Kategorie-Archiv: Kanada

Geld wechseln in Vancouver Kanada

Das Thema Geld wechseln und Bargeld in Vancouver, Kanada, ist bei einem Urlaub auch wichtig, obwohl dort die Kreditkarten viel mehr verbreitet und genutzt sind als bei uns.

Aber ich zahle ja nicht jeden Becher Kaffee für 1,80 mit der Karte und in manchen Läden wollte und konnte ich auch nicht mit Kreditkarte bezahlen.

Was absolut unnötig gewesen ist, war unser Gedanke bei einer Zwischenlandung in Ottawa zu meinen, es wäre gut sich mit ein paar Dollar zu versorgen. Wir hatten ja in Kanada keine Erfahrungen. Deswegen haben wir am Flughafen Ottawa 50.- € an einer Wechselstube, die in so einem Glaskasten in der Ankunftshalle sitzt, gewechselt. Forgett it ! Hohe Gebühren und ein mieser Kurs. Zum anderen, am Flughafen kann man sowieso überall mit Karte bezahlen. Und am Ottawa Airport gibt es sowieso nicht viele Möglichkeiten Geld auszugeben.

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Warten im Airport Ottawa

Es gibt nur ein einziges Restaurant und 2 oder 3 Verkaufsstände um sich etwas zum Essen besorgen zu können. Ottawa Airport ist zwar sehr schön aber etwas provinziell, obwohl es der Hauptstadt Flughafen ist.

Am eigentlichen Zielort, Vancouver, findet man Downtown auch sehr leicht Wechselstuben. Aber es gibt eine Möglichkeit gebührenfrei Euro in Dollar zu wechseln und dabei einen besseren Umrechnungskurs zu bekommen, als alle anderen anbieten.

Und zwar bei VBCE (Vancouver Bullion and Currency Exchange) in der 800 West Pender St., Vancouver B.C. Das befindet sich 30 Meter von der Ecke Howe St.

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Das ist eigentlich sehr leicht zu finden und ist in den Häuserschluchten, die man auf dem Foto sieht. Der Fußweg ist vielleicht 10 Minuten von der Waterfront Station, wo sowieso alle Touristen vorbeikommen.

Vom Canada Place die Howe St. aufwärts gehen und die 3. Querstr. ist bereits die West Pender St., oder gegenüber der Waterfront Station die Seymour entlang und an der Kreuzung West Pender St. nach rechts.

Die Versorgung mit Bargeld ist zumindest in den Städten auch recht problemlos. Überall gibt es Geldautomaten. Die meisten haben das Maestro Zeichen und dort zieht man sich mit unserer deutschen Euroscheck- oder Bankkarte kanadische Dollar. Ich meine mich zu erinnern, dass der tägliche Höchstbetrag bei 240.- kanadische Dollar liegt. Aber vielleicht ist das von Bank zu Bank unterschiedlich.

Allerdings sind wir nie an alleinstehende ATM gegangen, sondern immer nur an einer Bank zu deren Öffnungszeiten. Weil wenn die Karte weg ist, geht das Theater los und wenn das dann ein ATM in einer Mall ist, dann kann ich mit der Telefoniererei anfangen. Im übrigen würde ich sowieso nicht alles auf eine Karte setzen, sondern auf mindestens zwei.

Gebühren wurden 2 Dollar berechnet. Dies zeigt der Bankomat an und gibt auch die Quittung dazu mit aus. Der Umrechnungskurs der später auf dem Kontoauszug in D war, zeigte einen sehr guten Umrechnungskurs auf. Fremdgebühren waren keine drauf.

Burnaby Village Museum

Ein Besuch im Burnaby Village Museum

Burnaby ist eine eigenständige Stadt im Bereich der sich Metro Vancouver nennt. Ist man dort unterwegs, merkt man als Tourist eigentlich nicht, dass man sich gar nicht mehr in Vancouver befindet, sondern in der Nachbarstadt, weil diese Städte direkt ineinander übergehen. Burnaby selbst hat immerhin über 220 000 Einwohner. Dort befindet sich das Burnaby Village Museum.

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Ein Nachbau von Gebäuden und eine Sammlung von Gegenständen aus den Gründerzeiten. Auch ein funktionsfähiges historisches Karusell von 1912 befindet sich in der Anlage. Oder auch die Tram aus dem Jahre etwa 1920.

Das Burnaby Village Museum ist recht interessant, wenn man sich für die Geschichte Kanada´s interessiert. Es ist etwa ab März bis September geöffnet.

