Kategorie-Archiv: Reutlingen

Billiger Urlaub 2020

Wird wohl ein

billiger Urlaub 2020

Vorausgesetzt es wird niemand krank von uns.

Dieses Jahr hatten wir, meine Frau und ich, sowieso nichts größeres geplant, weil in den letzten paar Jahren waren wir auf stets größeren Reisen oder sogar mehrmals im Jahr weg.

Das Thema Reisen ist auch nur so lange wichtig, wie alle gesund sind, in Lohn und Brot stehen und es die Lage in der Welt zulässt.

2020 sieht es reisetechnisch gar nicht gut aus. Überall Einschränkungen und Verbote wegen Corona. Also bleiben wir halt “dahoim” . Da ist es auch schön.

Am Fuße der Schwäbischen Alb lebend, ergeben sich naturgemäß sowieso viele Möglichkeiten und Touren, die man mit dem Fahrrad oder wandern erleben kann. Vesper einpacken und nach draußen, ist schon auch ganz ok.

Ausverkauf im Discounter

Der Corona Virus (oder heißt es das Virus ?) hat Auswirkungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.

Nichtsahnend wollten wir heute unsere Lebensmittelvorräte im Rahmen der wöchentlichen Routine ergänzen und stellten fest, es findet derzeit der

Ausverkauf im Discounter statt.

Dosenfutter war komplett weg. Ein paar Gurkengläser standen einsam und verlassen herum. Die Tiefkühltruhen ziemlich leer.

Es gab noch reichlich an Käse, Wurstwaren, Yoghurt und Quark im Kühlregal. Beim Obst und Gemüse war alles vorhanden, wie an normalen Tagen.

Das spricht ja nicht gerade für die Vertrauenswürdigkeit unserer Politiker. Die sagen zwar, es sei alles kein Problem. Doch den meisten von uns fehlt wohl der Glaube in das was an Statements verlautbart wird.

Oktober in seiner ganzen Pracht

Der Oktober in seiner ganzen Pracht

Auch wenn es jetzt überhaupt nicht danach aussieht, war die vergangene Woche wettertechnisch genial.

So farbenfroh und bunt

so golden

und schmackhaft (???)

Hoffe ich zumindest. Habe nämlich keine Ahnung was das für Pilze sind. Womöglich sind sie auch nur einmal schmackhaft und danach hat man keine Gelegenheit mehr, etwas zu probieren.

 

Naldo beendet Abo Schülermonatskarte ohne Vorwarnung

Naldo beendet Abo von Schülermonatskarte ohne jegliche Vorwarnung.

Kundenfreundlich geht definitiv anders.

Naldo ist der Verkehrsverbund der Landkreise Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen.

Schülermonatskarten werden normalerweise über die Sekretariate der Schulen ausgegeben. Außer im Stadtgebiet Reutlingen. Da war nicht jeder in dem sogenannten Hebeverfahren.

Vollzahler haben ihre Schülermonatskarte direkt selbst im Abocenter bestellt und nach Hause gesendet bekommen.

So wie unsere Jungs.

12 Jahre hat dies geklappt. Auch nach Wechsel auf höhere Schulen.

Die Schülermonatskarte gilt auch für Azubis, FSJ, Berufsschüler. Warum sollte man als Abo Kunde daran Zweifel haben, dass die Monatskarte weiterhin automatisch kommt.

Dem ist aber wohl nicht mehr so. Seit diesem Schuljahr hätte man in unserem Fall die Monatskarte online neu beantragen müssen.

Und woher weiß man dies als Kunde ?

Deswegen ruft man im Abocenter an und fragt nach. Eine Neunmalkluge Telefonistin belehrt den Kunden dann schnoddrig, dass man jährlich das Abo online neu beantragen müsse. Auch wenn Schulwechsel stattgefunden haben.

Echt jetzt ? Das war 12 Jahre nicht der Fall. Warum wird man darüber nicht informiert ? Es fanden Schulwechsel auch schon vorher statt. Nie und nimmer hatte jemand vom Naldo danach gefragt.

Man ruft jetzt in Ulm an. Bei jemanden der von Reutlingen nicht weiß, dass es das Hebeverfahren wie es jetzt betrieben wird, vorher nur in Ausnahmefällen gab.

Aber genauso wenig wird darüber informiert, dass man sich neue Regeln geschaffen hat oder das Abocenter nicht mehr wie zuvor  betreibt, sondern die Anrufer in telefonische Warteschleifen schickt und zum Schluß noch aus der Leitung wirft, mit dem Hinweis man rufe zurück. Das wurde dann allerdings rund 20 Minuten später aus getan.

