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Corona Tagebuch

Unsere Einschränkungen sollen jetzt bis zum 19. April 2020 gelten. Noch 2,5 Wochen. Oje, oje. Beurteilen vermag ich das nicht. Ich muss es hinnehmen, wie es ist. Und mich an die Vorgaben halten.

Unsere Personaldecke bei der Arbeit war in den letzten Monaten sehr dünn. Wegen des jetzt  eingeschränkten Fahrplanes wegen der Corona Krise , werden weniger Lokführer benötigt und man kann wieder die Bereitschaftsschichten besetzen.

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Das ist sehr gut. Es ist ja nicht so, dass der Bereitschafter  überhaupt nichts zu tun hätte. Er macht Tätigkeiten, die ansonsten irgendwo in einer oder auf mehreren Schichten verteilt sind. Tätigkeiten, die nicht unbedingt sofort erledigt werden müssen, aber im Laufe des Tages getan werden sollten. Dazu gehört überprüfen des Zustandes der abgestellten Loks. Ob sie noch “leben” . Manche brauchen einen Reset innerhalb 36 Stunden. Manche müssen abgerüstet und wieder aufgerüstet werden, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Der Bereitschafter springt ein, hilft und unterstützt. Und wenn wirklich jemand fehlt, dann übernimmt er dessen Schicht.

Ich bin irgendwie auch ganz froh darüber, noch gesund zu sein und arbeiten gehen zu dürfen. Momentan bleibt mir das Schicksal vieler anderer noch erspart. Mein Gehalt kommt pünktlich und vollständig. Niemand ist in meiner Familie erkrankt. Wenn ich da höre, wie es anderen ergeht oder sie nicht wissen, wie es bei ihnen bei der Arbeit und der Existenz künftig weitergeht, wird mir ganz schwindelig.

Toi toi toi, 3 x auf Holz klopfen.

Bleibt gesund.

 

Corona Tagebuch

Auch der gestrige Arbeitstag verlief ohne besondere Vorkommnisse. Routinemässig abgearbeitet. Pünktlich gewesen. Ein guter Tag, wenn eben nicht diese überall spürbare gedrückte Stimmung wegen des Corona Virus wäre.

Ein paar Dinge sind mir gestern aufgefallen, als ich in meinen Pausen und Leerläufen die Nachrichten auf dem Smartphone verfolgte.

Unsere Politiker sind allesamt mehr oder weniger planlos. Sie stochern gefühlsmäßig nur mit der 20 m Stange im Nebel herum.

Der eine fordert, man möge im Supermarkt Schutzmasken tragen. Dann fällt dem anderen ein, wie haben ja keine Schutzmasken vorrätig. Dann ist es auf einmal überhaupt nicht so gut, Schutzmasken zu tragen, weil die Bevölkerung zu doof ist, diese anständig aufzusetzen. Wurde zwar wörtlich nicht so gesagt, aber unterm Strich hat sich das so angehört.

Wir haben gelernt, dass der Gesundheitsminister künftig Schutzmasken in D herstellen möchte. Als Bürger dieses Landes, war ich bisher davon ausgegangen, überlebensrelevante Produkte würden hier sowieso produziert werden. Dazu gehören auch andere Gegenstände, wie Schutzanzüge und mehr. Dem ist jedoch nicht so.

Aber offensichtlich ist, dass unsere verantwortlichen Politiker sich nicht darum gekümmert haben und alles in Fernost hergestellt wird. Alles verschachert, verramscht, ausgelagert.

Auch wichtige Medikamente werden irgendwo in Indien produziert.

Fehlt nur noch, dass wir eines Tages erfahren, dass Munition für die Bundeswehr in Russland hergestellt und von D importiert wird.

Oder das Thema Arbeitslosenzahlen. Alle Welt liefert aktuelle Zahlen und wie sich die Corona Krise auf ihre Arbeitsmärkte auswirkt. Die Statistik in Deutschland weist jedoch nicht den März aus, sondern es fehlen 2 Wochen. Die entscheidenden Zahlen des Monats werden erst Ende April mitgeteilt. Da wundert den Bürger doch nichts mehr. So eine verschlafene Truppe auf den Ämtern.

