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Durch die Mojave Wüste

Unser Roadtrip führte auch

durch die Mojave Wüste.

Im November ist das von den Temperaturen her überhaupt kein Problem. Tagsüber hatten wir Sonnenschein und zwischen 25 und 28 Grad Celsius.

Es ist jedoch wichtig, vorher volltanken , das Auto ein wenig durchzuchecken (Kühlwasser, Motoröl, Luftdruck…), die Wasservorräte ergänzen und etwas zu Essen mitnehmen. Man ist zwar nicht ganz alleine unterwegs, jedoch ist es eine Wüste. Und darauf muss man vorbereitet sein.

Wir fuhren am Ortsende von Twentynine Palms auf eine Adobe Rd. und von dort auf die Amboy Rd.

Die Zufahrt findet man, wenn man den Twentynine Palms Highway in Richtung Oasis Visitorcenter fährt, welches dem Yoshuatree NP zugehörig ist. Viel kann man dort nicht falsch machen. Es gibt nur diese eine richtige Straße, links und rechts sind nur holprige Wege. Es gibt auch noch vergammelte Straßenschilder welche den Weg zur Amboy Rd. weisen.

Unterwegs Richtung Amboy, kommt man ein Stück auf die Old Route 66

Wir waren dort an einem Sonntag und auf den dortigen Wüstenparkplätzen, standen viele Oldtimer, die auf Ausflugsfahrt waren oder sich vielleicht auch dort regelmässig treffen. Witzigerweise parkten auch ein paar alte Doppeldecker Flugzeuge dort und es wird auch ab und zu auf einer Sandpiste gestartet und gelandet.

Unser Weg führte weiter über die Kelso Rd

und dann die alte Kelbaker Road Richtung Baker.

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Eine wunderschöne Landschaft, auf endlos wirkenden Straßen

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Man nennt solche Straßen auch Back Roads. Wenig Verkehr, aber in recht gutem Zustand.

In der Wüste befanden sich auch Trailerparks. Also Treffpunkte von Fahrern mit Pickup-Trucks und Wohnwagentrailer angehängt. Motorsport wird dort betrieben, mit solchen Gelände-Buggies rasen sie dann über Stock und Stein durch die Desert.

Insgesamt ließ sich die Strecke sehr gut fahren. Im Hochsommer möchte ich dies jedoch nicht auf mich nehmen.

Für mich recht erstaunlich, wie bunt eine Wüste doch ist. Die Sandfarben sind natürlich die Grundfarben. Aber die Pflanzen, die Felsen und Steine sind so was von unterschiedlich.

Es lohnt sich, durch die Mojave zu fahren.