. Man erwartet bisher jedoch nicht, dass sich dieser Sturm zu einem Typhoon entwickelt.

Reisende müssen jedoch trotzdem in den betroffenen Regionen am Mittwoch mit Einschränkungen rechnen.

(Off Topic: Wieso bekommt eigentlich Helen ein Personalpronomen maskulin/singular, Helen ist doch weiblich ?)

Sturm Washi Philippinen

Auch heute werden noch Tote gefunden, nach dem Sturm Washi auf den Philippinen. Bestätigt sind bereits mehr als 550 verstorbene. Mindestens 500 weitere werden noch vermisst. 100 000 Menschen sind unmittelbar betroffen und aus ihrem Häusern vertrieben. Die Region Cagayan de Oro liegt unter einer Schlammschicht.

Aber wie kommt es immer wieder zu solchen Katastrophen auf den Philippinen ? Im Pazifik brauen sich aufgrund der Windströmungen immer wieder tropische Stürme und Taifune zusammen. Über dem Meer verstärken sie sich immer mehr und prallen auf ihrem Weg dann auf die philippinischen Inseln. Es ist ja nichts dazwischen was den Strum bremsen könnte. Die meisten Siedlungen und Städte sind natürlich am Meer gebaut und so kommt es immer wieder zu Springfluten. Die ganze Wucht eines Sturmes knickt alles an Palmen um, die Erde hat keinen Halt mehr und so rutschen die Hügel und Abhänge in die Siedlungen herunter. Hinzu kommt noch eine Leichtbauweise der Häuser und alles fällt wie ein Kartenhaus zusammen.

Man braucht dazu nicht einmal diese Windgeschwindigkeiten wie sie der Orkan vor 2 Tagen in Deutschland hatte. Dieser hatte ja im Schwarzwald bis zu 155 km/h betragen. Sturm Washi soll “nur” bis zu 100 Km/h stark gewesen sein. Aber dies reicht aus um diese furchtbaren Auswirkungen auszulösen.

Sturm Juaning vorbei

Der tropische Sturm Juaning  (Nock-Ten), welcher gestern über den Philippinen tobte, ist weiter gezogen und hat die Inseln verlassen. Es wurden bisher 31 Tote bestätigt. Weitere 27 Personen, hauptsächlich Fischer, werden noch vermisst.

Bebeng verursacht Flugausfälle

Der tropische Sturm Bebeng mit teils heftigen Niederschlägen und sprunghaften Windböen bringt den Flugplan auf den Philippinen durcheinander und verursacht Flugausfälle. Cebu Pacific hat momentan die Flüge auf den Strecken Manila – Naga, Manila – Legaspi, Manila – Caticlan, eingestellt.

Auf dem Vorfeld des Manial International Airport hatte übrigens vor einigen Stunden der Blitz in ein Flugzeug eingeschlagen. Verletzt wurde niemand. Die dort tätigen Reinigungskräfte und Sicherheitsleute wurden vorsorglich in die Krankenhäuser eingeliefert.