Man hört Montags regelmäßig, dass die Corona Fallzahlen sich im Laufe des Tages noch erhöhen werden, weil viele Gesundheitsämter über das Wochenende nicht liefern können.

Unglaublich. Oder ? Viele andere Bürger arbeiten auch am Wochenende. Es bricht sich wohl keiner auf diesen Ämtern einen ab, wenn man in diesen schweren Zeiten nicht Freitags um 1 den Bleistift hinwirft, sondern Behörden auch am Wochenende besetzt. Alle anderen Menschen können es ja auch.

Wir lernen, dass es große Infrastrukturprobleme gibt. Toiletten, simple ordentliche Toiletten an den Autobahnen fehlen. Man hat alles privatisiert und jetzt sind sie geschlossen. Die Lkw Fahrer  die uns versorgen, für den Nachschub an Toilettenpapier sorgen, können sich einen Waldrand suchen, wenn sie mal müssen.

Wir haben gesehen, dass in Frankreich der TGV umgebaut ist und Krankentransporte macht. Hat jemals ein deutscher Politiker eine ähnliche Idee gehabt ? Ich schätze mal eher nicht.

Und so zeigt sich immer mehr, wie und was Politiker drauf haben oder eben nicht drauf haben. Was ihnen wichtig ist oder eben auch nicht. Für wen sie da sind oder eben auch nicht.

Bleibt gesund.

Anmerkung: Legt nicht alles, was hier geschrieben steht auf die Goldwaage. Die Texte entstehen spontan, es sind Gedanken die zu “Papier” gebracht werden. Es kann immer auch sein, dass ich am nächsten Tag meine Meinung ändere. Denn ich hoffe noch lernfähig zu sein.  🙂

 

Corona Tagebuch

Wieder arbeiten gewesen. Meine Woche blockfrei ist vorbei.

Meine Schicht verlief wie eine Regelschicht. In Baden-Württemberg fährt Regio mit einem Notfahrplan. Dieser soll sicherstellen, dass verlässlich Züge fahren und das verbliebene Personal ausreicht, dies zu bewerkstelligen. Es sind ja nicht nur Lokführer involviert, sondern Werkstattpersonal, Reinigung, Ersatzteillieferungen und vieles mehr ist ja bekanntlich ausgedünnt. Das liegt nicht nur an den Bahnen, sondern auch an Dritten, wie Zulieferbetriebe.

Aber wie bereits erwähnt, meine Schicht war nicht ausgedünnt.

Es sind wohl auch nur Leute unterwegs, bei denen es nicht anders geht. Insgesamt sehr ruhig.

Und während ich in Hochdorf warten muss, fährt doch tatsächlich eine Stadtbahn aus Karlsruhe auf dem Nachbargleis ein.

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Fern der Heimat, fährt die Stadtbahn durch den Schwarzwald, über Freudenstadt nach “ich  weiß nicht wohin.”

So wurde es vom Land Baden-Württemberg bestellt.

Zu meiner mitgeführten Grundausstattung gehört mittlerweile ein kleines Fläschchen mit verdünntem Clorix.  Damit ich gegebenenfalls eine Fläche abwischen kann. Einweghandschuhe, ein paar Papierhandtücher, ein kleines Pumpspray  Desinfektionsmittel für die Hände und einen Mundschutz. Den trage ich aber noch nicht.

Vesper und Mineralwasser schleppe ich auch mehr als gewohnt mit. Wo sollte ich unterwegs noch was kaufen können oder in der Pause hingehen um einen Kaffee zu trinken.

Alles etwas umständlich zur Zeit.

Bleibt gesund.

Corona Tagebuch

Das gestrige Wetter war ja schon richtig eine Einladung, zu Hause zu bleiben, Heizung aufdrehen, auf dem Sofa zu kuscheln oder herumlümmeln.

Welche Veränderungen habe ich nach 1 Woche festgestellt ?

Keine.

Ich befürchte, ich war schon immer im “WirbleibenzuHause” Modus. Denn so was von stinkfaul zu sein, ohne Gewissensbisse zu haben, muss wohl angeboren sein.