Aber mir soll es recht sein. Wir können die Monatskarte auch am Automaten kaufen, an den Verkaufsstellen oder beim Busfahrer. Weil das ist wirklich zu kundenunfreundlich, einfach kommentarlos die Monatskarten nicht mehr zuzusenden.

 

 

Radrundfahrt Reutlingen Tübingen Rottenburg

Kleine

Radrundfahrt Reutlingen Tübingen Rottenburg

Im Herbst ist es nicht mehr so heiß und die Temperaturen ideal um um schöne Radtouren zu machen. Die Landschaft verändert sich schon langsam ins herbstliche. Das Spiel zwischen Licht und Schatten ist an manchen Stellen wunderschön. Und es sind bei weitem nicht mehr ganz so viele Radfahrer unterwegs, wie an den sonnigen Tagen.

Aufgezeichnet habe ich die Tour mittels einer Apple Watch. Dies ist ein Teil eines Screenshots, in Verbindung mit einem iPhone.

Die Strecke führte von Reutlingen, über Wannweil, Kirchentellinsfurt nach Tübingen. In Tübingen in der Nähe des Freibades, beim Bahnbetriebswerk über den Bahnübergang Richtung Kiebingen, Rottenburg. In Kiebingen rechts abgebogen Richtung Neckar. Dort über die Brücke, nach links und durch ein Industriegebiet nach Ortsmitte Rottenburg gefahren.

Am Neckarufer einen schönen Pausen- und Versperplatz gesucht.

Die Rückfahrt verlief zunächst wieder durch dieses Industriegebiet, aber dann beim verlassen des Stadtgebietes Rottenburg, nach links abgebogen in Richtung Wurmlingen, Hirschau. Der Weg führt über breite Wege durch eine Wiesenlandschaft. In Hirschau fährt man wieder durch ein weitläufiges Industriegebiet, folgt auch dort den Radwegweisern, überquert dann die Bundesstraße, um dann an den Hängen des Neckartales entlang nach Tübingen zu radeln. Man kommt dann an der Neckarhalde in Tübingen raus und von dort geht es durch Grünanlagen, unter Bäumen, in Richtung Stadtmitte. Nach links über die Neckarbrücke und gleich wieder rechts fahren. So kommt man nach Lustnau. Und von dort wieder Richtung Kirchentellinsfurt, Wannweil, Betzingen, Reutlingen.

Die Strecke ist landschaftlich abwechslungsreich und reizvoll. Es gibt keine großen Steigungen. Aber man muss bedenken, dass die Hinfahrt Neckar aufwärts führt. Also letztendlich doch stetig leicht bergauf geht. Und die Rückfahrt von Wannweil Richtung Betzingen geht auch ordentlich in die Beine.

Spiegelungen im Neckar

Die Sonnenblumen sind alle in Richtung letzte Sonnenstrahlen ausgerichtet.

 

Besser Briefwahl als Durchblick verlieren

Es wird gewählt

Besser via Briefwahl als den Durchblick zu verlieren

Denn hier im Ländle sind nicht nur die Wahlen zum Europaparlament, sondern teilweise auch Wahlen zum Ortschaftsrat, Gemeinderat und Kreistag .

Wer will bei diesem Berg an Wahlzettel noch durchblicken ? Bei den Gemeinderatswahlen sind zum Beispiel 40 Stimmen zu vergeben. Dazu darf man noch kumulieren und panaschieren.

Das bedeutet, man kann einem Kandidaten bis zu 3 Stimmen geben und Kandidaten von einem Wahlschein auf den anderen übertragen.

Das empfinde ich als viel zu aufwändig, um es im Wahllokal machen zu können.

Daher komfortabel per Briefwahlen sein Grundrecht in Anspruch nehmen.

Zudem hat man dabei zu Hause auch die Möglichkeit erst mal zu “gucken”, wer ist wer und überhaupt…..

Die Briefwahlunterlagen kann man ganz einfach anfordern. Auf der Wahlbenachrichtigung ist ein QR-Code abgebildet. Diesen scannen und schon ist man mit seinen voreingetragenen Personendaten auf einem Formular. Geburtsdatum eintragen und absenden. Ein paar Tage später stecken dann 2 dicke Briefumschläge im Briefkasten.

Übrigens, wir benötigen keine Kandidaten Flyer mehr im Briefkasten. Denn wir haben schon gewählt.

 

 

Aussichtsturm Reutlingen Alteburg

Der

Aussichtsturm Reutlingen Alteburg

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Ein beinahe mystisch wirkender Ort, wenn man den Waldweg nach oben zu der Lichtung auf dem Berg geht, der sich Käpfle nennt.