Im Internet findet man die Infos unter burnabyvillagemuseum.ca

Beluga Wal im Vancouver Aquarium

Eines der Highlights am Pazifik bei Vancouver in Kanada ist das Whale Watching. Touren werden zwar das gesamte Jahr über angeboten. Diese liegen so bei rund 160 Dollar pro Person und sind mehrstündige Ausfahrten. Jetzt sind aber die Sommermonate nicht unbedingt die  idealen Saison um Wale zu sehen. Die Veranstalter versprechen zwar, falls man keine Wale sieht, am nächsten Tag nochmals kostenlos mitfahren darf, aber so viel Zeit verbleibt einem in der Regel nicht innerhalb eines Urlaubes, dass man da mehrere Touren unternehmen könnte. Und dann bleibt die Frage offen, ab wann gilt eine Sichtung. Das war uns dann einfach zu teuer und wegen der Gesamtumstände haben wir auf diese Bootstouren verzichtet.

Aber man hat ja noch die Möglichkeit im Vancouver Aquarium Beluga Wale zu sehen.

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Es sind zwei, die dort leben. Man versichert den Besuchern, dass beide Tiere auf ungewöhnlichem Wege ins Aquarium kamen. Keineswegs wurden sie einfach nur so eingefangen. Und man versichert den Besuchern, dass beide Tiere nicht in der Lage sind, in freier Natur zu überleben.

Die Wale haben dort ein sehr großes Becken. Als Zuschauer sieht man jedoch nur einen kleinen Teil davon. Der Rest ist geschützt und nicht zugänglich. In einem abgedunkelten Bereich kann man sich vor eine große Glasscheibe setzen und den Beluga zusehen, wenn sie in diesen Bereich des Beckens schwimmen.

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Es ist sehr beeindruckend, wie diese Wale durch das Aquariumbecken “schweben”. Für mich eines der unvergesslichen Dinge während der Kanada Reise.

Natürlich hätte ich gern Wale in freier Wildbahn gesehen. Das ist sogar eines meiner größten Wünsche, dies einmal im Leben zu erleben. Aber die Umstände waren einfach nicht gegeben, so blieb es bei den Beluga im Vancouver Aquarium.

Das ist übrigens ein Non-Profit Aquarium, welches noch eine Reihe mehr an Attraktionen bietet und gleichzeitig Forschungs- und Aufzuchtstation für die Unterwasserwelt ist. Es befindet sich im Stanley Park Vancouver.

Eintritt für eine Tageskarte Familie im Sommer 2013 : 100,- kanadische Dollar

Steveston Village

Ein Ausflug ins Steveston Village, Vancouver, B.C., Kanada.

Dieser Fischerort liegt in Richmond im Fraser River Delta. Die Gebäude des alten Stadtteils sind unter Denkmalschutz und etwas über 100 Jahre alt.

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Ursprünglich hatte Steveston eine große Bedeutung in der Lachsfischerei und dessen Verarbeitung. Heute geht es dort recht ruhig zu. Es gibt immer noch Bootswerften, das eine oder andere Fischrestaurant ,ein paar kleine Läden und dann eben die  typische Bauweise der Häuser vor 100 Jahren.

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Man muss sich Fischerorte in Kanada nicht als klein, romantisch und verwinkelt vorstellen. Denn eines haben sie in Canada. Platz ohne Ende um sich auszubreiten.

Man kann Steveston problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Bei unserem Ausflug hatten wir an diesem Tag kein Auto zur Verfügung. Und so haben wir eine Tageskarte für Vancouver gelöst. Mit der Canada Line des Sky Train bis zur Endhaltestelle Richmond Brighouse gefahren. Die Canada Line hat 2 Ziele. Sie fährt einmal zum Airport und einmal Brighouse. Da muss man halt darauf achten, dass man den richtigen Zug erwischt.  Brighouse dann die Treppe runter, nach rechts und über die Straße. Von dort mit dem nächsten Bus nach Steveston gefahren.

Die Busfahrt dauerte rund 40 Minuten. Man fährt kreuz und quer über gut ausgebaute Straßen durch Vororte mit ihren schönen großen Wohnhäusern und Vorgärten. Schon alleine das fand ich ganz interessant. Praktisch eine Sightseeing Tour mit dem Linienbus.

Für die Rückfahrt beachte man, dass die Abfahrt womöglich an ganz anderer Stelle ist, als der Endhalt des Busses bei Ankunft in Steveston. Und eventuell dort gleich nachlesen, wann der Bus zurück fährt. Weil das kann schon auch eine Stunde dauern bis der nächste zurück nach Brighouse fährt.

Übrigens, bei der Haltestelle Brighouse ruhig mal in einen der Eingänge der gegenüberliegenden Läden gehen. Dort befindet sich eine gigantische Mall drin, was man von außen gar nicht vermuten würde. Ein weitverzweigtes Indoor Einkaufszentrum befand sich dort. Dieses ist über viele Gebäude hinweg so ineinander verschachtelt, dass wir bei verlassen dieses Komplexes zunächst mal keine Ahnung hatte, wo wir uns befanden. Dort ist alles in chinesischer Hand. Die Geschäfte, Malls, Restaurants. Man könnte meinen, man sei in einer Großstadt in Asien unterwegs und nicht in Kanada.