Schwierig wird es vielleicht, wenn man ständig zu eng aufeinandersitzt, weil es die Räumlichkeiten nicht ermöglichen, dass sich jeder in ein anderes Zimmer zurückziehen kann. Oder wenn man Kinder hat, deren Bewegungsdrang einfach da ist und die beaufsichtigt werden müssen.

Wir können dies zum Glück. Uns zurückziehen. Jeder geht in seinen Bereich und beschäftigt sich dort mit seinen eigenen Interessen.

Haltet alle durch. Auch diese Corona Scheiße geht vorbei.

 

Corona Tagebuch

Mein kleines Corona Tagebuch

Eine Woche leben wir jetzt mit Ausgangsbeschränkungen.

Gut, dass wir noch nach draußen dürfen, um Sport zu machen. Zwar nur alleine oder mit dem Partner, aber wir dürfen.

Sonst würde einem ja die Decke auf den Kopf fallen. Bei so schönem Wetter und dann nur zu Hause sitzen, wäre wirklich hart.

Wir gehen allen anderen aus dem Weg. Halten Abstand und spazieren über Feld- und Wiesenwege. Die meisten halten sich an diese Abstände und weichen auch aus. Einzelne haben es jedoch immer noch nicht kapiert und würden einen sogar noch anrempeln. Ich weiß nicht wie wenig bei diesen Leuten im Oberstübchen an Substanz vorhanden ist. Wahrscheinlich sind diese Zeitgenossen dumm wie Stroh.

Wir haben auf dem Balkon mit dem Elektrogrill gegrillt. Wir versuchen weniger zu essen, weil der Kalorienbedarf dürfte zur Zeit eher nicht sonderlich hoch zu sein.

Wir sind in der wärmenden Sonne gesessen. Wir haben Musik gehört. Ein wenig telefoniert und gechattet.

Das war es im großen und ganzen.

Die meisten unserer Freunde und Bekannten hängen wohl auch nur ab und machen nichts zu Hause. Wenn man sie fragt, was sie tun, antworten sie alle: “Eigentlich nichts.”

Früh ins Bett gegangen und lange geschlafen.

Corona Tagebuch

Der gestrige Freitag ist schnell erzählt.

Was habe ich gemacht ? Nix

Spülmaschine ausräumen, Waschmaschine und Trockner laufen gelassen, ein wenig gelesen, Kaffee auf dem Balkon getrunken und dort einfach nur herumgesessen, die Augen geschlossen, gedöst oder dem Vogelgezwitscher zugehört.

Habe ich mich dadurch entschleunigt ? Ein klares Nein. Nichtstun konnte ich vor Corona schon ganz gut.

Abends die letzte Folge der Serie StarTrek Picard angesehen. Das Ende der ersten Staffel empfinde ich als  zwiespältig. Auf der  einen Seite genial, auf der anderen wiederum, sehr verwundert. Ich möchte hier nicht spoilern, weswegen hier nichts weiter darüber geschrieben wird.

Insgesamt bin ich doch sehr verwundert darüber, bei wem das Corona Virus nachgewiesen wurde. Wo haben die sich angesteckt ? So viele Promis oder Politiker.

Sind in Wirklichkeit nicht schon viel mehr Menschen seit Wochen infiziert ? Hatten nicht viele im Januar und Februar eine “leichte Grippe” ? Ein Kratzen im Hals, leichter Husten, Unwohlsein, einen Tag Kopfschmerzen ? Und nach 3 oder 4 Tagen war es wieder weg. Die Arztpraxen waren zu dieser Zeit schon voll.

Ich befürchte die Dunkelziffer ist wirklich hoch.

Corona Tagebuch

#WirBleibenZuhause

Haben wir getan. Gestern. Ich zumindest. Frau musste arbeiten.

 

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Ein bisschen Haushalt erledigt. Ein bisschen Bürokram. Steuererklärung fertig gemacht und schweren Herzens abgeschickt.

Eine Trainingseinheit im Wohnzimmer durchgezogen. Ist natürlich kein Ersatz für das Gym. Aber um seine Fitness wenigstens annähernd zu erhalten, geht das für einen gewissen Zeitraum.

