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Man nennt sie auch Manhattan der Toscana

Das kleine Städtchen

San Gimignano

nennt man scherzhaft auch, das Manhattan der Toscana.

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Das kleine Städtchen liegt auf einem Hügel, etwa 1 Stunde südlich von Florenz.  Kostenpflichtige Parkplätze findet man jeweils bei den beiden Auffahrten zum Hügel.

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Der alte Stadtkern darf nicht befahren werden, außer man wäre Berechtigter. Die schmalen Gassen laden zum schlendern ein. Kleine Boutiquen und viele Restaurants.

Und am größten Platz im Ort, der Piazza del Cisterna, ist die Gelateria Dondoli. An der Eisdiele steht sinngemäß geschrieben : Bestes Eis der Welt laut Tripadviser …

Und in der Tat. Das war das beste Eis, welches ich jemals gegessen habe. Absolut ein Traum . Und das ohne Übertreibung.

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Am Stadtrand lässt sich weit in die Toskana schauen.

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Geschlechtertürme in San Gimignano. Behausungen und Verteidigungsstätten der Familien, die dort im Mittelalter lebten.

Einreiseformular Italien ein Test ?

Reist man nach Italien muss man sich zuvor online registrieren.

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Foto aufgenommen in Florenz, Toscana

Und dabei kam mir wirklich die Frage auf, ob dieses Einreiseformular für Italien ein Test für die EU ist, was man noch so alles ausprobieren könnte.

Der Antrag ist nur auf italienisch oder englisch ausfüllbar. Im Auswahlmenü ist zwar Deutsch verfügbar. Aber nicht sehr lang. Sobald man das erste mal auf weiter klickt, gibt es kein Deutsch mehr.

Die Fragen sind nicht chronologisch aufgebaut, sondern Kraut und Rüben. Mal persönliches, dann Einreisetechnisches woher und wohin, dann wieder Personalien in Teilen angeben, dann soll man Einreisezeitpunkt nennen, welcher dann ganz zum Schluß wieder verkehrt angezeigt wird. Mit der Auswahl des Grenzortes gelangt man auch an seine Grenzen. Da kann man nicht einfach Chiasso oder Brenner eingeben, sondern es sind postalische Adressen, mit denen niemand nur auch irgendwas anfangen kann.

Bist du mit dem Formular endlich durch, werden die gleichen Fragen zu Covid19 nochmals gestellt, jedoch anders formuliert.

Ein absoluter Müll, bei welchem du locker 15 Minuten verbringst.

Wer hat sich diesen Sch…. nur ausgedacht ?

Dann kommst du an die Grenze und niemand interessiert die Online Bestätigung deiner Reiseanmeldung.

Anfahrt zum Hafen von Genua

Die Anfahrt zum Hafen von Genua

ist schon immer etwas chaotisch gewesen.

foto Hafen Genua

Man kann sich die Anfahrt zu den Fähren jedoch leicht machen, wenn man dem Navi nicht blind vertraut, sondern sich an folgendes hält:

Von der A7 aus Richtung Schweiz kommend, die Ausfahrt Genova – Ovest nehmen. Dann sich auf den folgenden Fahrbahnverzweigungen nach den linken Fahrspuren orientieren und den Schildern Porto und Terminal Thragetti folgen. Man kommt dadurch auf ein Brückenbauwerk in eine Schleife (Rechtskurve) und fährt dann unter diesem Brückenbauwerk hindurch zur Hafeneinfahrt Varco Albetazzi. Geradeaus über die Ampel in eine Unterführung und schon ist im Hafen drin. Dort findet dann gleich an Schaltern die Sortierung durch Mitarbeiter statt.

Mein Navi kannte die von der Fährgesellschaft angegebene Adresse nicht. Aber es kannte  Viale Albetazzi. Damit kommt man bis an die Kreuzung vor der Einfahrt zum Hafen. Der Rest ist dann easy.

Das Gate in den Hafen wurde erst um 06:00 h geöffnet. Vor dieses Tor passt nur eine beschränkte Anzahl von Fahrzeugen, die dort warten können.

Reisetipp Chioggia in Italien

Mein Reisetipp für den Herbst :

Chioggia in Italien

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In der Nachsaison ist es bekanntlich sehr angenehm zu reisen. Und im September oder Oktober sind die Temperaturen südlich der Alpen genau richtig für uns.

Südlich von Venedig gelegen, liegt die sehr alte und historische Stadt Chioggia. Mit etwa 50000 Einwohnern ist der Ort eher ruhig und das Leben läuft gemächlicher ab, als in der in Sichtweite gelegenen Touristenstadt Venedig.

Chioggia ist jedoch auch auf Holzpfählen in der Lagune gebaut und von Kanälen durchzogen. Man nennt die Stadt daher auch Klein-Venedig.