Und von Richmond-Brighouse fährt man später wieder mit dem SkyTrain nach Downtown Vancouver.

 

Sidney ist langweilig

Sidney ist langweilig. Es gibt dort nichts sehenswertes. Es gibt in Sidney nichts.

Ich meine Sidney, auf Vancouver Island, British Columbia, Kanada.

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Auf der Rückfahrt von Victoria zur Swartz Bay, dort wo die Fähren nach Vancouver ablegen, fährt man an Sidney vorbei. Hört sich interessant an, dachten wir. Und weil noch genügend Zeit war, machten wir einen Abstecher in das Städtchen.

Tja. Außer ein paar neuen Apartments, einem Hafen für Segelboote und einigen Rentnern gibt es dort nichts. Sidney scheint wohl ein Ort für Zweitwohnungen zu sein und Ausgangsort für private Segel- und Angeltouren.

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Und man kann einen Blick auf ein paar amerikanischen Inseln werfen.

Craigdarroch Castle

Das Craigdarroch Castle in Victoria, Vancouver Island, Kanada, befindet sich im Stadtgebiet auf einer kleinen Anhöhe, rund 2 Kilometer vom Zentrum entfernt.

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Es ist nur in den Sommermonaten geöffnet. Es ist leicht zu finden, weil in Victoria genügend Schilder und Wegweiser aufgestellt sind, um Sehenswürdigkeiten zu finden. Allerdings sind die Hinweisschilder recht klein und man muss manchmal etwas genauer hinsehen.

Craigdarroch Castle kann man jetzt nicht direkt mit einem alten Schloss aus Europa vergleichen. Man bedenke, die Geschichte Kanada´s ist eher jung. Das Schloss wurde 1890 fertiggestellt und wurde ursprünglich von einem dort ansässigen Industriellen erbaut, der sein Geld mit den Kohlebergwerken machte und sollte ein Familienstammsitz geben.  Craigdarroch Castle hat dann mehrmals den Besitzer gewechselt und diente als Militärhospital, Musikschule, College und wurde dann irgendwann mal Museum.

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Somit ist das Castle Teil der Geschichte von British Columbia.

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Vom Turm im obersten Stockwerk hat man einen guten Rundumblick auf Victoria

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Das Gebäude im Vordergrund beherbergt übrigens Bed&Breakfast, falls man etwas abseits wohnen möchte und nicht in den teureren Unterkünften im Stadtzentrum.

 

Miniature World in Victoria

Ein sehenswertes Ziel in Victoria, Vancouver Island, B.C, Kanada, ist die Miniature World. Zunächst war ich recht skeptisch und wollte nicht rein gehen. Ließ mich dann jedoch von den anderen überreden. Und musste dann zugeben, dass Miniature World wirklich klasse ist und sich lohnt.

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Der Eingang befindet sich links in der Nebenstrasse, wenn man vor dem Fairmont Empress Hotel steht, mit Blickrichtung Hotel.

Die Ausstellung hat verschiedene Themenbereiche

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Das fängt am Eingang an, mit einer Art Future World und geht dann weiter mit 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Geschichte Kanadas, Erschließung durch Pioniere, Städtenachbauten, Eisenbahnen,  Märchennachbildungen, Schlösser, Burgen….

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Und alles mit viel Liebe zum Detail. Oft auch mit kleinen Gags, die man erst auf den zweiten Blick erkennt. So wie diese Fensterputzer, die in einem der Ausstellungskästen an der Glaswand hängen.

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Man benötigt für einen Rundgang mindestens 1,5 Stunden. Eher mehr, wenn man sich die Modelle genauer ansieht. In den nachgebildeten Situationen aus dem 2. Weltkrieg, sind auch Abbildungen und Embleme vorhanden, die man bei uns in D nicht zeigen darf.

Die Webseite zu dieser Miniature World findet man unter www.miniatureworld.com

 

Falschparken in Kanada

Falschparken  oder erlaubte Parkzeit überschreiten ist  in Kanada ist auch nicht gerade ein Schnäppchen.

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Die Ticket Gebühren gelten nur wenn innerhalb von 14 Kalendertagen bezahlt wird. Und wenn innerhalb 30 Tage überhaupt nichts bezahlt wird, kommt der Halter des Fahrzeugs dran. Und wenn der auch nicht bezahlt, wird er künftig kein Fahrzeug mehr zulassen können. So hat man mir es zumindest erklärt.

Logenplatz Vancouver Skytrain

Du ziehst ein Ticket

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Kannst dir auf Wunsch eine Quittung ausdrucken

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Steigst ein und hast mit etwas Glück einen Logenplatz im Vancouver Skytrain

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Weil diese Züge ohne Fahrzeugführer unterwegs sind und vollautomatisch fahren, steht der Sitzplatz ganz vorne regulär zur Verfügung. Ist eine ganz interessante Perspektive mit Ausblick auf die Strecke.