In das Hometraining habe ich zum Beispiel das klassische altbekannte Bauch-Beine-Po eingearbeitet.

Für die Beine bieten sich auch Kniebeugen an. Die kann man statisch durchführen. Also in die Kniebeuge gehen. Arme nach vorne und halten…halten…halten.

Andere Möglichkeit ist die Kniebeuge mit einem Bein, das andere liegt dabei abgewinkelt mit dem Schienbein auf einem Stuhl. Sauber ausgeführt, ist das eine harte Übung.

Liegestützen auf dem Boden und Liegestützen zwischen zwei Küchenstühlen. Man stützt sich dabei mit den Händen auf den Sitzflächen ab und geht mit dem Oberkörper so weit runter wie möglich und drückt sich langsam wieder nach oben.

Kreuzheben habe ich mit einem 25  kg Sack Reis gemacht. Ist nicht viel Gewicht, aber dann macht man eben statt 10 Wdh. das doppelte oder dreifache.

Schulter- und Nackenziehen geht auch mit dem Sack Reis. Als Ersatz für Kurzhanteln.

Die klassischen Dips, für den Trizeps, kann man an einem Stuhl machen.

Hatte zufällig noch einen Set Trainingsbänder zu Hause. Power Tube-Set. Das sind so Gummibänder mit Griff. Diese sind recht vielseitig verwendbar und gut für eine Reihe verschiedener Übungen.

Wenn man dann noch Planking in sein Training einbaut, ist man nach einer Stunde ziemlich k.o.

Wichtig ist dabei immer, alles sehr bewußt und kontrolliert auszuführen, weil dann ist die erforderliche Intensität gegeben.

Trainingsvideos,  Anleitungen und Ideen gibt es reichlich online. Extra Geld für eine App ausgeben, ist nicht notwendig.

Enjoy your #StayAtHome

Corona Tagebuch

Der Chronist des Corona Tagebuch notiert folgende dramatische Ereignisse des gestrigen Tages:

Langeweile ? Nein. Haben wir nicht. Als eher recht gemütlich würde ich es bezeichnen.

Ausschlafen, gefrühstückt, dabei lang mit der Frau geplaudert. Über dies und das. Ein wenig Frühstücksfernsehen geschaut, ein wenig Nachrichtensender gesehen. Auf dem Handy gedaddelt, FB, Twitter, Instagram. Nichts wichtiges, nur planlos darin herum geklickt.

Wäsche waschen, Trockner, aufräumen, Müll runter…

Es war zwar recht frisch draußen, aber die Sonne hat gescheint und man soll sich ja bewegen. Spaziergehen und Einkaufen sind noch nicht verboten. So haben wir beides miteinander verknüpft und sind zu einem Drogeriemarkt spaziert.

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Dort Dinge des täglichen Hygiene Bedarfs besorgt. In den Rucksack gepackt und nach Hause spaziert.

Wenig andere Leute gesehen. Aber wenn, dann haben sie das gleiche gemacht. Sport und täglicher Einkauf miteinander kombiniert.

Man soll zwar grundsätzlich zu Hause bleiben. Dinge des täglichen Bedarfs werden aber trotzdem benötigt. Warum soll ich dann in ein Auto steigen, wenn ich Zeit habe und mich etwas bewegen muss. Das könnten viel mehr Menschen machen. Rucksack umschnallen und zu Fuß zum Laden wandern. Dabei kommt man sich auch nicht gegenseitig in die Quere und macht eben einen großen Bogen um die anderen.

Den Rest des Tages im windgeschützten Bereich auf dem Balkon gesessen. Später was schönes gekocht. Ein wenig Serien gestreamt. Gibt ja derzeit ganz coole Sachen auf Prime Video.

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Da wird immer von Drosselung gesprochen. Ich kann nicht klagen. Aber wir haben auch kein DSL sondern Kabel. Bis letzten Monat Unitymedia und jetzt Vodafone. “Läuft wie Sau” 🙂

 

Corona Tagebuch

Vermutlich ist mein 

Corona Tagebuch

langweilig. Es passiert einfach nichts spektakuläres hier. So wie bei vielen anderen auch. Ihr seht, anderen geht es ähnlich wie euch. Die Zeit herumbringen, sich mit irgendetwas beschäftigen.