In den historischen Stadtkern gelangt man am besten zu Fuß über eine der Brücken. Parkplätze sind noch vor der Hauptbrücke deutlich gekennzeichnet. Teils kostenpflichtig, teils kostenlos, jedoch mit Parkscheibe. Kommt darauf an, wie lange man bleiben möchte und daher einfach erst mal schauen, was angeschrieben steht. Der mit dem größten P – Zeichen ist auch der teuerste. Zielsicher haben wir den natürlich gefunden.

Weiter schöne Fotos zu Chioggia findet ihr in meinem Photo Blog.

Rückreiseverkehr

In Baden-Württemberg und Bayern gehen die Schulferien zu Ende. Meine Befürchtungen Freitags aus Italien zurück nach Süddeutschland zu fahren, haben sich aber in keinster Weise bestätigt. Es war gar nichts los auf den Straßen.

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Erst ab Bozen in Richtung Brenner gab es dichten Verkehr und die linke Spur wurde von Wohnmobilkutschern blockiert, die meinten sie müssen sich gegenseitig im Schneckentempo überholen.

Von der Autobahn dann abgefahren und die alte Brennerstraße genutzt, war es auch wieder lässig Auto zu fahren. Dann weiter über Innsbruck und Richtung Fernpass mit wenig Verkehr.

austria-ri-fernpass

Man konnte wirklich gut zufahren. Und die wenigen mit den Wohnwagen kamen ja alle aus Süddeutschland. Kehren, Kurven und Bergfahrten können sie alle.

Und dann staute es sich plötzlich. Grund eine Autofahrerin aus dem Flachland eines nordöstlich gelegenen Bundesland.  Jeder Holländer wäre schneller unterwegs gewesen. Teilweise im 1. Gang fuhr sie um die Kurven. Ich ärgere mich ja selten. Aber die ging mir auf den Senkel. Überholen war lange Zeit nicht drin, wegen des Gegenverkehrs und der fehlenden Sicht. Aber dann konnte ich vorbei und dafür sie hatte einen Fahrer mit Wohnwagen im Nacken, der auch schon am Fluchen und gestikulieren war.

Nach dem Fernpass lief der Verkehr wieder mit 80 – 100 km/h und ist man dann durch den Tunnel bei Füssen durch, gelangt man auf die A7. Aauf dieser Autobahn reist man ‘eh mit 140 – 160 km/h stressfrei weiter.

Ferienende und  Freitagnachmittag haben die Rückreise nicht in Staus enden lassen. Was für ein Glück beim Autofahren.

 

Lago di Endine

Am Lago die Endine

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Der See ist optisch leicht grünlich, so dass er stellenweise wie ein Alpensee wirkt.

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Er liegt jedoch in der Lombardei, im Vall Cavallina, Italien.  Es ist ein kleiner See und zu weiten Teilen mit Schilf umgeben.

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Es sind nur wenige kleine Ortschaften an diesem See gelegen. Wer Ruhe vom Tourismus sucht, ist dort richtig. Eines der Hobbies die man am Lago di Endine ausüben kann, ist angeln.

 

Croce Domini Pass

Die eher unbekannten Pässe finde ich die interessanteren, weil diese  vom Tourismus nicht überlaufen sind. Und im Hinterland der oberitalienischen Seen gibt es viele Strecken und Pässe, die den bekannten in nichts nachstehen, außer dass dort wenig bis gar kein Verkehr ist.

Einer dieser Pässe ist der Croce Domini Pass.

croce domini pass

Nördlich des Lago d´Iseo (Iseosee) fährt man rund 25 Kilometer auf einer Schnellstrasse in den Ort Breno. Von dort kann man dann in Richtung Pass hochfahren. Die Strecke  verbindet damit im Grunde den Lago d´Iseo mit dem Lago d´Idro durch das Gebirge.

Oben auf der Hochfläche befinden sich gastronomische Möglichkeiten, aber auch Pausenplätze mit Bänken und Tischen.

Die Strecke hat natürlich viele Kurven und Kehren. Sie ist aber gut zu befahren und nur an wenigen Stellen für ein paar hundert Meter so eng, dass 2 Pkw nicht aneinander vorbeikommen.

Die Aussicht ist natürlich wieder mal gigantisch. Es lohnt sich Vesper mitzunehmen, sich irgendwo hinzusetzen, Brotzeit zu machen und die schöne Landschaft zu genießen. Wer mag kann dort natürlich auch wandern oder spazieren gehen.

Befahrbar ist das ganze natürlich nur durch Motorräder, SUV, Pkw´s und Fahrzeuge die nicht größer sind als ungefähr ein VW Transporter. Die größeren müssen leider “draußen bleiben” , weil die Fahrbahnbreite nicht immer ausreichend ist.