Man sagt, der Name Alteburg, welcher noch heute verwendet wird für ein am Fuße des 593 m hohen Hügels liegendes Hofgut, in dem sich ein Restaurant befindet, stammt ursprünglich ab von Alte Burg. Denn eine solche hat es wohl mal bis ins Jahr 1073 gegeben.

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Dort oben steht ein 12 m hoher Aussichtsturm. Dieser ist seit April 2019, nach Sanierungsarbeiten, wieder geöffnet.

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Ein phantastischer Rundumblick über die Bäume hinweg, erwartet den Besucher.

Der Turm befindet sich, wie bereits erwähnt, in Reutlingen Alteburg. Das ist am Stadion vorbei in Fahrtrichtung Gönningen, auf der rechten Seite.

Radtouren rund um Reutlingen

Hier ein paar Vorschläge für

Radtouren rund um Reutlingen.

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“Wohin wollen wir am Sonntag mit dem Rad fahren ?” So oder so ähnlich stellt man sich zu Hause gelegentlich die Frage.

Hier ein paar Ideen, ohne jedoch bei den einzelnen Touren in die Tiefe zu gehen.

Stausee bei Glems 

Eine Runde, die sich schwieriger anhört, als sie tatsächlich ist. Von Reutlingen über die Fahrradstraße – Charlottenstraße – den grünen kleinen Verkehrszeichen mit dem Fahrradsymbol folgend, gelangt man zum ehemaligen Südbahnhof, von dort auf Radwegen weiter nach Eningen u.A., ansteigend auf Nebenstraßen durch den Ort, immer den Schildern nach. Das Problem ist in Eningen jedoch, dass es grottenschlecht ausgeschildert ist oder von jemanden betreut wird, der selbst kein Rad fährt. Ihr müsst halt schauen, dass ihr in Richtung Metzingen fahrt. Am Ortsausgang ist es wieder ordentlich beschildert. Dort die Straße überqueren und über Feldwege in Richtung Stausee fahren. Ihr kommt dann in den Wald der hinter dem Stausee liegt und letztendlich auf diesem Staudamm raus. Siehe Beispielfoto oben. Von dort fährt man dann runter Richtung Neuhausen, weiter nach Metzingen und über Sondelfingen nach Reutlingen.

Richtung Gönningen

Durch Reutlingen hindurch. Am Stadion vorbei und den Radstreckenschildern folgen. Dann wird es jedoch hart. Es geht bergauf, lange bergauf, Richtung Alteburg, Hofgut Alteburg. Dann geht es leicht bergab weiter. Es kommt die Kreuzung an der man nach links Richtung Pfullingen abbiegen kann. Dies ist dann locker zu bewältigen und von Pfullingen aus fährt man dann wieder zurück nach Reutlingen. Schön hinten herum, dass man auf dem Radweg fährt und am Südbahnhof raus kommt.

Von Reutlingen nach Bad Urach

Richtung Sondelfingen, Tierheim , Metzingen und immer der guten Beschilderung folgend  nach Bad Urach durch das Ermstal. Ihr schöne Strecke an den Hängen entlang, durch eine Streuobstwiesenlandschaft.

Von Reutlingen nach Tübingen

Das könnte man schon als Klassiker bezeichnen. Auf Radwegen und Nebenstraßen nach Betzingen, weiter Richtung Friedhof und an diesem vorbei nach Wannweil fahren. Der Beschilderung folgend nach Kirchentellinsfurt, entweder gleich Richtung Tübingen oder alternativ einen Umweg am Baggersee vorbei.

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Von Reutlingen nach Honau und dann die Alb hoch

Wir fahren wieder Richtung Südbahnhof, weiter nach Pfullingen und dann immer dem Radweg folgen in Richtung Honau, Lichtenstein. Der Radweg folgt der ehemaligen Bahntrasse geradeaus nach oben auf die Schwäbische Alb. Das schafft man oder auch nicht. Es ist jedenfalls hart, dort nach oben zu radeln.

Oben angelangt, kann man sich entscheiden, ob man mit Beinkrämpfen tot umfällt, Richtung Engstingen fährt, Richtung Schloß Lichtenstein oder Holzelfingen fährt. Letzteres finde ich ganz interessant, denn von dort geht es weiter über Stahleck zum Göllesberg und kann dann wieder den Berg runter nach Unterhausen und zurück über Pfullingen nach Reutlingen.

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Von Reutlingen nach Nürtingen

Dabei fährt man über Rommelsbach Richtung Pliezhausen, kommt dabei ins Neckartal und folgt diesem Neckartalradweg. Schön zu fahren, aber auch stark frequentiert.

Vielleicht war ja der eine oder andere interessante Tourvorschlag dabei. Mich würde es freuen.