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Corona Tagebuch

Und wieder ist ein Tag vollbracht. Ein Arbeitstag oder besser gesagt ein halber Tag und eine halbe Nacht.

Im Grunde bin ich ganz froh darüber, arbeiten gehen zu dürfen und nicht im Home Office zu sitzen. Dass ich das mal so sagen würde, hätte ich zuvor nicht gedacht. Aber wenn ich so mitbekomme, wie es in meinem Bekanntenkreis so aussieht, dann bin ich sogar schon dankbar, dass ich einen sicheren Beruf habe und das Geld stets pünktlich auf dem Konto ist.

Ich kann definitiv sagen, dass ich was die Arbeit anbelangt, mir keine Sorgen machen muß. Das ist sehr sehr viel wert. Muss halt aufpassen. Abstand halten, Einweghandschuhe tragen, Hände waschen, desinfizieren und nicht in der Nase bohren   🙂

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Aber ich bin auch über etwas ganz anderes sehr froh. Ich meine damit, dass ich mir meine Träume erfüllen konnte. Ich denke zum Beispiel an die Reisen, die ich machen konnte. Da waren Ziele dabei, die ich wirklich einmal im Leben sehen wollte und musste. Ein Jugendtraum seit ich 16 oder 17 Jahre alt war, ist San Francisco und die Golden Gate Bridge gewesen. Was bin ich glücklich darüber, letztes Jahr wirklich in Kalifornien gewesen zu sein. Hier auf Enjoy im Blog, unter der Rubrik USA und Kalifornien, könnt ihr vieles über diesen Jugendtraum nachlesen.

Ich möchte damit sagen, es gibt eine Zeit nach Corona. Eine Zeit in der man wieder frei reisen darf. Liebe Leser, erfüllt euch dann die Dinge, die ihr schon immer einmal machen wolltet. Verschiebt es nicht, zieht es durch. Egal was es ist. Kauft euch das Bike, welches ihr wolltet oder das geile Auto. Fragt “Sie” oder “Ihn” ob ihr heiraten wollt. Gönnt euch was schönes, was verrücktes, was euch schon immer am Herzen lag.  Denn eines Tages könnt ihr es vielleicht nicht mehr, weil ihr krank werdet oder weil ein anderes Virus aktiv ist, uns irgendwo ein AKW um die Ohren fliegt oder sonst etwas ist. Das ist eine Lehre oder Erkenntnis, die ich aus diesen Tagen als Erfahrung ziehe.

Verschiebt nichts. Tut es einfach.