Und so sah der gestrige Tag aus:

Lange schlafen, gemütlich frühstücken. Danach 2 Stunden am Telefon plaudern. Mittagessen vorbereiten. Nachrichtensender eingeschaltet und zwischen den Kanälen herum gezappt. Fernseher wieder ausgeschaltet. Mittag gegessen, Nickerchen gemacht. Dann in den nächsten Supermarkt und Lebensmittel gekauft.

Alle hielten Abstand voneinander. Viele trugen Handschuhe. Auch wir benutzten Einweghandschuhe. Schon alleine der Gedanke daran, den Griff des Einkaufswagen in die Hand zu nehmen, ließ mich erschaudern. An der Kasse hat jeder die Abstandsmarkierungen beachtet.

Und dann sah ich das, was eben zu oft passiert. Ein circa 50-jähriger Mann vor uns rieb sich mit dem Finger seine Nase, dann griff er wieder zum Einkaufswagen, griff sich wieder ins Gesicht und dann in den Geldbeutel um bar zu bezahlen.

Und genau das ist ist. Genau deswegen ziehe ich Einweghandschuhe an. Ich gehe davon aus, dass der Mann sich unbewußt so verhält. Oder vielleicht auch, weil er es wirklich nicht besser weiß.

Nach dem Einkauf nach Hause. Hände gewaschen. Lebensmittel verstaut und Hände nochmal gewaschen.

Gut, dass wir nur in unserer Bewegungsfreiheit nur eingeschränkt sind und noch nach draußen dürfen, um etwas Sport zu machen.

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Nach draußen, etwas joggen, Gymnastik machen, durchatmen, sich bewegen. Was für eine Wohltat. Auch wenn es nur 1 Stunde ist.

Abends habe ich die letzte Folge Picard vom Freitag auf Prime nachgeholt. Dann bei “Wer wird Millionär” geschaut, wie jemand tatsächlich die Million abgeräumt hat.

Und schon war der unspektakuläre, langweilige Tag vorbei.

Corona Tagebuch

Mein persönliches Corona Tagebuch,

berichtet ein wenig aus unserem Alltag.

Etwas schläfrig war dann der gestrige Tag doch insgesamt. Nach den ganzen Nachtschichten und der doch vorhandenen Anspannung immer von anderen wegzubleiben, auf Symptome zu achten, ob das Gegenüber hustet, schnupft oder fiebrig aussieht.

Auch wenn es nicht offensichtlich erscheint, unbewusst macht man ja doch einen Bogen um fremde Personen und auch unter Arbeitskollegen hält man ausreichend Abstand.

Ein wenig ferngesehen, ein Nickerchen auf dem Sofa gemacht, auf dem Balkon in der Sonne gesessen, Espresso getrunken.

Ups, es klingelte am Nachmittag und meine neuen Kopfhörer wurden geliefert. Ausgepackt und gleich getestet.

Und dann so gegen 16:00 h die Sportsachen angezogen und gemeinsam mit der Frau nach draußen gegangen. Joggen gehörte bisher nicht zu meinen bevorzugten Sportarten, aber was bleibt derzeit anderes übrig. Das Fitnesscenter ist ja zwangsgeschlossen.

Nun sind wir auch froh darüber, dass wir es nur 100 Meter bis ins Grüne haben. Wir sind gleich außerhalb und können durch Wald und Wiesen. Wenn wir eine Ruhebank sahen, haben wir uns an dem Sitz abgestützt und Liegestützen gemacht.

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Gerne hätten wir auch Klimmzüge gemacht. Aber leider war selbst dieser kleine Spielplatz gesperrt und wir konnten nicht an das Klettergerüst. Gehofft hatten wir ja, dass die Stadt diesen kleinen versteckten Platz vergessen hätte, so wie er aussieht. Aber im Schilder aufstellen sind sie doch ganz gut.

Abends ein wenig TV geguckt und früh schlafen gegangen.